Welches Nas für diverse Virtualisierungen und Plex

Timnbvc

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Hallo Community,

Ich habe mich entschlossen, mir ein NAS zuzulegen. Da ich aber gern eine All-in-one Lösung hätte, sollten meine Programme, die zurzeit auf einem MiniPC laufen, dort auch laufen.
Zum Beispiel Plex (am Besten mit Transcoding), sowie Pihole und noch diverse weiteren Programme (zum Beispiel NzbGet).
Ich hatte mir auch das 1618 angeschaut, aber das hat einen Server grade CPU verbaut, das bei Plex kein 4k Transcoding zulässt, oder täusche ich mich da?

Da ich mir auch irgendwann einen Mac zulegen will, wäre es bestimmt nicht schlecht, wenn ich die Möglichkeit hätte, Windows 10 zu virtualisieren.
Zudem soll mir das Nas langfristig als Speicher und als Backupmöglichkeit dienen (ja ich weiß, ein NAS ersetzt kein Backup :D )

Kann mir das das ds918+ bzw. eher dann ds1019+ bieten?
Oder wäre ich eventuell sogar bei Qnap besser aufgehoben?
Ich bin mir sicher einige von euch nutzen ihre Diskstation ähnlich wie ich sie nutzen will. Deshalb wäre ich dankbar für jede Hilfe.

Viele Grüße
Timnbvc
 

Devil6666

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Stimmt! Die 1618+ kann kein Transcoding!
Brauchst du das überhaupt?
Windows 10 zu Virtualisieren macht auf den genannten Geräten keinen Spaß!!
 

Synchrotron

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Windows 10 würde ich auf dem Mac virtualisieren - der ist dafür besser ausgestattet. Ich verwende Parallels Desktop - läuft.

Das macht die Entscheidung bzgl. NAS-Auswahl einfacher. Win10 mit Leistung virtualisiert bedeutet ein Xeon + SSD, das ist mehr, als man für alles andere benötigt.

Zum Transcodieren lautet der Konsens im Forum „Mach es auf dem Client“, z.B. mit einem Fire TV Stick oder einem Apple TV.

Zu QNAP gibt es einen jüngeren Thread hier im Forum, wo jemand begründet, warum er gerade zu Synology gewechselt hat. Spoiler: Bessere Hardware, aber laufend Probleme mit den Updates.

Wenn du das Vorstehende berücksichtigst, wirst du mit einer 918+ oder 1019+ keinen Fehler machen. Ob alle deine Programme laufen, lässt sich aus deinem Post nicht sicher sagen. Aber die beiden sind Docker-fähig, das sollte einiges erleichtern. Die 920+ ist in den Startlöchern, Verkaufbeginn hier kenne ich nicht. Wenn du noch etwas Zeit hast, willst du das vielleicht abwarten.
 

Timnbvc

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Stimmt! Die 1618+ kann kein Transcoding!
Brauchst du das überhaupt?
Windows 10 zu Virtualisieren macht auf den genannten Geräten keinen Spaß!!
Danke für die Antwort.
Bezüglich Transcoding. Was ich festgestellt habe, ist dass es schon von Vorteil ist. Wenn ich zum Beispiel nicht daheim bin und von unterwegs ein Film anschauen und schlechteres Internet habe, funktioniert das dann schon sehr gut! Aber wenn wir Mal ehrlich sind, schau ich jetzt auch nicht soo viel von unterwegs..
Jedoch weiß ich nicht wie die Zukunft ausschaut und deshalb würde ich gerne etwas Kauf das Future Proof ist. Aber nur was?
:D

Hm gut auf die Windows Virtualisierung kann man dann doch eventuell verzichten, oder mein kleiner MiniPC der zurzeit als "Nas-Ersatz" mit Openmediavault läuft wird dann halt für dies genutzt.

