DSM 7.3 NAS legt das Netzwerk lahm

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syphes

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Moin Leute,
kurz zu den Infos:
Synology DS 720+ mit 18GB RAM, 2x Seagate IronWolf 8 TB Synology Hybrid RAID (SHR)

Netzwerk:
Die Synology ist mit zwei Kabeln im BOND1 an einem Switch angeschlossen. Über den Container Manager läuft ein AdGuard Home, welcher als DNS Server vom Router an alle Geräte übermittelt wird.

Das Problem:
Ich habe vor kurzem angefangen meine "Cloud-Infrastruktur" und alte Backupplatten auf meine Synology zu packen. Das bedeutet, dass sehr viele große Dateien >80GB und natürlich sehr sehr viele kleinere Daten in Summe über 1TB nach und nach von der Cloud und von den alten Platten(SATA mit USB-Adapter) auf die NAS gezogen werden.
Da "damals" der Speicherplatz Mangelware war, sind viele Daten gezippt. Diese lade ich runter und entpacke sie auf der NAS. Der ganze Vorgang läuft so seit 2-3 Wochen immer mal wieder wenn ich Zeit habe. Zwischendurch habe ich bemerkt, dass mehrere Smartphones (nicht alle) aus dem WLAN fliegen und das Notebook eine eingeschränkte Verbindung zeigt. Hier dachte ich ok, ich leere gerade eine Cloud und lade mit hoher Bandbreite Daten runter, wird wohl ausgelastet sein. Im MikroTik Router habe ich dann mal etwas die Downloadgeschwindigkeit gedrosselt, doch egal wie weit runter ich gehe, häufig wird das Netzwerk lahm gelegt.

Dann habe ich angefangen zu testen. Eine Vermutung war, dass der AdGuard als DNS eine Rolle spielt, denn ist die Verbindung eingeschränkt und ich will eine Webseite besuchen kommt die Meldung "DNS_PROBE_POSSIBLE". Also im Router den Google DNS eingetragen und alle Geräte neu verbunden. Problem bleibt bestehen. Dann ist mir aufgefallen, wenn ich große Daten entpacke wie z.B. eine Windows 7 VM für Virtualbox mit ca. 80GB, verlieren wieder etliche Geräte die Internetverbindung. Nicht alle, 1 Smartphone funktioniert immer und die Alexa kann auch immer meine Geräte steuern.
Meine nächste Vermutung war, dass die Synology beim Entpackvorgang zu ausgelastet ist. Ich habe grundsätzlich 2 VMs am laufen (Raspberrymatic und Homeassistant) und über den ContainerManager ca. 30 Container am laufen. Das habe ich dann etwas eingestampft und nur "wichtige" Container angelassen. Beigefügt ein Screenshot der Auslastung während des Problems.Bildschirmfoto_20260101_205557.png
Hier muss ich allerdings dazu sagen, dass die RAM-Auslastung so hoch ist, da ich aktuell eine weitere VM zu Testzwecken hochgefahren habe.

Ich hoffe, ich konnte das Problem und die aktuelle Situation vernünftig beschreiben. Daher bleibt die Frage, woran kann das liegen? Ist ein Entpack-Vorgang zu viel für die NAS? Kann es an meiner Netzwerkonfiguration liegen?

Falls weitere Infos benötigt werden, liefere ich die gerne nach.
PS: Das Problem war unter DSM 7.2, sowie unter 7.3 vorhanden. Am Update lag es also nicht.

Danke schonmal fürs Lesen!
 
Ich sollte eventuell noch hinzufügen, dass ich die Verzeichnisse der NAS mittels CIFS in meinem Linux eingebunden habe. Und der Zugriff, sowie die Entpackvorgänge entsprechend über das Linux-System im CIFS-eingebundenen NAS Verzeichnis stattfinden
 
Hi, ich würde:
Bond raus, zusätzlicher Speicher raus, VMs Stoppen, Container Manager stoppen=Alle Container stop, =Adguard aus, und dann anfangen und den Ressourcen Monitor beobachten, Speicherbaustein rein und weitermachen..nach und nach die anderen Sachen dazuschalten..
sehr sehr viele kleinere Daten
wenn es ein paar hunderttausend 1kb Dateien sind, kann das schon mal dauern und hohe Systemlast verursachen...
 
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Hi,

okay das klingt nach einer Wochenend-Aufgabe. Ich habe schon mal alle Container gestoppt, die ich aktuell nicht benötige.

Sollte ich also wenn die NAS "frisch" ist, also kein Container und keine VM oben, einen Vorgang wie einen großen Download starten oder eine große zip-Datei entpacken und beobachten was der Ressourcen-Manager sagt und ob das Netzwerk wieder lahm gelegt wird. Falls nicht, starte ich einen Container und wiederhole den Vorgang solange bis entweder alles klappt, oder ich weiß an welcher Stelle das Netzwerk dann nicht mehr funktioniert? So habe ich deine Aussage zumindest interpretiert.

Hunderttausend 1kb Dateien werden es wohl nicht sein, aber allein die Verzeichnisse aus Studienzeiten haben zusammengenommen über 500k Dateien und ca. 250GB. Über Jahre angesammelte Bilder sind ja auch pro Bild zwischen 500kb und vielleicht 5MB und auch zuhauf vorhanden.
 
So habe ich das auch verstanden und so würde ich es auch machen
 

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