Hyper Backup Hyper Backup auf 2 externe HDs, wöchentlich gewechselt.

Tommes

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Er will halt was fertiges für sein individuelles Vorhaben, ohne groß basteln zu müssen. Synology wird da bestimmt was für ihn aus dem Boden stampfen.
 

Hans_01

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Ja, ich wäre bereit gewesen etwas zu basteln.
Nein, ich bin NICHT bereit "groß zu basteln".

Meine Erfahrung ist folgende:
4 Stunden zu basteln ist OK, darüberhinaus nicht mehr.
Ich hab es deinstalliert.

Danke trotzdem für Eure Unterstützung.
LG-Hans
 

Tengo

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Er will halt was fertiges für sein individuelles Vorhaben, ohne groß basteln zu müssen. Synology wird da bestimmt was für ihn aus dem Boden stampfen.

Ich klinke mich hier mal ein, denn "so individuell" ist sein Vorhaben gar nicht. Ich verfolge nämlich einen ähnlichen Weg:

1. Backups großer Daten auf externe HDDs als einfache 1:1-Kopie der Ordner (Videos und Musik etc.)

Dazu habe ich in Hyperbackup für jede externe Festplatte (die alle unterschiedliche Namen haben) eine eigene Datensicherungaufgabe angelegt. Diese startet sich über autorun beim Anstecken der HHD selbst und wirft anschließend die HDD aus (Pieptöne und Farb-LED-Anzeige). Läuft perfekt!

2. Versionierte Backups kleinerer Datenmengen (homes-Ordner) auf wöchentlich wechselnde (und unterschiedlich benannte) externe HDDs. Von diesen 2 HDDs bleibt eine immer an der DS und falls ich es mal nicht verschlafe, wird immer pünktlich am Sonntag getauscht. Falls doch, soll das Backup einfach weiter auf die Platte, bis ich halt tausche.
Dafür habe ich jetzt 2 Ultimate-Backups eingerichtet, die identisch aufgebaut sind und auf beiden HDDs liegen. Sie unterscheiden sich nur im Backup-Namen und im HDD-Namen. Der Quellordner und der eigentliche Backup-Ordner auf der HDD sind auch identisch. Da ich erst vor einer Woche begonnen habe, sehe ich also morgen früh was los ist. ICH denke, dass ich - genau wie bisher bei TimeBackup - eine Fehlermeldung und eine Erfolgsmeldung erhalten werde. Schön wäre es aber, wenn Ultimate-Backup nur eine Fehlermeldung bringt, wenn das Backup auf Grund keiner angeschlossenen Platte (oder sonstiger Gründe) fehlschlägt.

Und genau dafür brauchen wir unwissenden Ultimate-Backup-Neulinge die Profis:

Also, WIE muss ich das/die Backupaufgabe(n) und vor allem WO konfigurieren (also speichern), damit immer nur die eine angesteckte HDD genutzt wird und es UltimateBackup quasi egal ist, WIE die HDD heisst, solange darauf der Zielordner existiert? Und dass keine Fehlermeldung wegen eines fehlgeschlagenen Backups auf Grund einer nicht angesteckten Platte kommt (nur wenn gar kein Zielordner zur Verfügung steht und damit überhaupt kein Backup möglich ist, sollte eine Fehlermeldung kommen). :confused:

Falls dies mit 2 unterschiedlich benannten HDDs sehr kompliziert ist, wie wäre die einfache Variante für 2 gleich bezeichnete HDDs? :rolleyes:
 
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PsychoHH

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Versteh ich nur Bahnhof?

UB ist es schnuppe wie die externe heißt oder ob es eine andere ist.
Theoretisch könnte man das Script x Fach auf verschiedenen Platten kopieren und nutzen.
Dann einfach in der GUI die Benachrichtigungen bei "nur Fehler" ausgeben und fertig.
 

Tengo

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Versteh ich nur Bahnhof?

