Kaufberatung für kleines Architekturbüro

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@ctrlaltdelete als Cache. Ob Expansionseinheit oder zweite DS ist jetzt für uns noch zweitrangig.
Aber der Plan ist wie oben beschrieben eine DS925+ (oder welche potentere?) mit einer 10gb. Karte und 2+2 Platten und 64GB RAM und SSDs für Cache. Da wäre die Frage; auch in die vollen gehen was die Kapazitäten angeht? Bzw was ist da max möglich?
 
The DS925+ does not have a PCIe slot so cannot be upgraded to 10GbE. But it does have 2 x 2.5GbE ports.

If you want 10GBe you want the DS1525+ although it's PCIe slot is only 2 lane. The better option is the DS1825+ which has a 4 lane PCIe slot, as does the DS1621+.

The 925+, 1525+, 1825+ and 1621+ all support 200TB volumes if you have 32GB of memory or more. Otherwise the limit is 108TB per volume.
 
@DaveR thx for the detailed explanation. I’ll look at the 1825 then.
 
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Ich möchte hier mal einen anderen Gedanken einwerfen: Für den gewerblichen Einsatz - auch mit nur drei Personen - würde ich persönlich einen richtigen Server einem NAS vorziehen.

Ein dedizierter Server kann alles, was ein NAS kann (RAID, viele Festplatten, Netzwerkdienste, Arbeitsplatzverwaltung), ist dabei aber offen, skalierbar und nicht an ein proprietäres Ökosystem gebunden. CPU, RAM und Storage lassen sich jederzeit erweitern oder tauschen - ganz ohne Herstellerbindung - und mit einer notorisch viel zu schwachen CPU-Leistung, für die Synology bekannt ist, muss man sich dann auch nicht herumschlagen.

Ein weiterer Aspekt, der gerade für kreative Büros interessant sein könnte: Mit einer passenden Grafikkarte lässt sich auf einem richtigen Server später auch problemlos ein firmeninternes LLM betreiben - also ein eigener, privater KI-Assistent, der die eigenen Daten kennt und nichts nach außen gibt. So etwas wäre mit Synology ebenfalls ausgeschlossen.

Synology sehe ich (wenn überhaupt!) als reines Storage- oder Backup-System. Und wenn es um zentrale Infrastruktur für ein Büro geht, würde ich das Konzept mit einem IT-Fachmann durchsprechen, bevor die Entscheidung fällt.

In jedem Fall lohnt sich vor dem Kauf mal ein Blick über den NAS-Tellerrand. 😉
 
I’ll look at the 1825+ then.
Würde ich auch machen an Deiner Stelle. Angelehnt an Post #6 von @ctrlaltdelete

Dank der größere Anzahl und der Möglichkeit eines 10 GBit Modules hast Du einen wesentlich größeren Spielraum, den DU am Ende mal vermissen würdest und am Ende nochmals eine größere kaufen mußt.


2 x Western Digital WD Red SA500 NAS SATA SSD, 1TB bis 2TB würde da genügen um ggf. VMM und oder Docker nutzen zu können.(Allerdings, eine Windows 11 VM wird nicht allzu Perfomant laufen. Linux VMs oder HA machen keine Probleme.

2x20 GB HDD oder Größer, je nach Preis/TB. Wenn Lautsstärke nicht stört, die bereits empfohlenen, Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10ACA 20TB, Seagate EXOS oder Seagate Iron Wolf. Würde ich ausschließlich vom Preis abhängig machen.

64GB RAM (2x32) von www.speicher.der der Ram von Speicher.de funktionmiert perfekt in den 1522+ und 1525+ Modelen. Allerdings kostet der zusammen aktuell ca 860.- (aktuel überall sehr teuer)

Jetzt kommt das Problemkind Cache,

ca. 500GB großeOriginal Synology NVMEs kosten ca. 400 bis 500 Euro, und das x2, so genau habe ich die Preise nicht im Kopf.

Fremd NVMEs als Cache, 2x 2TB zb. Samsung Evo Pro 990 kosten das Stück aktuel ca 240 bis 250 Euro. 2x wegen Lese und Schreibcache.
Problematik, Fremd NVMEs sind seit den xx25+ Modellen werden von Synology offiziell nicht mehr unterstützt / Supportet (nur bei xx23+ Modellen) und auch Modelle davor nicht.
Hier kann man sich mit einem bereits erwähnten Script von @DaveR behelfen. Funktioniert in meiner 1525+ einwandfrei. Allerdings wird das von Synology auch nicht Supportet, ebenfalls der FremdRAM wird auch nicht Supportet.

