Zeit Synology den Rücken zu kehren

  • Ab sofort steht euch hier im Forum die neue Add-on Verwaltung zur Verfügung – eine zentrale Plattform für alles rund um Erweiterungen und Add-ons für den DSM.

    Damit haben wir einen Ort, an dem Lösungen von Nutzern mit der Community geteilt werden können. Über die Team Funktion können Projekte auch gemeinsam gepflegt werden.

    Was die Add-on Verwaltung kann und wie es funktioniert findet Ihr hier

    Hier geht es zu den Add-ons

Das Pflege ich schon lange und konsequent.
An der Konsequenz hat es mir in der Vergangenheit etwas gefehlt ... dafür aber in der aktuellen Phase um so mehr ... ohne Rücksicht auf Verluste und mit kalkuliertem Kollateralschaden ... ab einem gewissen Alter basiert die Zufriedenheit mit sich und der Welt nicht mehr darauf, ob man rund um die Uhr erreichbar ist ;-)
 
- Abhängigkeit von grossen Tech-Konzernen lösen
Das beschäftigt mich auch gerade.

Bisher: Seit 08.03. METAfrei, d.h. kein WhatsApp, Insta, facebook, Threads
LinkedIN weg. Nur noch ein Windows-PC hier, M365 weg (Softmaker und LibreOffice)
GrapheneOS auf dem Pixel

geplant: MS-Account löschen, weniger Amazon und vielleicht gar nicht mehr und mal sehen, was sonst noch so kommt.
 
@Kachelkaiser

Mein "Bisher"
- MS-Account: gelöscht
- Google: gelöscht
- iCloud: stillgelegt - aber noch aktiv
- WhatsUp: noch aktiv weil ich mich schwer tue, aus gewissen Gruppen (Familie, Freunde, Verein) aus zutreten - und die Motivation der anderen Mitglieder auf eine andere Plattform zu wechseln eher nicht vorhanden ist.
- Keine der bekannten (un)Sozialen-Medien - nie gehabt, nie vermisst
- Amazon - weil in der Schweiz lebend kein Thema - nie benutzt, nie vermisst
- Aktuelles Arbeitsgerät: Lenovo Ideapad 5 2in1, Ryzen AI 7 mit Linux Mint

Der Prozess ist nicht zu Ende ... demnächst - aber noch nicht entschieden:
- Alternative zum iPhone

Und ganz wichtig, nicht in alte Muster zurückfallen ... es ist ja so bequem diese Tech.-Giganten zu nutzen ... und sie funktionieren gut ... viel zu gut ...
 
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Ich finde, dass Dinge vermischt werden, die teils in einen anderen Thread gehören. Eine DS oder der DSM kann uns helfen, alle Medien lokal zu speichern und auch Emails usw. zu hosten, ohne dass man bei den Anbietern irgendetwas rumliegen hat. Der DSM hat eine Sammlung von APPs, die das ermöglichen, oder es kann ggf. über Docker abgebildet werden. In meinem Fall habe ich einen Account von Strato, um Domain und Mailpostfach als Basis zu haben. Ist man soweit, kann man insofern alle anderen Accounts löschen, die damit zu tun haben, vorher alle Medien, wie Bilder, Filme, Dokumente usw. zusammenholen und lokal speichern. Man kann darüber hinaus einen eigenen Mailserver aufbauen, aber das will gewusst, gekonnt und administriert sein, soweit wollte ich bislang nicht gehen.

Alles andere, wie WhatsApp, Amazon und dergleichen, sind ja im Grunde kaum wegzudenken, wenn familiär, in Freundes-, Bekannten-, und sonstigen Kreisen kommuniziert und eingekauft wird. Heute ist das eine Frage von Alternativen. Statt Amazon kann ich zumeist noch in geeignete Läden gehen, telefonieren geht oft auch noch. Aber Abwägen ist hier anders, wie die Unabhängigkeit von gespeicherten, persönlichen Daten in irgendwelchen Clouds.

Wer will, kann das eingangs gemeinte komplett auf einer DS abbilden, das erfordert den passenden Speicherplatz und eine geeignete oder angemessene Backupstrategie.
 
