DS1825+ mit 4 Festplatten und SHR-2 ist sehr langsam

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Wie gesagt, freier Speicher wird dynamisch als Festplattencache genutzt, das sieht man recht schön im Ressourcenmonitor unter Arbeitsspeicher als "Zwischengespeichert".
Ich hab in meiner DS1522+ 40GB RAM verbaut. Schau mal, wie es da bei dir aussieht. Wenn da der freie Bereich zur Neige geht, kann auch mehr RAM etwas bringen.

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Edit: Deine DS könnte bis 64GB RAM, s. hier, allerdings ist RAM momentan sehr teuer.
 
Mit 6 oder 8 HDDs wird auch ein SHR2 schneller, ich schätze ca. 500-800 MB/s
 
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Gut zu wissen, dass mein NAS auch theoretisch 64 GB RAM kann. Aktuell sieht meine Auslastung so aus.

Bildschirmfoto 2026-05-06 um 16.24.54.png

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich das NAS aktuell noch nicht richtig benutze, weil ich die Daten von unseren ganzen externen Festplatten noch nicht rüber gezogen habe. Daher habe ich bisher nur zwei kleinere Projekte auf dem NAS liegen, die ich aber noch nicht bearbeitet habe.

Daher wäre auch meine nächste Frage ob es Eurer Meinung nach Sinn machen würde vielleicht doch auf ein RAID 5 zu wechseln bevor ich jetzt alle Daten der externen Platten rüber schiebe.

Wie wahrscheinlich ist es Eurer Erfahrung nach, dass zwei Platten kurz hintereinander ausfallen?
Meint Ihr für meinen Zweck würde ein RAID 5 ausreichen bzw. vielleicht sogar besser geeignet sein wegen der Geschwindigkeit?

Theoretisch müsste ich dann ja 3 von 4 Platten nutzen können wodurch sich die Schreib- und Lesegeschwindigkeit nochmal erhöht. Oder liege ich da falsch?
 
Backup ist wichtiger als RAID!
 
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Und da wir sehr viele Videodateien haben (aktuell ca. 50 TB) und die wahrscheinlich nicht alle vollständig backuppen können (werden nur die wichtigsten Projekte der letzten Jahre backuppen),

Als Profi darf sowas doch nicht sein... Bei solchen Aussagen krampft sich mein Magen zu einem kleinen Knödel... An deiner Stelle würde ich weniger Geld ausgeben für NAS-Tuning und dafür ein richtiges, mehrfaches Backup für alle Daten organisieren.

Was nicht im Backup ist, kann weg. Dann kannst du die "überzähligen" Daten gleich ganz löschen.
 
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Das NAS hat die 10 Gbit Karte von Synology und ist über einen 10 Gbit Switch mit CAT7 Kabeln mit dem Router und meinem MacBook M1 Max verbunden.
Das MacBook bekommt über mein Thunderbolt 4 Dock 2.5 Gbit LAN. Soweit so gut, hier sollte meiner Meinung nach noch kein Flaschenhals vorliegen.

Es lag tatsächlich an der Netzwerkkarte, wie ich vermutet hatte.
Einfach Netzwerkkabel direkt in die Netzwerkkarte und über Thunderbolt direkt ins MacBook und schon läuft der Hase.

Hallo lieber Miabichella,

jetzt musst du uns aber helfen.... Was ist der Unterschied zwischen dem früheren IST und dem neuen IST-Zustand? Das ist mir noch nicht klar. Beschreibe mal bitte genau, was du geändert hast. Mit deiner Info könnten wir aber vielleicht anderen helfen, die hier in Zukunft mal aufschlagen.

Grazie!
 
Er benutzt nicht mehr den 2,5 Gbit Ethernetport am Thunderbolt-Dock, sondern den 10 Gbit Ethernet-Port einer separaten Thunderbold-Netzwerkkarte.
 
Ach. Grundsätzlich mal danke, aber woher weißt du das?

