NVME SSD als Volume nutzen - Erfahrungen

Mavalok2

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Ach, Betriebsystem umbiegen und ausserhalb der Spezifikation des Herstellers betreiben ist für mich Umbau. :)
 
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AngelLuck

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Sich zwei NVMe mit jeweils! mehr als 3000 MB/s an eine gemeinsam genutze 500 MB/s Lane zu hängen und dazu noch nen relativ teuren PCIe Switch zu verballern? So entwickelt man keine Boards - hoffentlich :ROFLMAO:

Wäre es nicht eh unsinnig eine schnelle NVMe mit 3000MB/s an einen 500MB/s Lane zu hängen?
Ich mein da ist doch schon bei der Grundkonstruktion was schief gelaufen. Da hätten sie dann auch die langsamen SATA SSDs anschlüsse verwenden können, die gibt es ja auch als m.2. Wenn eh nicht mehr geht wäre die Variante für den Kunden wenigstens einen Ticken günstiger.
 

Simon88

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Es ist aber genau so unsinnig Geld für langsame SSDs auszugeben, nur damit nicht zu viel mögliche Leistung ungenutzt bleibt.
Irgendwann wechselt die SSD mal die Verwendungsstelle und man ärgert sich.
Die verwendeten Kingston A2000 M2 sind zudem günstig (100-110 Euro für 1 TB) und im Vergleich zu anderen relativ kühl.
Eine klassische namhafte SATA-SSD im Gehäuse ist kaum günstiger ...
 

iAcki

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Hi,

ich verwende meine beiden Steckplätze seit August letzten Jahres und kann mich weder über die Performance meiner Win10 Maschinen, noch über zu hohe Temperaturen beklagen (verwende eine Rs1619xs). Das System läuft absolut stabil 24/7 (ich verwende den Win10 Pc sogar zum programmieren mit dem .Net Framework und das läuft um einiges schneller als auf meinem Mac mit Parallels).
ich kann nur jedem raten es einmal zu probieren

Gruß, Christian
 

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@iAcki super, mit was liest du die Temperaturen aus?
 

iAcki

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Moinsen,

mit snmp und die grafische Auswertung erfolgt via Grafana. Aufgrund der vorherigen Beiträge war ich neugierig was meine Lese-/Schreibleistung so hergibt... naja, sollte klar gehen x)

Gruß, Christian
 

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Simon88

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Früher wurden Überbringer schlechter Nachrichten ... :)
Danke für den Hinweis - willst du kaufen ? Haha ...

Hatte eigentlich nur die Auswahl der SSD damals verteidigt, war ja ein Experiment von STRG + ALT + ENTF.
Seine genannte Kingston SA2000M81000G ist die A2000 in 1 TB.
Ich verwendete diese bislang nur in Windows Rechnern.
Mir juckt es aber in den Fingern eine SSD als Volume zum Spielen mit VM und Emby-DB zu haben.
Es ist eine günstige, solide SSD - in Sachen "Lebenszeit" muss Sie sich vor wesentlich teureren SSDs wie Samsung EVO / PRO zumindest laut Datenblatt nicht verstecken. Auch soll sie im Vergleich zu anderen nicht so warm werden, im großen Gehäuse kein Problem, aber für die Synology optimal.
Kingston ist grundsätzlich nun nicht gerade eine Schrottmarke.
Bei anderen billigen SSDs liest man ja sogar, dass hier und da manuell nachgelötet wurde und so Scherze.

Sofern da ein Firmware-Update von Kingston folgt, könnte man sowas - aus Interesse gefragt - auch direkt auf der Synology installieren oder muss man das dann immer über Windows per ggf. Kingston Software machen. Benachrichtigt die Synology bei sowas ?
Hab das bislang nur mal mit Samsung Magician gemacht.
 
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Betrifft uns das überhaupt, wenn keine Energiesparoptionen aktiviert sind?
 

