Frischling braucht RAID Empfehlung

  • Ab sofort steht euch hier im Forum die neue Add-on Verwaltung zur Verfügung – eine zentrale Plattform für alles rund um Erweiterungen und Add-ons für den DSM.

    Damit haben wir einen Ort, an dem Lösungen von Nutzern mit der Community geteilt werden können. Über die Team Funktion können Projekte auch gemeinsam gepflegt werden.

    Was die Add-on Verwaltung kann und wie es funktioniert findet Ihr hier

    Hier geht es zu den Add-ons

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Heffernan

Benutzer
Registriert
26. Aug. 2013
Beiträge
2
Reaktionspunkte
0
Punkte
0
Hallo,

Ich bin absoluter NAS-Neuling und habe mir die Einrichtung wohl etwas zu easy vorgestellt.:o

nachdem ich gestern mein DS 213j mit zwei WD 3TB standartmässig eingerichtet habe, und nur 3 TB zur Verfügung hatte, bin ich auf dieses Forum gestossen.

Soweit ich bis jetzt mitbekommen habe, muss ich entweder ein Raid0 oder ein JBOD einrichten um die vollen 6 TB zu erhalten.

Oder ich richte zwei Basisplatten ein. Wenn ich es richtig verstanden habe ist hier der Vorteil, wenn eine Platte crasht bleibt mir die Andere erhalten?

Das NAS soll erst einmal nur meine Musik und Filme zur Verfügung stellen. Meine Musik würde ich nochmal extern sichern, die Filme sind mir nicht so wichtig.
Danach würde ich mich dann weiter einlesen, und das NAS nach und nach erweitern (Mail, externer Zugriff usw.)

Welches System würdet ihr mir am besten für meine Zwecke empfehlen?

Vielen Dank im voraus und viele Grüße
 
Hallo, willkommen hier im Forum! Und Du hast schon richtig recherchiert - solange nicht zwangsweise ein verbundenes Volume (welches im Fall des Defekts einer Festplatte zu Problemen führt) notwendig ist, sind Basis-Volumes die bessere Wahl, auf jeder internen Festplatte eines, damit stehen Dir dann ebenfalls die gesamten 6 TB in Form 2 x 3TB zur Verfügung. Eine Übersicht zu den prinzipiellen Möglichkeiten - die Dich aber nicht verwirren sollte - findest Du unter http://www.synology.de/support/tutorials_show.php?lang=deu&q_id=512, dort ist dann auch die Basis-Veriante aufgeführt.
 
Hallo,

fangen wir mal langsam an. Eine Datensicherung bzw. ein Backup-Konzept ist durchaus wichtig. Wichtige Daten müssen gesichert werden, unwichtige nicht. Da bist du schon mal auf einem guten Weg.

Raid hin oder her, mache Leute sind sogar der Meinung, sowas hätte in einem Privat-Haushalt nix zu suchen. Ich denke mal, du wirst zu diesem Thema viele unterschiedliche Antworten bekommen. Ich selbst verwende Raid 1 (die Spiegelung, wie du sie standardmäßig eingerichtet hast) und bin glücklich damit. Ist eine elegante Lösung, birgt aber auch Gefahren.

Raid 0 ist ja eigentlich gar kein richtiges Raid. Denn das R bedeutet eigentlich Redundanz, was bei einem Raid 0 nicht gegeben ist. Vorteil bei einem Raid 0 ist, es stellt den Plattenplatz von Platte 1 + Platte 2 zur Verfügung, also die volle Kapazität. Da Daten gesplittet werden und simultan auf beide Platten geschrieben werden (also jeweils 50 % einer Datei auf Platte 1 und 50 % einer Datei auf Platte 2) sollte rein rechnerisch die Geschwindigkeit zunehmen, gegenüber einer Platte. Bei einem NAS ist aber das Netzwerk oft der Flaschenhals und so hat sich dieser Vorteil wohl erledigt. Nachteil ist, daß die Ausfallwahrscheinlichkeit des gesamten Volume verdoppelt wird (bei 2 Platten). Denn fällt eine Platte aus, ist der Inhalt der zweiten wertlos. Denn 50 % von allen Daten ist ja auch nix.

JBOD arbeitet bei Synology ähnlich wie ein Raid 0, nur daß die Daten nicht gesplittet werden, sondern die Datenträger nacheinander befüllt werden. Also kann man evtl. Daten wiederherstellen wenn eine Platte von einem JBOD kaputt geht.

Basis-Datenträger erstellen keinen Laufwerksverbund sondern pro Datenträger ein Volume. Bei zwei Platten hast du also Volume 1 und Volume 2. Du kannst entscheiden, welche gemeinsamen Ordner auf Volume1 und welche auf Volume2 liegen sollen. Vorteil hier ist, geht eine Platte flöten, sind die Daten auf der anderen Platte davon nicht betroffen.

Ich würde dir für dein Anliegen Basis-Datenträger empfehlen. Datensicherung ist sowieso notwendig, egal welchen Laufwerksverbund du wählst.

Noch ein Gedanke am Rande. Alle Festplatten, die intern in einer DiskStation betrieben werden, werden partitioniert. Es werden drei Partitionen angelegt, die erste beinhaltet das System, die zweite die SWAP-Partition und die dritte Partition die Daten. Das Raid / der Basis-Datenträger bezieht sich also nur auf die dritte Partition. Weil das System und der Swap-Bereich auf allen Platten vorhanden ist, ist ein Plattenspindown von einzelnen Platte nur schwierig möglich. Erlaubt aber ein weiterhin laufendes System, wenn eine Platte ausfällt.

Auf /volume1 werden standardmäßig die zusätzlichen Pakete installiert. Zumindest die Konfig liegt dort.

Ciao Jan

Edit: Mist, wieder zu langsam..
 
Wahnsinn, ich war nur kurz duschen und schon ist meine Frage beantwortet. Sowas hab ich in noch keinem anderen Forum erlebt.

Vielen herzlichen Dank euch Beiden
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
 

Kaffeautomat

Wenn du das Forum hilfreich findest oder uns unterstützen möchtest, dann gib uns doch einfach einen Kaffee aus.

Als Dankeschön schalten wir deinen Account werbefrei.

:coffee:

Hier gehts zum Kaffeeautomat