Synology engt die User hierbei ziehmlich ein, indem nur Synology Peripherie vebaut werden soll.

Insgesammt, müßt ihr aktuell eher 3K dafür veranschlagen, aktuell ist das NAS selbst billiger als alles andere das dank "AI" und dem Marktgeschehen zum Teil das zwei bis vierfache als noch vor 3-4 Monaten gekostet hat.
 
@stevenfreiburg Teilweise gebe ich dir Recht, teilweise nicht. Bei uns ging es hauptsächlich um Speicherplatz (eigentlich nur SMB Freigaben), HA und die Betriebskosten. Wir hatten mehrere Angebote und es zog sich bei sieben verschiedenen GmbH‘s über eineinhalb Jahre hin, bis ich meinen Kopf durchgesetzt habe. Die Angebote lagen für die ungefähr vorerst veranschlagten 300TB netto zwischen 100.000€ und 230.00€. Als es um das Thema Erweiterung und Client Lizenzierung (CAL) ging war die Luft komplett raus. In eine Microsoft HA Lösung mit AD etc. wären wir nicht in der Lage gewesen dies zu stemmen. Da mir auch das Wissen dazu fehlt, und Linux nicht wirklich mein Freund ist (ich weiß das DSM ein Linux ist), wurde zum Schluß Die HD6500 in HA gekauft.

Was soll ich sagen. Sie läuft seit zwei Jahren komplett durch (ohne den Switch während der Updates), 120 Mitarbeiter haben noch nie ein Problem gemeldet und von den Kosten über die Laufzeit, brauche ich bei der Lizenzpolitik von Microsoft wohl nichts mehr zu sagen. Außerdem hat man bei solchen Investitionen einen kostenlosen Business Support mit einem dedizierten Mitarbeiter, der das System kennt. Incl. fünf Jahren Garantie mit Vorabaustausch innerhalb von 24 Stunden.

Jetzt spiele das mal alles mit einem selbstgebastelten PC nach! HA mit zwei PC‘s zuverlässig zu betreiben?

Klar, das ist jetzt alles mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber das ganze Prinzip lässt sich auch herunter skalieren. Mit MS hätte ich da als kleiner Admin nicht gekonnt, aber mit eurer Hilfe und Wissen habe ich das komplett alleine bewältigt.

Was ich eigentlich damit sagen möchte, ist, dass mehr weniger ist. Mehr Platz, weniger administrative Arbeit, keine Lizenzkosten, beliebige Erweiterbarkeit ohne Lizenkosten etc. Da kann ich mehrere PT daraus machen (das Problem sind eher die Backupsysteme).

Wo du aber absolut Recht hast, ist die Variabilität. Die setzt aber ein enormes Wissen und Aktualisierungen der Software voraus (was ich da schon alles gesehen habe, willst du gar nicht wissen), und deshalb sage ich: Nimm das einfache und kostengünstigere Paket (auf die Laufzeit eines solchen Systems ausgelegt -TCO), anstatt sich mit Konfigurationsänderungen und Lizenzgebühren herumschlagen.

Ich habe fertig…

Gute Nacht an alle da draußen
 
Moin @Duuuval

Dein Beispiel ist absolut nachvollziehbar – und für 120 Mitarbeiter klingt das auch sehr plausibel. In dieser Größenordnung spielen TCO, Support und administrativer Aufwand eine ganz andere Rolle. Das kann ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich fundiert beurteilen.

Aber genau da liegt der Punkt: Hier geht es um ein kleines Büro mit nur wenigen Personen - und da rede ich aus langjähriger eigener Erfahrung.
Kleine Firmen sind keine Tanker (wie bei dir), und sie sollten - oft: müssen! - schnell und flexibel bleiben können. Und da hat eine offene Linux-Serverlösung klare Vorteile: mehr Rechenpower, mehr Flexibilität, mehr Kompatibilität.

Dazu kommt ein oft unterschätzter Punkt: Mandantenfähigkeit. Wer als kleines Büro verschiedene Kunden mit getrennten Umgebungen abbilden will oder muss, stößt mit Synology an Grenzen - das System ist dafür schlicht nicht konzipiert.

Daher bleibt meine Einschätzung: Für ein kleines Büro hat eine offene Lösung wesentliche Vorteile.
 