UB ist es schnuppe wie die externe heißt oder ob es eine andere ist.
Theoretisch könnte man das Script x Fach auf verschiedenen Platten kopieren und nutzen.
Dann einfach in der GUI die Benachrichtigungen bei "nur Fehler" ausgeben und fertig.

1. Warum ist es UB schnuppe? Der Zielordner wird doch im Script bei mir angegeben mit "/usbshare9/UltimateBackup/" bzw. "/usbshare10/UltimateBackup/" ... bringt das kein Problem mit sich?
2. Script kopieren ... das bedeutet für mich, das Script muss auf beiden (unterschiedlich benannten) Platten gleich heissen? Meine heißen "rsync_Ultimate-Backup_1.sh" und "rsync_Ultimate-Backup_2.sh". Also einfach die "_Nummer" weglassen und gut ist? Wenn das Script auf den HDDs liegt, woher weiss dann der Cronjob, dass er mal auf "/usbshare9" und mal auf "/usbshare10" den Job starten soll? Vielleicht habe ich hier noch nicht gut genug die Grundlagen verinnerlicht. Eine kleine Erklärung wäre sehr nett.
 

PsychoHH

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Also ..

bei mir nutze ich einfach das Script auf der externen direkt.
So kannst du dies doch auch als autorun nutzen, sodass dies automatisch ausgeführt wird.
Dabei ist es egal, an welchem Port es hängt. In dem Falle heißt das Script dann auch noch rsync_UB.sh sondern autorun

Natürlich wird dann der gewisse "BackupDS" Ordner genutzt. Den vollen Pfad volumeX/ kann man mit der Syncopt lösen:
einfach -ah statt -ahR nutzen.

Mein Script sieht in der aktuellen Version 1.0.9 also z.B. so aus und liegt auf der externen:
# Datensicherungs-Quellen
sources="/volume1/Daten"


# Datensicherungs-Ziel
target="/Backup"


# Das Sicherungs-Ziel befindet sich...
# "0" = am Speicherort des rsync-Scripts
# "1" = in einem gem. Ordner der DS
nottoscript="0"
..

Wie man eine volle 1:1 Kopie erstellt habe ich hier auch mal geschrieben, bin aber nicht immer davon überzeugt.
 

Tengo

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Ok, langsam fällt glaube der Groschen ... bisher war autorun in meinem Verständnis immer nur deshalb so interessant, um ein Script sofort auszulösen und danach die HDD wieder auszuwerfen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann ich das Script aber auch als autorun auf die HDD packen und schreibe ein tägliches Backup zu xx:xx Uhr rein. Dann läuft es jeden Tag durch und das solange, bis ich die HDDs tausche. Korrekt?

Und wenn ich das auf 2 HDDs mache und die Quelle identisch ist, habe ich 2 versionierte Backups auf 2 HDDs ... richtig? :) Und wenn ich die HDDs tauschen möchte, logge ich mich in die Syno ein, unmounte die HDD und stecke einfach die andere ran und schon läuft wegen autorun das Script los, richtig? :)
 

PsychoHH

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Nicht ganz.

Es ist so, dass das Script per autorun nur ausgeführt wird, sobald die Platte angeschlossen wird.
Ob man die dann unmounten will, liegt einfach nur am exit code.

Du kannst es einfach so machen.

1. Platte die immer angeschlossen ist einfach per cronjob starten lassen.
Alternativ per autorun und cronjob, dann aber den unmount deaktivieren.

2. Platte einfach als autorun speichern und nur beim anschließen ausführen lassen.

Und ja wenn du dann die Versionierung aktivierst hast du immer 2 Backups + Versionen.
 

Tengo

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1. Platte die immer angeschlossen ist einfach per cronjob starten lassen.
Alternativ per autorun und cronjob, dann aber den unmount deaktivieren.