Ich wollte eigentlich auf die neue Serie warten, aber da das 920 nur vier HDD Plätze hat und ich noch eine SSD einbauen wollte kommt das leider nicht wirklich in Frage
 

Timnbvc

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Windows 10 würde ich auf dem Mac virtualisieren - der ist dafür besser ausgestattet. Ich verwende Parallels Desktop - läuft.

Das macht die Entscheidung bzgl. NAS-Auswahl einfacher. Win10 mit Leistung virtualisiert bedeutet ein Xeon + SSD, das ist mehr, als man für alles andere benötigt.

Zum Transcodieren lautet der Konsens im Forum „Mach es auf dem Client“, z.B. mit einem Fire TV Stick oder einem Apple TV.

Zu QNAP gibt es einen jüngeren Thread hier im Forum, wo jemand begründet, warum er gerade zu Synology gewechselt hat. Spoiler: Bessere Hardware, aber laufend Probleme mit den Updates.

Wenn du das Vorstehende berücksichtigst, wirst du mit einer 918+ oder 1019+ keinen Fehler machen. Ob alle deine Programme laufen, lässt sich aus deinem Post nicht sicher sagen. Aber die beiden sind Docker-fähig, das sollte einiges erleichtern. Die 920+ ist in den Startlöchern, Verkaufbeginn hier kenne ich nicht. Wenn du noch etwas Zeit hast, willst du das vielleicht abwarten.
Danke! Gut das macht dann wahrscheinlich am meisten Sinn! Damit das problemlos funktioniert, ist wahrscheinlich auch ein ganz anderer Geldeinsatz notwendig.
Lohnt sich denn der Einbau einer SSD in das Nas? Gerade was Virtualisierung betrifft (Docker) und verschnellerung des Betriebssystems bei Synology?
 

Devil6666

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Lohnt sich denn der Einbau einer SSD in das Nas? Gerade was Virtualisierung betrifft (Docker) und verschnellerung des Betriebssystems bei Synology?[/QUOTE]

Ja ist spürbar schneller!
Aber auch an mehr RAM denken!
 

Benares

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Noch einige Anmerkungen dazu:
Eine SSD im NAS bringt schon was, aber höchstens als zusätzliches Basis-Volume für virtuelle Maschinen. Als Cache bringen die kaum was. Zusätzlicher RAM ist dafür eh Pflicht.
Der DSM (also das Betriebssystem) liegt als Raid über alles Platten verteilt, also HDDs und SSDs, von daher sind bei Schreibzugriffen auch immer die Platten beteiligt und die Beschleunigung bei Lesezugriffen ist eher marginal.
Auch halte ich eine DS als VM-Host eher für ungeeignet. Nur, weil es irgendwie geht, muss es ja nicht sinnvoll sein. Ein kleiner NUC mit ESXi liefert da viel bessere Dienste.

Fazit:
Wenn du unbedingt VMs auf einer DS betreiben möchtest, richte zumindest eine SSD als zusätzliches Basis-Volume ein. btrfs ist dafür eh verpflichtend. Bei VMs auf HDDs schläft dir das Gesicht ein.
Und wenn du nach den ersten enttäuschenden Gehversuchen was anständiges möchtest, nutze ESXi auf einem "richtigen" Host.
 
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Devil6666

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So hatte ich es auch gemeint die SSD als separates Volume! ;-)
 
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Timnbvc

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Noch einige Anmerkungen dazu:
Eine SSD im NAS bringt schon was, aber höchstens als zusätzliches Basis-Volume für virtuelle Maschinen. Als Cache bringen die kaum was. Zusätzlicher RAM ist dafür eh Pflicht.
Der DSM (also das Betriebssystem) liegt als Raid über alles Platten verteilt, also HDDs und SSDs, von daher sind bei Schreibzugriffen auch immer die Platten beteiligt und die Beschleunigung bei Lesezugriffen ist eher marginal.
Auch halte ich eine DS als VM-Host eher für ungeeignet. Nur, weil es irgendwie geht, muss es ja nicht sinnvoll sein. Ein kleiner NUC mit ESXi liefert da viel bessere Dienste.

