Einsteiger sucht das richtige Nas für Zuhause (5 Personen)

Kurt-oe1kyw

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@Frost1
er meint damit:

Frost1 steigt gerade in die Materie ein, ich verstehe eure Texte aber Beginner/Anfänger verzweifeln vermutlich an den ganzen Abkürzungen.
 
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RichardB

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:oops: Lieber Kurt,
vielen Dank für den Hinweis. Du hast natürlich vollkommen recht. btrfs, ABfB und der ganze andere Abkürzungskram wird jemanden, der seit 4 Tagen dabei ist, sicher zur Verzweiflung bringen. Ist mir vor 2 Jahren ebenso ergangen. Ich hatte das nur vergessen und gelobe meinerseits Besserung.
 
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tproko

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Ich nutze BTRFS und habe bisher nur Vorteile festgestellt.

Den einzigen "Nachteil" den ich bisher gefunden habe, ist wenn du ein BTRFS Raid1 bzw. Raid5 degradiert oder vollständig am Linux anhängst, dann ist es bei btrfs eine Spielerei, bis man abhängig von DSM Version und DS-Modell (416play != 218+ != 920+) dann die richtige Live-Linux Variante findet. Leider ist das zum Teil in den alten Geräten so richtig alt, und benötigt Ubuntu 12 bei meiner 416play, und bei neueren Modellen klappt halt aktuelleres Ubuntu.

Das war aber nur eine Spielerei, ob ich an die Daten komme ohne mein Backup dafür zu verwenden. Das ist quasi der Worst Case, wenn alles inkl. Backup kaputt geht. Mittlerweile weiß ich aber, wie es für meine DSn geht, somit kann ich schon gut damit leben :) Mit ext4 stöpselst die Festplatten einfach an ein beliebiges Linux an, und fertig.

Ansonsten fahre ich auch sehr gut mit BTRFS und würde es auch nehmen (wegen VMs, Bit-Selbstheilung, etc.)
 

Aevin

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Plex Media Server nur für Zuhause.
Wenn da dann mal Fragen auftauchen sollten, kann ich gerne weiterhelfen.
Nutze selber Plex seit Jahren (Unlimited Plexpass) und versorge diverse TV Geräte / Handys usw. im Haus und auch außerhalb in der Familie.

Aber erst einmal viel Spaß bei der Ersteinrichtung und Kennenlernen der DS.
 

Frost1

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Da bin ich wieder.
Ich habe mich nun für Seagate IronWolf 10tb Platten entschieden, da ich die Platten von meinem lokalen PC Shop für jeweils 229 Euro bekommen habe. Die anderen Platten waren vom Preis-Leistungs-Verhältnis teurer.

Ich habe mir 4 Platten gekauft bzw. bestellen lassen.

Ich habe mich aber bis jetzt nicht so wirklich schlau gemacht.
Ich werde wohl eure Hilfe beim einrichten des Gerätes nochmal brauchen.
Diese ganzen Abkürzungen kenne ich wirklich nicht und muss die erstmal googlen.

Ich werde mich die nächsten Tagen mit dem Thema befassen.

Danke nochmal
 

Frost1

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Gibt es hier einen Thread für blutige Anfänger? Meine Hardware scheint wohl morgen schon da zu sein und ich wollte mich mal einleseno_O.
Ich suche eine Art Anleitung, was man bei der erst Einrichtung machen sollte und was man vermeiden sollte, warum man es so oder anders machen sollte.

Danke
 

blurrrr

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-> "Google" ;) Davon ab: synology.com ist voll mit Tutorials. Ratsam wäre vielleicht für den Anfang erstmal "nix" direkt mitinstallieren zu lassen (Audiostation, Videostation, etc. pp), kein Quickconnect einzurichten und nix. Kurzum: so wenig wie möglich. Kann man alles noch nachziehen, aber haste dann erstmal ein grundlegend sauberes System und kannst Dich eben Step-by-Step (je nach Anforderungen/Wünschen) in die Dinge einarbeiten :)
 

tproko

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Ich kenne mich etwas mit Netzwerk und Laptop aus. Profi bin ich aber definitiv keiner 😂

Daher hab ich es dann so gemacht:

Ich habe mir einfach mal sämtliche vorinstallierte Programme angesehen, durchgeklickt, Einstellungen gemacht und dann alle vorhandenen Einstellungen gesichtet.
Da ergab sich für mich schon vieles.

Dann kommt die Frage, was du benötigst (foto, video, ...) und dafür gibt es dann im Paket Zentrum Pakete.

Syno Tutorials sind zum Teil wirklich gut und erklären viel.

EZ router Einrichtung vermeiden. Das teil gehört verboten.
Vorerst keine Portforwards. Generell über vpn am Router oder wo nachdenken, bevor ports nach außen gegeben werden!

