Mini USV 12V nur für FRITZ!Box gesucht

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senderversteller

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Hallo zusammen,
meine ganze Hardware im Netzwerkschrank (NAS, Mini-PC, Switch, etc.) ist durch eine USV abgesichert, aber befindet sich bei mir an einem anderen Ort im Haus als die FRITZ!Box.
Der Router befindet sich mittig im EG um bestmöglichen WLAN-Empfang in dieser Etage zu haben.
Da ich einen GF Anschluss habe, besteht die Hoffnung, dass bei einem Stromausfall im Viertel der Anschluss noch betriebsbereit ist. Ich möchte die Fritte also mit USV absichern.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich suche eine Mini USV mit 12V für die Fritte. Hatte vor Jahren mal dieses Teil von revolt. Hat zwei/drei Jahre gehalten, dann war der Akku durch.
IMG_5414.jpeg

Frage: hat jemand was Vernünftiges mit wechselbarem Akku im Einsatz oder kennt etwas. Im Netz finde ich allerlei, aber nichts mit auswechselbarem Akku.
Oder sollte man für diesen Fall besser nach dem Prinzip: Nutzen und nach Gebrauch entsorgen und Neukauf vorgehen? Dafür aber nicht all zu viel Geld ausgeben.
 
Ich habe das anders gelöst: Die FRITZ!Box wird über einen PoE-Injektor und -Splitter über eines der LAN-Kabel mit Strom von der USB versorgt. Gut funktionieren beispielsweise die D-Link-Geräte DPE-301GI und DPE-301GS. Das hängt natürlich auch vom Stromverbrauch deiner FRITZ!Box ab.
 
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Das ist eine super Idee 👍🏻😘
Da vom Patchfeld im Netzwerkschrank zu meiner Fritz insgesamt vier Unterputzkabel gehen, wovon aktuell nur zwei genutzt werden, kann man ein LAN Kabel zum reinen Stromkabel umfunktionieren. Ich schaue mir das an!
 
Schau mal nach Frixtender - die bieten da auch ein Komplettset an.
 
@Hagen2000
Würde sowas passives auch funktionieren? In meinem Netzwerkschrank leite ich damit und dem original Netzteil von AVM den Strom in das Patchfeld ein und auf der anderen Seite leite ich damit den Strom aus der LAN-Dose direkt in die FRITZ!Box.

Kabellänge dazwischen ist max. 4m - geht einmal durch die Decke durch den Flur in einen anderen Raum.
IMG_5418.jpeg

@atzebonn
Frixtender habe ich gesucht, aber die bieten doch - so wie ich es gesehen habe - nur Antennen für WLAN. Das brauche ich nicht.
 
Von so einer passiven Lösung würde ich abraten, die Netzwerkkabel sind für die hohen Ströme bei 12V nicht gut geeignet, ich hatte das auch mal probiert und das gab immer wieder Abstürze der FRITZ!Box. PoE arbeitet mit rd. 50V und der Splitter regelt das sauber wieder runter auf 12V, da würde ich nicht sparen.
 
@Hagen2000 Ist natürlich schon eine kleine Investition. Injektor und Splitter zusammen kosten rund 82€. Dazu brauche ich noch ein Netzteil, das 54V in den Injektor schickt, das originale von AVM geht also nicht. Sehe ich das richtig?

Meine 7590AX hat eine max. Leistungsaufnahme von 30W, normal 14-16W. DSL ist nicht aktiv (da GF). Bei 30W/12V sind das 2,5A… hm ich kenne mich da nicht aus was die Verlegekabel abkönnen. LAN Betrieb geht darüber ja nicht.

Zunächst Versuch mit passiven Teilen machen? Was kann passieren, außer dass die Box ab und zu aussteigt? Auf Dauer will ich das natürlich nicht.

EDIT: Leider habe ich kein PoE Switch im 19“ Format… aber da müsste man angesichts der Sachlage gleich drüber nachdenken, wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt. Spart noch ein weiteres Netzteil…
 
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Zur Eingangsfrage: Eaton hat eine 12V USV für solche Fälle, ja der Akku ist offiziell nicht wechselbar, wenn man diesen Bildern glaubt, befinden sich jedoch stinknormale 18650 darin:
https://tweakers.net/productreview/289552/eaton-3s-mini.html

Zudem sagt die offizielle Bedienungsanleitung das selbe:
Screenshot_20260211_184036_Drive.jpg
Einem Austausch sollte also nichts im Wege stehen (zumindest nicht aus technischer Sicht)
 
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@Skyhigh Die habe ich auch schon gesehen.

Es ist nun die Frage was technisch für mich sinnvoller ist - zwei USV oder das mit PoE zu lösen.
Aktuell tendiere ich dazu, dieses PoE Kit von Frixtender zu bestellen und auszuprobieren (35 EUR). Ist auf lange Sicht gesehen wahrscheinlich die "nachhaltigste Lösung". Danke @atzebonn auch nochmal.
 
