DS1513+ ersetzen durch DS1525+

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KSI

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05. Mai 2022
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seit langem mal wieder
Hallo zusammen.

ich habe das Gefühl, dass meine jetzt seit knapp 13 Jahren sich im Gebrauch
befindliche 1513 einen großen Bruder haben möchte.
Dann könnte sich die 1525 ja auf die 1513 sichern, die ich dann nur ab und zu an mache.

Grund: sie klappert ist ab und zu laut und kann keine KI.
Und 2 Festplatten hatten einen Totalausfall, was aber nicht schlimm war.

Zumindest bekomme ich kein Update mehr. 7.1 ist wohl ende.
Und mit 7.2 kommt KI ins Spiel.

Momental läuft ein RAID5 mit allen 5 Platten eingebunden.
Idee war, wieder mit einem RAID 5 mit 4 Platten zu arbeiten und eine „Ersatzplatte“.

Und genau da sind wir beim Thema.
HDD oder SSD?

Gibt es da Meinungen zu? Ich bin da unschlüssig.

Grüße
 
Das kommt doch auf deine Datenmenge an. Angesichts der aktuellen Preise für HDDs und SSDs hängt das in erster Linie vom Geldbeutel ab und von der gewünschten Kapazität.
 
Ich würde Dir eher weniger aber große HDDs anraten und dafür vieleicht dann ersteinmal nur 3 HDDs nehmen.
Zusätzlich würde ich Dir , wenn auch Docker und VMs am laufend sind sowohl dann auch für die Apps oder Fotos Speichern , noch zwei NVMEs hinzu zu nehmen.
Bei mir laufen auf der 1525+ auch nicht original NVMEs dank dem Script von @DaveR bestens.
https://github.com/007revad/Synology_HDD_db/blob/main/2025_plus_models.md
 
@Der_Veranstalter hängt das nicht eher von der Technik oder Sinnhaftigkeit ab?
Geld hatte ich nicht angesprochen.
Kapazität denke ich sollte um die 8-10 TB sein.
 
@Benie Hmm, hört sich sinnig an, aber widerspricht meiner antiquarischen Denkweise.
Früher war immer das Thema, kleinere Platten und mehr wegen Geschwindigkeit.
Ist die Denke mittlerweile völlig überholt und unsinnig?
Ich muss darüber auch Videoaufnahmen sichern von einem Überwachungssystem.
 
Bei den großen HDDs, sind mehr Platter verbaut welche sich gemeinsam drehen und daher auch mehr Lese- und Schreibköpfe gleichzeitig im Einsatz sind. Zudem diese eigentlich alle mit 7200 Umdrehungen laufen. So ist das heutzutage eher kein Problem. Dazu kommt, wenn sie im Raid 5 laufen nochmals hierdurch eine höhere Geschwindigkeit hinzu.

Früher waren mehrere HDDs im Raid eher der Speicherkapazität geschuldet.

Ich habe nahezu durchgängig 8TB bis 12TB HDDs im Einsatz und habe keine Probleme. Auch im 2,5 GBit Netzwerk nicht, da habe ich bis zu guten rund 260 bis 280 MB/s
Aber auch mit größeren HDDs habe ich hier bisher noch nicht wirklich von Problemen gelesen.
 
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Es gibt nur 2 Steckplätze für die NVMEs.

Alternative Sata SSDs verwenden, hiermit könntest Du aber auch auf die NVMEs eigentlich verzichten. Da kommt es halt dann nur darauf an in wie Weit Du Speicherplatz brauchst.
 
Das ist natürlich eine Sache die sehr vom persönlichen Gebrauch abhängt,
Ich habe aktuell meine 1525+ mit 3 HDDs und 2 größeren NVMEs bestückt. So kann ich immer noch Problemlos erweitern oder auch für ein od. zwei Kameras noch eine WD Purple hinzu stecken. letzteres war auch mit der Grund für die 1525+, bisher kam ich so auch gut mit meiner 920+ und 4 Bays zurecht.
Auf den NVMEs habe ich alle Apps, Docker Container und VMs installiert um hierdurch bei diesen Anwendungen mehr Performance zu haben..

Wenn man das Gedöns mit dem Script und NVMEs nicht haben will, wobei das wirklich kein großer und komplizierter Akt ist, kann man hierfür 2 Sata SSDs und 3 HDDs stecken.
Ich denke, am besten solltest Du die Kombination wählen, wo Du denkst daß Du selbst am besten klarkommst, und sei es nur vom Bauchgefühl heraus. ;)
 
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Was ist denn der Einsatzzweck für deine Diskstation?
Was willst du mit deinem alten NAS machen? Backup oder als reinen Fileserver? Wenn es dir nur um die Leistung geht, wäre ein Mini-PC mit einem NAS-OS (auch DSM), das dir am besten liegt, die bessere Wahl in Verbindung mit deinem jetzigen NAS als großem Speicher. Das spart deutlich an Investitionskosten und die HDDs oder auch der alte NAS können außerhalb des Zugriffs schlafen gelegt werden.