Wenn du auch VMs nutzen willst, dann beim Volume einrichten eher btrfs als Dateisystem.
 

blurrrr

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Ist auch nicht unbedingt "verkehrt"... einfach mal ALLES auf die Büchse was nur irgendwie geht, alles mal grob anschauen und danach das ganze Gerät zurücksetzen auf Werkseinstellung und nochmal "vernünftig" (und je nach Ansprüchen) machen... Bissken wie mit dem neuen Auto... Klaro, erstmal auf die Bahn und gucken was so als Spitze geht, aber danach wird man das eher selten bis garnicht mehr machen. Ist irgendwo auch vergleichbar mit einem normalen Computer... könnteste drölfzig Sachen mit machen, hast aber i.d.R. nur die Programme installiert, die Du auch brauchst :) (...wenn's aufgeräumt ist ist 😁)
 

Devil6666

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Da kristallisiert sich dann irgendwann heraus was man braucht oder was nützlich ist!
 
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blurrrr

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Vor allem auch was definitiv nicht nützlich ist/was man definitiv nicht braucht (niemalsnienich!) 😁
 
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Joerg1954

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Für die 920+ spricht noch die Möglichkeit, die DX517-Erweiterung als mitwachsendes Backupsystem zu nutzen.
 

RichardB

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Nein bzw. nur sehr begrenzt. Raucht das NAS ab, reißt es idR auch die Erweiterungseinheit in den Tod. Und bei einem Preisunterschied von ca. 70 € kann ich mir gleich ein zweites Gerät fürs Backup hinstellen (bzw. wird es sogar kostengünstiger sein, da ich für eine Backup-NAS nicht unbedingt ein "+"-Modell brauche.
 
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Devil6666

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Eine DX ist kein „Backupsystem“!!
Wie RichardB schon schreibt Kauf dir ein billiges „J“ Modell!
 
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RichardB

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Gibt es hier einen Thread für blutige Anfänger?
Ich fürchte, diesen magischen Thread gibt es nicht. ;)

Persönlich würde ich mir zunächst einmal überlegen, wie ich das System an sich aufsetzen möchte.
Also BASIC (dh, jede HDD als einzelnes Volume) oder SHR/RAID (siehe HIER). Die nächste Überlegung ist das Dateisystem (ext4 oder btrfs). Die übernächste, ob der zu erstellende Speicherpool mehrere Volumes unterstützen soll oder nicht.

Persönlich würde ich bei einer 920+ ein SHR1 mit btrfs wählen. Das SHR1 wegen des Ausfallschutzes und der Flexibilität, btrfs, weil einige Pakete dieses Dateisystem voraussetzen und btrfs imho einige Vorteile gegenüber ext4 hat. Abgesehen davon läuft diese Installation größtenteils automatisch, was für Anfänger vorteilhaft sein kann.

Heikel wird dann die Konfiguration des Systems. Da hilft wirklich nur Einarbeiten oder einen Profi hinzuziehen. Und eine Recherche hier im Forum ist sicher auch sehr hilfreich.

Die weitere Vorgangsweise ist dann Geschmackssache. Auch hier würde ich mir überlegen, was das Ding denn können soll, mich dann im Paketzentrum umsehen, in Frage kommende Pakete installieren, ausprobieren, behalten oder runterschmeißen. Natürlich kann man eine Ausprobierphase einlegen und das Ding danach auf Werkseinstellung zurücksetzen und von vorn anfangen (mir persönlich wäre das zu zeitintensiv). Auch hier würde ich im Forum recherchieren (es gibt sicher zu fast jedem Paket mehr als einen Faden, der sehr nützlich sein kann. Mir hat das seinerzeit eine Menge Aufwand und Ärger erspart).
 

Frost1

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Ich habe gestern vieles eingestellt und warte momentan, das die Synology mit der Festplatten Prüfing fertig wird. Die Prüfung geht schon 15 Stunden, für 4x 10tb Platten. Was mich etwas unsicher macht, sind die Geräusche, diese sind schon sehr laut. Die Platten rattern nonstop. Ist es normal das die Platten bei der Prüfung, so verdammt laut sind?

Vielen Dank und auch ein großes Dankeschön an Thonav, der sich gestern so viel Zeit für mich genommen hat.
 

Fusion

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Seagate hat knackige Zugriffsgeräusche. Das hängt auch nicht von der Prüfung ab, sondern alleine von Zugriff oder nicht. Wird sich also auch später nicht ändern, wenn die mal volle Kanne rödeln müssen.
Es dauert alleine mindestens 18h eine 10TB Platte komplett zu lesen. Und zum paritiy check muss er einmal komplett rüber über alle Platten.
 

Frost1

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Braucht der jetzt für jede Platte 18h Stunden D: oder was.
Ich habe für die erst Installation meine synology an meinem router im Zimmer angeschlossen, da ich die Daten per USB rüber ziehen wollte. Mein Hauptrouter ist im Keller. Ich kann die Synology jetzt auch nicht herunterfahren, in den Keller anschließen und wieder anmachen, da die Prüfung nicht fertig ist.
 

RichardB

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Dass die Platten bei der Paritätsprüfung permanent unter Last werken ist klar. Abgesehen davon sind 15 Stunden im grünen Bereich (die Prüfung der 5x10TB Ironwolf in meiner 1019+ hat ca. 23h gedauert, wenn ich es richtig im Kopf habe). Also Ruhe bewahren und das Ding arbeiten lassen.