Brauche Hardwareberatung für Mini-PC als Proxmox Server

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senderversteller

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Hallo zusammen,

Aktuell habe ich folgende Hardware und mit folgenden Aufgaben:
  • Raspi 3 mit microSD: Direkt auf dem Raspian OS ist Pi-Hole installiert und im Docker läuft Portainer sowie Homebridge und Uptime Kuma
  • Raspi 5 mit 8GB und Samsung 980 M.2 NVMe (500GB) im Argon40 Gehäuse: Darauf läuft ausschließlich Home Assistant OS
  • DS720+ (RAM/NVMe siehe Signatur) - darauf diverse Docker (Portainer, Paperless NGX, mailarchiver, ACME, etc.); also meist Sachen, die Ihre Daten direkt auf der DS ablegen um es nicht übers Netzwerk zu schaufeln. Außerdem im VMM habe ich (nicht permanent laufend): Windows 11 Pro, Windows 10 Pro (wird nicht mehr verwendet), LinuxMint (war mal zum Testen), Cachy OS (was mal zum Testen). Windows macht keine wirkliche Freude.
Nun möchte ich mich von den zwei Raspis samt Netzsteckergedöns und Kabeln trennen (Pi5 kann man noch gut verkaufen) und auf eine potente Hardwarelösung setzen die genug Luft nach oben für künftige Anforderungen/Wünsche bietet. Ich dacht also daran mich an einem Proxmox Server zu probieren und nach und nach alles umzuziehen. Auf diesen Server soll zunächst folgendes umgezogen werden:
1.) Pi-Hole
2.) Homebridge
3.) Home Assistant
4.) Windows 11 Pro VM (kann auch dauerhaft laufen, muss aber nicht)
5.) Neu: AdGuard Home mal ausprobieren

Ich hoffe mit Proxmox bin ich da richtig? Falls nein, bitte gleich einhacken.

Das wäre der Bestand, aber es soll noch genügend Luft nach oben in der Hardware stecken um einiges anderes noch damit an den Start zu bringen. Was weiß ich heute noch nicht, aber ich will nicht in 2 Jahren wieder neue Hardware kaufen müssen. Nun bin ich bereit einiges Geld für einen guten Mini-PC auszugeben, und hier beginnt meine Frage:
  • Welcher Mini-PC? Oft wird von Lenovo Thinkcentre oder Intel NUC gesprochen ?
  • Welcher Prozessor (i5, i7, i9) ?
  • Neu oder Refurbished ?
  • RAM und NVMes ?
  • Sonstiges ?
Kurzum: Ich brauche eine Hardwareberatung von Anfang, weil ich im Moment wie der "Ochs vorm Berg" stehe und ich nicht weiß, wie meine Einkaufsliste aussehen sollte (Was, Woher, Wie). Beim Budget bin ich sehr flexibel, würde ich jetzt mal 400 bis max. 500 EUR ansetzen, um das Thema nicht ganz offen zu lassen. Kann man damit was anfangen? Wer kann mir helfen?
 
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Ich hoffe mit Proxmox bin ich da richtig?
Bist Du. :)
Welcher Mini-PC? Oft wird von Lenovo Thinkcentre oder Intel NUC gesprochen ?
Nimm keinen Tiny- oder Mini-PC, sondern eine Kiste in einem SFF-Gehäuse. Ansonsten wirst Du Dich später ärgern das Dir Erweiterungsmöglichkeiten fehlen.

Welcher Prozessor (i5, i7, i9)
Nicht nur die Zahl spielt eine Rolle, sondern auch die Generation der CPU und das Modell. ;) Wenn Du die Kiste länger nutzen willst und auch wegen der Win 11 VM, kommt da m.M.n. wohl erst eine CPU ab der 9-ten Generation in Frage. Notfalls noch der 8-ten Generation. Welche dann am Ende genau ist auch eine Frage zwischen Leistung und Stromverbrauch.
Neu oder Refurbished ?
Spielt m.M.n. nicht wirklich eine Rolle, sofern es sich bei der Refurbished-Kiste dann um eine aus der Business-Serie von den üblichen Verdächtigen (Dell, Fujtisu, HP, Lenovo) handelt. Wie schon gesagt achte aber darauf wie es mit den Erweiterungsmöglichkeiten aussieht. Also lassen sich auf dem Board z.B. direkt zwei NVMe anschließen. Welche PCI-Steckplätze gibt es usw.