Danke für deine Geduld PsychoHH, wir nähern uns dem gewünschten Ziel. :rolleyes:

Die erste Variante wäre mein Favorit, allerdings ohne autorun. Einfach die Platte ranhängen und Cronjob macht das, bis ich die Platten händisch unmounte und tausche.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Cronjob ja ein "Linux-Dienst", der auf der DS läuft. Und wenn ich dort ein Script hinterlege über den UB-Aufgabenplaner, dann wird dieses Script zu den genannten Zeiten getriggert. Im Script selbst, das auf der HDD liegen kann (oder muss? :confused:), steht dann drin, was zu machen ist.

Wenn ich also ein gleichnamiges Script auf 2 verschiedene HDDs lege und für beide Scripte (weil sie ja gleich heißen) nur einen Cronjob erstelle, dann wird immer das Script angesprochen, das gerade auf der angeschlossenen Platte liegt, richtig? :rolleyes:
Und dabei spielt es dann keine Rolle, ob die HDDs unterschiedlich heißen? :confused: Also nur zum Verständnis ... die eine HDD heißt nach dem mounten "/volumeUSB9/usbshare" und der gemeinsame Ordner, der sichtbar wird, heißt "UltimateBackup_1" und bei der 2.Platte ist das dann "/volumeUSB10/usbshare" mit dem gemeinsamen Ordner "UltimateBackup_2". Oder muss der gemeinsame Ordner gleich heißen, damit UB das egal sein kann? :)
 

PsychoHH

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Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Cronjob ja ein "Linux-Dienst", der auf der DS läuft. Und wenn ich dort ein Script hinterlege über den UB-Aufgabenplaner, dann wird dieses Script zu den genannten Zeiten getriggert. Im Script selbst, das auf der HDD liegen muss, steht dann drin, was zu machen ist.

Wenn ich also ein gleichnamiges Script auf 2 verschiedene HDDs lege und für beide Scripte (weil sie ja gleich heißen) nur einen Cronjob erstelle, dann wird immer das Script angesprochen, das gerade auf der angeschlossenen Platte liegt, richtig!


Ja alles gut.

Habe mal so deinen Part verändert.
So sollte alles stimmen.

Du wählst im UB Aufgabenplaner /volumeUSB1/.. aus, dann wird nur das auf USB1 ausgeführt.
Theoretisch gehen glaub ich auch im crontab wildcards wie ?.*, sodass es wohl egal wäre auf welchen Port es liegt aber so kann man es wenigstens eingrenzen.
Du könntest aber z.B. einmal die Aufgabe eintragen auf USB1 und dies für USB2 wiederholen.

Solltest du dann aber halt beide Platten gleichzeitig angeschlossen haben, läuft das Backup auf beiden parallel.
 

Tengo

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Du könntest aber z.B. einmal die Aufgabe eintragen auf USB1 und dies für USB2 wiederholen.

Und genau das verwirrt mich, denn wenn ich 2 Aufgaben im Aufgabenplaner drin habe, gehe ich davon aus, dass in Cronjob 2 Ereignisse getriggert werden. Da nur eine Platte angeschlossen ist, läuft die andere Aufgabe in Leere und müsste somit eine Fehlermeldung provozieren, oder? Falls das so ist, möchte ich genau das umgehen, denn das hat schon immer genervt, weil es bei TimeBackup genauso war und täglich eine Erfolgs- und eine Fehlermeldung kam. :(

Oder ist das Cronjob egal, ob das angesprochene Script überhaupt vorhanden ist? Ist Cronjob so eine "Fire&Forget-Initialisierung"?
 

PsychoHH

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Ich bin der Meinung, dass er per default egal ist ob ausgeführt oder nicht.
Sonst Fehlermeldungen in /dev/null umleiten.

Andere Möglichkeit.
Einfach ein kleines Script ausführen, welches dann das richtige Backupscript startet.
Reicht ja ein oneliner.
 