Alles andere, wie WhatsApp, Amazon und dergleichen, sind ja im Grunde kaum wegzudenken, wenn familiär, in Freundes-, Bekannten-, und sonstigen Kreisen kommuniziert und eingekauft wird
Nur ne Frage der Konsequenz. Wie gesagt WA ist weg und ich kommuniziere nur noch über signal oder SMS und es klappt besser als erwartet. Die Familie hat mitgezogen oder waren eh schon da.

EDIT: Aber vielleicht sollten wir den Teil der Diskussion in einen anderen Thread auslagern,
 
Moin
Ware Worte gelassen ausgesprochen.

Für mich steht der produktive Nutzen eines NAS mittlerweile weit über dem Ansatz, "was könnte ich denn damit sonst noch anstellen" und "...wie ist die Performance im Vergleich zu diesem und jenem ...". Das war vor einigen Monaten noch ganz anders.
Bei mir sind es jetzt zwar schon mehrere Jahre und nicht nur einige Monate, aber für mich macht es halt keinen Sinn mehr mir ggf. alle 3 - 4 Jahre wieder ein neues Synology NAS zu kaufen und dafür verhältnismäßig viel Geld auf den Tisch zu legen. Nur um dann wieder ein etwas performanteres NAS zu haben, was im Fall der Synology NAS und der darin "recycelten" Hardware, dann auch kein Quantensprung ist. :ROFLMAO: Zumindest dann nicht wenn man bei dem neuen NAS in der gleichen Preisklasse bleibt.

Wie schon gesagt nutze ich hier jetzt schon lange Refurbished Business PCs für einen "schmalen Taler" :) und diese kann ich auch umbauen und aufrüsten wie ich lustig bin und ich werde dabei auch nicht durch irgendwelche Vorgaben oder Beschränkungen in Sachen Hard- oder Software von Synology eingeschänkt.

Meine Fujitsu Kiste hier mit einer Core i3-7100 CPU darin läuft jetzt seit Oktober 2022 mit Proxmox und das 24/7. Gleich zu Anfang habe ich der noch 32GB RAM gegönnt und im Laufe der Zeit dann mal von ursprünglichen HDD + SATA SSD auf zwei NVMe + SATA SSD umgestellt. Dann habe ich auch mal die zuerst verbaute 4-Port Intel I350-T4 PIC NIC gegen 2.5-Gigabit PCI NICs ausgetauscht und das alles - wie schon gesagt - ohne mir im Vergleich zu einer DS überlegen zu müssen ob und was mit meiner DS dann überhaupt möglich wäre und was da eine (offizielle) Aufrüstung ggf. kosten würde.

Das meine ziemlich alte Core i3-7100 CPU in der Fujitsu Kiste immer noch performanter ist als das was Synology da in seinen "Top-Modellen" der Plus-Serie, sprich der DS2422+ oder auch der DS1825+, mit der AMD Ryzen V1500B anbietet, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. :LOL:

Ach ja und nein ich brauche hier zu Hause für mich privat auch kein 6-Bay-NAS, um darüber irgenwelche "Nutzdaten und Backupdaten abbilden" zu können. Die maximalen Einbaumöglichkeiten von 5 Laufwerken in meiner Fujitsu SFF Kiste reichen mir hier mehr als aus. :)

Daher meine DS720+ als einfaches Datengrab solange sie noch funktioniert und sofern ich nicht doch noch auf die Idee kommen sollte diese einfach zu verkaufen :LOL: und für meinen "Spieltrieb" halt irgendeine Refurbished Business PC Kiste die mich a) in der Anschaffung wenig(er) kostet und b) die ich umbauen und aufrüsten kann wie ich lustig bin und das auch noch zu geringeren Kosten als irgendwelche offiziellen Aufrüstmöglichkeiten bei einem Synology NAS.

Ja wer die "Bequemlichkeit" von DSM nutzen will und dann im Laufe der Jahre ggf. immer mal wieder feststellt das die Performance seiner DS ggf. nicht mehr für das ausreicht was man damit dann anstellen will, der muss sich eben weiterhin Synology NAS kaufen. Das ist ja auch nicht per se schlecht und das will ich auch gar keinem ausreden, aber ich bin halt froh vor ein paar Jahren den Schritt hin zu Proxmox gemacht zu haben und mich somit u.a. auch nicht mehr über irgendwelche "Spielchen" ärgern zu müssen, die sich Synology ggf. gerade wieder hat einfallen lassen.