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Lange Rede, kurzer Sinn: ich suche eine Mini USV mit 12V für die Fritte. Hatte vor Jahren mal dieses Teil von revolt. Hat zwei/drei Jahre gehalten, dann war der Akku durch.
So schlecht war das Ding doch garnicht, und wenn es 5 Jahre gehalten hat, war das doch auch ok.
Mittlerweile gibt es ähnliches mit Lithium Akku.
UGREEN hat so ein Teil mit Lithium Akku im Angebot, das wird nur im Netzanschluss dazwischen gesteckt und via USB mit der DXP verbunden die dann gleichzeitig den NUT Server darstellt. Kostet auch ca. 100 Euro. Da die DXP Hardcoded ist wird die USV allerdings auch nur mit den UGREEN DXPs funktionieren. Akku kann da auch nicht gewechselt werden. Im Prinzip ist das ein größerer Akku mit aufgesetzter Elektronik. (Gleichstrom USV)
 
So schlecht war das Ding doch garnicht, und wenn es 5 Jahre gehalten hat, war das doch auch ok.
So lange hat es leider nicht gehalten. Im März 22 oder 23, ich weiß es nicht mehr genau, hab ich es mal (mal wieder kurz) getestet, da war es schon kaputt. Die FRITZ!Box ging sofort aus. Keine Ahnung, wie lange dieser Zustand schon so war.
Seither ist der Router wieder direkt am Strom. Aber trotzdem hätte ich gern eine USV.
 
Moin zusammen

Da bei mir das Thema USV für FB auch immer noch auf der Todo-Liste steht, melde ich mich hier auch mal wieder zu Wort. :)

Durch meinen Wechsel von VDSL zu GF im letzten Jahr ist meine FB von Arbeitszimmer im OG in den HWR im EG gewandert und somit auch nicht mehr wie bisher per USV abgesichert. Ergo hatte ich auch schon länger überlegt was für eine weitere USV ich mir dann noch für den HWR kaufe, um daran dann auch die FB anzuschließen. Bisher bin ich aber irgendwie noch nicht dazu gekommen.:LOL: Irgendwie verstehe ich hier aber ein paar Punkte bei den Überlegungen die @senderversteller anstellt nicht. Das wären:

1. Wenn ich die FB per PoE mit Strom versorgen würde, wäre diese doch nicht gegen einen Stromausfall abgesichert? Warum und wofür kommt dann, wenn es um das geht was in #1 steht, PoE ins Spiel?
2. Wenn eine USV warum soll/muss das dann eine "Mini" USV mit 12V sein? Warum nicht eine ganz normale USV?
3. Wenn da eine 7590AX am GF zum Einsatz kommt, dann dürfte dort ja vermutlich - so wie bei mir - auch noch zusätzlich ein GF-Modem vorhanden sein. D.h. wenn da nur die 7590AX per USV abgesichert wird, dann wäre der GF-Anschluss bei einem Stromausfall - wie in #1 gewünscht - dann doch trotzdem tot.
4. Warum nicht einfach eine ganz "normale" kleine USV mit z.B. 600VA (oder halt ggf. noch weniger), von den eher bekannteren, üblichen Verdächtigen wie z.B. CyberPower, Eaton, APC, ggf. Green Cell, über die dann die FB und das GF-Modem abgesichert wird? So eine USV gibt es ja bereits für < € 100.

Bei mir sieht es bisher so aus das ich wohl eine weitere, kleine USV wie z.B. eine CyberPower BR700ELCD - die ich hier ja auch schon seit 2023 im Einsatz habe und mit der ich bisher sehr zufrieden bin - bei mir in den HWR packe und darüber wird dann das GF-Modem, meine FB7590 und noch ein Asus XT8 Mesh-Client angeschlossen. Wobei es mir dabei weniger darum geht das bei einem Stromausfall mein GF-Anschluss noch über einen Zeitraum von x Minuten funktioniert, sondern in erste Linie darum das irgendwelche eher kurze Stromausfälle, z.B. die die ich auch selber mal durch irgendwelche Bastelarbeiten verursachte, :ROFLMAO: durch die USV auf-/abgefangen werden.

