Freigegebene Ordner mit NFS in Linux Dateisystem mounten

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kratzex

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Hallo an alle,

ich versuche aktuell mit Hilfe von NFS auf meinem NAS freigegebene Ordner in mein Linux Dateisystem zu mounten. Erst mal nur temporär, idealer Weise würde ich dass dann auch aus der fstab heraus machen wollen, wenn denn alles so läuft wie ich das gerne hätte.

Die Diskussion ob NFS oder Samba möchte ich hier nicht führen. Samba läuft bei mir sehr gut, aber da es heißt NFS sei besser für reine Linux Umgebungen geeignet möchte ich es einfach mal probiren und gerne auch verstehen! ;)

Das klappt auch schon ganz gut. Der Befehl

sudo mount -t nfs <IP-Adresse NAS>:/volume1/homes /home/<...>/Synology_homes

tut was er soll und das Laufwerk bzw. der Ordner erscheint in meinem Dateiexplorer (Nemo).

Nur mit den Rechten komme ich nicht so ganz klar. Eigentlich habe ich eine NFS Regel für meinen Linux Client auf dem NAS erstellt.

1776592901970.png

Aber ich verstehe diese Einstellungen nicht. Die offizielle Doku hat mir da auch nicht viel weiter geholfen.

1. Unter Berechtigungen kann ich Lesen/Schreiben einstellen. Wo wirkt sich das so aus?
2. Unter Squash gibt es diese Zuordnung. Wobei mir nicht ganz klar ist wen ich da wem zuordne? Und warum ist Admin mal groß und mal klein geschrieben? Ist das eine ein Account und das andere eine Gruppe? Ich finde das einfach nicht sehr verständlich im Detail ...

Jedenfalls habe ich nach dem obigen Befehl es bisher nicht hinbekommen, dass ich alle Rechte auf der Freigabe in meinem Linux auch habe. Ich würde das gerne als admin mounten um dann eben alles auf der Freigabe machen zu können. Könnt ihr mich da ein wenig erhellen? :)

Danke und viele Grüße!
 
NFS kennt eigentlich keine Rechte, sondern nur ein rudimentäres Umsetzen auf evtl. einen anderen Benutzer.
Ich habe nur einen freigegeben Ordner nit NFS-Zugriff und den so eingestellt:

1776598217593.png

So darf jeder alles, vorausgesetzt, er befindet sich in meinem Heimnetz.
 
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Moin und danke schon mal für die Antwort. Melde mich …. 😀
 
So darf jeder alles, vorausgesetzt, er befindet sich in meinem Heimnetz.
Ich kenne mit mit NFS auch nicht so aus- Heißt deine Aussage, dass jeder alles darf ohne Authentifizierung oder besteht die nach wie vor?
 
NFS kümmert sich eigentlich nur um das Eingängen eines Remote-Ordners ins lokale Dateisystem. Es gelten dann die Rechte, die man dort sieht.

Beispiel:
Code:
root@DS415:~# ls -als /mnt
total 8
4 drwxr-xr-x  2 root root 4096 Sep  3  2022 .
4 drwxr-xr-x 26 root root 4096 Apr 12 14:21 ..
root@DS415:~# mount -t nfs -o rw,soft,timeo=50,retrans=5,rsize=32768,wsize=32768,tcp,nolock ds1522:/volume1/video /mnt
root@DS415:~# ls -als /mnt/Terra*
2133604 -rwxrwxrwx 1 1027 users 2184809664 Oct  7  2013 /mnt/Terra_X_2009-11-08_192903.ts
      4 -rwxrwxrwx 1 1027 users       1613 Nov  8  2009 /mnt/Terra_X_2009-11-08_192903.xml
root@DS415:~# umount /mnt
root@DS415:~# ls -als /mnt
total 8
4 drwxr-xr-x  2 root root 4096 Sep  3  2022 .
4 drwxr-xr-x 26 root root 4096 Apr 12 14:21 ..
root@DS415:~#
Wie man sieht gehören einem Benutzer mit einer ID 1027, den es auf der DS415 nicht gibt, deshalb zeigt die DS415 halt die Zahl an. Ansonsten ist aber alles so, wie wenn die Daten lokal lägen.
 
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Sehe ich das richtig dass du mit dem Mount Befehl auch noch einmal Rechte explizit mitgegeben hast? Ansonsten hatte ich noch den Gedanken, dass ich die NFS Version im mount Befehl mit angeben sollte. Denn ich möchte kein NFSv4 benutzen, da damit ja die Keberos Authentifizierung einhergehen würde, oder?
 
Sorry, weiß ich nicht. Du meinst das "rw"? Das bedeutet nur, dass der Ordner auch beschreibbar ist, wenn dieser auch zum Schreiben freigegeben ist. Man kann aber auch mit "ro" mounten, wenn man nur lesen will. Aber mit Rechten hat das weniger zu tun.
 

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