VG Jim
 
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Servus aus Österreich/Kärnten/Klagenfurt

bzgl. Syno den Rücken kehren:

habe damals mit einer DS 108J begonnen, 32MB RAM, ohne Worte
hatte in der Zwischenzeit einige Synos im Einsatz

Letztstand:

2 x RS1221+ 1 x RX418 und Unifi-Zeugs + OPNsense als Firewall
die Dinger laufen halt, sind nicht umzubringen und sind bei mir nur als Datenhafen - ein NAS in der Ursprungsform, oder ? - in Verwendung
für Docker und VMen ist unRAID mit I5 im Einsatz, ein zweiter unRAID mit N100 zum "Spielen"

das einzige was noch läuft auf der Haupt RS ist Plex, bin zu faul auf unRAID zu migrieren

und eine RS1619xs+ mit 128GB ECC RAM liegt im Regal herum, habe mir damals eingebildet ich brauch sie für VMen, lief ganz ok , inzwischen ist der ECC-RAM unbezahlbar geworden

LG

Christian
 
gibt es den noch günstigere Alternativen ? Ich nutze eine olle 916+ mit 8GB und bin mit der ollen Kiste super zufrieden , flink genug ist die mehr als genug , ist ja reines Datengrab und Photos ohne KI Schnick schnack also keine Personen und Objekterkennung etc. , die 916er rennt mit Ihren 8GB wunderbar (keine 50% auslastung der CPU noch RAM)

im Hintergrund werkelt noch eine ganz alte 413j , aber selbst die reicht als reines Datengrab noch aus wenn auch langsamer und DSM geht da auch nur bis 6.X und macht keinen Spaß , DSM fühlt sich meist etwas zäh drauf an im Gegensatz zur 816+ wo DSM 7.X richtig gut rennt.

Muss doch von den ganzen NoName Buden was billges geben also Qnap und so
 
eine RS1619xs+ mit 128GB ECC RAM liegt im Regal herum
Aua! :) Aber bei den aktuellen Preisen für DS und RAM könnte sich das Teil ja ggf. noch als Wertanlage erweisen. :LOL:

@einfach 4Bay
Wieso Du QNAP dann als Beispiel für NoName nennst ist mir nicht wirklich klar. QNAP gibt es bereits sei über 20 Jahren und fast genau so lange wie Synology.

Auch verstehe ich noch nicht so ganz was Du dann für eine "günstige Alternative" suchst und wofür genau die dann gedacht sein soll? Um Deine DS916+ zu ersetzen, oder um Deine DS413j zu ersetzen? Falls Du Deine DS916+ mit einem aktuellen DS Modell ersetzen wolltest, um dann Deine alte DS916+ als Ersatz für die DS413j nutzen zu können, kannst Du ja mal schauen was Dich aktuell eine DS425+ oder DS925+ mit zusätzlichen RAM dann in Summe kosten würde. Ein 16GB RAM Modul für eine DS925+ gibt es aktuell z.B. zu einem "Schnäppchenpreis" von nur rund € 320. :ROFLMAO:

Theoretisch könntest Du Dir natürlich auch ein gebrauchtes älteres DS-Modell kaufen, aber bei den aktuellen Gebrauchtpreisen, insbesondere denen bei denen eine DS dann auch noch mit RAM erweitert wurde, wird einem auch schon fast "schwindlig". Ein Grund warum ich ja auch überlege ob ich meine DS720+ - die ich nicht mehr so wirklich brauche - nicht vielleicht gerade jetzt verkaufen sollte. :LOL:

Es ist jetzt halt eher ein schlechter Zeitpunkt um sich ein neues NAS kaufen zu wollen, da sich die HDD/SSD-Preise in den letzten Monaten ca. verdoppelt haben und die RAM-Preise haben sich ca. vervierfacht. Diese Preissteigerungen geben halt alle Hersteller an den Kunden weiter, egal ob nun Synology, QNAP oder NoName Anbieter. Wie sich die Situation dann in den nächsten Monaten weiterentwickelt steht in den Sternen. Ich glaube jedenfalls nicht das die Preis in 2026 wieder sinken werden. D.h. der Preis für eine DS wäre jetzt nicht unbedingt ein Grund "Synology den Rücken zu kehren", worum es hier bei dem Beitrag ja ursprünglich geht, eben weil diese Preissteigerungen auch bei allen anderen NAS-Anbietern stattgefunden haben und stattfinden.