  • RAM und NVMes ?
  • Sonstiges ?
Darauf hier tiefergehend einzugehen (ECC, ZFS usw.) würde m.M.n. etwas den Rahmen sprengen und eigentlich wärst Du mit diesen Fragen auch besser im Proxmox Forum aufgehoben. Wenn Du Dich da nicht extra anmelden willst dann lies dort einfach mal die entsprechenden Beiträge der letzten Monate, denn diese Frage nach "welche Proxmox Kiste" kommt da natürlich mehrfach im Monat vor. :)

Anm.: Die leider in letzter Zeit explodierten RAM-Preise machen die Sache jetzt natürlich nicht gerade billig und bei den genannten Punkten würde ich da auch (zum Einstieg) 32GB RAM empfehlen. Zumindest dann wenn die Win 11 VM auch parallel laufen und halbwegs flüssig genutzt werden soll. Bei den genannten 400 bis 500 Euro wirst Du vermutlich eher bei einer Refurbished-Kiste landen.

BTW: Ich habe mir Anfang Dezember noch eine weitere Refurbished Fujitsu Kiste gegönnt. :) Ist aber nur eine Fujitsu Esprimo D958 SFF - Intel Core i3-8100, 16GB DDR4, ohne SSD, ohne WLAN, Windows 11 Pro für damals gerade mal € 130. Für den Preis bekommt man so eine Kiste, aufgrund der weiter gestiegenen RAM-Preise, jetzt aber auch nicht mehr. Ich habe die Kiste über Green-IT gekauft, die ja auch zu den eher bekannteren Refurbished Händler am Markt zählen.

Soviel dazu von mir in Kürze.


Edit: Ich habe eben mal ganz kurz nach den Angeboten und Preisen für Refurbished-Kisten geschaut. Der Markt für Refurbished-Kisten ist jetzt nach Weihnachten und weil sich viele User - so wie ich - auch noch "eingedeckt" haben bevor die RAM-Preissteigerungen auch noch mehr auf den Refurbished-Markt durchschlagen, ziemlich leergefegt und die Preise haben eben auch entsprechend angezogen. So aus dem Bauch heraus würde ich sagen das irgendwelche Refurbished-Kisten jetzt um ca. 20 - 30 % teurer sind als noch vor zwei, drei Monaten. D.h. irgendwelche "Schnäppchen" wird man jetzt wohl eher selten/schwerlich finden.

VG Jim
 
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Volle Unterstützung.

Ich würde auch zu einem Refurbished raten, angesichts des Preisrahmens. Man braucht ja auch eine SSD dazu. Proxmox ist da leider ein bissi anspruchsvoll, weil es ständig Logs auf die SSD schreibt. Fürs Betriebssystem deswegen eine SD-Speicherkarte nehmen (wie es bei VMware gehen würde) geht bei Proxmox gar nicht, im Gegenteil: Die SSD fürs Betriebssystem muss richtig gut sein, am besten was mit PLP (ein winziger Stützkondensator, dank dem die SSD auch bei Stromausfall noch "fertig schreiben" kann). Für sowas nehme ich immer sehr gerne Dell Optiplex Micro, die haben - theoretisch, kommt aufs genaue Modell an - zwei Steckplätze für M.2-SSDs und einen SATA-Anschluss. Vergleichbares gibts aber auch von Fujitsu oder HP. Lenovo mag ich nicht, aber das ist nur eine persönliche Abneigung gegen Firmen aus Festland-China.

