Time Backup in DSM nicht vorhanden!?

Andy+

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Wenn Du TimeBackup deinstalliert ist das vorbei, denn für jeden Backupvorgang, die auch dann alle Versionen enthält, legt TimeBackup bekanntlich eine eigene ID an und ob die Versionen übernommen werden, wenn Du in eine neue ID die Altdaten kopierst, weiß ich nicht, glaube ich aber auch nicht.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß Dein Verfahren vielleicht funktionieren könnte, wenn Du TimeBackup nicht deinstallierst, sondern nur stoppst. Verstehe ich das richtig, Du möchtest auch gleich updaten auf DSM6 ? Offiziell ist das mit TimeBackup im Grunde ja nicht, auch wenn das SPK im PAT ist. Und wie lange das noch alles so funktioniert, ist ja leider nicht sicher.
 

CptGambit

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Ach du heilichs Blech.

@Puppetmaster: ich hatte nicht gedacht, dass das so kompliziert oder unmöglich ist. Die anderen Sachen, die ich von vol2 nach vol1 umgezogen hatte waren alle unproblematisch (Cloudstation, MariaDB, etc) Da lief einfach alles auf der andern Platte weiter. Da ich auch an den Beispielen gesehen hatte, dass Synology es dem Nutzer da durchaus einfach macht, dachte ich das wäre bei TB nicht anders.
Ich frage mich allerdings wie Synology sich das vorstellt, wenn man mal ne größere Platte einbauen will. Das ist ja weiss Gott kein Sonderfall.

@dil88: danke werd ich mir mal anschauen. Wenn das allerdings zu dem Versionsproblem von PM kommt, dann wird mir die Anleitung wahrscheinlich nicht helfen.

@Andy+: AHA! du hast mich grade auf was aufmerksam gemacht, was ich übersehen hatte.
Die TB App inst auf vol1 (sehr gut) und der Sicherungsordner ist "nur" auf vol2.

Dann müsste das doch funktionieren, wenn ich TB stoppe, Backup Ordner von vol2 auf vol1 schieben. Neue Platte rein, Backup Ordner zurück und dann wieder starten. Oder?
 

dil88

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Denke ich auch. Aber sichere vorher die task-Dateien sicherheitshalber wie in dem von mir verlinkten Beitrag beschrieben.
 

AndiHeitzer

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Ich habe das nun ziemlich sicher schriftlich, das "Time Backup" ausstirbt.
Vor zwei Tagen eröffnete ich ein TT, weil ich gerne wieder eine Möglichkeit haben wollte, filebasierend ein Backup machen zu können.

Hier nun die Antwort vom Support:
<ZITAT>
Single-version backups are susceptible to the threat of ransomware and human-instigated disasters. To prepare for the unexpected, we highly recommend backing up the data on your Synology NAS into multiple versions with Hyper Backup. Hyper Backup database is now browse-able on Windows and Ubuntu platforms with Hyper Backup Explorer (tutorial).

Should this not be sufficient, kindly be informed that in the next Hyper Backup update, a data replication option will be added for local and network destination.
</ZITAT>

Ich lese das nun so, dass Hyperbackup deshalb in eine DB sichert, damit Schadsoftware sich daran nicht vergreifen kann. Klingt soweit also nachvollziehbar. Sehr schön fand ich die Ankündigung über eine Replikationsmöglichkeit (lokal/remote) :cool:
Dann werden wir mal kucken, was uns zukünftig geboten wird.
 

Puppetmaster

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Genau.

be prepared for the unexpected! :D

Toll, dass Unternehmen wie Synology so um meine Daten besorgt sind. Leider wird sich dann zukünftig aber wohl ein anderer Hersteller darum kümmern müssen, denn ich bin absolut nicht gewillt, meine Daten ausschließlich(!) in eine Datenbank zu sichern.
 

reiki

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Danke AndiHeitzer für die Weitergabe der Info. :) Bin schon gespannt wie die Synology Lösung funktionieren wird und wann diese erscheint.
 

AndiHeitzer

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... denn ich bin absolut nicht gewillt, meine Daten ausschließlich(!) in eine Datenbank zu sichern.

Ich bin jetzt nicht so der grosse Linux-Fachmann.
Für mich ist der Aufwand, aus einer DB heraus einen Restore zu machen nicht viel anders, als aus einem verschlüsselten Backup.
Bei beiden Methoden "vertraue" ich meine Daten einem Mechanismus an, der für mich nicht offen ist. Ich bin ein visueller Mensch, der gerne jegliches Ergebnis in Augenschein nehmen möchte. Und wenn ich von aussen auf was Verschlüsseltes kucke, dann ist mir das genauso suspekt, wie in ein DB-IMAGE hineinzuschreiben.

Aber das möchte ich nun nicht weiter ausdiskutieren, da wird es vermutlich gefühlte Tausend unterschiedliche Ansichten geben. :eek:
 

CptGambit

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Das ist jetzt zwar ne Glaskugel Sache, aber das klingt wie wenn ich meine alten TB Daten dann vergessen kann oder?
Ich fands eben gerade schön auch weiter in der Vergangheit auf Sicherungen zurückgreifen zu können. Das gäbe ja dann vermutlich nen harten Schnitt und einen "Neuanfang" mit dem neuen Sicherungsmechanismus.
 

dil88

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Ich lese das nun so, dass Hyperbackup deshalb in eine DB sichert, damit Schadsoftware sich daran nicht vergreifen kann. Klingt soweit also nachvollziehbar.

