HyperBackup sehr langsam / bricht ab

steffensfoto

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Moin!

ich habe zwar ähnliche Themen gefunden, aber keine Lösungen, daher verzeiht mir wenn ich etwas wiederhole.

Ich habe eine DS216j mit SHR-Raid. Die Version ist DSM 6.1.7-15284 Update 3, vom Hyperbackup habe ich das letzte Update.
Meine Sicherungs-HDD hängt an usbshare2 und ist eine Samsung HD300LJ.
Auf diese hatte ich letztes Jahr mal testhalber / erfolgreich eine Sicherung gezogen.

Danach sind sehr viele Dateien hinzu gekommen, insgesamt sind 150 GB zu sichern.
Kann sein, dass ich zwischenzeitlich auch das Raid geändert hatte, jedoch nicht das FS der externen HDD.

Das aktuelle Backup ist nun nach zwei Tagen bei ungefähr der Hälfte (Fortschrittsbalken) "fehlgeschlagen", bis dahin waren etwas über 200k Dateien gescannt.

1. Geschwindigkeit: WTF
2. Abbruch: keine detaillierteren Fehlermeldungen? Echt jetzt?
3. Wie kann ich alternativ ein Backup - von mir aus manuell - erstellen? Mit USB-Copy?

Danke!
 

ikorbln

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Hallo,

Verwende mal ein anderes USB Kabel und puste mal den USB Port aus.
Ich hatte das mit einer USB3 Platte und wollte 2TB sichern. Die hat er mit 200kbit angefangen.
Nachdem ich das Kabel gewechselt hatte ging es dann flott mit 80Mbit weiter.
 

stulpinger

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Wenn ein PC zur Verfügung steht, die HD am PC anschließen und Crystaldiskinfo installieren bzw. starten, vielleicht hat die Platte was
 

steffensfoto

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Ein PC steht leider nicht zur Verfügung, aber ein Raspi. Mal sehen...

Ein anderes USB Kabel steht zur Verfügung.

Aber es gibt noch ein Zwischenspiel, falls es jemand interessiert
Ich habe es mit USB-Copy probiert.
1. Kurz vor Fertigstellung des größten zu sichernden Verzeichnisses (photo) bricht USB-Copy ab. Wieder keine detaillierte Fehlermeldung. Kann es sein, dass Synology lange Dateinamen, oder Umlaute / Leerzeichen in Verzeichnisnamen, nicht mag? (wenn dann steht das wahrscheinlich an derselben Stelle in der Doku, wo vor dem zu dünnen USB Kabel gewarnt wird...)
2. Mit dem Finder von OSX vergleiche ich einige Verzeichnisse: die Anzahl Dateien stimmt, aber die Anzahl der kopierten Bytes ist größer als die Anzahl der Quell-Bytes. Again: WTF!?

Da mich nun nackte Angst beutelt, bin ich gerade dabei, die Dateien im Finder zu kopieren. #facepalm-hoch-zwei
Bisher bin ich im Vergleich mit HyperslowBackup sehr gut in der Zeit.

Vorläufiges Fazit:
Ich arbeite nun leider schon längere Zeit mit Synology als Daten-Senke im privaten Bereich. Die Photo Station tut auch bisher was sie soll. Aber was Synology da in Puncto Backup-Lösungen anbietet, ist unterirdisch.

Nach dieser Erfahrung kann ich nur jedem empfehlen, NICHT mit Synology zu arbeiten. Schon garnicht im professionellen Umfeld.
 

RichardB

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Umlaute machen meiner Erfahrung nach keine Probleme, obwohl ich sie nach Moeglichkeit :rolleyes: vermeide.
Was Leezeichen in Verzeichnisnamen/Dateinamen betrifft - keine Ahnung, das würde ich sowieso nicht machen.
Ich persönlich verwende Hyperbackup von Syno zu Syno als auch von Syno via USB zu extern und habe dabei noch keine Probleme feststellen können.

Kann es sein, dass der USB-Port selbst defekt (nicht nur verstaubt) ist? Das habe ich einmal auf einem meiner Notebooks gehabt (Symptome ähnlich wie bei Dir - Kopieren dauert ewig und bricht irgendwann ab).

Hast Du schon einen anderen USB-Port versucht?
 

Perry2000

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Schon mal die USB Platte Formatiert und das Backup neu rüber gespielt?
Manchmal hängt es an komischen Sachen. Ich hatte auch Mal plötzlich Abbrüche bei der Sicherung auf USB. Dann hatte ich die Platte formatiert und jetzt geht es seit geraumer Zeit wieder problemlos.
 

whitbread

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Hyperbackup ist so langsam, vor allem mit den ‚j‘ NASen. Versuche mal die Backup-Variante als Files in HyperBackup (heisst jetzt legacy oder so).
 