Beim Prozessor würde ich auf alle Fälle was mit 4 + HT nehmen, es gibt aber sicher auch 6+HT innerhalb des Finanzrahmens. Den von Jim angesprochenen Händler kann man nehmen.
 
OK, Danke euch beiden.

Vielleicht habe ich etwas hoch gegriffen. Ich verstehe, dass Windows 11 der hardware- und kostentreibende Faktor ist... und mein Einstiegszeitpunkt denkbar schlecht ist.

Bezüglich Windows VM muss ich dann noch einmal präzisieren bzw. zurückrudern, denn eigentlich nutze ich diese Windows-Maschine meist um 1x im Jahr meine Steuer zu machen (Software nur für Windows) und gelegentlich um mal was mit Windows zu testen. Ansonsten bin ich privat mit meinem Macbook Pro M2 unterwegs und zufrieden. Zur Not könnte ich auch weiter mit der VM auf meiner DS720+ leben, läuft ja nicht oft.

Der neue Server läuft 24/7, sollte also nicht deutlich mehr Strom fressen als zwei Raspis (Hinweis von @Jim_OS wegen CPU).

Hauptanforderung ist die ganzen anderen Dienste (Pi-Hole, Homebridge, Home Assistant, weitere "Mini-Anwendungen") auf einen leistungstarken Server umzuziehen um die ganzen Raspis los zu werden und trotzdem noch Power für weitere ähnliche Anwendungen (außer Windows) zu haben.

Das relativiert mein Eingangsposting jetzt schon, aber wie sieht es dann mit der Hardware aus? Ich würde gerne etwas "Fertiges" kaufen ohne am Anfang alles selbst zusammen basteln zu müssen. SSF Gehäuse ok verstanden, sollte aber nicht zu groß sein, da es neben meinen beiden DS im Serverschrank Platz finden muss. Deswegen dachte ich an einen Tiny-PC. Vielleicht sollte ich doch erstmal klein anfangen und damit laufen lernen anstatt gleich zu groß zu denken.

Welche Modelle könnt ihr mir mit der o.g. Einschränkung empfehlen? Am liebsten wäre mir ein paar Vorschläge… Ich hoffe das kommt jetzt nicht falsch rüber, aber ich bin faul ☺️
 
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Wäre das ein vernünftiger Kompromiss?
Refurbished Fujitsu Esprimo D958 SFF

Nächstgrößere Nummer
Refurbished HP ProDesk 600 G4 SFF

Was wäre eine Maschine, wenn ich kein Windows VM installieren will? Also im deutlich geringeren Preisbudget…

Kann ich da meine o.g. NVMe von Samsung als zusätzliches Laufwerk reinbauen, wenn ich meine HA Installation umgezogen habe?

Das vorinstallierte Win 11 Pro brauche ich nicht direkt darauf. Kann ich die Lizenz dann auf eine Installation innerhalb Proxmox umziehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab ein (bzw. 2) Lenovo M720q mit i5-8400T, ein als Proxmox Spielwiese und einen als normalen PC
 
Bei mjtronics.com kann man die Geräte gut konfigurieren. Habe jetzt mal folgendes zusammen gebastelt. Dell sagt mir irgendwie - gefühlt - am meisten zu.

Wäre das etwas für meinen Anspruch? Oder sollte ich lieber den Intel Core i7-9700 nehmen - der wäre nochmal 120 EUR teurer.
Als 2. SSD würde ich meine NVMe aus dem Raspi 5 (Samsung 980 M.2 SSD NVMe) einbauen, wenn ich HA umgezogen habe.

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Ich bin echt noch am Überlegen, ob ich so ne Power-Maschine brauche, weil ich - wie gesagt - eigentlich kaum mit Windows unterwegs bin.
Was kann ich denn mit so einem Kraftpaket sonst noch anstellen? Für die o.g. Anwendungen (ohne Windows) langweilt sich das Ding doch nur, oder?
 