VG Jim
 
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ganzen NoName Buden was billges geben

Wegen QNAP hatte ich beim lesen auch ein Fragezeichen. Wenn es ein NAS, günstig und leistungsfähig sein soll, würde ich den Einsatz des ARC-Loaders zusammen mit Aoostar WRT oder UGREEN DXP in Betracht ziehen, wobei UGREEN als OS auch das UGOS hat, aber der DSM ist halt besser. Auf diese Weise Terramaster verwenden, ist auch immer mal eine Beurteilung wert.

Aber mit den obigen Möglichkeiten würde ich mir in jedem Fall keine überteuerte Synology mehr kaufen. Sicherlich muss die Entwicklung des DSM und der APPs und der ganzen Software bezahlt werden, aber im Vergleich ist die Hardware zu anderen NAS langsam eine Zumutung.
 
Wobei eine Aoostar WRT oder UGREEN DXP halt auch keine "Schnäppchen" sind :) und der Fokus von @einfach 4Bay ja scheinbar auf
liegt. Da ja auch gar nicht genau klar ist was @einfach 4Bay da dann wie und wofür nutzen will, kann man ihm m.M.n. hier auch nichts "Sinnvolles" vorschlagen. Als einfaches Datengrab - was er ja erwähnt hat - eignet sich genau so gut irgendein Refurbished Business PC mit einer entsprechenden Anzahl von Einschüben, oder eben internen Einbaumöglichkeiten für HDD oder (NVMe)SSD. Darauf dann z.B. openmediavault, TrueNAS Scale, ZimaOS, UmbrelOS, CasaOS oder eben irgendein anderes NAS-BS installieren und schon hat man ein preisgünstiges NAS, dessen Leistungsfähigkeit einfach nur davon abhängt was für einen Refurbished Business PC man wählt. Selbst nur Debian + Docker wäre als Betriebssystem ja schon eine möglich Lösung um ein einfaches Datengrab umzusetzen. BTW: Falls jetzt noch das Argument kommen sollte das ein Fertig-NAS aber wesentlich weniger Strom verbraucht als ein PC, den man dann als NAS nutzt, der sollte sich mit dem Thema Stromverbrauch bei einem "DIY-NAS" dann ggf. erst noch etwas mehr/näher beschäftigen. :)

Das ich selber dann als Unterbau auf Proxmox setzen würde brauche ich glaube ich nicht extra zu erwähnen. :LOL: Für jemanden der damit schnell und einfach etwas umsetzen will gibt es dann auch noch https://community-scripts.org/ oder eben direkt unter Proxmox auch schon die ganzen LXC Templates.

Proxmox_Templates.png

Ja das ist dann nicht so bequem wie z.B. das zu nutzen was man bereits kennt, sprich DSM, aber um Bequemlichkeit ging es hier bei dem Postings von @einfach 4Bay ja auch nicht sondern um günstig/billig. :)

VG Jim
 
sag mal gerade aus, der Preis für die Hardware ist momentan nicht unbedingt das Problem,
ok, etwas mehr RAM - 64 GB oder mehr - kostet etwas
hab vor kurzem die Rechnung für eine meiner Segate Exos 16 TB gefunden, hab ein paar davon im Einsatz, musste sie damals kurzfristig vor Ort kaufen, damals - 2023 - € 269 :eek:
inzwischen mindestens das doppelte
 
Aoostar WRT oder UGREEN DXP halt auch keine "Schnäppchen" sind

Das finde ich doch ziemlich relativ. Bei Preis / Leistung sind die Aoostar so ziemlich erste Wahl und im Verhältnis zu einer entsprechenden Synology sehr günstig. Würde ich ein 4-bay NAS kaufen wollen, wäre die WRT Pro mit dem DXP4800 Pro oder auch Plus absolut vergleichbar, ist aber günstiger und in der Qualität m.E. nicht schlechter.
 
