Zeit Synology den Rücken zu kehren

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Ich habe ja auch eine Pre-Order für die iDX6011 Pro laufen, wenn ich sie dann am Ende tatsächlich nehme (ist auch nicht brauchen sondern wissen wollen) dann deshalb, weil ich weiß was ich mit UGREEN und UGOS Pro bekomme, aber der ARC Loader ist für mich eher keine Alternative zur Produktiven Nutzung.

Ich würde die iDX6011Pro jedoch außerhalb der Kickstarter Aktion nicht kaufen. Der Preis innerhalb mit Kickstarter ist noch akzeptabel. Aber nach der Kickstarter 800.- bis 1000.- Euro mehr dafür zu Zahlen ist meiner Meinung nach außerhalb jeder Vernunft.

Was natürlich aktuell ganz gut ist, UGREEN hat ein Versprechen abgegeben, das die Preise für iDX6011 Reihe aufgrund der aktuellen RAM Preise sonstige Teuerungen etc. für diejenigen mit Pre-Order nicht steigen wird.
Für diejenigen die bereits im Mai bzw. vor Oktober letzten Jahres schon bestellt haben, gibt es eine USV und ein Jahr zusätzliche Garantie kostenlos oben drauf.

Zuguterletzt, unter diesen Aspekt der Kickstarter, Plus dem oben Drauf Paket, betrachtet ist das nicht mehr so teuer. Eine DXP6800Pro kostet knappe 1000.- Euro, da ist die iDX6011 mit 32GB oder 64GB mit Kickstarter nicht so weit weg, selbst die iDX6011 Pro auch nicht, aber Hardwaremäßig betrachtet erste Sahne plus AI (Egal ob man AI braucht).
 
Ich denke Ihr, mit Eurem "Fuhrpark an NAS", :LOL: zählt ja auch eh nicht zu den normalen Kunden. Weder für Synology noch für UGREEN. D.h. bei Euch geht es eher um das "spielen" und ob ihr dann mit NAS von Synology, UGREEN, oder wem auch immer "spielt", spielt keine Rolle. D.h. kaum ein normaler User würde zu Hause so eine Anzahl an NAS haben und betreiben und dafür in Summe so viel Kohle auf den Tisch legen. D.h. bei Euch spielt(e) diese Kickstarter-Aktion von UGREEN eigentlich nicht wirklich eine Rolle, sondern das ist eher eine allgemeine Schmerzgrenze was ihr zu dem Zeitpunkt X bereit wart oder seit an Geld für etwas Neues zum spielen auszugeben. :) Ich meine das auch nicht abfällig oder so und ich denke Ihr wisst wie ich das meine.

Bei mir ist es halt so das ich bekanntlich ja auch ganz gerne "spiele", :) nur das ich dafür halt nicht mehr alle möglichen NAS von allen möglichen Herstellern brauche, sondern mir reicht für das "spielen" inzwischen meine Proxmox Kiste hier und ein NAS ist für mich auch nur noch ein NAS und damit ein Datenspeicher. Wenn die Proxmox Kiste dann irgendwann mal an "Altersschwäche" leiden sollte, dann gibt es halt irgendeine neue, refurbished Kiste für Proxmox und das Thema ist erst einmal wieder für x Jahre erledigt. D.h. mein "Spielzeug" ist am Ende in Summe wesentlich kostengünstiger und was dann irgendein NAS-Hersteller irgendwann an irgendwelchen neuen Geräten anbietet ist mir im Prinzip vollkommen schnuppe. :LOL:

Mit fortschreitenden Alter ändern sich u.a. ja auch die Prioriäten und außerdem bin ich auch schon lange nicht mehr bereit noch so viel Kohle für mein "herumspielen" zu investieren, wie ich das früher einmal gemacht habe.

VG Jim
 
Der Anlass für mich, eine DXP6800 pro aus dem Kickstarter zu kaufen, war ganz klar zuerst der Preis, nicht Kickstarter ansich, das hätte auch eine andere Plattform sein können. Und da der Invest nicht allzu hoch war und damit der Einstieg in ein anderes OS und damit UGOS als Experiment leichter gefallen ist und deshalb auch der Gedanke, das NAS auch schnell produktiv einzusetzen nicht an erster Stelle gestanden hat, habe ich mich darauf eingelassen, mal damit zu experimentieren, oder auch "rumzuspielen".