Hatte dann das Dock ein Hardwareproblem oder war es doch eine 2,5-/10-GBit-Unverträglichkeit mit dem Switch?
 
Frage 1 steht in Post 15 und 16
 
Was nicht im Backup ist, kann weg. Dann kannst du die "überzähligen" Daten gleich ganz löschen.

Wir haben natürlich immer ein Backup der fertigen Fotos und Videos in der Cloud und auch nochmal über externe Festplatten via Timemachine, das ist ja logisch.
Ich sehe aber keinen Mehrwert darin Material was älter als 3-5 Jahre ist nochmal zusätzlich zu backuppen, da es eh veraltet ist und nicht mehr genutzt wird. Und das alte Material einfach auf einer alten HDD zu lassen, die ich eh nicht mehr nutze tut ja nicht weh. Manchmal nutzen wir das Material dann noch für unsere eigenen Referenzen.
Alles Andere wird natürlich ordnungsgemäß gebackuppt wie es sich gehört. ;)

Zur Netzwerkkarte:
Wie meine Vorredner auch schon gesagt haben, habe ich eine externe 10 Gbit Netzwerkkarte gekauft mit Thunderbolt Anschluss von Ubiquiti. Das ist der selbe Hersteller von meinem Switch.

Es lag also am 2.5 Gbit Anschluss meines Thunderbolt 4 Docks. Ich habe mal recherchiert und vermute, dass es an den Treibern lag. Irgendwas mit Realtek stand im Internet ist wohl in diesem Dock verbaut. Ich vermute mal, dass das Teil einfach nicht gleichstark im Lesen und Schreiben ist aus welchen Gründen auch immer.

Jetzt habe ich einfach die externe 10 Gbit Karte über Thunderbolt 4 an das Dock angeschlossen und das Dock geht ebenfalls mit Thunderbolt 4 wiederum in mein Macbook. Ist genau so schnell, wie wenn ich die Netzwerkkarte direkt ans MacBook stecken würde, das habe ich extra nochmal getestet.

Werde mich dann jetzt nochmal darum kümmern wie ich das NAS in Zukunft am effektivsten Backuppen kann.
Danke nochmal für Eure Hilfe!
 
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Werde mich dann jetzt nochmal darum kümmern wie ich das NAS in Zukunft am effektivsten Backuppen kann.
Am einfachsten ist ein 2. NAS in etwa der gleichen Größenordnung wie das Haupt-NAS. Ich backupe mein DS1522+ mit Hyperbackup einmal im Monat auf meine alte DS415+, so viel ändert sich da nicht. Die DS1522+ hängt mit 10Gbit/s am Switch, die DS415+ mit "nur" 2,5GBit/s. Das Ganze dauert keine 15 Minuten. Der Platz auf der DS415+ reicht gerade noch, wenn nicht geh ich halt mit den Versionen runter. Das gibt mir ein gutes Gefühl, obwohl mir in 40 Jahren noch nie eine Platte ausgefallen ist oder ich ein Backup brauchte, weil ich selbst versehentlich was Wichtiges gelöscht habe.
 
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Das klingt vernünftig, aber sollte ein Backup nicht eigentlich an einem anderen Ort aufbewahrt werden? Stichwort Brand, Diebstahl, etc.? Kenne da nur diese 3-2-1 Regel.

Ich habe noch zwei 20 TB HDDs mit USB und habe überlegt ob ich die für den Anfang erstmal nutzen soll. Am Anfang werde ich ja noch keine 50 TB auf dem NAS haben. Später müsste ich mir dann natürlich was anderes überlegen.
 
Du solltest 2 Backups haben.

Das erste lokal - versuche mal ein großes Backup über eine externe Datenleitung zurück zu spielen. Das ist das Backup für den Fall, dass man mal etwas wiederherstellen muss.

Das zweite Remote und möglichst oft abgeschaltet - das ist das Desaster-Backup.
 

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