Fazit:
Wenn du unbedingt VMs auf einer DS betreiben möchtest, richte zumindest eine SSD als zusätzliches Basis-Volume ein. btrfs ist dafür eh verpflichtend. Bei VMs auf HDDs schläft dir das Gesicht ein.
Und wenn du nach den ersten enttäuschenden Gehversuchen was anständiges möchtest, nutze ESXi auf einem "richtigen" Host.
Danke euch für eure Antworten. Ich glaub ich muss das ein wenig beschreiben. Ich dachte mir, dass eine Windows VM bestimmt toll wäre, aber das ist mehr nice to have und keinenfalls ein muss. Was mir mir eher wichtig ist, dass meine 5-6 Docker container darauf laufen, ohne dass ich vor dem PC einschlafe (nzbget, sonarr und so weiter). Wichtig ist auch, dass Plex einwandfrei darauf läuft und ich eventuell noch ein bisschen Platz zum spielen mit Docker habe (wobei das eher in nicht funktionierenden Containern ausartet ;) )
Zudem sollten die tollen Anwendungen von der Synology DS reibungslos laufen, aber das setze ich mal voraus, dass das gut umgesetzt wurde :D

Genau so dachte ich mir da. Ich tu die SSD in einen der Laufwerkschächte rein und bind sie dann als Volumen ein. Zum Thema RAM: ich nehme an, 8 gb reichen aus. Ich habe gehört, dass die Diskstations sich auch mit 16 gb betreiben lassen. Das wäre aber bestimmt in meinem usecase nicht notwendig, was meint ihr?
 

Synchrotron

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RAM ist immer gut, auf der Syno in zwei Szenarien besonders:

- Für alles was mit VMs zu tun hat, ist er zwingend nötig, bei Dockern hilfreich.

- Nicht genutzter RAM wird automatisch zum Glätten der Schreib/Lesevorgänge genutzt (sichtbar als "Zwischenspeicher") und beschleunigt damit den Zugriff.

Auf den meisten "+" & play Consumer Synos ist ein RAM-Slot gut zugänglich, und verträgt mehr RAM als von Synology angegeben. Eine "schiefe" Bestückung ist dabei kein Problem, also z.B. 2GB OriginalRAM im ersten (verdeckten) Slot und 8GB im zweiten, zugänglichen.

Es ist keine gute Idee, RAM einzubauen, den "man noch hat" bzw. billig irgendwo einkauft. Nicht verträglicher RAM führt zu seltsamen Fehlern. Das kann auch Bausteine betreffen, die nominell passen sollten. Eine gute Quelle ist Speicher.de. Die testen die Bausteine, die sie empfehlen und nennen die Maximalbestückung. Einfach auf deren Webseite die Syno auswählen, für die man RAM kaufen möchte.
 

Synnie

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Die Celerons können laut Intel-Datenblatt doch nur 8GB RAM adressieren: 2 + 8 = 10GB. Wenns funktioniert, ist es gut und 2GB bleiben ungenutzt. Hat nicht auch schon manch einer auf 16GB "aufgerüstet"?
 

hodenheidi

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@Synnie

2x8GB in DS918+ (Crucial CT2K102464BF186D)

Unbenannt.jpg
 

Synchrotron

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Meine 10GB werden ebenfalls voll genutzt.

Faktisch können die Celeron -Play und „+“ 16GB nutzen, wenn man beide Slots mit je 8GB bestückt. Dabei ist der erste Slot nur mit kleineren Umbauarbeiten zugänglich (Beschreibung gibt es im Forum, wenn man sucht). Der zweite ist nach Entnahme der HDDs einfach zugänglich.

Wenn man keine besonders speicherlastigen Anwendungen benutzt, ist der Sprung von 2 auf 10GB deutlich spürbar, der von 10 auf 16 weniger. Daher lohnt sich der Umbau des ersten Slots vor allem dann, wenn man z.B. Docker oder VMs einsetzen möchte. Von Windows in einer VM kann in dieser Geräteklasse nur abgeraten werden.
 

