Warum netcup für uns der ideale Provider für virtuelle Cloud Server ist

Über die letzten 20 Jahre haben wir bei vielen verschiedenen Providern Server gemietet und administriert. Bis vor einigen Jahren noch war es üblich für rechenintensive Webanwendungen eigene Webserver zu betreiben oder komplette Server mit Bare Metal Installationen exklusiv anzumieten.

Läuft eine Installation direkt auf der Hardware besteht jederzeit das Risiko eines Ausfalls. Um in einem solchen Setup längere Ausfallzeiten zu vermeiden müssen Systeme redundant ausgelegt und kurze Reaktionszeiten der Administratoren sicher gestellt werden. Dies wird um so schwerer, wenn die Server in einem entfernten Rechenzentrum stehen und man auf Remote-Hands angewiesen ist.

Natürlich kann man diese Risiken über Service Level Agreements und kurz Reaktionszeiten eigener Mitarbeiter oder Dienstleister abdecken. Für Systemhäuser ist das eine lukrative Aufgabe, sie können teure Services und die Dienstleistung zur Wiederherstellung verkaufen. Wer aber hierfür kein Budget hat oder nicht ständig einen eigenen Administrator im Zugriff hat, der muss sich andere Wege suchen, das Risiko für längere Ausfälle zu reduzieren. 

Wie reduziert man das Ausfallrisiko eines Servers?

Da man auf Hardware-Ausfälle wenig Einfluss hat ist die Lösung, sich von der Hardware unabhängig zu machen.  Dies wird durch Virtualisierung erreicht. Virtualisierte Installationen, die auf großen Servern, Clustern und Storage Arrays laufen fallen deutlich seltener aus. Bei Ausfällen oder jeglichen Problemen ist der Provider zuständig, der 24/7/365 spezialisierte Administratoren vor Ort hat.

vServer sind meistens Wundertüten,
man weiß nicht was man bekommt.

Um von der Hardware unabhängig zu werden sollte der Umzug des Forums auf eine voll virtualisierte Infrastruktur erfolgen, bei der der Provider für die Verfügbarkeit der Hardware und den Hypervisor verantwortlich ist, ein Umzug auf klassische virtuelle Cloud Server. Was einfach klingt ist gar nicht so einfach zu realisieren. Angebote für virtuelle Cloud Server gibt es zwar wie Sand am Meer, die meisten gängigen Cloud Server Angebote im Netz jenseits sehr teurer Enterprise Lösungen sind allerdings Wundertüten, bei denen man nicht weiß, was man bekommt.

Warum sagen die Specs eines vServers nicht viel über dessen tatsächliche Leistung aus?

Neben der Unabhängigkeit von der Hardware und der damit verbundenen erhöhten Ausfallsicherheit waren für den Umzug des Forums eine konstant hohe Server Performance, ausreichend RAM, Storage und Traffic entscheidend. An dieser Stelle gehen die Probleme los.

Die meisten vServer Angebote im Netz werben mit vielen vCores, viel RAM und Speicher, nur sind diese Angaben kaum aussagekräftig. Das Problem liegt darin, dass virtuelle Maschinen sich die darunter liegende Hardware mit den virtuellen Maschinen anderer Kunden teilen. Um die Angebote wirtschaftlich zu machen werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen häufig überbucht in der Annahme, dass nicht alle Kunden alle gebuchten Ressourcen gleichzeitig vollständig nutzen.

Man bucht einen vServer und weiß nicht auf welcher Hardware dieser am Ende läuft, wie schnell die zugewiesenen Kerne sind, wie die Ressourcen überbucht sind und mit welchen anderen Kunden man auf der gleichen Maschine um die gleichen Ressourcen konkurriert. Darüber hinaus können sich die Bedingungen jederzeit ändern. Werden weitere Kunden aufgeschaltet oder startet ein anderer Kunde plötzlich rechenintensive oder I/O intensive Anwendungen kann dies massive Auswirkungen auf die eigene Maschine haben.  Möglicherweise verschiebt der Provider die eigene Maschine auch auf andere Hardware, ohne, dass man es merkt.

Für einen zuverlässigen und performanten Betrieb einer gut besuchten Seite sind die oben beschriebenen Rahmenbedingungen inakzeptable.

Virtuelle Root Server mit dedizierten Ressourcen

Für einen zuverlässigen und performanten Betrieb muss ein Server konstant die benötigte Leistung zur Verfügung stellen. Netcup bietet hierfür ein einzigartiges Angebot an virtuellen Root-Servern, was wir in dieser Form von keinem anderen Provider kennen. Die Server verfügen nicht nur über dedizierte Kerne und dediziertes RAM, sie können auch mit bis zu zehn Kernen und 64 GB RAM vergleichsweise stark konfiguriert werden. Darüber hinaus wird klar kommuniziert, welche CPU die Kerne zur Verfügung stellt. Zudem stehen die Server in einem deutschen Rechenzentrum.

Wer jetzt glaubt, dass all das vermutlich recht teuer ist, wird von dem sehr günstigen Preis, den netcup für solche Server Konfigurationen aufruft, überrascht sein. Wer kann uns ein vergleichbares Angebot im Netz zeigen?

Die Grafik zeigt die Angebote mit Stand 28.11.2021. Die angezeigten Preise sind brutto Preise inkl. Mwst. Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen finden sich hier: Netcup Root Server Details

Was zählt noch außer Performance?