Aber das Potential der DXP gegenüber meiner XS hat mit der Zeit dazu geführt, es doch produktiv einsetzen zu wollen, allerdings haben die Trippelschritte bei den UGOS-Updates schon ziemlich genervt. Die waren für meinen Geschmack zu oberflächlich und die "Massnahmen zur Erhöhung des positiven Benutzererlebnisses" war für mich eher Comedy, als tiefgreifende Massnahmen. Darüber erst bin ich zum ARC-Loader gekommen und damit ein "DS" zu haben, die einen "Turbo" hatte.
 
habe ich mich darauf eingelassen, mal damit zu experimentieren, oder auch "rumzuspielen".
Sag ich ja. :) Du hast Dir das UGREEN NAS nicht gekauft weil Du ein neues NAS brauchtest, oder weil Du weg von Synology wolltest, sondern um einfach auch damit mal "herumzuspielen". Was ja auch ok ist.
Und da der Invest nicht allzu hoch war
Die von mir erwähnte "Schmerzgrenze" was das neue "Spielzeug kosten darf/kann. :LOL:
Darüber erst bin ich zum ARC-Loader gekommen und damit ein "DS" zu haben, die einen "Turbo" hatte.
Jepp aber dafür hättest Du eben auch nicht das UGREEN NAS gebraucht, sondern einfach nur irgendeine andere Kiste mit potenterer Hardware. Es sei denn Du hättest wirklich unbedingt ein 6-Bay NAS gebraucht. Das Dich erst das "herumspielen" mit dem UGREEN NAS auf die Idee mit ARC gebracht hat ist dann ein anderes Thema.

Die UGREEN Kickstarter-Aktion ist halt nichts anderes wie ein Lockangebot, was ja auch grundsätzlich ok ist und für UGREEN natürlich auch seinen Zweck erfüllt. D.h. es hat Euch gelockt sich darauf einzulassen und etwas von UGREEN zu kaufen. Eben nicht weil Ihr es ggf. brauchtet, sondern weil Ihr es wolltet. Auch das ist ja vollkommen ok und das soll ja auch nicht als Vorwurf zu verstehen sein. :)

Ich für meinen Teil habe mich halt vor ein paar Jahren gefragt - weil mich Synology mit ihrer Unternehmens- und Produktstrategie immer mehr genervt hat - was für mich dann eine sinnvolle Alternative wäre. Das waren dann eben nicht irgendwelche NAS von anderen Herstellern, sondern halt Proxmox und normale und dafür passende, aber eben in Summe auch kostengünstige Hardware. Damit kann ich meinen "Spieltrieb" sehr gut ausleben und brauche nicht irgendwelchen NAS Herstellern Geld dafür zu bezahlen das ich mal deren neuste Modelle testen und am Ende ggf. sammeln darf. :ROFLMAO:

Hier gibt es noch ein physisches NAS - in dem Fall meine DS720+ - als Datenspeicher und ein virtuelles NAS unter Proxmox. Damit ist das Thema NAS und Datenspeicher für mich erledigt. Für alles andere und zum "spielen" gibt es Proxmox und ich brauche mir auch nicht zu überlegen ob das NAS des Herstellers x, y oder z für dieses oder jenes ggf. besser oder schlechter geeignet ist. Oder welche Software welcher Hersteller dann für sein NAS nutzt und anbietet und wie gut oder schlecht die ggf. ist. D.h. in Summe ist das nicht nur kostengünstiger, sondern ich bin auch noch flexibler. Wenn ein NAS Hersteller dann tatsächlich eine Software für sein NAS anbieten sollte, für die es wirklich keinen adäquaten Ersatz unter Proxmox geben sollte, dann ist das eben so und damit kann und muss ich dann eben leben. Bisher ist das bei mir aber auch noch nicht vorgekommen. :)

Wie bereits erwähnt geht es mir hier um die Nutzung und den Nutzen eines NAS für die Heimanwendung und wenn man - so wie ich - dann auch noch "spielen" und auch immer mal wieder Dinge ausprobieren möchte. Dafür sich dann immer mal wieder ein neues NAS zu kaufen und dann irgendwann 3, 4 oder x NAS ohne wirklichen echten Nutzen "herumstehen" zu haben, ist nichts mehr für mich. Was natürlich nicht heißen soll das andere User das nicht so machen können.

