Beratung Synology Router als Ersatz für 600-1000Mbit Kabelanschluss

Nightx

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Hallo

Ich benötige mal eure Beratung. Des Synology Router fand ich schon immer interessant auf Grund der Einstellmöglichkeiten.

Ich Wechsel gerade meinen Internetanbieter. Vorher hatte ich eine FB 7590 (100Mbit Leitung) und zwei 1750E Repeater im Mesh. Nun gehe ich zum Kabelanbieter mit 600Mbit weshalb die Fritzbox (die dem Provider gehört) zu langsam ist. Diese kann wohl nur 300 Mbit und dafür ist mir die Anschaffung von 200 Euro zu teuer.

Jetzt würde ich gerne einen Router von Synology nehmen um diesen an den Router (Bridge) von dem Kabelanbieter zu hängen. Auf Grund der Stahlbeton Bauweise befürchte ich das ich einen Mesh Repater benötige. Im Moment habe ich auch noch einen Raum mit LAN Anschluss den ich für einen zusätzlichen Mesh Router nehmen kann. Wenn meine zweite Tochter kommt habe ich kein Anschluss mit LAN zur Verfügung. Macht es dennoch Sinn dann den Synology MR2200AC als Mesh Repeater Einzusätzen wenn ich keine Kabelverbindung habe. Passt das oder würdet ihr davon abraten?

Die Frage ist auch ob man zwei MR2200AC nehmen sollte oder einen 2600 und ein MR2200AC? Wo ist der Unterschied ob ich den 2600 oder MR2200 als Router nutze?
 

Synchrotron

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Nur als Hinweis: Es gibt eine Diskussion im Forum, ob Synology die Router-Familie überhaupt noch ordentlich pflegt und ggf. weiter entwickelt. Was hier immer wieder mal (positiv) genannt wird ist Lancom und Draytec.

Persönlich habe ich eine FB 6591 von meinem Kabelprovider, mit einem eigenen Repeater als Mesh konfiguriert. Liefert stabil die Gigabit-Anbindung (teste es regelmäßig) und entgegen vielen Berichten klappt es mit dem FB-Mesh sehr ordentlich. Dass der Provider den Daumen drauf hat, ist weniger schön, aber erträglich.
 

Nightx

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Danke für den Hinweis. Das ist natürlich blöd.

Ich hätte schon gerne etwas das man auch als normaler Anwender konfigurieren kann.

Ansonsten einfach den Router vom Kabelanbieter und ein gescheites Mesh? Hättet ihr hier eine Empfehlung für ein System?
 

weyon

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Warum keine Fritzbox 6591 oder 6660 als Router?
 

Synchrotron

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Bei mir läuft die FB6591 als Router, das Home-Netzwerk läuft auf 2 Zyxel-Switchen. Über LAN-Kabel habe ich einen FritzRepeater 3000 in Mesh-Konfiguration angeschlossen, der die WLAN-Abdeckung verbessert. Läuft prima und stabil (Z.B. WLAN des iPads mit ca. 520/45 Mbps).
 

Nightx

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Macht es denn Sinn die 6591 hi Tee das Modem von Anbieter zu hängen?
 

weyon

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Hinter dem Providermodem bringts es nicht viel, aber warum? Man kann doch schon lange eigene Router verwenden. Oder alternativ eine Mietfritzbox vom Provider.
 

Fusion

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Eher weniger. Wenn du ein Router inklusive Modem hast, wie die 6591,dann schließt du nur diese an und lässt das Gerät des Anbieters ganz weg.
Nennt sich dann 'Kundeneigenes Gerät' und wird VOM Service freigeschaltet wenn man MAC und Seriennummer übermittelt.
 

Nightx

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Das muss ich nachfragen. Ich glaub nicht das dies in CH funktioniert
 

Synchrotron

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Bei vielen Provider-Routern kann man den Router auch in den Bridge-Modus versetzen, und dahinter einen eigenen anschließen.
 

blinddark

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Also zur Pflege der Router gab es ja mal die Disskusion bis zum neusten Update.
Ich kann dir die Kombi empfehlen:
- Modem als bridge-Mode selbst gekauft oder vom Anbieter
- RT2600 als Router (Mehr Ports und mehr Leistung.
- rt2200 als Repeater.

Diese Kombi läuft bei mir seit Monaten Fehlerfrei und selbst VPN klappt mit dem RT2600 Super. Das einzige Manko bei mir ist, dass der Speedport Pro der Telekom keinen Bridge-Mode hat.
 

Synchrotron

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Dann läßt du den Providerrouter an #1, und hängst deinen eigenen dahinter.

Ohne mich hier zu weit aus dem Fenster hängen zu wollen: Synology spielt bei Routern nicht erste Liga, und der DS ist es egal, welche Marke dein Router hat.

Da sollten ggf. andere Überlegungen relevant sein, wie der integrierte Switch, eine leistungsfähige VPN-Lösung oder eine ordentliche Firewall.
 

tproko

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Stand heute wäre bzw. ist für mich der Syno Router sehr ok und nehme ihn gerne.

Der läuft und läuft, srm ist ähnlich wie dsm und bisher keine großen Probleme bei den Updates. Alles soweit gut.

Die Mesh Variante geht sicher auch. War mir dann aber persönlich für den Kellerzu teuer. Da kam dann ein billiger tp-link verkabelt als AP hin. Dns, Dhcp etc. läuft alles am syno rt2600.

Wie lange syno die Router noch weiter verfolgt, ist natürlich eine spannende Frage. Stand heute kommen anscheinend noch Updates.
 

blinddark

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Ich muss sagen, dass die Variante mit dem rt2600 und meinen mr2200AC stabieler läuft als mein Konstrukt mit den Produkten von AVM. Bisher brauchte ich noch keinen Neustart auf Grund irgendwelcher Hänger. Die Router laufen seit dem 18.06 (Da hab ich das letzte Update installiert) durch.
 

Uwe96

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Meine Fritz 6490 brauchte auch noch nier einen Neustart.
 

Synchrotron

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Bei mir läuft eine 6591 Cable und ein 3000er Mesh-Repeater. Beides absolut stabil, auch das Mesh funktioniert entgegen früheren Generationen super. Auch meine vorher jahrelang laufende 6490 Cable war unauffällig, incl. der üblichen Dinge wie DDNS, VPN und Portweiterleitungen. Ich wüsste jetzt nicht, wie man „Null Ausfälle“ noch optimieren will.
 
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blinddark

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Also ich hatte eine 7590 in Kombi mit 2x 1750 als Repeater und es gab immer mal Hänger. Im Schnitt so 1x im Monat.
 

Fusion

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Die hat halt ein eingebautes Modem. Deshalb ist der Kabel Anschluss der WAN Anschluss. Wenn du da dein Provider Router im Bridge Mode nutzen musst, dann nimmst an der Fritzbox LAN1 dafür.
 
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