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  1. #1
    Anwender
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    Standard Eigener EyeFi-Foto-Server

    Es ist seit ein paar Wochen moeglich, seinen eigenen EyeFi-Server zu betreiben, um nicht seine Bilder ueber EyeFi's Server laden zu muessen.
    Wer nicht weiss, was EyeFi ist: Eine SD-Karte mit WLAN fuer den Fotoapparat.

    Dazu wird dieses Python-Script benoetigt - man muss halt "nur Python" installieren...

    Ich habe schon einige Threads zur Python-Installation entdeckt, scheue mich aber davor und wollte mal anfragen, ob jemand mit einer EyeFi-Karte nicht einmal Interesse hat, das auszuprobieren und evtl. eine kurze ("idiotensichere") Anleitung zum Betrieb einzustellen.

    Bin bereit das zu installieren, aber mit Python habe ich noch nie etwas zu tun gehabt...Ich moechte nichts kaputt installieren...

    Die Moeglichkeiten sind ja imens. Die Bilder koennten sofort, ohne Umweg ueber den EyeFi-Server, auf seinen eigenen Synology-Server geladen und im Photo-Verzeichnis direkt sichtbar gemacht werden.
    Sozusagen: Foto geschossen und schon im Webalbum
    Gruss
    Nassie

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  2. #2

    Standard

    Hallo NASsie,

    diese EyeFI Geschichte sieht mal nicht schlecht aus und nach einer Möglichkeit, die ich schon lange gesucht habe.

    Jedoch meine Frage ist, es gibt 3 verschiedene Modelle, welches wird benötigt um die Fotos / Videos auf dem SHARE von dem NAS abzulegen?

    Eigentlich würde ja in dem Fall das Home Modell sein, oder?

    BZW. wie sind deine Erfahrungen mit dem Ding? zuverlässig? Geschwindkeit ok? (im geeignten Netz und ausreichendem Empfang)

    Lion

  3. #3
    Anwender
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    Standard Rundumschlag zum Thema EyeFi

    Zitat Zitat von Lion1984 Beitrag anzeigen
    es gibt 3 verschiedene Modelle, welches wird benötigt um die Fotos / Videos auf dem SHARE von dem NAS abzulegen?
    Prinzipiell ist es voellig egal, welche EyeFi-Karte Du hast, denn alle sind in der Grundfunktionalitaet gleich, naemlich Daten (primaer Fotos) per WLAN automatisch in einem Ziel abzulegen (lokal oder Server).
    Die Karten funktionieren sehr zuverlaessig. Sobald man in den Epfangsbereich kommt (vorausgesetzt die Kamera ist eingeschaltet und die Karte mit Strom versorgt), faengt der Upload an. Man kann sich hierzu auch per Mail benachrichtigen lassen, sobald ein Upload beginnt.

    Der Unterschied besteht im Grossen und Ganzen in der Haupteinteilung Foto und Video, sowie bei Foto in den Leistungsmerkmalen "Bild machen", "Geotaggen", 2GB oder 4 GB SD(HC)-Karte und "unlimitierte Uploads ueber offene WLANs".

    Daraus ergibt sich folgende Produktmatrix:

    Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie sich automatisch in ein (oder mehrere) fest auf der Karte programmiertes WLAN einbuchen (sobald verfuegbar) und die Medien an ein vorgegebene Ziel versenden. Beide Parameter konfiguriert man mit dem sog. EyeFi-Manager fuer Windows oder MacOS. Das ist ein HTTPS-Proxy, der die Verbindung zu EyeFi's WebServer und der Karte herstellt und so die wichtigsten Dinge miteinander verknuepft. Das Problem ist, dass jedliche Parametrierung also ueber den EyeFi-Server in den USA laeuft und EyeFi damit die totale Kontrolle ueber Deine Karte hat.

    Derzeit findet zwischen EyeFi und Programmierern der gleichen Wettbewerb wie zwischen Apple und iPhone-Homebrew-Aktivisten statt. Die Einen geben Features vor und haetten theoretisch die totale Kontrolle, die Anderen sind fuer die totale Freiheit und ermoeglichen das auch mit ihren Produkten, was allerdings vom OEM nicht so unbedingt gewollt ist. Mir geht es eher darum, dass ich lieber Herr meiner eigenen Dateien sein moechte, auch ohne EyeFi's Server meine Bilder verwalten moechte und ohnehin eher etwas dagegen habe, dass meine Daten ZUERST mal ueber EINE Organisation laufen, bevor ich mein Eigentum wieder bekomme.