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64 GB oder mehr - kostet etwas

Das "etwas" ist aber relativ und ich weiß natürlich nicht was für Dich selber dann "etwas" ist, aber irgendein kompatibles 32GB RAM Modul für eine DS kostet bei Speicher.de aktuell wohl rund € 450, was dann eben bei 64GB € 900 wären. Was dann original Synology RAM kostet kannst Du Dir ja mal z.B. bei idealo.de anschauen. Für eine 32GB Modul gehen die Preis da wohl bei rund € 1.000 los und für ein Synology D4ER01-64G Modul mit 64GB starten die Preise bei rund € 3.600. Und nein bei den Preisen ist jeweils keine Null zuviel. :LOL:

Unter "etwas" verstehe ich da für mich dann doch etwas anderes. :) Ja alle RAM-Preise sind explodiert und darum hatte ich ja auch geschrieben:
Es ist jetzt halt eher ein schlechter Zeitpunkt um sich ein neues NAS kaufen zu wollen,
Wobei der Otto-Normal-Anwender in seiner DS auch sicherlich nicht 32 oder gar 64GB RAM braucht. Hier geht es ja eher um NAS für den Heimeinsatz, sprich eher um die Plus-Modelle und wer dann wirklich so viel RAM brauchen sollte, eben weil er viele VMs auf der DS betreiben wollte, der bekommt dann bei den Plus-Modellen dann vermutlich schnell wieder Probleme mit den CPUs die Synology da verbaut.

Aber wenn @einfach 4Bay jetzt seine DS916+ durch die DS925+ ersetzen wollte wären das aktuell:
~ € 600 für DS925+
~ € 320 für 16GB RAM Modul
= € 920 für eine Kiste mit einer AMD Ryzen V1500B CPU die dann eben 4 Laufswerkseinschübe für 3,5" und DSM als BS hat.

Die Gegenrechnung anhand meiner Refurbished Fujitsu SFF D958/E85+ Kiste hier, die ich im Dezember 2025 gekauft habe: ;)

D958_Rechnung.png

Ja die hat keine 4 Laufwerkseinschübe für 3,5" HDD, aber trotzdem lassen sich darin 5 LW in Form einer Kombination von 2 x 3,5", 1 x SATA-SSD und max. 3 x NVMe (zwei davon dann allerdings nur über einen zusätzlichen PCI-Adapter) betreiben.

Gut aktuell - sprich jetzt 5 Monate später - müsste man für die Fujitsu Kiste, aufgrund der 16GB RAM, vermutlich ~ € 50 bis € 70 mehr auf den Tisch legen, aber dann ist man eben auch bei nur € 200 und nicht bei über € 900.

Ich will hier auch niemanden eine DS, oder halt irgendein anderes Fertig-NAS ausreden, sondern einfach nur mal wieder einen Kostenvergleich zeigen. Für jemanden für den Geld ggf. keine so große Rolle spielen sollte und der es sich dann z.B. leisten kann noch eine RS1619xs+ mit 128GB ECC RAM im Regal herumliegen zu haben (Sorry @stulpinger das ist nicht bös' gemeint! ;)), der kann sich halt jedes Fertig-NAS leisten und auch das ist für mich vollkommen ok. :)

Weil ich jetzt schon seit Ende 2022 hier Proxmox betreibe und darunter dann eben auch NAS-BS, dürfte vermutlich etwas klarer werden warum ich selber nicht mehr auf die Idee kommen würde mir noch einmal ein Fertig-NAS zu kaufen. :LOL: Und wenn ich mir jemals wieder noch ein Fertig-NAS kaufen sollte, dann nur eins bei dem ich auch frei entscheiden könnte welches Betriebssystem ich dann darauf installiere. Somit fällt ein Synology NAS für mich dann eh aus.


