Fritz Mesh & Synology Performance NAS to NAS

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idschepe

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22. Okt. 2020
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Hi Zusammen,
ich bin neu hier und habe eine Frage an die erfahrenen Netzwerker hier.

Thema: Performance von NAS to NAS Backup.

Mein Setup:
EG: Fritz Router - Mesh Master
OG: Fritz Repeater 3000 - WLAN Repeater, hier hängen:
LAN 1: Hier hängt Synology DS213air (Quell System)
LAN 2: Hier hängt Synology DS218+ (Ziel System)

2020-10-22 17_19_53-FRITZ!Box 7590.png

Beim Backup ist die Performance relativ schlecht ( zwischen 2 und 10 MB/s )

Meine Frage:
Liegt die Performance an der alten DS213air oder am Routing der Fritz-Geräte?
Welche Routing Variante trifft zu:

Routing Variante 1
DS213air -> Fritz Repeater 3000 -> Fritz Frouter -> Fritz Repeater 3000 -> DS218+

Routing Variante 2
DS213air -> Fritz Repeater 3000 -> DS218+

Vielen Dank schon mal fürs Lesen!
MfG
idschepe
 
Moinsen,
bin kein Netzwerkspezialist, das vorweg...
Warum nicht die NAS an den Router pe4r Kabel hängen. Aktuell geht alles immer via WLAN vom Repeater zum Router und zurück, denn der ist ja die Zentrale. Das sollte (wenn es denn von den örtlichen Gegebenheiten passt) sofort eine Verbesserung bringen...
Wenn möglich, würde ich NAS generell via LAN anbinden, dies dann aber auch durchgehend.
 
Im beschriebenen Szenario sollte doch WLAN m.E. zumindest beim Backup gar nicht beteiligt sein - wenn der 3000er alles richtig macht.
Die schlechte Performance verstehe ich auch nicht.
 
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Hi Zusammen,

Danke für die Antworten. Ich hab mir auch gedacht, dass normalerweise gleich über den 3000er geroutet werden sollte. Kann man das vielleicht irgendwie herausfinden?

Zum Thema NAS direkt an den Router: Ich weiß, das wäre die beste Lösung. Leider ist das bei mir aktuell nicht möglich.

Danke und Gruß
 
Probier doch einfach mal ein "traceroute <IPderanderenDS>" von einer DS auf die andere. Dass sollte direkt gehen.
 
Herausfinden? Guck doch einfach auf die Zahlen? 2-10MByte/S? Das sind dann ca. 16-80MBit/S...

Guckt man auf Deinen Screenshot, sieht man schon, dass die Verbindung zwischen Router und Repeater irgendwo bei 8MByte/s (~65MBit) rumeiert, passt also schon ziemlich gut... und darauf ist dann halt auch alles beschränkt (auch ganz egal, wie gut die Verbindung der Clients zum Repeater ist, denn auch die müssen noch die Strecke Repeater <-> Router überwinden und da ist dann halt wieder Essig...). Eine "Lösung" für Dein Problem (sofern Du die NAS-Geräte nicht umstellen willst (Richtung Router)) wäre ganz einfach und recht günstig: Kleiner 5-Port-Switch an den Repeater, da beide NAS-Geräte dran, fertig.
 
Ok, externer Switch wäre eine Lösung. Aber warum wirken die beiden LAN-Ports des 3000ers nicht direkt als Switch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Moinsen,
ist es denn möglich, den Repeater mit Kabel zu verbinden (also zum Router meine ich, die NAS sind ja bereits mit LAN am Repeater...)

Edit: falls ja, dann vielleicht gleich ne alte Fritzbox statt Repeater, mehr LAN Ports, als AP?
 
Moinsen,
das sagt der Hersteller dazu auf seiner webpage unter https://avm.de/produkte/fritzwlan/fritzrepeater-3000/

"Kabellose Freiheit
Mit seinen beiden Gigabit-LAN-Anschlüssen integriert der Repeater selbst netzwerkfähige Geräte ohne WLAN ins Heimnetz. Der FRITZ!Repeater 3000 überbrückt dabei via Funk die Distanz zum Router, für die vorher Kabel verlegt werden mussten. Und falls schon Kabel liegen, kann der Repeater alternativ in der Betriebsart LAN-Brücke über ein vorhandenes Netzwerkkabel oder mithilfe eines Powerline-Adapters mit dem Router verbunden werden. So lassen sich auch größere Strecken einfach überbrücken."
 
Also kurzum: Is nix (ausser man kann bei dem Ding noch rumkonfigurieren)... Repeater, LAN-Bridge, WLAN-Bridge... konnten die Dinger vorher ja auch schon (die mit 1x LAN).
 
Aktuell bin ich mit AVM in Kontakt. Werde das Ergebnis hier zur Verfügung stellen.
 
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Mein 3.000er hat keine Switching-Fähigkeit. Man kann ein LAN-Kabel anschließen, damit man zur FB nicht über WLAN gehen muss, und an den zweiten Port noch ein Gerät hängen. Das ist es.

Persönlich halte ich bei der aufgezeigten Konfiguration einen einfachen, billigen Switch (dabei auf volle Gigabit-Fähigkeit auf allen Anschlüssen achten) für die beste Lösung, um lokal die beiden DSen performant miteinander reden zu lassen.

Mal sehen, was AVM meint.
 
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Kleiner 5-Port-Switch an den Repeater, da beide NAS-Geräte dran

Das würde ich auch so sehen.

Am besten ist aber immer LAN-Kabel zum Router. Ich habe die Situation, Router im OG, DSn im UG mit Switch und LAN-Kabel möglichst unsichtbar durchs Treppenhaus zum Router. Etwas unschön, aber fällt nicht besonders auf und funktioniert sehr gut.

In einer anderen Location habe ich Router und DS im UG und die Arbeitsrechner usw. im OG. LAN-Kabel oder WLAN geht da nicht so einfach. Also mit Powerline die Verbindung hergestellt, funktioniert auch gut.
 
Powerline ist eine Möglichkeit, hat allerdings konzeptbedingt schlechte Latenzen. Je nach Anwendung ist das egal, oder ziemlich hinderlich. Ist bei mir wieder raus geflogen, und durch „unauffällige“ LAN-Kabel ersetzt worden.

Es gibt ziemlich gute Flachbandkabel, die man versteckt verlegen kann, z.B. hinter Fußleisten.
 
Kleiner 5-Port-Switch an den Repeater, da beide NAS-Geräte dran, fertig.
Genauso handhabe ich das bei mir auch, nur mit dem Unterscheid, das der FRITZ!Repeater 3000 bei mir als LAN-Brücke arbeitet. Also LAN-Kabel von der Fritzbox in einen 5 Port Switch und daran dann der FRITZ!Repeater 3000, sowie alle anderen LAN Geräte. Als WLAN-Brücke konfiguriert, fällt das LAN Kabel zur Fritzbox natürlich weg :sneaky:

Im übrigen verstehe ich den FRITZ!Repeater 3000 als das was er ist, nämlich als Repeater und nicht als Switch und ich denke, das du das auch als Antwort von AVM erhalten wirst.
 
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