PPD - Dateien

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Stieni-08

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03. Aug. 2025
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Hallo in die Runde,

ich suche für die Installation von einem USB Drucker und einen Netzwerkdrucker in dem Container "chuckcharlie/cups-avahi-airprint:latest" die PPD Treiber. Habe schon versucht sie anhand von Anleitungen von Brother zu installieren / erstellen, allerdings ohne erfolg. Es handelt sich hierbei um einen Brother MFC-8860DN und einen Brother PT-9700PC.

Danke.

Gruss
Georg
 
Blöde Fragen zuerst:
Wie möchtest du drucken?
Warum der Container? Ist es dir zu unsicher das CUPS von Synology DSM zu nutzen, das auch AirPrint entgegennimmt und rausschreit?
Wie soll das ganze physisch verbunden werden. Wie soll das ganze logisch verbunden werden?

Ein wenig Grundlagen:
Eine PPD ist eine PostScript Printer Description - kein Treiber. Postscript ist eine Seitenbeschreibungssprache, ca 45 Jahre alt für Seitendrucker (typisch Laserdrucker). Alles was es braucht ist diese klitzekleine Datei die dem Computer sagt, welche Fähigkeiten der Drucker hat (z.B. Papierformate, Anzahl der Schächte, Doublex, etc.). Der Computer setzt dann die Seite und schickt sie als ganzes an den Drucker.

Daneben gibt es Zeilendrucker. Man schickt ein Kommando nach dem Nächstem zum Drucker und der arbeitet die ab. Klassiker ist der Nadeldrucker vom Airside Terminal am Flughafen oder Kassenbondrucker im Supermarkt: Ware gescannt = Bonzeile gedruckt; Passagier check in = Name ist auf die Liste gedruckt.
Rattenschnell - Das Layout passt nur, wenn man den genauen Drucker kennt. Bei einem Lieferschein oder einer Passierliste ist Lay-out egal. Wichtig sind die Durchschriften des Nadeldruckers: eine garantiert echte Kopie. Eine serielle Verbindung und selbst ein alter Mikrokontroller reicht. Eine CPU braucht es gar nicht. Da ist quasi 0 overhead.

Dein Etikettendrucker PT-9700PC kann kein Postscript, weil er keine Seiten beschreibt. Das ist ein Zeilendrucker.
Der Zuckerguss wie wie das Eingekapsele in TCP/IP oder USB ist nur geschuldet, dass die Anwender nicht selber die Kabelbelegung testen, interrups und handshake einstellen müssen. Um den eingebauten TCP/IP-zu-Seriell-Server anzusprechen, musst du die Klienten selber direkte konfigurieren: Es bracht den
"BRAdmin Light". Eine feste/statische IP adresse für das Ding zu vergeben sei empfohlen.
Den Netzwerkanschluss via die Synology laufen zu lassen würde ich nur Leuten raten, die auch sonst mit seriell über TCP/IP rummachen. Egal welche Interpretationssoftware du da wählt, sie muss diese Kommandos nachbilden. Keine Racketenwissenschaft, nur Arbeit.

Der MFC-8860DN ist hingegen ein Laserdrucker der ganze Seiten auf einmal beschreibt und bietet die Möglichkeit ihn über PCL6, BR-Script (PostScript)-niveau 3, etc. anzusprechen und bringt seinen eigenen Netzwerkserver (siehe Handbuch für die Protokolle) mit. ZeroConfig wie AirPrint ist von den Protokollen aber nix. Du kannst den mittels USB direkt an die Synology stöpseln, den Druckerserver einschalten und wenn du das Häckchen bei "AirPrint" setzt, dann schreit die Synology ins Netz das hier ein Drucker steht. Die PPD lädst du dann auf den Klienten wenn er sie nicht selber schon ab Fabrik dabei hat.
 
Hallo Thorfinn,

vielen Dank für deinen Beitrag! Nach dem Lesen wurden so einige Aspekte klarer. Leider weiß ich nun, dass mein Vorhaben nicht funktionieren wird.

Trotzdem Danke für Deine Mühe!
Gruß
Georg
 

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