DSM 7.3 Einrichten eine neuen Pools bei vorhandenen Daten

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iscdm

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Tach,
Ist-Zustand:
425+ mit 2x6TB als SHR

Ziel-Zustand:
425+ mit ...

Ich habe mir 2 weitere 8TB Platten gekauft.
InitialPlan war beide einzubauen und auf SHR-2 zu wechseln. Problem: Ich habe keine BackUp-Platte. --> kein Backup --> kein Mitleid.
Also neuer Plan:
2x6TB + 1x 8TB im NAS und 1x 8TB als Backup (via externem Gehäuse).

Frage 1: Guter Plan?

Falls ja: ich wurde darauf hingewiesen BTRFS zu nutzen, muss also den Pool neu einrichten/formatieren.

Geplanter Ablauf:
1) Backup auf Backup-HDD (8TB) erstellen
2) bestehenden Pool um 1x 8TB physikalisch erweitern
3) NAS neu einrichten, diesmal mit BTRFS
4) Backup widerherstellen.

Frage 2: So richtig?

Alternative Vorschläge?
 
SHR bedeutet nicht automatische auch BTRFS. SHR betrifft den Aufbau eines Speicherpools, BTRFS/EXT4 betrifft das Filesystem des/der Volumes darauf.
 
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Ok, von der SHR/BTRFS-Diskussion losgelöst: Ist mein oben beschriebenes Vorgehen grundsätzlich in Ordnung?
 
Grundsätzlich ist SHR2 bei einer 4-bay ziemlich sinnlos. Es bedeutet nur viel Plattenspeicher für wenig Nutzen zu opfern. Es ersetzt kein Backup. Wenn man wirklich mal ein RAID reparieren will, ist es VIEL besser, man hat eine leere Laufwerksbucht. Dann kann man eine HDD ersetzen, OHNE das RAID zu degradieren.

Ein Backup sollte man zwingend ohnehin haben. Fliegt ein SHR1 tatsächlich mal weg, setzt man es aus dem Backup neu auf.

SHR2 macht Sinn ab 6 oder 8 HDDs. Da ist dann das Risiko, dass ein zweites Laufwerk stirbt, bevor das erste integriert ist deutlich größer. Und es dauert tendenziell viel länger, einen Restore aus einem Backup zu fahren.
 
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ok, also:

Geplanter Ablauf:
1) Backup auf Backup-HDD (8TB) erstellen
2) bestehenden Pool um 1x 8TB physikalisch erweitern
3) NAS neu einrichten, diesmal mit SHR-1 mit BTRFS
4) Backup widerherstellen.

5) regelmäßig Backup fahren und im Hinterkopf haben das bei SHR-1 Degradation schnellstmöglich eine weitere 8TB Platte zu besorgen ist...
 
Ergänzungsvorschlag:
1b) Backup überprüfen (Integritätsprüfung)

Außerdem würde ich als Dateisystem für die Backup-Festplatte exFAT empfehlen, dann kannst Du sie auch direkt an einem PC (macOS oder WIndows) anschließen und mit dem Hyper Backup Explorer (kann bei Synology heruntergeladen werden) durchsuchen.
 
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Ich würde mir Schritt 2 sparen, wenn Du sowieso neu aufsetzt. Das spart Zeit.
 
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Das meinte ich mit physikalisch (im Sinne von nicht-software-technisch)
Platte rein, platt machen, backup wiederherstellen.
 
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Reaktionen: dil88
Außerdem würde ich als Dateisystem für die Backup-Festplatte exFAT empfehlen, dann kannst Du sie auch direkt an einem PC (macOS oder WIndows) anschließen
Wenn MacOs nicht im Raum steht, würde ich von exFat eher abraten, da gab es doch immer wieder Probleme damit. Da würde ich dann für diesen Fall NTFS bevorzugen, vorallem in einer reinen Windowsumgebung. NTFS taugt unter Windows bestens, aber auch Linux hat keine Probleme damit.
 
Gibt‘s da etwas Konkretes bzgl. Problemen mit exFAT? Hatte bislang noch nie Probleme damit. NTFS kann man halt nicht nativ am NAS formatieren und wenn man dort ext4 auswählt, verbaut man sich damit den einfachen Anschluss am Mac/PC.
 
Naja, was halt hier im Forum immer wieder mal aufgeschlagen ist. Eine direkte Quelle kenne ich da keine dazu
 
ExFAT ist extrem empfindlich gegenüber Dateisystem-Korrumpierung. Das passiert zum Beispiel schnell, wenn man mal das Laufwerk abzieht, ohne es vorher in der Software auszuwerfen.

Wird eine Lesbarkeit unter Windows als sinnvoll gesehen, dann eben NTFS formatieren, für einen Mac APFS oder vielleicht HFS+ (nur für HDDs). Bei Linux ist ext4 das Dateisystem der Wahl für Backupplatten.
 
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