Swiss-MAD

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HyperBackup ist auch im legacy mode grotten langsam auf einer DS216play.
Ich hatte mich mit HyperBackup auch schon abgemüht, aber bis das fertig ist habe ich einen Bart.
Da ich die USB-Platten für das Backup jeweils anstecken muss, kann ich das auch nicht automatisch starten lassen.

Mittlerweile mache ich meine Backups mit FreeFileSync auf dem PC und synchronisiere direkt vom NAS auf USB (//volume1/.... zu //volume1/usbshare1/.... oder so ähnlich.
Dann gehen die Daten auch nicht über den PC und das Backup läuft auf eine EXT4 formatierte Platte mit vollem USB3.0 Speed.
Zudem kann ich im Notfall die USB Platte auch einfach an den Linux Rechner oder an der RaspberryPi hängen um Daten zu holen.
Das läuft dann so schnell das wenn ich sowieso etwas am Rechner mache, schnell das Backup laufen lasse.

Wenn ich mal etwas Zeit habe, will ich mal ausprobieren ob "Duplicati" eine alternative wäre die lokal läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:

whitbread

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Also ich sichere tgl. mit HyperBackup im legacy mode auf eine DS211j - da ist nix lahm, solange Du die Übertragungsverschlüsselung nicht aktivierst.
 

Swiss-MAD

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Definiere mal "nix lahm" ;)

Ich mag mich nicht mehr erinnern was für einen Datendurchsatz ich wirklich hatte, aber ich bin fast verzweifelt.
Ich hatte auch keine Verschlüsselung oder sonst was aktiviert.

Auf die selbe USB Platte, habe ich mit FreeFileSync konstant um die 40MByte/s.
 

whitbread

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Ich glaube die DS211j schafft im LAN so um die 30MB/s beim legacy HB. Die ist bei mir sonst per wireless bridge angebunden. Sobald Du Verschlüsselung o.ä. einschaltest bist Du bei <10MB. Volle GBit-Geschwindigkeit erreiche ich bei mir nur mit Replikation (2x Intel NASen benötigt).
 

Swiss-MAD

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OK über LAN habe ich HyperBackup nie ausprobiert. Ich mache meine Backups immer auf USB-Platten, und da war es sehr lahm.
Eben hatte ich wieder ein Backup laufen, und bei grösseren Dateien geht das auch gerne mal bis auf 60MByte/s. (USB3.0) :cool:
 

OmalleyTEC

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Der Thread ist schon älter, aber falls jemand auf der Suche nach Hilfe auch hier landet:

Wichtig:

Eine langsame oder gealterte DS tut sich mit HyperBackup grundsätzlich schwer. Insbesondere die verschlüsselte und versionierte Sicherung von verschlüsselten Daten ist eine performancelastige Mammutaufgabe.
Alte oder verstaubte USB-Anschlüsse verringern die Performance genauso wie alte USB-Kabel, alte USB-Hubs oder alte/viel genutzte Laufwerke.
Während des Datensicherungsvorgangs dürfen auf der DS keine Indizierungen am werkeln sein, keine Kopier- oder Verschiebevorgänge laufen und möglichste keine Synchronisation per Cloud Sync oder Synology Drive.
Selbst bei meiner relativ neuen DS 1517+ brechen die Sicherungsraten ein, wenn genannte Aufgaben parallel dazu laufen.
Und nicht vergessen: Manche ältere DS bzw. manch älterer USB-Hub/USB-Festplatte hat nur USB 2.0 Anschlüsse. Ein Freund hatte sich über langsame Sicherungen geärgert und eine alte USB 2.0 Platte verwendet.


Für Dateien, die in einem unverschlüsselten Gemeinsamen Ordner (Shared Folder) auf der DS liegen heißt die Lösung
- aktuellen DSM verwenden
- In HB eine Sicherungsaufgabe mit 'Hyper Backup Lokale Ordner und USB (Einzel)' anlegen

Dann findet eine einfache Datenspiegelung ohne Versionierung, Verschlüsselung oder Komprimierung statt.
Dabei werden ans USB 3 Anschlüssen Datenraten von bis zu 150 MByte/s erzielt. Vorausgesetzt, die Sicherungsplatte ist fehlerfrei und kann USB 3, die USB-Kabel sind neu und die USB-Ports sind sauber und fehlerfrei.