Dieser hier als Mini-PC würde doch auch ganz gut taugen; und ist preislich trotzdem unter 400 EUR.
Mini-PC ist mir eigentlich sowieso lieber, weil ich das Teil in meinen Serverschrank legen kann. Mit dem SFF wird es platzmäßig nicht ausgehen.
Hier kann man scheinbar auch noch eine zweite SSD einbauen, zumindest kann ich eine auswählen.

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So ein letzter Post für heute... nachfolgendes Modell ist ein Dell OptiPlex 7080 Mini-PC mit einem i5 der 10. Gen.
RAM beträgt zwar nur 16GB, lässt sich aber auf 64 GB weitern bei Bedarf.
Dafür ist es einer der wenigen Mini-PCs von Dell, die es zulassen eine zweite M.2 NVMe einzubauen.
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Jetzt hab ich lauter Zeug rausgesucht, bin aber noch nicht wirklich schlauer, was zu mir passt.

Rein vom Form-Faktor her bin ich trotzdem bei Mini-PC.

Bin gespannt, was ihr dazu sagt.
 
Proxmox ist da leider ein bissi anspruchsvoll, weil es ständig Logs auf die SSD schreibt. Fürs Betriebssystem deswegen eine SD-Speicherkarte nehmen (wie es bei VMware gehen würde) geht bei Proxmox gar nicht, im Gegenteil: Die SSD fürs Betriebssystem muss richtig gut sein, am besten was mit PLP (ein winziger Stützkondensator, dank dem die SSD auch bei Stromausfall noch "fertig schreiben" kann). Für sowas nehme ich immer sehr gerne Dell Optiplex Micro
Die Aussage halte ich für den Homelab Betrieb für etwas übertrieben, es soll ja hier kein Clusterbetrieb mit 3 Nodes und mehr abgebildet werden.
Ich verwende:
2 x Crucial BX500 240GB 3D NAND SATA 2.5-inch SSD für Proxmox OS-Pool als ZFS-Mirror
2 x Samsung EVO 870 2 TB als Daten-Pool ZFS-Mirror

Der Wear Level Count des OS-Pools ist minimal.

Code:
Crucial BX500 240 GB:

TBW ≈ 80 TB

aktuell geschrieben: ~1.1 TB

verbraucht: ~1–1.5 %

Aktueller Trend:

~18 GB/Tag

~6–7 TB/Jahr

➡️ Restlaufzeit grob: 10–12 Jahre,
lange bevor sie kaputt sind, werden sie moralisch ersetzt.
 
Ich habe mir zum Testen einen Proxmox Server auf einem ausgemusterten Fujitsu Esprimo aufgesetzt und auf der DS im VMM läuft der PBS (Proxmox Backup Server) mit einem LUN als Backup-Pool.
Auf dem Proxmox Server läuft:
Ubuntu VM dauerhaft:
VMS Nxwitness als Serverdienst
Docker: Portainer, Watchtower, Immich, Plex, weitere folgen
Windows Server 2022 nur zum testen

Hardware: Fujitsu Esprimo E900
CPU: Intel(R) Core(TM) i5-2400 CPU @ 3.10GHz
RAM: 32 GB
GPU: GTX1650, passt nicht wirklich ins Gehäuse, habe ich mit einem Riser-Kabel angeschlossen :cool: Immich und Plex können die GPU voll nutzen
2 x Crucial BX500 240GB 3D NAND SATA 2.5-inch SSD für Proxmox OS-Pool als ZFS-Mirror
2 x Samsung EVO 870 2 TB als Daten-Pool ZFS-Mirror

p.s. Ein SFF Gehäuse macht absolut Sinn
 

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Moin

Ich antworte Dir mal hier statt auf Deine PN. :)