Fazit: Jeder kann natürlich kaufen, einsetzen und machen was er möchte und was er meint das für ihn am sinnvollsten ist. Mein NAS hier ist ein Datenspeicher und meinen sonstigen "Spieltrieb" in Sachen Software kann ich mit Proxmox befriedigen. Dafür brauche ich mir eben nicht (mehr) immer mal wieder ein neues NAS von irgendeinem Hersteller zu kaufen und spare somit an Ende auch noch einiges an Geld. :cool:

VG Jim
 
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Fazit: Jeder kann natürlich kaufen, einsetzen und machen was er möchte und was er meint das für ihn am sinnvollsten ist. Mein NAS hier ist ein Datenspeicher und meinen sonstigen "Spieltrieb" in Sachen Software kann ich mit Proxmox befriedigen. Dafür brauche ich mir eben nicht (mehr) immer mal wieder ein neues NAS von irgendeinem Hersteller zu kaufen und spare somit an Ende auch noch einiges an Geld.
Und du bist viel flexibler. Und vor allem kann man immer die neusten Versionen von alles haben :D
 
„NAS mit lokaler AI“ klingt erstmal stark - ist aber schon Marketing mit ziemlich breiter Brust.

Ich habe das Thema selbst durch: AI über CPU/RAM, ja, kann man machen, aber sobald man einmal echte GPU-Leistung mit richtigem VRAM erlebt hat - bei mir eine RTX 3090 mit 24 GB im Homelab - sieht die Welt ziemlich anders aus.
Gerade bei Sprache, Transkription, Texterkennung und Textglättung ist der Unterschied brutal.

Das UGREEN mag ein interessantes NAS mit ein paar lokalen AI-Funktionen sein. Aber ein NAS ist halt ein NAS. Ich denke nicht, dass man versuchen sollte, so ein Gerät künstlich zu einer AI-Maschine aufzubohren.

Wenn User dadurch erst auf den Geschmack kommen und dann wirklich mit z.B. Spracherkennung, Texterkennung oder Textglättung arbeiten wollen, ist der Frust eigentlich schon vorprogrammiert.

Als lokale AI-Maschine ist das im Vergleich zu einer richtigen GPU mit VRAM ungefähr so wie Obi-Hämmerchen gegen Presslufthammer.

Nettes Gerät vielleicht - aber der Slogan "NAS mit AI" braucht schon sehr viel Marketing-Toleranz.
 
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unbedingt ein 6-Bay NAS gebraucht
So ist das auch, da ich darüber Nutzdaten und Backupdaten abbilde.

Eben nicht weil Ihr es ggf. brauchtet, sondern weil Ihr es wolltet
Beides ....

DXP6800 pro aus dem Kickstarter zu kaufen, war ganz klar zuerst der Preis, nicht Kickstarter ansich ... der Invest nicht allzu hoch ... und damit der Einstieg in ein anderes OS und damit UGOS als Experiment leichter gefallen ... Aber das Potential der DXP gegenüber meiner XS hat mit der Zeit dazu geführt, es doch produktiv einsetzen zu wollen
.... und bin froh darüber, nicht mehr Synology zu nutzen, aber mit dem ARC-Loader trotzdem DSM zu haben, einfach nur gut.

... Thema NAS und Datenspeicher für mich erledigt. Für alles andere und zum "spielen" gibt es Proxmox und ich brauche mir auch nicht zu überlegen ...
Das ist ja auch eine Frage der Philosophie. Proxmox ist nicht DSM oder UGOS, sondern in allererster Linie eine Plattform für VMs. Dass man darüber vieles abbilden kann, einschliesslich Backupstrategien usw. bezweifelt auch niemand. Letztlich braucht man doch für die Daten eine entsprechende Hardware mit Bays für die HDDs usw. und da gehen halt die Aufwendungen los für das zusammenkombinieren. Ich habe für sowas keine Zeit und möchte daher ein fertiges NAS und habe dadurch vlt. ein paar Kompromisse, allerdings momentan eher unbekannte. Mit meiner DXP und N5 zusammen mit dem DSM bin ich jedenfalls hochzufrieden und meine XS wird durch die iDX ersetzt und die DXP werde ich wahrscheinlich auch verkaufen.