Für Dateien, die in einem verschlüsselten Gemeinsamen Ordner (Shared Folder) auf der DS liegen heißt die Lösung
- aktuellen DSM verwenden
- In HB eine Sicherungsaufgabe mit 'Hyper Backup Lokale Ordner und USB' anlegen

Dann findet eine Datenbankbasierte Sicherung mit Versionierung und optional Verschlüsselung oder Komprimierung statt.
Wichtig:
Bei Mediendaten Komprimierung in der Sicherung abwählen. Komprimierung kostet Geschwindigkeit.
Wenn Versionierung grundsätzlich nicht gebraucht wird, Sicherungsrotation aktivieren und Anzahl Versionen auf '1' setzen. Abschalten kann man sie leider nicht.
Aktiviert man die Sicherungsrotation nicht, legt HB unendlich viele Versionen an bis die Festplatte voll ist.
Wenn man die Verschlüsselung auf der Sicherungsplatte nicht braucht (weil man sie z.B. im Tresor aufbewahrt), dann kann man die clientseitige Verschlüsselung in HB weglassen. Verschlüsselung kostet immer Geschwindigkeit.
Will man die Daten des verschlüsselten Containers auch auf dem Sicherungslaufwerk verschlüsselt haben, MUSS man die clientseitige Verschlüsselung aktivieren (Achtung: Verschlüsselungsschlüssel nicht verlieren).
Dabei werden ans USB 3 Anschlüssen Datenraten von bis zu 50 MByte/s erzielt. Vorausgesetzt, die Sicherungsplatte ist fehlerfrei und kann USB 3, die USB-Kabel sind neu und die USB-Ports sind sauber und fehlerfrei.

Bei großen verschlüsselten Datenquellen (> 1 TB) empfehle ich als Sicherungslaufwerk NAS-taugliche Festplatten wie WD Red oder Seagate IronWolf.
Desktopplatten wie Seagate Barracude haben mehr I/O Fehler, aufgrund derer bei mir schon mehrfach Sicherungen komplett zerschossen wurden und neu aufgesetzt werden mussten.
Außerdem werden sie im Laufe der Zeit deutlich langsamer. Auch volle Laufwerke werden langsamer, weil sie an den "Rändern" nur langsamer beschrieben werden können.
Desktopplatten wie WD MyBook oder WD Essential sind ebenfalls geeignet, weil in ihnen WD Whitelabel Platten vebaut sind, die i.d.R. NAS-tauglich sind.







Workaround:

Wer seine verschlüsselten Daten nicht dauernd sichert, sondern nur wöchentlch oder seltener, oder eine Offside-Sicherung wünscht, kann einen anderen, schnelleren Weg gehen.

Die WD MyBook besitzt eine Hardwareverschlüsselung. Entriegelt man diese kann man die Daten des eingehängten verschlüsselten Ordners der DS mit HyperBackup ohne clientseitige Verschlüsselung auf die WD MyBook sichern. Anschließend kann man die WD MyBook an ein Notebook hängen und mit einem Passwort verriegeln. Man muss dann vor jedem Sicherungsvorgang die WD MyBook am Notebook entriegeln, an die DS anschließen, Sicherungsaufgabe laufen lassen und anschließend wieder am Notebook verriegeln. Da man zur Vermeidung von Daten-Hijacking (Ransomware Verschlüsselung, Verschlüsselungstrojaner), seine Sicherungslaufwerke sowieso auswerfen oder abziehen muss, ist das nicht sehr viel mehr Aufwand.

Ich habe für meine Mediendaten eine zweite Sicherung als Offside-Sicherung. Dazu habe ich meine Mediendaten zuerst auf drei WD MyBooks mit je 8 TB kopiert. Ich habe die MyBooks entriegelt bzw. noch nicht verriegelt per USB an die DS angeschlossen. Dann habe ich die Daten über den DSM auf die MyBooks kopiert (bis zu 180 MByte/s bei Videodateien, bis zu 80 MByte/s bei Bilddateien).
Dann habe ich die MyBooks am Notebook verriegelt, indem ich mit Hilfe der Western Digital Clientsoftware WD Security ein Passwort für die Hardwareverschlüsselung vergeben habe.
Diese MyBooks lagere ich bei Freunden aus und schütze meine Daten somit vor Totalverlust durch Diebstahl oder Brand.
Einmal im Monat hole ich die Festplatten und schließe sie an ein altes Notebook an. An diesem Notebook habe ich die entprechenden Shares der DS als Netzlaufwerke eingebunden.
Ich entriegele am Notebook die MyBooks, gleiche die Quelldaten der Shares mittels der Freeware FreeFileSync mit den Ziellaufwerken auf den MyBooks ab und sichere die Veränderungen. Dann verriegele ich die MyBooks wieder und bring sie weg.

Das ist für mich eine preisgünstige, sichere und schnelle Sicherung meiner Archivdaten. Aktuelle Veränderungen sichere ich täglich in die Cloud von Backblaze B2. Dafür habe ich mir eigens Arbeitsordner angelegt, in die ich nur Dateien lege, die gegenüber dem Archiv verändert werden oder neu hinzukommen.

Insgesamt habe ich damit eine 3-2-1 Sicherung: Alle Daten gibt es dreimal. Zweimal lokal und einmal offside.


Ich freue mich, wenn meine Ausführungen jemandem helfen.
 
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