    Denn genau das ist das Problem!
    Man kann sich natuerlich die Daten automatisch auf seinen Rechner spielen lassen, was auch ganz gut klappt, allerdings geht das nur, wenn die Bilder VORHER ueber den EyeFi-Server gelaufen sind. Konkret heisst das, dass jegliche EyeFi-Medien erst zu EyeFi hochgeladen und dann wieder auf meinen Rechner runtergeladen werden. EyeFi begruendet das auch damit, dass sie dort meine Bilder indizieren, so dass ich einen Ueberblick ueber meine Bilder-Archive habe.

    Ein eigener EyeFi-Proxy-Server lauscht auf genau dem gleichen Port und steht bereit, wenn die EyeFi-Karte (egal welche) Daten zum Senden bereit stellen will. Nur, nimmt der Standalone-EyeFi-Server (von Jeff Tchang) die Daten an und schreibt sie direkt dorthin, wo man sie haben moechte, ohne erst EyeFi im Web alle meine Bilder zu zeigen. Mal von der verschwendeten Bandbreite abgesehen (ich nehme an, nehazu jeder hier hat eine Flatrate), wird natuerlich in diesem Moment ein- und ausgehender Verkehr voellig sinnlos produziert und Zeit verschwendet, den das Ziel (das ich die Bilder bei mir ablege) bleibt ja das gleiche.

    Dazu gibt es zwei Alternativen:
    (A) Standalone EyeFi-Server unter Python
    (B) Standalone EyeFi-Server unter Perl

    Je nachdem, was man also auf der Diskstation zum laufen bringt, koennte man einen entsprechenden Server realisieren.
    Beide auszuprobieren macht sicherlich auch Sinn, da der Funktionsumfang unterschiedlich sein kann.

    Das betrifft den Upload der Medien an ein vorgegenes Ziel. Es gibt allerdings noch eine andere Entwicklung, und die betrifft die schon oben angesprochene Konfiguration der Karte, denn die laeuft leider auch zwingend ueber den EyeFi-Manager.
    Hierzu gibt es eine zweite und bisher vielversprechende Entwicklung, naemlich das Projekt "EyeFi Linux Hacking" von Dave Hansen, welche er in seinem Blog beshreibt. Hierbei geht es rein darum, eine Alternative zum EyeFi-Manager unter Linux bereit zu stellen. Warum Dave das Projekt startete, erklaert er hier.
    Er war auch schon erfolgreich und hat den EyeFi-Manager fuer Windows per Wine unter Linux zum Laufen gebracht, allerdings ist das nicht der angestrebte Koenigsweg.

    Ausserdem geht es ihm darum, die Struktur der Konfidurationsdateien zu analysieren und unter Linux mit entsprechend modifizierten Dateien zu ersetzen. Dann waere es beispielsweise auch moeglich, unabhaengig von EyeFis's Webserver ein neues WLAN zu konfigurieren. Dieses ist derzeit nur und ausschliesslich online mit dem EyeFi-Manager moeglich.
    Dave hat waehrend seine Forschungsarbeit bereits herausgefunden, das WLAN-Ad-Hoc-Netzwerke definitiv nicht funktionieren wuerden, da zwingend ein DHCP-Server von der Karte vorausgesetzt wird, welche Ad-Hoc-Netzwerke nicht bieten.

    Ein weiterer Schritt waere sicherlich die Firmware der Karte mit einer OpenSource-Loesung zu ersetzen, die vollstaendig konfigurierbar ist. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Bisher bin ich ueber die Entwicklung schon sehr froh, dass die Konfiguration und der Upload der Daten in Angriff genommen wurde. Es waere spannend zu sehen, ob man das nicht mit seiner Diskstation zum Laufen bringen kann...Ein Traum wuerde wahr!

