Final Cut Pro X auf Synology Drive einrichten

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miabichella

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02. Mai 2026
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Hallo zusammen,

nachdem Ihr mir dabei geholfen habt, mein NAS schneller zu machen, habe ich nun die nächste Frage.

Kurz zu meiner Situation:
Ich habe eine Videoagentur und wir wollen unsere Projekte auch im Homeoffice einfach verfügbar machen, damit man auch von Zuhause aus an den Projekten arbeiten kann. Bisher hatten wir immer externe Festplatten wo wir die Projekte drauf bearbeitet haben. Da wir inzwischen aber fast 50 TB an Daten haben, musste eine andere Lösung her wodurch ich dann auf ein NAS umgestiegen bin.

Mein Problem:
Ich möchte gerne meine Projekte aus Final Cut Pro X am Mac synchronisieren, sodass mein Mitarbeiter aus dem Homeoffice auch immer auf die aktuellsten Projektdateien zugreifen kann.

Also im Prinzip folgendes Szenario:
Ich erstelle eine FCPX Datei auf dem NAS und arbeite an einem Projekt. Am nächsten Tag soll mein Mitarbeiter aus dem Homeoffice das Projekt finalisieren und braucht entsprechend die aktuelle FCPX Projektdatei.

Nun dachte ich mir, ich packe die FCPX Datei einfach in den geteilten Ordner bzw. Synology Drive und öffne die dann ganz normal.
Ist ja schließlich auf dem Mac wie ein lokaler Ordner, der einfach synchronisiert wird, dachte ich mir.
Leider sieht FCPX das anders, da ich dann immer von FCPX folgende Fehlermeldung erhalte, sobald ich die FCPX Datei über Synology Drive öffnen möchte:

Bildschirmfoto 2026-05-26 um 13.25.22.png

Lokal über das NAS kann ich die Datei ganz normal öffnen und bearbeiten ohne Probleme. Anscheinend hat FCPX irgendein Problem mit Synology Drive.

Eine Lösung die theoretisch funktionieren würde:
1. FCPX Datei aus dem Synology Drive in einen Ordner auf dem Mac kopieren
2. Von dort aus bearbeiten und abspeichern
3. Wieder zurück auf den geteilten Synology Drive Ordner schieben.

Aber irgendwie ist das auch nicht so ganz sauber...

Was ich auch komisch finde: Ein ähnliches Problem hatte ich mit Adobe Lightroom. Hier war es genau umgekehrt: Lightroom lies sich nicht auf dem NAS direkt über SMB öffnen. Über eine Recherche bin ich dann auf den Workaround mit Synology Drive gekommen, wo es jetzt einwandfrei funktioniert. Das verblüfft mich noch mehr, da ich davon ausgegangen bin, dass Lightroom den Synology Drive Ordner auch als eine Art "lokaler Ordner" sieht.

Generell ist es irgendwie alles ein Gefrickel mit dem NAS, da ich jetzt schon ein Hybrid System gebaut habe, wo wir das Rohmaterial an Fotos und Videos lokal auf dem NAS speichern und alle anderen Dateien über Synology Drive teilen. Das hat den Nachteil, dass wir ein Projekt aktuell immer auf zwei Ordner (Drive + Lokal) aufsplitten müssen. Also irgendwie nix halbes und nix ganzes.

Hat da jemand von Euch vielleicht eine bessere Lösung oder einen Workaround auf Lager?

Habe schon stundenlang bei YouTube und Google geschaut wie man das Problem mit FCPX gelöst bekommt, finde aber leider nichts passendes, da anscheinend die meisten Leute die FCPX Dateien nur über SMB auf dem NAS bearbeiten.

Zu meinem Setup:
  • Synology DS1825+ mit 10Gbit Erweiterung (E10G30-T1)
  • 4 x Seagate Ironwolf Pro 28 TB
  • 10Gbit Switch (alles ist mit CAT7 Kabeln verbunden): Ubiquiti UniFi Flex XG
  • RAID: SHR-2
  • PC: Macbook Pro M1 Max
 
Zu deinem Vorhaben mit Final Cut Pro wäre evtl. Syncthing eine Alternative zu Synology Drive.

Zu Lightroom lässt sich sagen, dass ein Katalog nicht von einem SMB Share verwendet werden kann. Aus diesem Grund verwende ich persönlich für die Synchronisation meiner Bibliothek Microsoft Onedrive. Daraus sollte man ableiten können dass dies auch über Synology Drive mölgich sein müsste. Aber dies habe ich selbst noch nie probiert.

In meinem Setup liegen die RAW Dateien auf dem NAS und der Lr-Katalog lokal auf dem Computer im Onedrive Verzeichnis.

Wenn ich das richtig verstehe ist bei Final Cut Pro eine FCPX Datei ein Container (Verzeichnis) welcher die Quelldateien, Metadaten und Timelines beinhaltet.
D.h. die gesamten 50TB Daten befinden sich alle gesamt in diesem FCPX Container?
 
Danke für Deine Rückmeldung!

Das Lightroom Problem habe ich gelöst, indem wir den Katalog einfach über Synology Drive öffnen und nicht direkt lokal über das NAS. Das ist also kein Problem mehr für uns.

Zu Final Cut:
So wie Du es geschrieben hast, ist es korrekt.

Man kann tatsächlich einstellen, wo die Dateien liegen sollen. Wir legen die Videodateien nach dem Dreh immer in einem separaten Ordner auf dem NAS und importieren diese dann direkt innerhalb von FCPX.
Man kann dann auswählen "Mediendateien am Speicherort belassen", sodass die Dateien auch im Ordner bleiben und FCPX quasi eine Verlinkung dorthin herstellt. Das hat den Vorteil, dass die FCPX Dateien klein bleiben, weil das Material nicht direkt in die Mediathek importiert wird sondern am Speichertort bleibt.

Alternativ gäbe es die Auswahlmöglichkeit die Videodateien direkt in die FCPX Mediathek zu importieren, wodurch die Daten dann aber redudant wären, weil diese dann zusätzlich in der Mediathek vorhanden sind. Außerdem werden die Final Cut Dateien dann riesengroß, was ein weiterer Nachteil für uns wäre im Homeoffice.

Unser Workaround bis jetzt ist, dass wir aus dem Material sog. Proxydateien erstellen, die kleiner sind als das Originalmaterial, mit dem man aber trotzdem schneiden kann. So haben wir eine kleine FCPX Datei und die Proxydateien sind auch nicht so riesig, wodurch man die dann im Homeoffice schneller herunterladen kann.

Wenn wir dann in Originalqualität die Videos rendern wollen, brauchen wir natürlich Zugriff auf das Originalmaterial, somit ist das nur lokal im Office möglich, wenn man Zugriff auf das NAS hat.

Das Hauptproblem ist wie gesagt die Synchronisation der FCPX Datei, da diese sich nicht auf Synology Drive öffnen lässt.

Deshalb überlege ich wirklich, ob es nicht am besten ist, die FCPX im Homeoffice einfach von Synology Drive herunterzuladen, zu bearbeiten und anschließend wieder zurückzuschieben. Über die "Früheren Versionen" Funktion kann man ja theoretisch dann auch zu älteren FCPX Dateien zurückgehen, wenn ich mich nicht irre. Da muss ich nochmal gucken, wie das genau funktioniert.
 

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