Generell würde ich auf weniger und größere HDDs setzen, was gut für den Stromverbrauch und die Lautstärke ist. Bei den aktuellen Preisen würde ich aber erst einmal eine große HDD einsetzen und später erweitern. Ich nutze aktuell 18 TB. Wenn du dann noch deine alte Diskstation als Backup-NAS einsetzt, ist ein RAID erst einmal verzichtbar, da dieses kein Backup ist, sondern nur vor einem Ausfall schützt.

Was die Hardware angeht, würde ich nicht mehr auf Synology setzen. Ich würde mir Ugreen genauer ansehen. Dort kannst du UGOS, welches sehr gut funktioniert, einsetzen oder jedes andere OS wie TrueNAS, Unraid, ZimaOS, CasaOS usw. oder auch einfach DSM. Mit einem freien OS machst du dich wesentlich unabhängiger. Bei DSM werden sämtliche Gängelungen von Synology entfernt, wobei @DaveR sehr gute Arbeit geleistet hat. Nebenbei ist die Hardware um einiges potenter. Wenn du recodieren willst, besitzen die Geräte alle eine GPU, mehr USB, SD, DDR5-RAM mit bis 128 GB und ohne Einschränkung, mindestens 2,5 und 10 GbE LAN. NVMe ohne Skripte und Gängelung inkl. schlafender HDDs und viel mehr. Je nach Leistung ein 4Bay mit Intel N100, welcher ein Vielfaches an Leistung deines jetzigen NAS hat, über einen Intel Gold und i3 bis zum i5 mit 8 Laufwerken. Auch mit einem Selbstbau kann man vieles optimieren und ein wesentlich besseres System zum besseren Preis als Synology realisieren, z.B. i3/5 12. Generation. AMD ist aufgrund der Bauweise bezogen auf die Leistung zu stromhungrig.

Wer sich die alte Synology-Hardware noch kauft, hat entweder keine Ansprüche oder keine Ahnung. Die gleiche alte Hardware (Ryzen R1500) wurde schon in den 21er-Modellen verbaut. Das gleiche gilt auch für die Intel-SoCs, welche nur eine billige Kopie der 20er Modelle sind. Beim damaligen Erscheinen waren die CPUs schon veraltet und 5–6 Jahre später wird der gleiche alte Wein wieder in neuen Schläuchen verkauft. Das muss man sich erst einmal ausdenken. Den Ryzen R1600 in den 22er und 23er Geräten habe ich nie verstanden, wer kauft sich denn noch einen Dualcore in diesen Zeiten? Das hat aber viele hier nicht abgehalten, diese Geräte zu hypen, auch von den „erfahrenen“ Usern, die jetzt auch auf einen „neuen“ R1500 umgestiegen sind. Mir wäre das Geld zu schade für so eine Resteverwertung. Selbst auf den letzten Messen hat Synology nicht mehr Neues gebracht. Softwaretechnisch sind sie immer knapp am EOL und das DSM 7.3 hatte etliche Fehler, obwohl nicht wirklich viel am System geändert wurde.

Überlege dir den Kauf gut. Mit einer anderen Hardware bist du breiter und besser aufgestellt, und kannst im Notfall auch DSM einsetzen und deine vorhandenen HDDs ganz einfach migrieren oder ein Backup einspielen. Das beste Preis-/Leistungs-Verhältnis findest du bei Ugreen. Austor und Terrmaster kommen auch ohne Gängelungen und lassen einen OS-Tausch zu. Rate einmal, warum das hier im Forum so ruhig geworden ist. Viele User haben sich bereits umorientiert, für einen anderen Hersteller bei der Neuanschaffung entschieden oder sind aufgrund der Hardware abgewandert.

Auf SSDs in 2,5" würde ich nicht mehr setzen, die Entwicklung zeigt eindeutig in Richtung NVMe.

Du siehst, es ist vieles möglich. Entscheiden und natürlich auch bezahlen musst du aber schon selber.
 
