Virtuelle Maschine und VPN

Jrlohni

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Hallo Leute,

ich bin neu hier und hoffe das ihr mit weiterhelfen könnt! Ich habe schon die Suche bemüht und einiges gelesen, aber leider keine 100% Antwort auf meine Frage bekommen. Meines Erachtens nach müsste es aber funktionieren trotzdem würde ich gerne wissen ob es jemand schon tut und ob es funktioniert und was ich beachten muss:

Kann ich über eine Virtuelle Maschine (Windows 10) OpenVPN laufen lassen und darauf dann auf ein entferntes System zugreifen?

Zur Zeit denken wir darüber nach eine NAS zu kaufen. Es wurde Kritik am Stromverbrauch geäußert und dann kam ich auf die Idee, dass der Rechner der z.Z. 24/7 läuft, auf welchen aber nur 1 mal die Woche zugegriffen wird, eventuell über ist.Daher könnte ich die NAS wieder hinzu argumentieren.
Über den Windows Rechner können wir auf unsere zwei Windkraftanlagen zugreifen (Auf die eine über eine Remote Desktop Verbindung und die andere über OpenVPN und eigener Software der WKA.) Heute sind zwei Anlagen dazu gekommen, welche ebenfalls über den Rechner bzw. hoffentlich bald die VM beobachtet werden sollen. Für die Anlage über OpenVPN und die neuen beiden Anlagen wird je ein Dongel benötigt. Ich habe schon gelesen das man diesen durchleiten kann und der auf der VM erkannt wird. Da uns aber höchstens die 918+ vorschwebt werden die USB-Ports etwas eng, könnte ich einfach einen erweitern über einen Erweiterungshub? Oder gibt es eine andere NAS welche besser geeignet ist?
Desweiteren:
- Kann ich OpenVPN auf der VM einrichten und dieses wird vollumfänglich funktionieren?
- Kann ich von der VM eine Remotedesktopverbindung auf einen anderen Windowsrechner im Netz nutzen?
- Was meint ihr welche NAS geeignet ist? Geplant sind zur Zeit: Datenspeicher, VM, Website Hosten.

Vielen Dank schon einmal im Voraus!
Beachtet bitte das ich blutiger Anfänger bin und noch nie mit einer NAS gearbeitet habe...

LG Johannes!
 

Synchrotron

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Einen OpenVPN Server kannst du problemlos auf der Syno selbst einrichten, ohne dafür eine VM zu nutzen.
 

Jrlohni

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Ich entnehme dem also, das die Geschichte keinerlei Probleme darstellt. Die VM benötige ich aber sowieso, wegen der Software für die Visualisierung der WKA... Remote Desktop Verbindung ist vermutlich auch kein Ding oder? Welche Syno sollte denn genutzt werden? 718+ war wegen des Preises bisher mein Favorit.
 

Synchrotron

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Der VPN-Server wird als offizielles Syno-Paket aus dem Paketzentrum installiert. Wenn die VM entsprechend eingerichtet ist, greift sie wie auf andere Ressourcen der Syno darauf zu. Die VPN-Clients müssen entsprechend eingerichtet sein. Dazu legt man den Server an und exportiert die Konfigurationsdateien. Achtung: Hier muss man händisch etwas eintragen ! Ich empfehle dazu die YT-Videos von Dominik, iDomix.de. Dongles an der Syno selbst sind überflüssig, die betreibt den VPN-Server selbst. Alternativ kann man ihn auch als Client konfigurieren, der sich bei einem anderen Server anmeldet.

Zwischen 718+, 918+ und 1019+ liegen i.w. die Anzahl der Laufwerksschächte. Bei 2 ist man sofort voll belegt, wenn man 2 Platten in einem RAID betreibt. Bei 4 oder 5 hat man Luft. Ich betreibe eine 418play (ohne VM, wird darauf nicht unterstützt) mit derzeit 3 Platten in einem SHR1. Hätte ich nur 2, hätte ich schon ein NAS nachkaufen müssen ...

Remote Desktop gibt es m.w. als Syno-eigenes Paket nicht. Wenn ich auf die Syno will, wähle ich mich per VPN in mein Heimnetzwerk ein, und rufe sie über den Browser „lokal“ auf. Es gibt noch eine Alternative über TeamViewer, die ich gelegentlich mal testen möchte.

Insgesamt empfehle ich dir, dich mal etwas weiter einzuarbeiten. Die o.g. Videos sind dafür gut geeignet.
 

