Ich betreibe seit einigen Jahre eine Synology NAS DS215j. Mittlerweis bin ich mit der Performance nicht mehr zufrieden und habe mir eine DS725+ zugelegt. Ich überlege mir die günstigste Konfiguration der Datensicherheit für meine Bedingungen. Habe viel gelesen und mir raucht der Kopf. Deshalb die Frage, ob meine Überlegungen richtig sind. Nicht dass ich falsch konfiguriere und dann neu anfangen muss.
Unser Nutzungsverhalten:
* private Nutzung, zwei Nutzer
* gemeinsame (Share) und eigene (Nutzer home) Ablage diverser Daten und Dokumente, Videos, Photos, Synology Calender, Automatisierte Sicherung von HomeAssistant Daten, Note Station, Fernzugriff auf Bilder über Fritzbox VPN auf die NAS, ..., künftig eventuell e-Mail ...
* Ursprünglich hatte ich 2x 3TB unter SHR jetzt 2x 6TB und der Platz wird wieder knapp.
Bisherige Sicherung:
1. Wöchentliche automatisierte HB-Sicherung auf zwei externe USB-Festplatten. Nach der Sicherung werden diese ausgeworfen. Vor jeder neuen automatisierten Sicherung wird die DS automatisiert neu gestartet damit die Platten neu verbunden werden (das war die einzige Möglichkeit, die mir eingefallen ist um alles automatisiert ablaufen zu lassen).
2. In größeren Abständen (<= 1/2 Jahr) eine komplette HB-Sicherung auf eine weitere Platte. Diese wird abgestöpselt und an einem anderen Ort aufbewahrt.
Ich fühle mich mit dieser Strategie relativ sicher, vor allem auch gegen versehentliches Löschen und sonstige Katastrophen weil HB ja eine Historie liefert.
JETZT DIE FRAGE: Ich überlege die neue DS725+ zunächst mit einer 10TB Seagate IronWolf im Basic zu konfigurieren. Die alte DS215j soll als Sicherungsserver dienen. Dort sollen die beiden bisherigen 6TB Platten als JBoD Volume konfiguriert werden. Ob ich hierzu Hyperbackup oder rsynk verwende, ist mir noch nicht klar (letzeres ist für mich komplett neu). Die DS215j steht im Grundstück an einem anderen Ort (per LASN erreichbar). Darüber hinaus werde ich auch künftig in größeren Abständen eine Komplettsicherung auf eine USB Platte machen die an einem dritten Ort aufbewahen.
Mir ist klar, dass ich mir mit der Formatierung des Volumes als Basic Ausfallsicherheit verspiele. Aber Ausfallsicherheit ist mir bei unserem Nutzungsverhalten nicht so wichtig. Im schlimmsten Fall verliere ich die Daten seit der letzten Sicherung. Na und ich habe mehr Arbeit mit der Rücksicherung.
Habe ich hier was übersehen? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.
Ich habe noch die Frage, ob aktuell die Seagate IronWolf in der DS725+ läuft oder da noch eine ältere Firmware aufgespielt werden muss. Es gab da ja einige Diskussionen. Aber die Frage muss ich wohl an anderer Stelle im Forum stellen.
Sadden
Unser Nutzungsverhalten:
* private Nutzung, zwei Nutzer
* gemeinsame (Share) und eigene (Nutzer home) Ablage diverser Daten und Dokumente, Videos, Photos, Synology Calender, Automatisierte Sicherung von HomeAssistant Daten, Note Station, Fernzugriff auf Bilder über Fritzbox VPN auf die NAS, ..., künftig eventuell e-Mail ...
* Ursprünglich hatte ich 2x 3TB unter SHR jetzt 2x 6TB und der Platz wird wieder knapp.
Bisherige Sicherung:
1. Wöchentliche automatisierte HB-Sicherung auf zwei externe USB-Festplatten. Nach der Sicherung werden diese ausgeworfen. Vor jeder neuen automatisierten Sicherung wird die DS automatisiert neu gestartet damit die Platten neu verbunden werden (das war die einzige Möglichkeit, die mir eingefallen ist um alles automatisiert ablaufen zu lassen).
2. In größeren Abständen (<= 1/2 Jahr) eine komplette HB-Sicherung auf eine weitere Platte. Diese wird abgestöpselt und an einem anderen Ort aufbewahrt.
Ich fühle mich mit dieser Strategie relativ sicher, vor allem auch gegen versehentliches Löschen und sonstige Katastrophen weil HB ja eine Historie liefert.
JETZT DIE FRAGE: Ich überlege die neue DS725+ zunächst mit einer 10TB Seagate IronWolf im Basic zu konfigurieren. Die alte DS215j soll als Sicherungsserver dienen. Dort sollen die beiden bisherigen 6TB Platten als JBoD Volume konfiguriert werden. Ob ich hierzu Hyperbackup oder rsynk verwende, ist mir noch nicht klar (letzeres ist für mich komplett neu). Die DS215j steht im Grundstück an einem anderen Ort (per LASN erreichbar). Darüber hinaus werde ich auch künftig in größeren Abständen eine Komplettsicherung auf eine USB Platte machen die an einem dritten Ort aufbewahen.
Mir ist klar, dass ich mir mit der Formatierung des Volumes als Basic Ausfallsicherheit verspiele. Aber Ausfallsicherheit ist mir bei unserem Nutzungsverhalten nicht so wichtig. Im schlimmsten Fall verliere ich die Daten seit der letzten Sicherung. Na und ich habe mehr Arbeit mit der Rücksicherung.
Habe ich hier was übersehen? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.
Ich habe noch die Frage, ob aktuell die Seagate IronWolf in der DS725+ läuft oder da noch eine ältere Firmware aufgespielt werden muss. Es gab da ja einige Diskussionen. Aber die Frage muss ich wohl an anderer Stelle im Forum stellen.
Sadden