Synnie

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RAM-Speichererweiterung

Hallo @Synchrotron und @hodenheidi,

bei speicher.de https://www.speicher.de/arbeitsspei...skstation-ds418play-ram-so-dimm-sp252271.html steht, dass die DS418play (J3355), 718+ (J3455) und 918+ (J3455) auf bis zu 16 GB RAM ausgebaut werden können.

Generell wird ja für optimale Leistung empfohlen, beide RAM-Slots mit gleich großen Speichern (sowie gleichen Typs, Speed ...) zu bestücken.

Im Intel Datenblatt steht für den Celeron J3355 https://ark.intel.com/content/www/d...n-processor-j3355-2m-cache-up-to-2-5-ghz.html sowie auch beim J3455 und anderen Celerons, dass nur max. 8 GB RAM adressiert werden kann. Und da glaube ich Intel und seinen diversen Publikationen mehr als den Sonstigen.
Synology selbst bietet ja zu dem meist verbauten RAM von 2 bzw. 4 GB nur einen 4GB-Riegel zur Aufrüstung an, einen 6GB-Riegel gibt es ja auch gar nicht. Wobei eine 2+4GB-Kombination auch nicht das Optimum darstellt.

Dass bei euch beiden die 2+8=10 bzw. 2x8=16 GB einwandfrei funktionieren, glaube ich. Ich vermute aber, dass insgesamt nur bis zu 8 GB (symmetrisch oder asymetrisch bzgl. Slot?) benutzt werden.
Der Screenshot von @hodenheidi sagt zwar aus, dass das Synology-Info-Tool 16 GB RAM erkannt hat und 10% ausgelastet sind. Bei "Zwischengespeichert" stehen aber 13,5 GB, das passt aber nicht zur RAM-Auslastung und wird schon in der Swap sein ... Man kann nun ein bisschen hin und her rechnen, ist alles nicht so schlüssig. Bei meiner ollen DS212j mit nur 256 MB passen die Speicherbelegungen aber zur RAM-Auslastung und die Angabe für "Zwischengespeichert" scheint tatsächlich schon die Auslagerungsdatei zu sein.
@Synchrotron hat noch vermerkt, dass der Sprung von 2 auf 10 (=8?) GB deutlich spürbar war, der von 10 auf 16 aber nicht - eine weitere Bestätigung für die 8 GB-Grenze.
Ich hatte ja schon mal an anderer Stelle gefragt, ob jemand mal den RAM-Speicher mit tiefer gehenden Linux-Tools im Betrieb analysieren könnte, z.B. ab welcher RAM-Speicherbelegung auf die HD-Swap ausgelagert wird, denn dann wird es wieder langsam.

Da ich eine DS718+ aufrüsten will, tendiere ich dazu, den 2GB-Riegel zu entfernen und durch 2x 4 GB zu ersetzen, denn z.B. bei speicher.de kosten 2x 8 GB ca. 190€ und 2x 4 GB nur ca. 75€. Bin aber offen für weitere Erkenntnisse, z.B. ob ein einziger 8GB-Riegel (ca. 85€) als Ersatz für den 2GB-Riegel noch etwas besser ist als die 2x 4GB. Ein Celeron besitzt 2 Speicherkanäle, einen für alles oder besser auf 2 aufteilen?
 

goetz

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Hallo,
Der Screenshot von @hodenheidi sagt zwar aus, dass das Synology-Info-Tool 16 GB RAM erkannt hat und 10% ausgelastet sind. Bei "Zwischengespeichert" stehen aber 13,5 GB, das passt aber nicht zur RAM-Auslastung und wird schon in der Swap sein ... Man kann nun ein bisschen hin und her rechnen, ist alles nicht so schlüssig.
Das ist schon schlüssig, 10% Auslastung sind genau die 1,6GB Benutzt, die 13,5GB Zwischengespeichert haben nichts mit Swap zu tun, das ist Cache für Dateitransfer und in Summe aller angezeigten Zahlen kommen ~16GB raus, alles in Ordnung.