Jrlohni

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Da ich keinerlei Eingangsdaten für die VPN Verbindung bekommen habe, sondern nur eine Datei die ich in OpenVPN einbinden muss, darf, kann, muss ich da dann gucken ob es funktioniert. Deshalb wäre es schön zu wissen ob OpenVPN auf der VM läuft. davon gehe ich jetzt aber aus. Videos von Dominik habe ich mir bereits angeguckt, daher entstanden aber auch meine Fragen. Die Dongels benötige ich NICHT für die VPN Verbindung sondern für die Berechtigung im Visualisierungsprogramm der WKA. Also werde ich sie doch benötigen. Aber weitergeben kann man diese ja an den Syno, da bliebe die Frage ob ich mehr als einen gleichzeitig über einen Hub z.B. stecken lassen kann.

Die Speichergeschichte ist mir klar. Für mich stellt sich die Frage ob die anderen aufgrund der CPU und des Arbeitsspeichers besser geeignet sind. Da ich die 718+ (bei der weiß ich es als einzige) ja Erweitern kann, wenn der Speicher mal knapp wird, wäre das aber dennoch eine gute Möglichkeit finde ich. Ich weiß aber auch das die 718+ eine kleinere CPU als die 918+ hat. (Erwähnte Dominik mal in einem Video, wenn ich mich recht entsinne.) Reicht es trotzdem für die Anforderungen?

Die Remote-Desktop würde ich benötigen um von der VM auf einen anderen Rechner zuzugreifen. Nicht um auf die Syno zugreifen zu können, das hat Dominik in seinem Video ja erklärt wie das geht.

LG
Johannes
 

Synchrotron

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Wenn du eine Win10-VM betreiben willst, um darin tatsächlich etwas zu tun (nicht nur Jobs laufen lassen), brauchst du CPU-Performance. Wieviel hängt von dem ab, was du darin laufen lassen willst. Arbeitsspeicher kannst du aufrüsten (auch mehr, als Syno selbst freigibt, die hier genannten bis 16GB), aber die Zahl der Kerne und ihre Leistung sind entscheidend. Win10 ist für Desktops ausgelegt, plus die Systemlast der VM selbst. Linux wäre da deutlich schlanker ...

Ein Win10-Desktop kannst du mit Syno+VM nur ansatzweise ersetzen, d.h. für einfache, möglichst wenig Grafik- und CPU-lastige Prozesse. Kannst auf dem PC im Task-Manager ja mal schauen, wie stark die benötigten Prozesse dort die CPU belasten.

Zu den anderen Fragen bin ich draussen.
 

Jrlohni

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Tun ist relativ... VisuPro (Visualisierung der einen Analge) ist nicht aufwändig VisuPro.jpg
Die anderen Anlagen werden nur über den Browser beobachtet.
Der Taskmanager zeigt, das die Programme quasi keine Auswirkung auf die CPU und nur eine geringe Auswirkung auf den Arbeitsspeicher haben TaskManager.jpg

Ich muss mich aber korrigieren, es ist Windows 7...
Linux wäre mir persönlich auch lieber, aber leider läuft das Programm VisuPro nicht auf Linux. Ich bin froh das es überhaupt läuft...!

Wir benötigen aber eben diesen einen Platz auf welchen alle zugreifen können, damit wir nicht 10 Dongels benötigen um auf die Anlagen gucken zu können. Daher jetzt die Idee das über den Syno zu machen...

Jemand anderes noch Ideen und oder Anmerkungen?

LG Johannes
 

ottosykora

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persönlich ist es mir noch nicht gelungen von einem Betriebssystem in der VM auf einer DS218+ auf etwas was in einem der USB Ports steckt zuzugreifen.
Sind zwar keine Windows, aber zwei Linuxe und kann nicht finden wie es geht.
Auf der DS218+ mit 6G ram läuft Linux Mint wie nasser Schwamm, nicht wirklich zu gebrauchen, ist so zu sagen ein proove of concept, ohne Nutzen.
 

Jrlohni

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Hallo,

also... Die VM läuft und läuft auch recht flüssig über RDP. Die Anwendungen laufen auch mittlerweile, der SynoSupport hat mir etwas dabei geholfen! Jetzt habe ich nach der Einrichtung die NAS an einen anderen Ort mit anderem Netzwerk gebracht, damit diese örtlich getrennt von den restlichen Rechnern steht. Jetzt würde ich gerne über den VPN Server über RDP auf die Virtuelle Maschine zugreifen... das geht leider noch nicht. ICh habe mir einen OpenVPN Zugang eingerichtet, dieser wird auch Problemlos aufgebaut. Leider habe ich dann aber zu dem Zeitpunkt kein Internet mehr an meinem Rechner und vorallem ist ein aufbauen der RDP nicht möglich, jemand eine Idee?

LG
Johannes
 
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