Simon88

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Vor allem was wären die Alternativen, was Software angeht (also Kernel-Updates) ist was ich so meine gelesen zu haben, Synology sehr träge.
Laut Kommentaren gibt es ähnliches auch bei anderen Marken, deren Workaround waren nur schneller im Kernel, aber ob diese schon in dem Kernel sind, den Synology nutzt ?
 

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Ich betreibe das System jetzt seit 4 Monaten ohne ein einziges Problem, schau mer mal, dann seng ma scho
 

Simon88

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Ja, irgendwie schon ... abwarten - wollte eigentlich die Kingston nehmen.

Kingston A2000 1 TB - Preis immer wieder wie zuletzt bei Alternate vor 2 Wochen unter 100 Euro:
1TB – 600TBW, MTBF 2.000.000, 5 Jahre Garantie, Stromverbrauch max. 4.5 Watt

Sobald es eine neue Firmware gibt, sollte es hier auftauchen:


Samsung 980 PRO 1 TB kostet ca. 190 Euro
1TB – 600TBW, MTBF 1.500.000, 5 Jahre Garantie, Stromverbrauch max. 8.9 Watt

Sind halt alles Angaben aus den Datenblättern, keine Ahnung wie real.


Die SanDisk Extreme PRO 1 TB M2 war die mit dem nachlöten, laut Amazon Kommentaren, wenn nicht gerade Fälschungen.
Cruical scheinen gut warm zu werden, Kühlkörper is ja in der Synology nicht möglich.

Traue mich noch nicht das SSD-Volume manuell einzurichten, wenn ich ehrlich bin.
Wären bei mir zwar jetzt keine kritischen Daten, die darauf laufen würden - aber Backup aufs zweite NAS ist noch nicht fertig.
 
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Mavalok2

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@ctrlaltdelete
Wie hat Deine Konfiguration mit dem Update auf DSM 6.2.4 funktioniert? Musste da was nachgezogen / angepasst werden oder ist das Update ganz normal durchgelaufen?
 

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Update ohne Probleme, läuft alles so wie vorher, keine Anpassungen notwendig.
 

Mavalok2

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So, habe aus meinen NVMe-SSDs auch ein Volume erstellt, allerdings als RAID1 - wenn man schon 2 hat.

Hat man die NVMe's wie ich vorher als SSD-Cache verwendet, unbedingt diese vorher als Cache entfernen, ansonsten gibt es Datenverlust.

Die Reihenfolgen ist bei einem RAID1 eigentlich identisch, braucht aber ein paar Befehle zusätzlich für die 2 NVMe. Hier die Befehlsfolge, welche bei meinem DS720+ mit 2x NVMe zu RAID1 funktioniert hat:

Code:
1. ls /dev/nvme*
2. sudo -i
3. fdisk -l /dev/nvme0n1
4. fdisk -l /dev/nvme1n1
5. synopartition --part /dev/nvme0n1 12
6. synopartition --part /dev/nvme1n1 12
7. fdisk -l /dev/nvme0n1
8. fdisk -l /dev/nvme1n1
9. cat /proc/mdstat
10. mdadm --create /dev/md3 --level=1 --raid-devices=2 --force /dev/nvme0n1p3 /dev/nvme1n1p3
11. cat /proc/mdstat
12. mkfs.btrfs -f /dev/md3
13. reboot

Da hier ein RAID1 zum Einsatz kommt, will dieses sich auch synchronisieren, im Gegensatz zu einer einzelnen NVMe. Ich für meinen Teil habe den Sync-Vorgang nach Befehl 10, dem Erstellen des RAID, abgewartet, bis ich weiter vorging. Mit

Code:
cat /proc/mdstat

kann man den Fortschritt anzeigen, allerdings nicht live:

Code:
# cat /proc/mdstat
Personalities : [linear] [raid0] [raid1] [raid10] [raid6] [raid5] [raid4]
md3 : active raid1 nvme1n1p3[1] nvme0n1p3[0]
      464129344 blocks super 1.2 [2/2] [UU]
      [=>...................]  resync =  9.7% (45126976/464129344) finish=21.2min speed=329017K/sec

Hat etwas über 20 Minuten gedauert. Im Schnitt irgend was um die 280 MB/s. Dann weiter mit Befehl 12.