Gruß Götz
 

Synchrotron

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Kannst du alles machen, nur wie schon gesagt auf geeigneten RAM achten. Der von Synology ist sicher geeignet, kostet dafür ca. das Doppelte von anderen Quellen, deren RAM zugesichert auch geeignet ist.

Zur tatsächlichen Nutzung:

7294EB18-4A85-46B5-BC19-40DA8AC2DFC8.jpg

Wie man sieht, werden 8GB bereits vom Zwischenspeicher belegt, plus weitere knapp 2 GB von aktiven Programmen (incl. Reservierung). Egal was da in Intel-Datenblättern steht, die verbauten 10GB (in meinem Fall) werden auch verwendet. Hätte ich 16GB, würden auch die verwendet - wobei die Auslastungszahl mit 13% die Reservierung und den Zwischenspeicher nicht mit zählt. Der wird vom Betriebssystem dynamisch verwaltet - kommt etwas, was Speicher benötigt, wird der Zwischenspeicher sofort reduziert.

Theoretisch ist eine symmetrische Bestückung wahrscheinlich besser - ich kann das nicht beurteilen, weil ich es nie getestet habe. Praktisch macht es keinen Unterschied.

Warum zählen die ersten zusätzlichen GB besonders ? Ganz einfach, die überbrücken zwischen dem Netzwerk und dem internen Schreib-/Leseprozess. Nehmen wir an, ich habe 3 HDDs im RAID, jede hat 256MB Cache. Dann entsprechen 8GB etwa dem 10-fachen des Gesamtchaches der HDDs. Das Netzwerk liefert bzw. holt die Dateien sicher nie ganz gleichmäßig. Ohne zusätzlichen RAM hat die Übertragungskurve daher meist Sägezähne. Mit mehr RAM waren die weg, weil der Zwischenspeicher dafür genutzt wird, den Datenstrom zu glätten. Das ist der Grund, weshalb sich die ersten paar GB sehr deutlich bemerkbar machen, die späteren immer weniger.

Nur wird auch mehr RAM benötigt, wenn man mehr installiert, und stehen dann für den Zwischenspeicher nicht mehr zur Verfügung. Daher können auch die 16GB durchaus Sinn machen.
 

Timnbvc

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Ich bedanke mich bei euch für eure Hilfe. Es wird warscheinlich ein ds1029+ werden. Jetzt muss nur noch ein gutes Angebot kommen und ich bin auch ein neuer Synology Besitzer
 

Benares

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Auf die DS1029+ must du aber noch ein paar Jahre warten. Kannst ja solange die DS1019+ nehmen :cool:
 

Jim_OS

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Ein kleiner NUC mit ESXi liefert da viel bessere Dienste.
Volle Zustimmung! :D Nach einigen Versuchen mit DS und QNAP Modellen (z.B. TS-253Be mit 16GB) bin ich letztendlich doch wieder bei einem NUC gelandet. Man ist einfach flexibler wenn es um Virtualisierung geht (Linux Distributionen, ESXi, Proxmox, Docker usw.) und bekommt mehr Leistung für weniger Geld. Was fehlt ist das das dann nicht aus einem Guss ist und man sich z.B. an unterschiedlichen Stellen um Updates kümmern muss. Im Gegenzug kann man auf einem NUC (oder einem anderen Mini-PC) aber dann auch installieren und einrichten was und wie man möchte und ist nicht auf die Kompatibilität mit der DS angewiesen.

Meine DS215J nutze ich nur noch als "Datengrab". Da Du ja bisher einen Mini-PC nutzt würde ich an Deiner Stelle den wohl eher aktualisieren/austauschen und ggf. noch ein günstiges NAS als reines Speichermedium kaufen. Wie schon erwähnt: Damit bist Du flexibler.

Meine Meinung halt.:)

VG Jim
 
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