Migration ext4 zu BTRFS: Best practise

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loetlampe

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Moin zusammen,

ich habe mir mal Active backup for business angeschaut und bin recht angetan. Bisher nutze ich für meine Clients den VEEAM Agent for Microsoft Windows.

Das Problem: Ich habe fast den gesamten Speicherplatz als ext4 Volume "verbraten" und nur noch rund 300GB frei. Die habe ich jetzt mal als weiteres Volume
mit BTRFS konfiguriert, um das Active Backup for business mal testen zu können.

volumes.jpg

Mein Plan war jetzt folgender:

Die statischen Daten aus den shared folders wegsichern, bis alles was übrig ist kleiner ist, als der freie Speicherplatz auf dem neuen Volume.
Dann würde ich die shared folder intern "umziehen" auf das volume2.

Bei den statischen Daten macht mir das keine Kopfschmerzen, aber bei meinen Docker containern schon. Da meine ich, dass das "volume1"
in manchen Konfigurationsdateien vor kommt.

Hat jemand schon einmal eine Docker Installation auf ein anderes Volume verschoben? Was muss man noch beachten?
 
Meine Meinung: Dauert viel zu lange ist sehr fehleranfällig.

Mit HyperBackup ein vollständiges Backup der DS machen. Volume(s) und Speicherpool(s) löschen. Einen Speicherpool und ein Volume erstellen mit BTRFS. Backup vollständig zurück spielen. Tada....läuft wie vorher, nur besser!
 
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Ja, das hat natürlich den Charme, dass das neue BTRFS Volume auch wieder "volume1" heißen kann, das spart wohlmöglich nachträglichen Konfigurationsaufwand. Dann mache ich das so, besten Dank!
 
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Wieso muss ich das sichern? Das liegt doch nicht auf dem volume1, da liegen nur die Nutzdaten. Dachte ich stoppe die Container, bastle alles um und starte die wieder, wenn die Daten wieder im Pfad /volume1/Docker liegen.

Verwalte sie hauptsächlich mit dem internen Container Manager, habe aber auch eine Portainer Instanz laufen.
 
Ich dachte du löschst den kompletten Speicherpool?
Edit: Und wo ist der Containermanager installiert?
Ein Screenshot deines Speicherpools und Volumes wäre hilfreich.
 
Ja, das hat natürlich den Charme, dass das neue BTRFS Volume auch wieder "volume1" heißen kann,
Das ist mir bei meinem upgrade auf DSM 7 und Umstieg auf Brfs (mttels Hyperbackup) nicht gelungen. Ich leb damit. Für Tipps wie ich den Namen "Volume 1" wieder vergeben kann, bin ich dankbar.

Auch sonst: Das DAUERTE. Eine gewisse Ungeduld der Nutzer konnte nicht verborgen werden. Mit dem Umstieg auf Brfs gehen alle Indexierungen verloren. Suchfunktionen, Schlagwortkataloge... Pustekuchen. Das dauerte etwa eine knappe Woche bis "wie gewohnt" erreicht war.
 
Dann muss wohl noch ein wenig mehr Verständnis her. Wenn ich nur das Volume lösche und nicht den Speicherpool, dann bleiben alle Paketinstallationen wsl erhalten oder?

Lösche ich den Speicherpool, fängt man wohl wieder bei 0 an und muss auch die Pakete neu installieren.

Ist es denn technisch möglich, den Umstieg auf BTRFS ohne das Löschen des Speicherpools zu bewerkstelligen?

Und wenn es ist wie @Thorfinn sagt, habe ich jetzt schon keine Lust mehr darauf, nachher jeden einzelnen Container wieder zu importieren, weil der Name volume1 aus unerfindlichen Gründen verbrannt ist.

Da kaufe ich mir eher ein zweites NAS nur für Backups.....
 

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Die Pakete liegen normalerweise auf Volume1, wenn du das löschst, sind die weg.
Screenshot: Pakete
Screenshot Speichermanager, so meinte ich das :cool:
 

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Nein, wie du im Speicher-Manager siehst, ist das Raid-Typ (SHR etc) eine Sache der Speicherpools, das Filesystem (BTRFS/EXT4) eine Sache des/der Volumes darauf.
Möchtest du das Filesystem ändern, dann muss das Volume neu aufgesetzt werden.
Die Pakete (s. Paketzentrum) liegen auf Volumes also nur indirekt auch auf einem Speicherpool.

Edit: Wieder mal zu langsam.
 
Performancetechnisch geht nichts über das ext4 Dateisystem. Das hat zwar auch Nachteile gegenüber dem BTRFS Dateisystem, die Frage ist aber, ob man die Vorteile eines BTRFS Dateisystems wirklich braucht. Ich persönlich brauche kein BTRFS und werde es vermutlich auch in Zukunft nicht brauchen. Das muss aber jeder selbst entscheiden.
 

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