Hyper Backup Internxt Cloud Backup über CLI-WebDAV sinnvoll?

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senderversteller

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Hallo zusammen,
aktuell sichere ich meine wichtigsten Daten auf eine Hetzner Storagebox über rsync.

Über dieses Video bin ich auf den Ansatz von Internxt aufmerksam geworden, den ich ganz interessant finde und hier zur Diskussion stellen wollte.

Statt den Cloud-Speicher vom Anbieter (z.B Hetzner) direkt per WebDAV Protokoll ins Internet zu exponieren bzw. anzusprechen, bietet Internxt eine API samt Container an.
Dieser Container läuft auf dem NAS und baut lokal einen WebDAV Server auf und bindet die Internxt Cloud wie ein WebDAV-Laufwerk ein, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten bleibt. Die Funktion übersetzt sozusagen zwischen WebDAV und Internxt.

Heißt konkret bei HyperBackup ich sichere lokal auf 127.0.0.1 per WebDAV und der Container übersetzt zur Cloud.


IMG_5500.jpeg
Bin technisch mit Verschlüsselung nicht so versiert, aber meine Frage: ist diese Art der „Kontaktaufnahme“ wirklich so viel sicherer? Vor- und Nachteile gerne hier diskutieren.
 
Gegenüber einem verschlüsselten Backup mit Hyper Backup auf einen WebDAV-Server mit verschlüsselter Verbindung sehe ich ehrlich gesagt keinen Vorteil. Das Konstrukt ist komplexer und eigentlich unnötig. Es sei denn, man will von diesem Anbieter den Speicherplatz nutzen. Aber auch dann wäre es sinnvoller die API direkt in Hyper Backup zu implementieren.
 
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Ich sehe das wie @synfor

Wenn man WebDAV über https oder rsync über SSH nutzt, ist die Verbindung auch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Wenn man das Backup selbst verschlüsselt, ist man genauso auf der sicheren Seite.

Da muss die Cloud selbst nicht zwingend auch noch verschlüsselt sein...
 
Das kommt bei 3:46, 4:54 und 18:14 irgendwie anders rüber und klingt so, wie wenn „bei anderen Anbietern“ E2E Verschlüsselung fehlt (im Video wird die Hetzner Website gezeigt bzw. deren Produkt Storagebox madig gemacht). Gut, das Ganze ist auch eher ein Werbevideo und ist als solches gekennzeichnet ;)

Trotzdem:
Ich verstehe den Mehrwert nicht ganz, deswegen frage ich hier. Im Grunde könnte ja auch jeder versuchen, sich mit den Internxt Zugangsdaten und dem frei verfügbaren Container einen „Tunnel“ zur Cloud aufzubauen 🤷🏼‍♂️
Irgendwo hin braucht es immer einen Zugang und der ist mit Benutzername und Passwort gesichert.

Oder gibt es trotzdem einen weiteren Schlüssel, der einmalig bei der ersten Verbindung zwischen Container und Cloud ausgehandelt wird? Später im Video wird nämlich gezeigt, dass ein 2FA Token im YAML Code eingegeben werden kann. Das passiert bei der üblichen WebDAV oder Rsync via SSH Methode ja nicht.

Also: geht es nur um den Transportweg; oder geht es darum dass (z.B. bei Hetzner Storagebox) die verschlüsselte .hbk Datei „einfach so rumliegt“ während bei Internxt diese Datei auch da nochmal verschlüsselt ist und nur durch die API und Container zu öffnen ist? Aber auch da könnte sich ja jeder mit meinem Login als ich ausgeben, meine .hbk Datei „abholen“ und versuchen auszubrüten.
 
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