Ich lese es so, dass Versionierung wg. Ransomware empfohlen wird. Das ist definitiv nachvollziehbar, hat aber nichts mit einer DB zu tun. Kommt man an das Backupziel, dann kann man auch die DB-Files verschlüsseln.

@CptGambit: Dass Synology Time Backup nicht weiterentwickelt, ist doch schon eine ganze Weile bekannt. Der Schnitt wird also wohl kommen. Die Frage ist, ob Synology einen Nachfolger präsentieren wird, der - zumindest optional - die Daten ins Filesystem schreiben kann (wie z.B. Time Backup es tut).
 

Puppetmaster

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Für mich ist der Aufwand, aus einer DB heraus einen Restore zu machen nicht viel anders, als aus einem verschlüsselten Backup.

Ohne diese Diskussion jetzt auch an dieser Stelle noch einmal zu starten: wer spricht von einem verschlüsselten Backup?
Mein Backup habe ich gerne filebasiert, so dass ich heute, morgen, in 5 Jahren, ... meine mobile Backupplatte irgendwo an einen Rechner anschließen kann, und ohne Brimborium oder proprietäre Software (die sich seit Erstellung des Backups schon 7x geändert hat) zugreifen kann.
Was machst du, wenn die DB einen Knacks hat und nicht mehr gelesen werden kann? Dann kommst du wenn nur noch mit erheblichem Aufwand an die einzelnen Files.

Bei einem verschlüsselten Backup (wozu ich jetzt eh nicht raten würde), geht es aber ähnlich easy.
 

Andy+

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Ich werde es weiterhin so halten, dass ich TimeBackup solange anwende, ggf. auch in DSM 6, solange das läuft. Denn die Funktionalität ist iO. und wegen mir braucht da keiner etwas ändern. Ich habe teils Software am Start, die ist verglichen mit den neuen SPK´s quasi uralt, läuft aber immer noch. Nun, mal sehen, wie lange diese Schiene funktioniert.

Die Frage ist allerdings, weshalb dann eine neue Version von TimeBackup im PAT der DSM 6 enthalten ist, wenn auch quasi inoffiziell ........ :confused: ....... das wäre dann ja wohl zum überbrücken.
 
Zuletzt bearbeitet:

dil88

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Ganz genau. Synology hat selbst gesagt, dass Time Backup noch eine Weile mit neueren Versionen funktionieren soll. Die Software wird dabei lauffähig gehalten. Wie es nach DSM 6.0 weiter geht, wird sich zeigen.
 

Andy+

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Ich habe nun Timebackup unter DSM 6 getestet, ich kann auf eine Syno sichern mit DSM 5.2, somit ist für mich die Welt bis auf weiteres in Ordnung
 

_PP_

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Wie löse ich denn unter DSM6 dieses Problem: Failed to perform the backup task because remote Time Backup service has been enabled on this server.

Ich sichere seit Jahren von der DS auf eine USB-Platte ... nichts geändert, aber seit dem Upgrade kommt obige Meldung ... nur unter Services gibt es keinen "remote Time Backup service".

Könnt Ihr damit was anfangen?
 

Andy+

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Das Problem ist, daß in DSM 6 die APP Dateisicherung&Replikation so nicht gibt. Denn bisher war diese Option bis in DSM 5.2 in dieser APP für TimeBackup an- oder abwählbar. Entweder nun, ist das irgendwo in HyperBackup versteckt, oder in den Scripten mußt Du das umstellen. Wo, kann ich allerdings nicht sagen.
 

goetz

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Hallo,
Systemsteuerung - Dateidienste - Reiter rync - Haken bei rsync-Dienst aktivieren entfernen

Gruß Götz
 

_PP_

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Hallo,
Systemsteuerung - Dateidienste - Reiter rync - Haken bei rsync-Dienst aktivieren entfernen

Gruß Götz
Danke Götz! Ich habs befürchtet ... bedeutet ja, dass man nur Time Backup ODER rsync nutzen kann - nicht beides zur gleichen Zeit ... oder kann man da mit IPKG was reißen?

Gruß
Peter
 

dil88

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Es geht nicht um rsync sondern um den rsyncd. Time Backup nutzt selbst rsync.
 

enzym

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Ich habe gerade probiert Timebackup auf meiner DS216+II installiert zu bekommen, klappt aber nicht.

Variante 1:
Ich habe versucht aus diesem Ordner (http://download.synology.com/download/spk/TimeBackup/1.2-2365/) die x64 Version zu installieren.
-> Fehler: Dieses Paket wird auf der Platform von DiskStation nicht unterstützt.

Variante 3 (lt. Anleitung von maes):
Obige SPK entpackt,
in der INFO Datei diese Zeile so abgeändert arch="x86 bromolow cedarview avoton braswell",
das ganze mittels tar (tar -cf TimeBackup-x64-1.2-2365.tar TimeBackup-x64-1.2-2365) wieder gepackt,
und in TimeBackup-x64-1.2-2365.spk umgenannt.
-> Fehler: Ungültiges Dateiformat


Wer kann helfen? Wer hat auf seine DS216+ / DS716+ unter DSM6 Timebackup zum Laufen bekommen?
 

Andy+

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Du darfst das Paket nicht entpacken, sondern die SPK mit 7-ZIP oder dergleichen öffnen, die INFO darin öffnen, ändern und wieder dort hinein abspeichern. Dann sollte das funktionieren.
 
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