    Letzlich gibt es eine andere sehr positive Entwicklung, welches ein Splitterprodukt der eigentlichen SW-Arbeit ist, naemlich das Canon Hacker's Development Kit "CHDK" auf der EyeFi-SD(HC)-karte laufen zu lassen. CHDK erlaubt es ambitionierten Fotografen mit Canaon-Kameras des mittleren Preissegmentes RAW-Bilder zu fotografieren, obwohl diese dafuer eigentlich gar nichtr gedacht sind. Selbst IXUS-Kameras werden damit auf Profi-Niveau gehievt. Ob es sinnvol ist oder nicht, muss jeder fuer sich selber beantworten. Ich finde es sehr angenehm, mit den Sensordaten der Kamera zu arbeiten und allerhand Effekte im Postprozess auf das Bild anzuwenden, was nicht moeglich waere, wenn es bereits JPEG-komprimiert und damit verlustbehaftet waere. Auch hierbei handelt es sich um einen Kamera-Hack und man startet beim Start der Kamera nicht die Original-Kamera-SW, sondern lediglich die Ersatz-Firmware, die einem allerhand neue Moelgichkeiten bietet. Das besondere an CHDK ist, dass sie bei jedem Start neu geladen werden muss, da sie ja nicht die Original-Firmware der Kamera ersetzt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die volle Garantie bleibt der Kamara erhalten und man geht kein Risiko beim Ausprobieren ein. Dazu muss allerdings die Karte mit aktivem Schreibschutz betrieben werden (Das ist Canon's Signal, eine temporaere Firmware von der Karte zu laden). Nun gibt es an der EyeFi-Karte allerdings keinen Schreibschutznippel und so fand Dave auch gleich die Loesung: Es muss eine Schreibschutzluecke geschnitzt werden. Denn der Schreibschutz auf SD-Karten funktioniert invertiert. Wird eine Luecke in der Karte entdeckt, kann sie nicht beschrieben werden.
    Geändert von NASsie (18.03.2009 um 11:37 Uhr)
    Gruss
    Nassie

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  4. #4
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    ...hat sich schon mal jemand mit der Perl/Phython und der Script-Installation beschaeftigt?
    Gruss
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  5. #5

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    Ich nicht, aber ich hätte da eine andere Frage, willst du für dein LAN einen Server haben, wo du also mit der Cam Fotos im Lan machst und diese Karte dann die Fotos auf der Syno ablegt.

    Oder soll es "normal" funktionieren, also z.B. du sitzt in Hawaii in einem Hotel mit WLAN und inet zugang, und auch da sollen die Fotos direkt auf dein NAS gespielt werden?

    Lion

  6. #6
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    Zitat Zitat von Lion1984 Beitrag anzeigen
    Oder soll es "normal" funktionieren, also z.B. du sitzt in Hawaii in einem Hotel mit WLAN und inet zugang, und auch da sollen die Fotos direkt auf dein NAS gespielt werden?
    Das geht ohnehin nicht!
    Fotos, die geschossen werden, verbleiben solange auf der Speicherkarte, bis man sich wieder zu Hause im "heimischen WLAN" befindet, da die SSID (mittels Eyefi-Manager) auf die Speicherkarte geschrieben wird.
    Das stellt sicher, dass nicht jemand Deine Karte klaut und sie dann fuer eigene Zwecke nutzt. Es ist relativ ausgeschlossen, dass jemand die Karte gebrauchen kann, es sei denn er hat seinen eigenen EyeFi-Server, den - mit verlaub - sicher nur ein paar wenige Experten aufgesetzt haben.

    Selbst wenn jemand die Karte entwendet, kann er sie rein als Speicherkarte nutzen, denn die MAC-Adresse der WLAN-Speicherkarte ist je bereits beim EyeFi-Server bekannt und wird fuer eine weitere Verwendung nicht freigegeben, es sei denn, Du loggst Dich ein und loeschst Deinen Account zur erneuten Vergabe (das ist z.B. auch wichtig, wenn Du die Karte verkaufst!).

    Der zentrale Angelpunkt fuer Otto-Normal-Fotograf ist der EyeFi-Manager, mit welchem die Karte konfiguriert wird. Diesen gibt es leider NUR fuer Windows oder MacOS. Hier muss man sich einen Account bei EyeFi anlegen, welcher sowieso empfehlenswert ist, will man Firmware-Updates fuer die Karte empfangen, und danschliessend wird die Karte mit dem Account, dem Rechner der Einrichtung und dem heimischen WLAN gedongelt. Jede andere Konfiguration bedarf des EyeFi-Managers, welche die Daten zentral in den USA verwaltet - es wird nichts lokal gespeichert!