Tengo

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Danke schön für die Informationen. Wenn dem das egal ist, dann kann ich auch 2 Aufgaben für 2 unterschiedlich benannte Scripte, die auf den beiden HDDs liegen, anlegen. Das hab ich jetzt mal gemacht bzw. so gelassen, wie ich das mit der ersten Idee umgesetzt habe. Morgen früh bin ich dann schlauer, ob eine Fehlermeldung aufploppt und ob das verfügbare Script durchlief. Ich werde die Tage berichten und dann nochmal zusammenfassen. :) Danke und schönen Sonntagsabend noch.
 

Tengo

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Abschließende Zusammenfassung für alle (besonders für Hans :)):

Ich habe für eine tägliche versionierte Sicherung meines "/homes"-Ordners mit 2 im Wochenrythmus per Hand zu tauschenden HDDs folgendes gemacht:

1. HDD - hat den Laufwerksnamen "/volumeUSB9/usbshare" und einen gemeinsamen Ordner "Ultimate Backup_1" (kann sein, dass das nur eine zugeordnete Laufwerkbenennung ist, weiß ich nicht mehr so genau, aber angezeigt wird das so :confused:)
2. HDD - hat den Laufwerksnamen "/volumeUSB10/usbshare" und einen gemeinsamen Ordner "Ultimate Backup_2" (dito)

Ich habe 2 inhaltlich identische Scripte erstellt (im Namen unterscheiden die sich nur durch die vergebene Nummer (siehe unten für Script 2), die ich jeweils auf der HDD abgelegt habe.

UB_Script.jpg

Im Zeitplaner habe ich für jedes Script einen eigenen Zeitplan erstellt (hier für Script 2):

UB_Zeitplan.jpg

Im UB-Zeitplaner sind BEIDE Zeitpläne zu sehen, aber unter Aufträge ist nur das EINE Script zu sehen, das auf der angeschlossenen HDD liegt. :)

Die HDDs wechsel ich wöchentlich, sofern ich es nicht vergesse, indem ich per Hand unmounte und tausche. Sollte ich das verpassen, weil ich es vergesse oder nicht daheim bin, wird halt einfach weiter auf der angeschlossenen HDD gesichert.
Und das Beste ist, es gab heute früh KEINE Fehlermeldung, dass das Script der nicht angeschlossenen HDD nicht ausgeführt werden konnte. Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute mal, dass UB schlau genug ist, nur die Scripte triggern zu wollen, die unter Aufträge auch sichtbar sind. Tolles Programm! :D

Vielen Dank nochmal PsychoHH für die Geduld gestern ... und nun sollte auch Hans einen brauchbaren Workflow für seine Aufgaben haben, da wir ja ziemlich ähnliche Ziele verfolgen. In diesem Sinne ... ich wünsche einen guten Start in die neue Woche.
 

PC-SOLUTIONS

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Ich greife dies nochmal auf und frage mal:
Warum muss man zu dieser einfachen ursprünglichen Frage, die ich auch habe, endlos disuktieren?
Warum kann man dem Hyperbackup nicht einfach sagen: Sichere auf USB, egal welche HDD nun gerade angesteckt ist.
Wenn sich die HB-Entwickler damit rausreden wollen, dass ja und von wegen Datenbank usw., passt nicht, wegen Incrementell, bla...:
Haken einbauen: "Immer Vollbackup durchführen". Oder etwas intelligenter programmieren: Nämlich gucken, was tatsächlich auf der derzeit angesteckten USB-HDD vorhanden ist und dementsprechend nur Änderungen sichern.
Das Windows-Robocopy kann das seit gefühlt 120 Jahren.
Ich experimentiere jetzt gerade mal dahingehend, dass ich für z.B. 5 USB-HDDs 5 Aufgaben anlege, immer täglich zur gleichen Zeit: Die Idee ist, dass 4 Jobs fehlschlagen und zumindest einer startet, passend zur angesteckten USB-HDD. Mal sehen, ob das klappt.