Ich habe auch Zweifel an dem Resultat des Open Speed Test.
Zwei Szenarien der Verbindung mit jeweils 1000MB Datei.
a.) Client Host direkt mit Diskstation verbunden (hier lokale Client Host IP: 192.168.134.51) Hier HTTP ohne Verschlüsselung ! ! !
b.) Client Host über Proxy im lokalen Netzwerk mit Diskstation verbunden (hier Proxy Host IP: 192.168.132.105) Hier HTTPS ! ! !
Dass es über den Proxy langsamer ist als die direkte Verbindung war zu erwarten. Aber dass ein Download bei direkter Verbindung so stark vom Upload abweicht ist ungewöhnlich.
Zum Vergleich habe ich den Test über SMB gemacht, hier auch die direkte Verbindung von Client Host zu Server Host.
In beiden Fällen jeweils links der Upload von Client Host zum NAS, rechts der Download vom NAS zum Client Host.
Hierbei erreicht man das mögliche Maximum seiner Hardware nämlich in meinem Fall 1000Mbit/s.
a.) Testdatei 1000MB
b.) Testdatei 4000MB
Man vergleicht hier Äpfel mit Birnen, denn Open Speed Test läuft über HTTP/HTTPS und somit per Design mit mehr Protokoll-Overhead wobei SMB für Dateiübertragungen optimiert ist und das Netzwerk effizienter nutzt.
Für mich ist der Open Speed Test eine schöne Spielerei, aber kein Indiz dafür was eure Hardware bzw. Infrastruktur tatsächlich übertragen kann.
Auch andere Protokolle wie SFTP, rsync via SSH sind hier nicht mit der Performance mit SMB zu vergleichen denn hier bremst die Verschlüsselung den Datentransfer deutlich ab.
Wenn man ernsthaft die Datenübertragungsraten seiner Infrastruktur testen möchte dann verwendet man am besten andere Methoden und nicht solche Spielereien.