Edit und BTW NAS-OS: Eigentlich nutze ich ja DSM und openmediavault, aber ich habe mir gerade mal die aktuell ZimaOS ISO heruntergeladen, um das mal wieder unter Proxmox anzutesten. Das hatte ich zwar schon mal im letzten Jahr kurz gemacht, aber bei ZimaOS scheint sich in den letzten Monaten ja so einiges getan zu haben https://github.com/IceWhaleTech/ZimaOS/releases und das dürfte sich wohl zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz zu Unraid entwickeln.
Die Beschränkung auf 4 Disk und 3 User bei der ZimaOS Free-Version ist für mich hier auch ok. Aber auch die $ 29 für ZimaOS+ und eine Lifetime License, machen einen ja nicht unbedingt arm. :LOL:

Edit 2: Done :)
ZimaOS_GUI.png

VG Jim
 
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So eine Esprimo ist schon günstig. Wenn man dann aber ein 4-bay Rechner draus machen will, braucht man auch noch dies und das und Zeit zum zusammenbauen usw. Wer da Lust und Zeit hat, ist das auch okay, ich habe das nicht. Allerdings in Relation zu einer DXP2800 ist das in jedem Fall eine denkbare Alternative.
 
Z.B. 2 x 3,5 HDD oder 2 x SATA SSD + 2 x NVMe (1 x direkt und 1 x per ~ € 20 PCI-Adpater) einbauen dauert ~ 15 Minuten. ;)

SFF-Gehäuse per Schnellverschluss öffnen und Deckel abnehmen. Laufwerkskäfig für die 3,5" HDD per Schnellverschluss hochklappen und darin die HDD/Sata-SSD per Schnellverschluss einbauen. Unter dem Laufwerkskäfig die NVMe einbauen und eine weitere NVMe per PCI-Adapter. Fertig. :LOL:

Foto von Innenleben aus meinem alten Beitrag zu dem Fujitsu SFF Gehäuse.

AfB_PC_1_klein.jpg

Die rund 15 Minuten Zeit für die Umsetzung habe ich dann tatsächlich. ;)

Wer dann mehr Einschübe oder Einbauplätze für HDD/SSD braucht muss eben zu einem anderen, größeren Gehäuse greifen. Für mich hier reicht so ein SFF-Gehäuse für meinen Proxmox Server und somit auch als NAS, vollkommen aus.

VG Jim
 
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Es geht in meinen Augen halt mal wieder um die unendliche Geschichte, Proxmox, nur weil sich jemand ein neue Synology NAS kaufen möchte muß er ja nicht gleich mit einem PC Proxmox verwenden. Jeder hat halt seine eigene Vorstellung und das selbst wenn eine neue Synology gekauft wird. Und was Sxnology gegenüber den Rücken zu drehen betrifft, dann ist das halt so.
Ich habe mir in der Tat trotz vorhandenen UGREEN NASe zu meiner DS920+ auch eine Synologys DS1525+ letzen Herbst gekauft, da das Thema HDDs nicht mehr zutrifft, und eine iDX6011 Pro steht trotzdem fast schon vor der Auslieferung an mich . Und beide Hersteller stehen und werden neben einander genutzt.
Alles hat einfach seine Vorteile, von daher ist es einfach Sinnvoll, das zu nutzen was für einen selbst das richtige ist. Beides/alles hat seine Vor- und Nachteile welche von jedem anders gesehen wird.
 
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Wir sind ja auch nicht die Referenz, eher der harte (gestörte) Kern.:cool:
Der normale IT Home-Daddy richtet sich eine NAS einmal ein, und will einen Sicheren Ort für die Familienfotos haben.
Im Grunde würde da auch eine iCloud für 2,99€/Monat mit 200 GB reichen, oder zur Not auch 9,99€/Monat für 2 TB. Das würde sich sogar bei den heutigen Hardware-Preisen für die nächsten 15 Jahre rechnen, weil Stromkosten kommen ja auch hinzu.
 
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Reaktionen: Benie
Der normale IT Home-Daddy richtet sich eine NAS einmal ein, und will einen Sicheren Ort für die Familienfotos haben.
Ich sag mal so, warum aber auch nicht. Denn anders kommt man an der Cloud nicht vorbei und gerade das wollen aber auch viele die sich ein NAS kaufen. 😉
 

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