MariaDB10 + phpMyAdmin auf DSM: Große Datenbanken unimportierbar

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Elrob

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Ich möchte hier ein Problem ansprechen, das ich bereits vor zwei Jahren an Synology gemeldet habe – ohne jede vernünftige Reaktion bis heute.

Ich betreibe ein MediaWiki mit einer Datenbankgröße von 5,2 GB (Sokradia). Export über phpMyAdmin funktioniert problemlos. Der Import dagegen ist auf DSM praktisch unmöglich.

Und das ist nicht nur bei mir so.

Synology hat es selbst nicht geschafft, den eigenen Export wieder zu importieren. Ich habe Synology 2025 gebeten, den Vorgang zu testen. Sie haben meine Datenbank exportiert – und konnten diesen Export anschließend nicht in eine andere Datenbank importieren. Seitdem: Funkstille.

Warum ist das so?

• phpMyAdmin läuft über HTTP → Upload‑Limits, Timeouts, Memory‑Limits• DSM‑PHP ist hart begrenzt (512 MB Upload, 30 Sekunden Laufzeit, 128 MB Memory)
• große SQL‑Dateien brechen ab
• MariaDB10 wird während DSM‑Backups sogar beendet
• phpMyAdmin ist veraltet (5.2.2‑1102), meldet selbst ein Update auf 5.2.3
• Konfiguration ist fehlerhaft („Cookie‑Verschlüsselungsschlüssel zu lang“)
• MariaDB10 (10.11.11‑1551) wird kaum gepflegt

Ergebnis:
• Große Datenbanken sind über phpMyAdmin nicht importierbar.
• Synology weiß das seit Jahren.
• Synology hat es selbst nicht hinbekommen.
• Trotzdem wird phpMyAdmin weiterhin als „Admin‑Tool“ ausgeliefert.

Zum Vergleich: Wikipedia, Perrypedia und alle professionellen MediaWiki‑Installationen nutzen niemals phpMyAdmin für große Datenbanken. Sie arbeiten ausschließlich über die Shell:

Das funktioniert immer – aber Synology bietet diese Möglichkeit im Paketzentrum nicht an und dokumentiert es auch nicht.

Ganz ehrlich: Wenn Synology bestimmte Pakete nicht supporten kann oder will, wäre es dann nicht sinnvoller, diese gar nicht erst auszuliefern?Oder den Nutzern zumindest zu erlauben, funktionierende Versionen aus anderen Quellen zu installieren?

So wären:

• Synology aus der Support‑Miseré raus
• die Nutzer nicht auf veraltete oder fehlerhafte Pakete angewiesen
• und Synology müsste nicht ständig erklären, warum etwas „eigentlich nicht vorgesehen“ ist

Aktuell ist es genau andersherum:

Synology liefert Pakete aus, die nicht gepflegt werden – aber verhindert gleichzeitig, dass Nutzer moderne, funktionierende Versionen selbst installieren können.

Meine Fragen an die Community:

• Ist das normal, dass Synology seit Jahren keine Lösung liefert?
• Nutzt jemand MariaDB10 produktiv mit großen Datenbanken?
• Warum wird phpMyAdmin ausgeliefert, wenn es für echte Datenmengen unbrauchbar ist?
• Warum gibt es keine Updates für MariaDB10 und phpMyAdmin?
• Hat Synology die Web‑/Datenbank‑Pakete aufgegeben?



Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
 

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