Ich und vermutlich auch andere, können hier nur etwas zu dem posten was Du bisher geschrieben hast und das war u.a.
eine potente Hardwarelösung setzen die genug Luft nach oben für künftige Anforderungen/Wünsche bietet.
und es war auch von Win 11 die Rede. Dann hast Du noch geschrieben
noch genügend Luft nach oben in der Hardware stecken um einiges anderes noch damit an den Start zu bringen. Was weiß ich heute noch nicht, aber ich will nicht in 2 Jahren wieder neue Hardware kaufen müssen.
OK, aber woher soll ich dann wissen oder einschätzen was Du in den nächsten zwei Jahren alles noch so mit der Kiste anstellst, oder anstellen willst. :LOL:
Für die o.g. Anwendungen (ohne Windows) langweilt sich das Ding doch nur, oder?
Jepp tut es. Aber ohne Windows würde halt auch schon irgendeine alte Refurbished-Kiste mit einer i3 CPU der 6-ten oder 7-ten Generation und 8 GB RAM reichen.

Wenn Du aus Deiner 5-Punkte-Aufzählung das Windows 11 herausnimmst, dann kannst Du auch Deinen Raspi 5 weiterhin nutzen und brauchst weder Proxmox noch irgendeine neue Kiste. Dann nutzt Du eben die Windows VM auf Deiner DS720+ weiter und gut ist.

Rein vom Form-Faktor her bin ich trotzdem bei Mini-PC.
Auch das ist Deine Entscheidung. Ich hatte zu dem Thema ja etwas geschrieben.

Ich bin da jetzt mal ehrlich. :) Es bringt m.M.n. recht wenig hier jetzt alle möglichen unterschiedlichen Kisten von irgendwelchen Onlineshops zu posten und dann zu fragen: Reicht die, oder die, oder vielleicht die. Wenn Du Dich bisher noch gar nicht mit Proxmox beschäftigt hast und mit beschäftigt meine ich nicht das damit "herumspielen", sondern sich erst einmal vorab ein wenig in das Thema Proxmox einzulesen und dann auch selber noch gar nicht weiß was genau Du damit anfangen willst, wie soll hier dann jemand irgendwelche ggf. sinnvollen Vorschläge machen?

Um nur mal Beispiele zu nennen: Mal angenommen ich würde jetzt posten: Nimm die i9-9900T CPU und Du hast genug Leistungsreserven. Dann könnte ein User als nächstes posten: "Eine i9 CPU muss es aber gar nicht sein und die verbaucht doch viel zu viel Strom. Nimm lieber eine i5 CPU."
Oder ich würde jetzt posten: Nimm am besten gleich 32GB RAM weil Du dann eben auch Windows 11 vernünftig laufen lassen könntest. Dann könnte ein anderer User halt schreiben: Ja aber Windows könnte er ja auch weiter auf seiner DS720+ laufen lassen und dann würden ihm ja schon 8 oder 16GB RAM reichen.

Oder ich würde jetzt schreiben: Wenn es Dir um die Datensicherheit geht solltest Du am besten ZFS als Dateisystem nutzen. Auch da könnte ein User dann schreiben: ZFS muss es gar nicht sein und ext4 reicht auch. Für ZFS sollte man ja am besten teure Enterprise-SSD nehmen, was das System unnötig teuer macht.

Oder ich würde jetzt z.B. posten: Der PC sollte am besten schon eine 2.5G NIC haben, oder eben einen PCI-Steckplatz dafür. Da könnte ein User dann schreiben: Eine 1G NIC reicht doch auch und man könnte ansonsten ja auch eine 2.5G USB NIC nutzen.

Oder was ist z.B. wenn Du auf die Idee kommst - so wie ich vor längerer Zeit - Deine DS720+ nur noch als Datengrab zu nutzen und unter Proxmox auch noch ein NAS zu betreiben. Für ein NAS wäre ja RAID und größere NAS-HDD, vielleicht ganz sinnvoll. Jetzt hat Dir aber irgendjemand empfohlen Dir einen Tiny-PC zu kaufen, weil der ja so schön klein und stromsparend ist, aber in dem sich dann gar keine 3,5" HDD einbauen lassen. Ups. :ROFLMAO:

