IPKG installieren mit GUI

DottoreAti

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Hallo zusammen,
vorweg , ich bin nicht grad der Linux Experte, also habt Nachsicht.
Mein Ziel ist es, einen vernünfitgen FTP Server mit unterschiedlichen root-Verzeichnissen je User auf meiner 218+ zu installieren.
Die Strukur ist einfach. Es gibt im Grunde 4 Ordner, in denen unterschiedliche Ziele liegen (Bilder, Programme, Videos, Rezepte).
Das Manko des eingebauten FTP ist genau das Festelegen des Rootverzeichnises auf einen einzigen Ordner. Mehr ist dann nicht zu sehen.
Soweit ich das verstanden habe, kann man alternative FTP-Server (proftpd z.B.) nur mittels IKPG installieren. Der Hinweis dazu ging zu
Entware . Ich habe die Installation entsprechend dortiger Anleitung gemacht - erfolgreich.
Doch jetzt steh ich auf dem Schlauch. Wie geht es weiter? Wo finde ich IKPG bzw. die GUI dazu?

bin für Hilfe dankbar
Andreas
 
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plang.pl

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Was hast du für eine DS? Vielleicht wäre der Weg, einen Docker-ftp Server zu installieren, die bessere Wahl
 

metalworker

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Und warum willst du gerade FTP nutzen ?
 

Benie

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Achja stimmt. Danke
Dann wäre der bessere Weg m.E. über Docker zu gehen.
Bleibt halt auch noch die Frage zu klären, warum es FTP sein muss
 

synfor

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Das kann doch schon der mitgelieferte:
1711648514635.png
 

DottoreAti

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Sorry. Osterpause. :)

ok, fangen wir mal vorn an. Warum FTP? Warum nicht? Ich nutze schon immer ftp/sftp für den Fernzugriff auf meine Daten. Zuvor lief halt Bulletproof FTP-Server auf einem Windowsrechner. Da war jegliche Konfiguration ein Kinderspiel. Nur aus Stromspargründen und Vorhandensein der Synolgy wird das halt reduziert auf die Synolgy - sofern sie grundlegendes kann.

FTP ist leider nur rudimentär vorhanden. Und die von synfor gezeigre Möglichkeit kann nur auf ein Verzeichnis zeigen. Das ist dann FTP-root. die anderen Verzeichnisse sind damit aber dann nicht erreichbar.
z.B. gibt es die Grundordner Bilder, Videos, Programme , Rezepte, Snapshots (Kamera). Legt man in den erweiterten Einstellungen des Benutzers einen dieser Ordner fest, so kann man dann aber nicht auf die anderen zugreifen.

o.K. zu Docker oder IPKG. Warum würdet ihr Docker vorziehen? Alles was ich bisher zu dem Thema FTP gefunden habe, lief mittels IPKG Installation.
Also hier noch mal die Frage, wie kommt man bei IPKG zur GUI?

Da ich aber auch Docker schon in der Synology drauf habe, habe ich mal versucht proftpd als Container zu installieren. Das schlägt jedoch fehl. Weder der direkte download noch das Einfügen der URL für Pull funktionieren. Bei download verschwindet das Command einfach und nichts passiert weiter, und bei URL kommt die Fehlermeldung "Vorgang kann nicht ausgeführt werden. Möglicherweise ist die Netzwerkverbindung instabil oder das System ausgelastet. Versuchen Sie es später erneut".
Also weder Netzwerk noch Server sind ausgelastet. CPU ist mit 11% im Wechsel mit 2% belastet. RAM 39%. DHCP einwandfrei (DNS, IP).
Also das Ganze noch mal über den Docker Punkt Registrierung. Dort klappt der download von mekayelanik-proftpd-server-alpine (Multiarch) dann doch. Beim Start des Containers wird ei Konfiguration gemacht, die jedoch am Ender mit "Docker- API fehlgeschlagen" beendet wird. Wiederholte Konfiguration ohne verbundene Ordner funktioniert aber und proftpd läuft. Nur ein GUI ist erst mal nicht vorhanden. Und im Docker download auch nicht auffindbar. Und überhaupt verhält sich Docker sonderbar.
 

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plang.pl

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Warum würdet ihr Docker vorziehen?
Weil das dann nicht in die Kategorie "Gepfusche" fallen würde.

Der Container-Manager / die Docker-UI ist m.E. nicht gut, Ich installiere die Container immer über CLI oder portainer
 

DottoreAti

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Deine Antwort passt recht gut in meine Ansicht über Linux an sich. Zum einen die Kategorie Gepfusche. Warum? Weil meist einzelne Programmierer eine tolle Idee haben, aber sie oftmals nicht gut genug umsetzen (können).