VG Jim
 
@Jim_OS
  • Mein Netzwerkschrank befindet sich im "Technikraum" - was du als HWR beschreibst.
  • Im Technikraum kommt bei uns durch eine Mehrspartenhauseinführung neben Strom und Wasser auch die Speedpipes mit dem GF-Kabel an, geht durch den "Gf-HÜP" (Hausübergabepunkt, da wo das Kabel gespleist und gewickelt in einer Kassette drin ist) weiter in den Netzwerkschrank.
  • Im Netzwerkschrank ist dann u.a. folgende Hardware (Gf-AP = ONT = Telekom Glasfasermodem, Switch, NAS, Proxmox Node, sonstige Hubs für Smarthome, etc.) der ganze Schrank hängt an einer Eaton Elipse 650 PRO und ist somit gepuffert.
  • Meine FRITZ!Box 7590AX befindet sich nicht im Netzwerkschrank und auch nicht im Technikraum, sondern in der "Abstellkammer" im Erdgeschoss, ein Bereich unter unserer Treppe, der mit Trockenbauwänden vom Flur abgetrennt ist (= Mitte Haus). Hier ist der WLAN Spot am besten aufgehoben.
  • Vom Technikraum zur Abstellkammer führen zwei Doppel-CAT Verlegekabel im Leerrohr, in der Abstellkammer sind dann 2x LAN-Doppeldose. Zwei davon sind in Verwendung (1x ONT Netzwerkschrank -> FRTIZ!Box, 1x FRTIZ!Box -> Switch Netzwerkschrank). Zwei weitere Kabel sind bisher zwar auf dem Patchfeld im Netzwerkschrank aufgeklemmt, aber nicht in Verwendung. Einer dieser Leitungen würde sich anbieten mit PoE den Strom aus dem Netzwerkschrank (USV-gesichert) zu injizieren und bei der FRITZ!Box mittels Splitter zu entnehmen. Ginge auch mit einer der beiden Datenleitungen, aber so ist das sauber getrennt und die „überflüssigen“ Verbindungen bekommen einen Sinn. Dachte mir damals bei der Planung "Haben ist besser als brauchen".
Bei Stromausfall sind im Endeffekt alle für den Internetbetrieb erforderliche Komponenten USV-gesichert.
Zu deiner Frage warum "12V Mini USV" - ich dachte eben daran, dass eine normale USV eine Nummer zu "oversized" für nur FB-Schutz ist. Außerdem müsste ich dann auch noch irgend ein Regal an die Wand dübeln wo ich das schwere „Trumm“ abstelle.

IMG_5422.jpeg IMG_5421.jpeg

Sind die Fragen damit beseitig bzw. wird meine Überlegung klar?
 
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Sind die Fragen damit beseitig bzw. wird meine Überlegung klar?
Jepp die Antwort und Beschreibung ist sehr ausführlich. :) Also sieht die Absicherung der FB dann so aus: PoE-Switch an USV und FB per PoE an den Switch = FB ist darüber abgesichert.
sondern in der "Abstellkammer" im Erdgeschoss, ein Bereich unter unserer Treppe, der mit Trockenbauwänden vom Flur abgetrennt ist (= Mitte Haus). Hier ist der WLAN Spot am besten aufgehoben.
Das WLAN meine 7590 habe ich schon vor Jahren in Rente geschickt :LOL: und bei mir kommt ein Asus XT8 Mesh System dafür zum Einsatz. Ein Mesh Client steht dann zentral auf dem Flur in EG und deckt von dort aus alle WLAN-Geräte im EG und auch außen am Haus (Video-Doorbell, + PV-Wechselrichter) ab.
Außerdem müsste ich dann auch noch irgend ein Regal an die Wand dübeln wo ich das schwere „Trumm“ abstelle.
OK bei Trockenbauwänden könnte das Gewicht der USV ggf. eine Rolle spielen und auch das Auge isst bekanntlich ja mit. :LOL: Solche USVs wie z.B. die CyperPower BU650EU (Gewicht 3,8 kg, Kosten ca. € 80) bieten aber natürlich auch eine direkte Wandmontagemöglichkeit, aber ja am Ende muss eben auch alles für einen selber passen. :) Bei mir im HWR gibt es da keinerlei Probleme mit einer "normalen" USV, weil dort eh ein Stand-Regal ist auf dem dafür noch genug Platz ist/wäre.

VG Jim
 
Mit dem WLAN der FRITZ!Box bin ich zufrieden - im OG, direkt wo die Treppe oben rauskommt, steckt noch ein AVM Repeater fürs WLAN "oben". Im Garten geht das WLAN auch, brauche ich aber nicht unbedingt.

Die Wand, wo die FB dran hängt ist gemauert, genauso wie die links davon - nur die rechts ist eine Trockenbauwand als Abtrennung zum Flur. Das Gewicht von ein paar Kilo ist dennoch kein Thema das fachgerecht mit den richtigen Dübeln an Gipskartonplatten aufzuhängen. Unsere Mietwohnung vorher bestand gefühlt nur aus so Pappewänden, ich hab da Erfahrung :giggle: Unter der Treppe stehen Getränkekisten, Haushaltsleiter, Staubsauger und ein Regal mit allerlei Kram. Die Optik wäre auch nicht das Thema.

Trotzdem: die Lösung mit PoE aus dem Netzwerkschrank finde ich sehr elegant und bin dankbar für den Input von @Hagen2000 und @atzebonn ... eine Batterie weniger, die man "im Auge" behalten muss. Denn die habe alle nicht das ewige Leben. Außerdem habe ich die EATON im Technikraum an meinen Proxmox PC per USB angeschlossen und zur Home Assistant VM durchgereicht. Mit HA als NUT Server kann man allerlei Automationen bei Stromausfall auslösen - zumindest mit dem Zeug, was noch Strom hat ;)
 
Nachtrag: Leider haben wir die PV-Anlage und die Sonnenbatterie schon 2018 eingebaut... heutzutage ist eine schwarzstartfähige/inselfähige Notstromversorgung mit PV/Akku schon fast Standard. Aber das für mich umzubauen wäre ein finanzielles Debakel. Vermutlich ersetzt das aber keine USV, denn so ein System braucht wahrscheinlich auch kurz Bedenkzeit auf Notstrom umzuschalten.
 

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