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Eigentlich braucht es keinen neuen Ansatz UGREEN vs Synology etc. und damit das eigentlich ausgeleierte Faß zum Xten mal erneut zu eröffnen. Zum einen hat der TE nicht wirklich nach Alternativen gefragt, es ging um HDDs vs SSDs

Falls es doch interessiert, hier geht es zum UGREEN Thread
https://www.synology-forum.de/threads/ugreen-nasync-konkurrenz-fuer-synology.132443/

Zum Schluß, es gibt auch genügend Gründe auch Synology NAS zu kaufen. Ein Beispielhaftes Stichwort Backup. Es gibt nichts was auf anderen NAS Hyperbackup oder Active Backup for Backup ersetzten könnte. Zumindest nicht solange DSM nicht unrechtmäßig genutzt wird. (Am Rande erwähnt ich habe NAS von beiden Hersteller und weiß von daher von was ich schreibe, sicherlich gibt es für jedes NAS positives zu sagen, aber es ist nicht immer für jeden positiv, was für den anderen positiv ist.

Insofern denke ich mir, daß @KSI schon weiß was er will und sich das überlegt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Janüscht Vielen Dank für den sehr ausführlichen Beitrag.
Ugreen, davon hast du glaube ich schon in ein paar anderen Beiträgen geschrieben.
Und bis jetzt habe ich da nicht wirklich drauf geschaut. Aber ich werde mir das mal reinziehen.
Was will ich machen:
ich nutze die DS hauptsächlich als Fileserver, nutze die Photo-app sehr ausgiebig, greife von außen drauf zu und wichtig, die Videoüberwachung läuft da drüber.
Ich würde die alte als Backup nutzen.
Warum ich noch nie an einen Wechsel gedacht habe -> ich komme bis jetzt gut mit den Apps zurecht.
Bin ich offen für anderes -> immer
Ehrliche Antwort, sind die Ugreen und die Apps so intuitiv und einfach wie das Synology DSM?
 
Ehrliche Antwort "Nein" es hinkt hinterher. Bisher noch keine Videoüberwachung.
 
Das nennt sich unrechtmäßige Nutzung und ist insofern illegale Nutzung und nur mit basteln möglich.

Edit: Dieses Thema sollte besser hier nicht weiter Diskutiert werden ob illegal oder nicht. Auch das gab es bereits oft und wenn ich mich richtig erinnere durch Marc, evtl. war es auch ein anderer Mod, auch schon mal hier klar gestellt, das dem so ist.
 
Ich habe hier mal durchgefegt und den ganzen unsachlichen und persönlichen Kram entfernt. Ich mache den Thread jetzt wieder auf.

Noch ein Hinweis: Ihr werdet verstehen, dass wir hier keine Aufrufe oder Anleitungen für Lizenzverstöße zulassen können. Solche Beiträge werden entfernt und verwarnt. Eine Nutzung des DSM auf Fremdhardware vertößt nicht nur gegen die Lizenz es ist aus technischer Sicht auch Gebastel und eh nicht zu empfehlen.

Zu dem Ugreen Thema: Das Argument ist immer die tolle Hardware und dass man erheblich mehr Hardware für das gleiche Geld bekommt. Wer ein NAS nur nach dieser Spezifikation beurteilt hat von IT nicht wirklich viel verstanden. Synology selbst sieht sich mehr als Software-Hersteller, als als Hardware-Hersteller. Das sieht man auch daran, dass Synology nach meiner Kenntnis 200-300 Software Entwickler beschäftigt und nur eine Handvoll Hardware-Ingenieure.

Leistungsstarke Hardware auf den Markt werfen ist nicht schwer, das können viele. Der entscheidende Unterschied liegt in der Software. Bei der Software ist Synology nach wie vor mit riesigem Abstand Marktführer und der Konkurrenz Jahre voraus. Das hat halt seinen Preis. Man bekommt dafür aber auch eine hoch funktionale und ausgereifte Lösung mit Funktionen, die bei anderen Herstellern auf Jahre nicht in Sicht sind.
 
Blitzeblank sauber, feini, Danke @NocTec (lange nicht gesehen)
@KSI solange du keine Docker/VM nutzt oder nutzen willst, würde ich mit 3 x 12 TB starten, im SHR/RAID5. (SHR ist flexibler in der späteren Erweiterung)
Und wenn du nicht so tief in die Docker Materie einstiegen willst, würde ich on UGREEN abraten, da du dort viele Funktionen über Docker Container realisieren "musst". Für erfahrene User sie ich das als Vorteil, weil sie herstellerunabhängig mit ihren eigenen Containern arbeiten können. Für alle anderen ist DSM "optimal" und bietet den Vorteil der guten Backup Pakete: Hyper Backup und Active Backup for Business
 
Hallo,
sorry, habe nicht alles hier gelesen, aber von den 5er Modellen rate ich dann ab, wenn es um Mediatheken geht.
Sorry hat dem Heimanwender wohl gekündigt.
Keine Hardwarebeschleunigung mehr. Keine VideoStation mehr.
Keine Ahnung, ob der Audio auch bald Geschichte ist.
Grüße
 

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