Das UGREEN mag ein interessantes NAS mit ein paar lokalen AI-Funktionen sein. Aber ein NAS ist halt ein NAS. Ich denke nicht, dass man versuchen sollte, so ein Gerät künstlich zu einer AI-Maschine aufzubohren
Wenn die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt werden, geht das schon. Mit meiner N5 und Ollama hatte ich meine ersten Versuche einer lokalen KI, aber auch deren Grenzen erfahren. Man darf nicht erwarten, damit den CoPilot ersetzen zu können. Um eine potente, lokale KI abbilden zu können, braucht es Unmengen an schnellen RAM und Performance. Die UGREEN iDX geht im Konzept in die richtige Richtung, sollte aber mindestens das 2- oder 4-fache an RAM haben, oder sogar noch mehr, um entsprechend performante Datenmodell laufen zu haben.

Ein NAS ist im Zusammenhang KI nur mit dem passenden Konzept geeignet und da wird sich der Markt noch verändern. Wo ich wirklich schwarz sehe an der Stelle, ist Synology, die sich tatsächlich vorstellen, deren AI-Console noch mit den +Modellen kombinieren zu wollen. Wenn Synology den wirklich guten DSM und das Set an APPs nicht hätte, würde das nicht gut aussehen für die.
 
„NAS mit lokaler AI“ klingt erstmal stark - ist aber schon Marketing mit ziemlich breiter Brust.
Das Gerät hat einen Oculink-Anschluss. Damit kannst du faktisch eine externe Grafikkarte anbinden und damit natürlich auch potentere Modelle nutzen.
Bei mir wartet eine nvidia 9060 TI 16GB auf ihren Einsatz, wenn denn mal das "AI NAS" da ist.

Ein NAS ist im Zusammenhang KI nur mit dem passenden Konzept geeignet und da wird sich der Markt noch verändern. Wo ich wirklich schwarz sehe an der Stelle, ist Synology, die sich tatsächlich vorstellen, deren AI-Console noch mit den +Modellen kombinieren zu wollen. Wenn Synology den wirklich guten DSM und das Set an APPs nicht hätte, würde das nicht gut aussehen für die.

Die Softwarewelt ist gerade im Umbruch. Wir sind gerade im Zeitalter der industriellen Revolution wo die Dampfmaschine erfunden wurde.
Software ist bald nichts mehr wert, weil alsbald jeder in die Lage versetzt werden kann Software selber zu bauen. Insofern kann sich Synology hier nicht mehr lange an sein Software-Featureset ausruhen. Was aktuell zählt ist die Hardware - und die ist schon seit Jahren kein nennenswertes Kaufargument für Synology.

P.S.: Unabhängig davon - die AI-Console hat doch einen ganz anderen Schwerpunkt. Die ist ja in erster Linie nicht dazu konzipiert LLMs selbst zu hosten, sondern dient hier auch nur als Proxy und Anonymisierung für LLM-Anbieter. Dafür bedarf es jetzt ja keine großartige Power, weil die Berechnung an anderer Stelle passiert.
 
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die AI-Console hat doch einen ganz anderen Schwerpunkt
Im DSM ist die AI-Console im Grunde der Link in das System und in die Groupware, wenn Datenmodellstrukturen hinterlegt sind. In meinem Fall ist die eigentliche KI-Anwendung mit Ollama abgebildet. Für das reine prompten wird die AI-Console nicht benötigt, dafür habe ich dann in dem Ollamaprojekt die Oberfläche von OpenwebUI.
 
Wenn User dadurch erst auf den Geschmack kommen und dann wirklich mit z.B. Spracherkennung, Texterkennung oder Textglättung arbeiten wollen, ist der Frust eigentlich schon vorprogrammiert.
Was lässt Dich zu dieser Einschätzung kommen?
 