Ich hoffe Du verstehst worauf ich hinaus will. :) Bei so eher unklaren Anforderungen und Vorstellungen kann man eben alles Mögliche vorschlagen und alles Mögliche könnte dann für Dich richtig, oder eben ggf. auch falsch sein. Ich hatte Dir ja bereits gepostet das Du Dich im Proxmox Forum informieren solltest und mit informieren meine ich nicht jetzt dort einen Beitrag zu erstellen bei dem Du dann das gleiche fragst, sondern die unzähligen Beiträge und Posting dort zu dem Thema was man am besten wofür nehmen sollte zu lesen. Ansonsten könnte Dir nämlich auch so etwas in der Art empfohlen werden und Du wärst am Ende bei rund € 1.000. :LOL:

Mein Fazit für Dich: Wenn Du jetzt eher "spielen" und Deine ersten "Gehversuche" mit Proxmox machen willst und selber noch nicht weißt wohin die Reise ggf. geht, dann kauf Dir irgendeine Refurbished-Kiste die Deinen Preisvorstellungen entspricht und mit der Du ggf. (erst einmal) leben kannst und möchtest. Möchtest Du jetzt bereits langfristiger planen und für die Zukunft für alles Mögliche gerüstet sein, dann musst Du Dich - bevor Du irgendetwas kaufst - erst weitergehend mit Proxmox und dem was Du damit dann ggf. in Zukunft anstellen willst, beschäftigen.

VG Jim
 
Danke @Jim_OS Ich verstehe was du meinst.
Vielleicht war mein erster Sprung etwas zu hoch gehupft und ich wolle gleich zu viel. Hab mir jetzt auch einen ersten Überblick über mögliche Hardware und Preise geholt.
Ich werde mir jetzt mal ein Gerät für den Start holen und meine ersten Gehversuche machen. Dann werde ich sehen, ob es die „richtige“ Hardware war oder ich es bald wieder verändern muss. Wir sehen uns sicher bald im Proxmox Forum 😉

Eine letzte Frage bleibt: die meisten Refurbished Kisten werden mit Windows 11 Pro vorinstalliert verkauft. Eine Proxmox Installation wird mit USB Bootstick drüber installiert. Was passiert mit der Windows Lizenz? Kann ich die in eine VM „umziehen“ oder ist die an die Hardware gebunden?
 
Im Normalfall ist die über das BIOS an die Hardware gebunden und wenn Du auf der Kiste dann etwas anderes als Windows als BS installierst dann auch weg. Ob es jetzt ggf. doch noch irgendwelche Wege gibt die Lizenz irgendwie in einer Windows VM zu nutzen weiß ich nicht, da MS da in den letzten Jahren zu viele neue Beschränkungen und "Spielchen" gemacht hat und ich selber nicht mehr durchblicke welche Lizenz man per MS Konto dann ggf. doch noch irgendwie für irgendetwas nutzen kann oder könnte. Stell Dich am besten darauf ein das die Win Lizenz dann futsch ist. :)

Aktuelles Beispiel: Wie erwähnt hatte ich mir Anfang Dez. eine weitere Fujitsu-Kiste geholt die auch eine Win 11 Pro Lizenz im BIOS hatte. Darauf habe ich dann von einem NUC per Clonezilla die vorher auf dem NUC laufende Linux Mint + Win 11 Dual-Boot-Version installiert. Warum auch immer war die Win 11 Lizenz nach dem Hardware-Wechsel aber immer noch aktiv und Win 11 musst nicht neu aktiviert werden. In meinem MS Konto taucht aktuell immer noch die NUC Windows Lizenz auf, was so eigentlich gar nicht sein dürfte. Wenn ich jetzt bei der Win 11 Dual-Boot-Version auf der Fujitsu-Kiste die Lizenz wechseln wollte (von Win 11 auf Win 11 Pro) , weil in dem BIOS der Fujitsu-Kiste ja eine Win 11 Pro Lizenz vorhanden ist, ist das - warum auch immer - nicht möglich. Ich nutze Win ja schon lange nicht mehr produktiv, aber ich habe auch schon vor langer Zeit aufgegeben den Lizenz-Wirrwarr von MS verstehen zu wollen. :ROFLMAO:

VG Jim
 
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Moin
Ich würde hier auch auf Proxmox gehen. Nachdem, was ich hier an Anforderungen lese, sollte der i5-9400T locker ausreichen. Hab den auch in einem Produktiv-Host und in der Test-Node.
Auf der Prod-Node läuft:
-HomeAssistant
-Backup-DNS (Ubuntu-Server; AdGuard, unbound, AdGuard Home Sync)
-Test-VM (Ubuntu Server)
-Telekom Honeypot Server
-Weitere Ubuntu VM mit TorProxy, Snowflake Proxy, Honeygain, ssh-Tarpit
-Test HomeAssistant

Damit langweilt sich die CPU und ist im Durchschnitt bei 7%
Ich habe einen weiteren Host mit i7-7700T. Der bringt laut diversen Benchmarks die gleiche Leistung und ist teils billiger zu haben. Er hat 4 Kerne mit 8 Threads, was im Vergleich zu den 6 Kernen ohne HT auch Vor- und Nachteile hat.
Ich habe auch auf der DS im VMM nen PBS laufen.
 
ein Gerät für den Start holen und meine ersten Gehversuche machen.
Wenn Dir die Auswahl einer passenden Kiste aktuell schwer fällt, weil Du selber noch nicht weißt was Du damit ggf. alles anstellen willst und kannst und weil ich das gerade gesehen habe. Wenn es erst einmal nur für die ersten Gehversuche mit Proxmox geht und günstig sein soll, dann reicht auch z.B. eine Kiste wie diese hier.

HP_Deskpro.png
Quelle: https://www.mydealz.de/deals/hp-prodesk-600-g3-dm-i5-7500t-8-gb-ram-256-gb-ssd-2710823

Auch ist mydealz.de immer eine gute Quelle wenn es um Angebote für solche Kisten geht und auch die Diskussionen zu den Angeboten dort sind für jemanden, der davon noch nicht so den richtigen Plan hat, durchaus interessant. Z.Z. tauchen aber - wie bereits erwähnt - aufgrund der RAM-Preise und des eher geringen Angebotes an Refurbished-Kisten, auch bei mydealz.de nur wenige Angebote zu solchen Kisten auf.

Zu der Qualität der HP ProDesk Modelle kann ich aber nichts sagen, weil mich immer nur die HP EliteDesk Modelle interessiert haben.

VG Jim
 
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Zwischenstand: Ich habe mir nun bei Kleinanzeigen einen Dell Optiplex 7060 Micro mit i7-8700T, 16GB RAM und 512 GB Toshiba KSG60ZMV512G NVMe für 200EUR plus Versand geholt. Ich denke für meinen Start ausreichend. Freue mich, wenn das Teil da ist und ich mit Proxmox starten kann. Backup plane ich dann auf meine DS720+ in eine PBS VM.

Gibt es noch wertvolle Starttipps für mein geplantes Setup?

Mein Home Assistant läuft aktuell auf einem RPi 5 mit 8GB. Wenn HA umgezogen ist, werde ich den Pi verkaufen - habe keine Verwendung dafür; Sollte im Argon40 NEO 5 M.2 NVME PCIE Case finanziell wieder ein wenig meines Mini-PC zurück spielen. Sollte ich im Nachgang (nach dem Umzug) meine Samsung 980 NVMe M.2 SSD aus dem Pi mit der o.g. Toshiba tauschen, oder kann ich die noch sinnvoll im Home Server Setup einsetzen? Eine zweite SSD kann nicht direkt onboard installiert werden, aber mit einem Adapter meine ich.

Was passiert mit der vorinstallierten Windows 11 Pro, wenn ich die NVMe mit dem balenaEtcher überschreibe? Ich hoffe ja die Lizenz in einem VM auf dem Proxmox retten zu können.
 
Du brauchst ich eine Daten-Pool Platte.
 
Dafür brauche ich aber für mein Model eher eine SATA SSD oder?
 

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