Morgen @stevenfreiburg Ich setze den HD6500 Cluster für sieben verschiedene Firmen ein und habe keine Probleme diese in den Freigaben auseinander zu halten. Sobald man ein Berechtigungskonzept richtig umsetzt, ist das auch mit einer Synology zu bewerkstelligen.

An einem reinen Linuxsystem brauchst du jemanden der sich auch richtig damit auskennt. Den muss man in einer kleineren Firma erst einmal haben. Da ist eine Synology doch wesentlich einfacher zu administrieren.
 
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Ich denke, bei der ganzen Betrachtung sollte man doch die Kirche im Dorf lassen. Der TE hat eigentlich ganz klar aufgezeigt, was er für welchen Bedarf sucht, haben will. Vorallem wäre es nicht der erste kleinere Mittelständische Betrieb der eine Synology verwendet. Das sollte man hierbei nicht ganz aus den Augen verlieren.

Hier gebe ich @Duuuval völlig recht geben, eine Synology DS ist auch für den weniger Linux versierten Nutzer wesentlich einfacher zu administrieren. Zudem mit einer Synology DS bereits im großen und ganzen die benötigte und aktualisierte Software, außer der betrieblich speziell genutzen Software, vorhanden ist.
 
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Wenn man "basteln" mag und will, dann sollte man sicherlich seine eigene IT hegen und pflegen. Wenn die Zeit am Tag, aber eher für das Business sein soll, dann eine Kauflösung und gut.
Ich spreche jetzt mal aus meiner ganz privaten Sicht - auch ich hatte die Idee alles auf einem selbstgebauten NAS zu machen, aber der Zeitaufwand, bis ich die Funktionen, die mir ein DSM gibt, mit anderen Mitteln eingerichtet hatte, waren für mich mega zeitaufwendig und dann habe ich kurzen Prozess gemacht und mir eine neue DS geholt, fix eingerichtet, alles umgezogen und meine Zeit kann nun an anderer Stelle wertvollen Beitrag bringen. Zudem weiß ich, dass meine Daten in guten "Händen" sind und ich daneben mir dann noch eine andere Maschine für weitere Späße hinstelle.
 
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@nexxus Genau das meine ich. Es geht nicht um Machbarkeiten, sondern zu Effizients.
Deshalb finde ich auch das ganze Thema um UGEEN sehr interessant, aber durch einfach zu bedienende Backupmöglichkeiten und Verschlüsselungen von DSM im Moment, gerade für nicht ITler, den besseren Weg.

Das Problem der nicht mehr zeitgemäßen Hardware, besteht bei Synology trotzdem.

Wir werden sehen, wie es weitergeht. Trotzdem sehe ich momentan, außer bei QNAP, im ungebildeten Umfeld, keine Alternative.

Idt aber nur meine Meinung…
 
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In diesem Anwendungsfall , sehe ich auch, allein wegen der Backup Situation ein Synology NAS von Vorteil.
Eine UGREEN NAS ist da nicht unbedingt das richtige.

Deshalb fahre ich für mich zweigleisig, da ich halt mit der DXP4800Plus auch Außerhalb der Reihe so einiges machen kann.
Meine wichtigen etc. Daten halte ich bisher wegen dem deutlichen Vorteil in Sachen Backup ausschließlich auf meiner DS1525+.

Das Problem der nicht Zeitgemäßen Hardware wird Synology auch nicht so schnell ändern. Synology hat einfach den Schwerpunkt deutlich mehr auf der Software und deren Support als auf der Hardware.
 
@synfor Das ist doch aber kein „Best Practice“ für diesen Fall. Ich bin da voll bei @ctrlaltdelete. Bei der Erweiterungseinheit gibt es so viele Unwägbarkeiten, die ich nur sehr erfahrenen Benutzer zutrauen würde. Ich glaube auch das der Preisunterschied zwischen einer Erweiterungseinheit und einer zweiten DS925+ dieses Risiko nicht wert sind.
Im Prinzip würde ich dir Recht geben, es ist nur deradministrative Mehraufwand, beginnend mit der Installation, Updates usw. Ich denke auchvom finanziellen macht das "das Kraut nicht fett". Ich finde die Preise für eine Extensioneinheit ohnehin exorbitant zu hoch. Da isr doch nich viel "drin". Es ist aber auch ein grundsätzliches Synology-Problem (nicht nur natürlich, QNAP ist da wohl auch nicht viel besser).
 

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