    Und das ist genau die Krux, die durchbrochen werden soll. Ist die Karte erst einmal fuer das hemische Netzwerk konfiguriert, mechte ich natuerlich auch die Bilder bei mir lassen! Was sollen die erst in die USA geladen werden, damit ich sie mir dort wieder auf den hemischen PC runterlade?!

    Das dient der eigene EyeFi-Server, der sich auf dem der Speicherkarte bekannten Port aufstellt und nichts anderes tut, als die Bilder brav in Empfang zu nehmen (kin Analogie des EyeFi-Managers), sie aber nirgendwo hochlaedt, sondern in ein Verzeichnis meiner Wahl (oder vorgegeben zur Weiterverarbeitung) - auf jeden Fall aber LOKAL!
    Gruss
    Nassie

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  7. #7
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    Ich habe mich mal an die Perl-Installtion des Standalone-Servers rangemacht und nun die ersten Fehlermeldungen

    (A)
    Als erstes habe ich Perl auf der DS neu installiert ("ipkg install perl"), um auch keine Abhaengigkeitsprobleme zu haben. Damit, so dache ich, waeren meine eventuellen Probleme geloest - weit gefehlt

    (B)
    Um vorbereitet zu sein, habe ich mir auch gleich mal den Upload-Key der Karte zurecht gelegt. Der wird naemlich fuer das Perl-Script benoetigt, damit die Karte auch mit dem Server reden kann. Dieser wurde bei der Ersteinrichtung auf die Karte geschrieben, findet sich aber auch - der Einfachheit halber - auf auf dem Windows-PC unter Anwendungsdaten\Eye-Fi\ in der Datei Settings.xml.

    (C)
    Beim Ausfuehren des Perl-Scripts ("perl eyefilistener_new.pl") kam auch schon die erste Fehlermeldung:

    Can't locate HTTP/Daemon.pm in @INC (@INC contains: /opt/lib/perl5/5.8.8/ppc-linux /opt/lib/perl5/5.8.8 /opt/lib/perl5/site_perl/5.8.8/ppc-linux /opt/lib/perl5/site_perl/5.8.8 /opt/lib/perl5/site_perl .) at eyefilistener_new.pl line 23.
    BEGIN failed--compilation aborted at eyefilistener_new.pl line 23.


    Ich bin kein Perl-Experte, aber ich meine, dass es hier um einen Fehler mit Include-Datein geht.
    Muss ich die von irgendwo besorgen? Wo bekomme ich die her?

    Ich hoffe, mir koennen die Experten hier helfen. Waere doch echt gelacht, wenn das nicht hinzubekommen waere...
    Vielen Dank vorab.
    Gruss
    Nassie

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  8. #8
    Anwender Avatar von itari
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    Ich kenne Perl auf der DS nicht und hab da auch nicht wirklich was ausprobiert. Aber der folgende Gedanke sollte trotzdem genannt werden:

    Perl gibt es als Stand-Alone (wie eine Shell) und als Modul im Apache integriert. Inzwischen gibt es das auch standardmäßig für den eingebauten Apache der DS.

    Immer wenn man etwas mit IPKG installiert (also dein zusätzliches Perl), wird das nicht (!!!!) für den Standard-Apache eingerichtet, sondern meist für einen zusätzlich zu installierenden IPKG-Apache. Alternativ müsste man das Perl des eingebauten Apache entfernen und das neue Perl-Modul in den Standard-Apache integrieren.

    Ich hab das mal in ähnlicher Form für PHP probiert und bin gescheitert, so dass ich mir einen zusätzliche Apache per IPKG installiert hab (dazu gibt es ja einen viel gelesenen Post). Deswegen meine Anregung: Probiert mal einen zusätzlichen IPKG-Apache aus.

    Itari
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  9. #9
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    Standard Eye-Fi Server

    Hallo Nassie!
    Danke für deine gute Einführung in die Welt von Eye Fi. Habe die Karte gerade selber gekauft und versuche mir über die Möglichkeiten klar zu werden.
    LG Oli

  10. #10
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    Standard eye fi server 2.0

    Hallo Leute!

    Hab das mit dem server versucht zu laufen bekommen. Aber leider die das immer so ist... hat es leider nicht geklappt. Naja braucht hat doch einiges Wissen um so etwas zu laufen bekommen. Hab jetzt Jeff angeschrieben und Ihn gebeten, eine schritt für schritt Anleitung per You Tube oder so rein zu stellen. Bin mal gespannt, was paßiert....
    Liebe Grüße Oli

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