@Ulfhednir Oculink, ja, kann man machen. Das ist technisch sicher eine spannende Option. Aber genau das war eigentlich mein Punkt: Nur mit RAM und CPU ist das aus meiner Sicht noch keine gute AI-Maschine - dafür braucht es dann eben den „Zusatzmotor“, den UGREEN selbst aber nicht mitliefert. Eine interessante Erweiterungsmöglichkeit, klar - an meiner Kritik am UGREEN-Marketing ändert das daher nicht grundsätzlich etwas.

Und ob man ein NAS so weit aufrüsten sollte, dass es am Ende eigentlich Homelab, Homeserver und AI-Spielwiese zugleich wird, ist durchaus eine Frage wert. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden und nutze meine etwas lahme Synology weiterhin als zuverlässigen Datenspeicher mit ein paar guten Apps zur Dateiverwaltung - und daneben ein separates Gerät mit ordentlicher CPU, viel RAM, eGPU und allem, was Spaß macht, als Homelab & -server.

@Benie zur Frage, woher meine Einschätzung kommt, dass AI nur mit CPU plus RAM schnell zu Frust führt: eigene Erfahrung. Ich hatte mich anfangs auch von einigen sehr optimistischen Einschätzungen im Netz leiten lassen und AI zunächst nur mit RAM und CPU probiert. Mein Fazit: Ja, funktioniert grundsätzlich, aber man braucht wirklich Geduld. Aber sobald es etwas aufwendiger wird - (längere) Transkriptionen, Textglättungen und Textzusammenfassungen - wird das schnell zu zäh und langsam.

Wie gesagt: Lego-Hämmerchen gegenüber Presslufthammer. 😉
 
Ja, funktioniert grundsätzlich
Ist auch meine Erfahrung über meine Tests mit der N5 pro und Ollama. Mit dem schon guten Datenmodell Ilama4 kommt die noch gut zurecht, aber der RAM müsste noch mehr sein beim kleinsten Datenmodell, wegen VMs, Docker, usw. Und ab da ist das mit grösseren Datenmodellen auch mE. mit NAS schwer abbildbar. Wenn ich dann bei UGREEN sehe, dass da "nur" qwen3 und Uliya verwendet wird mit 64 GB RAM, lasse ich mich mal überraschen, wie das so läuft.
 
Als lokale AI-Maschine ist das im Vergleich zu einer richtigen GPU mit VRAM ungefähr so wie Obi-Hämmerchen gegen Presslufthammer.

Dafür ist die AI auf iDX6011 doch nicht in erster Linie Gedacht. Die Ai wird in erster Linie doch für NAS interne Zwecke beworben.
Davon mal abgesehen Für viele ist die iDX eher Hardwareseitig interessant.
Auch kann man doch hier jederzeit das ganze mit einer eGPU problemlos aufrüsten.

Es geht hier in erster Linie um lokal laufende KI‑Funktionen.

Universal Search für semantische Dateisuche,
Uliya AI Chat als lokales LLM für Zusammenfassungen und Übersetzungen
AI Album für Fotoerkennung und trainierbare Modelle
Voice Memos für Transkriptionen, Mindmaps
AI File Organization für automatische Dateisortierung.

Edit: Das wichtigste dabei ist doch, Deine Daten bleiben auf Deinem NAS und nichts geht davon nach außen.

Das läuft im Prinzip nicht anders als wie in der Synology Photo App. zb. Gesichtserkennung, Themenerkennung, Universal Search etc. Nur wesentlich erweitert.

Daß natürlich hier auch externe AI's eingebunden werden können steht dan in einem anderen Buch.
Unabhängig davon - die AI-Console hat doch einen ganz anderen Schwerpunkt. Die ist ja in erster Linie nicht dazu konzipiert LLMs selbst zu hosten, sondern dient hier auch nur als Proxy und Anonymisierung für LLM-Anbieter. Dafür bedarf es jetzt ja keine großartige Power, weil die Berechnung an anderer Stelle passiert.
Ob man hierfür ein NAS oder einen Eigenbau etc. nutzt kann ja letztendlich jeder selbst entscheiden. Solch ein Pro und Contra besteht doch bei solchen Dingen eh schon immer manigfaltig.
 
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Wir werden mit der iDX unsere Erfahrungen sammeln und dann mal sehen, was die UGOS Updates mit der Zeit bereithalten.
 
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