Code:
# mkfs.btrfs -f /dev/md3
btrfs-progs v4.0
See http://btrfs.wiki.kernel.org for more information.

Performing full device TRIM (442.63GiB) ...
Label:              (null)
UUID:               xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Node size:          16384
Sector size:        4096
Filesystem size:    442.63GiB
Block group profiles:
  Data:             single            8.00MiB
  Metadata:         DUP               1.01GiB
  System:           DUP              12.00MiB
SSD detected:       no
Incompat features:  extref, skinny-metadata
Number of devices:  1
Devices:
   ID        SIZE  PATH
    1   442.63GiB  /dev/md3

Nach dem Neustart wird das neue RAID / Speicherpool / Volumen in der WebGUI angezeigt.

Bei dem etwas über 20 Minuten dauernden Synchronisationsvorgang habe ich die Temperatur der NVMe's im Auge behalten. NVMe1 - vermutlich die schreibende - hat eine Temperatur von max. 43°C erreicht, NMVe2 ein Temperatur von 36°C. Viel mehr Last und somit Temperatur werden die NVMe's wohl nicht bekommen als bei einem Sync, mit "so schnell wie geht einmal die komplette Platten schreiben".

Ordner freigegeben und mit Daten befüllt. Geht.

Was die Geschwindigkeit anbelangt: Rein für Daten wird dies in so einem kleinen Teil wohl eher keinen Sinn ergeben - 280 MB/s beim Sync. Sprich, ich muss irgendwie an kompatiblen Arbeitsspeicher kommen. Versuch 1 ist ja leider gescheitert. Aber das ist ein anderes Thema. ;)
 

Mavalok2

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Bei dem Ablauf scheint Trim nicht automatisch aktiviert zu werden. Sicher nicht verkehrt diesen im Speicher-Manager zu aktivieren.

Trim.png
 
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linuxdep

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Hi, hab's mal alles gelesen hier, interessant, wie schaut es eigentlich aus, beschleunigt die SSD als Cache zum Beispiel MariaDB und VM/Docker auch schon so? Müsste der Cache nicht auch dort greifen und die DB beschleunigen?

Wenn ich so lese wie die Anbindung der zwei Slotz unten ist, schade, aber der CPU halt geschuldet, welches MoBo hat schon zwei M2 Slots...

Als eigenes Volume genutzt, bringt es ja scheinbar schon alleine durch die höhere IO Anzahl was, könnt ihr schon Erfahrungen berichten, wie es sich auf die verschobenen Apps auswirkt?
 

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VM und Docker laufen geschmeidig, hab auch 20 GB RAM, Maria DB keine Ahnung.
 

Mavalok2

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Das Problem an der Geschwindigkeit liegt ja daran, dass die beiden M.2 Slots nur mit einer PCIe 2.0 Lane angebunden sind, also mit ca. 500 MB/s. Und dies teilen sich dann noch die beiden M.2.

Ich kämpfe im Moment noch mit meinem Arbeitsspeicher. Mit 2 GB ist nicht so viel möglich. Habe einen Lubuntu Container angetestet. Läuft erstmal erstaunlich gut.
 

linuxdep

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Und dies teilen sich dann noch die beiden M.2.
Eigentlich ist PCIe ja P2P Verbindung, glaube nicht das die zwei Slots sich was teilen, aber 0,5(x1) zu 2GBit (x4) ist halt schon einiges weniger. Aber denke mal immer noch besser als die Disks, weil ja wesentlich mehr IO's möglich sind. Hoffentlich funktioniert das mit dem nächsten DSM dann auch noch, besser noch, wenn es gleich integriert würde für die internen APPs. setzt natürlich zwei NVMe's vorraus zum Spiegeln, sonst wäre mir der Ausfall zu blöd, selbst mit Backup. Könnte man ja mal testen. Weiß einer, wo die DB-Files eigentlich liegen?
 
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