Neben der Leistungsfähigkeit eines Server gibt es noch eine ganze Reihe andere Dinge, die für die Administration wichtig sind und die dem Administrator das Leben sehr vereinfachen.

Remote Console

Als erstes ist hier die Remote Console zu nennen. Sie ermöglicht den Zugriff auf den Server, wenn dieser nicht mehr bootet oder der Admin sich anderweitig ausgesperrt hat. Das ist standard, kann jeder.

Standard Funktionen

Standard Funktionen möchten wir an dieser Stelle nicht genauer vorstellen. Es sei nur so viel gesagt: Das Server Control Panel bietet alles, was zur Remote Administration eines Servers benötigt wird. Hierzu zählen

  • Booten in Rettungssystem
  • die ACPI Steuerung, Ein- und Ausschalten, normaler und erzwungener Neustart
  • Netzwerkkonfiguration
  • Neuinstallation mit Auswahl zwischen aktuell 13 vorkonfigurierten Distributionen
  • Boot Reihenfolge
  • Booten von aktuell 23 verschiedenen offziellen Betriebssystem DVD
  • Upload eigener DVDs und virtueller Images per FTP / SFTP
  • CPU Layout
  • VNC Keyboard Layout
  • Festplattentreiber
  • Passwort-Reset
  • Statistiken
  • Protokolle
  • und noch einige andere Funktionen

Snapshots

Richtig spannend wird es bei den Snapshot Funktionen. Welcher Admin kennt nicht das ungute Gefühl vor einem großen, umfangreichen Update? Läuft es fehlerfrei durch und fährt der Server danach wieder sauber hoch?

Das Gleiche gilt auf Anwendungsebene. Anwendungen wie beispielsweise WordPress sind nicht gerade für problemlose Updates berühmt. Ein White Screen of Death oder ein zerschossenes Layout kommen nach Updates durchaus mal vor. Ein gewissenhafter Admin macht deswegen vor jedem Update ein Backup und bereitet sich auf ein mögliches Restore vor.

Dieses ungute Gefühl und der Aufwand für „Arbeits-Backups“ gehören mit einem virtuellen netcup Server der Vergangenheit an. All das wird durch einen einzige Klick auf „Snapshot erstellen“ erledigt. Geht was schief, kann der Snapshot einfach zurück gespielt werden.

Snapshots können darüber hinaus exportiert werden. Mit exportierten Snapshots kann die komplette Installation sehr leicht auf einen anderen Server umziehen. Dies kann ein anderer Server bei netcup sein, aber auch jeder andere Server wie z.B. ein lokaler Staging Server, um Änderungen oder Updates zu testen bevor sie an der Live Installation vorgenommen werden. Die Snapshots können auch als Vollbackup verwendet werden.

Die exportierten Snapshot-Images sind über einen personalisierten FTP/SFTP Zugang abrufbar. Über diesen Zugang können auch qcow2 oder raw Images hochgeladen und gebootet werden.

Netzwerk Erweiterungen

Im Bereich der Netzwerkkonfiguration bietet netcup ebenfalls einige besondere Erweiterungen:

Zusätzliche IPv4-Adresse oder IPv6 Subnet

Bei mehreren gebuchten Servern kann eine zusätzliche IP Adresse oder ein IPv6 Subnet frei einem Server zugewiesen werden. Die Zuweisung kann jederzeit über das Control Panel geändert werden.

Failover IPv4-Adresse oder IPv6 Subnet

Eine Failover Adresse kann auf mehreren Servern gleichzeitig genutzt werden.

Cloud vLAN

Ein virtuelles LAN, in dem mehrere Server zusammen geschaltet werden können, in der 100Mbit/s Variante sogar kostenfrei.

Dedizierte 1 Gbits/s Netzwerkkarte

Eine optional weitere dedizierte Netzwerkschnittstelle.

Trennung von Nutzer- und Admin Zugang

Gut gefällt uns auch die Trennung von Benutzer- und Administrator Zugang.

In dem Customer Control Panel werden alle vertraglichen Angelegenheiten verwaltet. Die technische Administration erfolgt über das Server Control Panel, für das es ein separates Login gibt.

Fazit

Wir haben diesen Beitrag nicht geschrieben, weil netcup uns dankenswerterweise die Server für das Hosting dieser Plattform zur Verfügung stellt, sondern weil wir von den Angeboten überzeugt sind.

Netcup bietet virtuelle Server mit dedizierten Ressourcen und erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten. Vor allem das Snapshotting ist eine große Hilfe bei der täglichen Administration.

Mit den virtuellen G9 Root Servern stehen Konfigurationen mit bis zu 10 AMD EPYC 7702 Kernen und 64GB RAM zur Verfügung mit denen das Hosting einer Plattform der Größe des Synology Forums mühelos möglich ist.

Es gibt zahlreiche Erweiterungen im Bereich Netzwerk und Backup Storage und all das zu einem äußerst konkurrenzfähigen Preis. Wir kennen kein vergleichbares oder besseres Angebot im Netz. Wir sind froh mit netcup unsere neue Server-Heimat gefunden zu haben.

Über den Autor

Dieser Beitrag wurde durch NAS-Central.de verfasst. NAS-Central vertreibt seit 2005 NAS Server und Lösungen auf NAS Server Basis. Das Angebot gehört zu dem Systemhaus LogicTri aus Trier.

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