Cloud Station bestes Sync Tool für Mac und Synology

Icritter

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Hallo,

nutzt ihr Synology Drive für die Synchronisation von Dateien (für private Cloud)? Oder nutzt ihr andere Tools, die Eurer Meinung nach mehr Sinn machen und zufälliger laufen?

Danke
 

geimist

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Also ich lege Wert darauf, dass mein Sync-Programm möglichst wenig 'zufällig' läuft … ;)
Ich synce mit Drive mehrere Clients und dass funktioniert hier zuverlässig.
 

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Ist denn resilio schneller? Hatte ich getestet, kam mir sehr sehr langsam vor?
 

Perry2000

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Ich synce mit Drive mehrere Clients (Win und Mac) und dass funktioniert hier auch bestens.
 

Synchrotron

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+1 für Drive.
Backup mit TimeMachine
 

Andy+

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Resilio und auch Syncthing sind Peer-to-Peer Tools und von daher vom Konzept her anders gegenüber Servertools, wie Drive. Zudem hat Resilio und auch Syncthing ein Inotify, welches Änderungen sofort nach der Änderung im Filesystem erkennt. Ich wüsste nicht, dass Drive so etwas hat.

Drive ist sicherlich besser, als der Vorgänger Cloudstation, aber was ich im Forum mitbekomme, ist von Störanfälligkeit beim syncen doch hin und wieder zu lesen, was mich bei meinen Erfahrungen, die ich bereits mit der Cloudstation machen konnte, nicht weiter wundert. Insbesondere bei vielen Verbindungen und hohen Datenmengen traue ich diesem Tool nicht über den Weg.

Daher habe ich Resilio und Syncthing im Einsatz, sporadische Tests mit so etwas, wie FeeFileSync belegen deren Zuverlässigkeit.
 

Icritter

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Und warum zwei Sync Tools? Warum nicht nur resilio oder syncthing?
 

Andy+

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Beide Tools basieren auf einer P2P-Technologie und tauschen die Daten mit jedem Client aus, der verfügbar ist, also dezentral. Da ich viel unterwegs bin, für mich die Grundlage, immer und überall meine Daten verfügbar zu halten, ein Muss in meinem Falle, auch wenn einmal alle Server gerade down sind. Beide sind inzwischen gleich gut.

Ich setze beide Pakete in einigen Verzeichnissen parallel ein, da jedes so seine Vorteile hat. Mit speziellen Ignoreparametern ist das ohne Probleme möglich. Entstanden ist das daher, weil ich wegen der auch heute noch zähen Updatepolitik überlegte, Resilio nicht mehr zu verwenden und nur noch Syncthing einzusetzen. Aber mein Hang für Spielereien und ein wesentlicher Umstand hat das bislang verhindert.

Einer der wesentlichen Vorzüge von Syncthing ist der resourcenschonende Umgang mit Bandbreiten, dafür ist es zwar nicht ganz so reaktiv, wie Resilio, welches sehr prozeßsicher und schnell ist. Einer meiner Server ist an eine 2000-er Internetanbindung gekoppelt (ja, auf dem Land gibts das leider noch immer!) und halte darüber zur Zeit 38 von 62 Hauptordner bzw. Peers mit rund 105 Tsd. Verzeichnissen und 1,4 Mio Dateien synchron, die über das Internet auf dem Produktivsystem mit Syncthing verbunden sind. Diese werden dort ebenso von Resilio verwaltet, welche dann auf die Clients, verzweigt sind. Würde ich diese 2000-er Internetanbindung im gleichen Stil mit Resilio belegen, geht rein gar nichts mehr, da Schnelligkeit eben Bandbreite kostet, in diesem Falle blockiert sich das System mit bereits 5 oder 6 Peers sogar selbst. Aber so geht das wunderbar.

Dagegen hat Resilio gegenüber Syncthing ein paar nützliche Features voraus (z.B. Lokal Sync, Selektiv Sync u.d.m.) und Resilio ist seit Jahren mein Maintool. Ich habe an 3 Standorten jeweils eine DS stehen, welche untereinander gesamt rund 2 TB Daten über 62 Peers synchronisieren. Mit 8 Clients, bestehend aus Windowscomputern und Androidsmartphones greife ich darauf zu.

Ein weiterer, für mich grosser Vorteil von Syncthing gegenüber Resilio, ist die Verbindungsherstellung über Port 80/443 in restriktiven Netzwerken. Früher musste ich da wegen der üblicherweise über Port 80/443 möglichen http- und https-Verbindungen immer ownCloud bemühen, jetzt ist das dadurch Geschichte. Für Resilio müssten dafür Ports geöffnet werden, das geht in den meisten restriktiven Netzwerken aber nicht ohne besonderen Aufwand.
 
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Vielen lieben Dank für deine ausführliche Erklärung. Ich werde mit Syncthing anschauen.
 
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