Docker UI nicht gut? Aber gerade Docker wird ja wärmstens empfohlen. (Ein Neustart der Synolgy hatte Docker dann doch in die richtige Richtung bewegt. - jeder Boot tut gut)
Auch bei GUI ist es schwierig. Ich habe ein UI für Proftpd gefunden, nachdem ich eine Quelle hinzugefügt habe. Aber - das Paket ist anscheinend nicht kompatibel und wird nicht installiert ("ungültiges Dateiformat. Wenden Sie sich an den Entwickler des Paketes"). Weiterentwicklung? Fehlanzeige.
Ich habe jetzt also einen funktionierenden proftpd, aber ihn zu konfigurieren artet in Arbeit aus, die ich eigentlich nicht will. Der FTP-Server bekommt hin und wieder neue User und neue Bereiche, auf die diese User Zugriff erhalten sollen. Eine Benutzerverwaltung im System selbst ist also eigentlich gar nicht notwendig, weil sie ausschließlich per FTP/SFTP Zugriff erhalten sollen.
Und da waren sie wieder die grundsätzlichen Probleme mit Linux. Stundenlange Suche nach einer Lösung. Ich bin kein Freund von Editieren von Konfigurationsdateien oder anpassen von Autostartdateien und nicht funktionierenden Webseiten der Entwickler o.ä..

Ganz ähnlich verhält es sich mit glftpd. Auch hier wirft dei Installation nur einen Fehler aus, wenn man direkt einen Ordner als Freigabe bei der Erstkonfiguration einträgt. Lässt man den Ordner weg, läuft die Instalaltion durch und der Dienst wird gestartet. Leider kann man ihn dann nur nicht nutzen, da die Einstellmöglichkeiten nicht vorhanden sind. Dummerweise liegt genau wie beim proftpd die Konfigurationsdatei nicht in /etc. Vermutlich wegen Docker.
Und auch bei glfptd wird die GUI mit "ungültiges Dateiformat. Wenden Sie sich an den Entwickler des Paketes" beendet.
Das sind Entwicklungen aus dem Jahr 2017. Und da endet anscheinend auch jeglicher Support.

Gaaanz toll.
Wir schreiben das Jahr 2024 und immer noch wird CLI als die beste Lösung empfohlen?
Grafische Benutzeroberflächen sollten heutzutage Normalität sein. Die Rechenpower der Server ist allemal ausreichend dafür.

Übrigens scheint die Installation der FTP-Server keine .conf angelegt zu haben. find *.conf zeigt mir keine Konfiguration für proftpd oder glftpd.

Um sich nicht so auf FTP festzulegen, habe ich einfach mal eine anderes Third Party Paket installieren wollen. Auch hier gleicher Fehler (ungültiges Dateiformat). Weiterer Versuch mit "Webmin" - "download fehlgeschlagen". Irgendwie wirkt das alles ziemlich unausgereift.
 

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plang.pl

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Wie gesagt basiert DSM auf Linux, ist aber nicht damit gleichzusetzen. Man kann keine normalen Linux-Pakete installieren. Und dass Docker schlecht ist, meine ich auch nicht. Ich meine nur, dass die Oberfläche von DSM für Docker schlecht ist. Docker selbst kennt keine UI, sondern wird ausschließlich per CLI bedient.

Die CLI ist halt auch weniger fehleranfällig. Klar, ich bin auch ein Freund von Web-UIs. Aber auch Synology hat halt nur begrenzt Interesse, die Details für diejenigen mit einzubauen, die eine tiefergehende Konfiguration wünschen. Synology möchte offensichtlich nicht, dass der Anwender zu viele Freiheiten hat (sieht man an der Entfernung der SMART-Werte aus der UI).

Ansonsten kann ich dir leider bei der Installation des FTP-Servers nicht behilflich sein, da ich mich einerseits nie richtig mit FTP beschäftigt habe und auf der anderen Seite dazu auch kein Docker Image oder gar deren Konfiguration kenne. Mein Grundsatz warum ich hier geantwortet hatte, war eher der: Ich wollte dich in Richtung Docker schieben, weil man da eben grundsätzlich weniger schnell was am Host kaputt machen kann, als bei einer nativen Installation
 

DottoreAti

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hab das schon verstanden und danke Dir dafür.
Bleibt also die Tatsache, dass Synology zwar eine nettes Gerät ist, aber auch deutliche Schwächen hat. Vor einigen Jahren war das mit angeschlossenen Druckern so eine Sache. Ging dann nicht mehr. Jetzt kann man (hab ich durch stöbern entdeckt) per IP-Adresse wenigstens wieder welche anbinden. Ob das dann den Zweck erfüllt - mal sehen. Aber ich glaube moderne MFC wie Canon Pixma z.B. können alle Funktionen allein bereit stellen (Airprint, WLAN-Druck, Scan usw.) und man benötigt keine Syn dazu.
FTP wird dann wohl dank Synology zum Auslaufmodell bzw. nur noch für ganz wenig nutzbar sein. Selbst der Admin kann nicht alle Ordner per FTP sehen. (wohlgemerkt - es geht hier ausschließlich um externe Zugriffe!)
 


 

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