Synology Photos Fotos aus Photostation zu Synology Photos migrieren, inkl. Albumdeckblätter

Lifetimelearning

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Werden Alben aus Photo Station in Synology Photos übernommen? Gemeint sind eigene, erstellte Alben in Photo Station (eigene Ordnerstruktur, nicht automatische wie Portrait etc.) Danke!!
 

Benares

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Lies mal hier. Da steht auch, wie/was migriert wird und was nicht übernommen wird.
 

bjoernkrueger

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So, ich habe jetzt mal alle Fotos von meiner ds715 in den Photos-Ordner meiner neuen 720+ kopiert.
Dadurch werden sie ja automatisch in Synology Photos integriert und die ganzen Miniaturansichten generiert.
Das hat für ca. 45.000 Fotos ca. knapp 2 Tage gedauert, inklusive Gesichtserkennung.

Nun habe ich also gleichzeitig die Photostation auf der 715 und Photos auf der 720+ laufen und kann vergleichen.

Was soll ich sagen. Ich habe mich jetzt noch nicht mit Freigabe und der Nutzer-Verwaltung beschäftigt, aber was ich bisher gesehen habe, ist doch sehr, sehr ernüchternd.
Photos hat in meinen Augen NULL Vorteile!
Gut, die Gesichtserkennung. Aber die ist auch ziemlich dämlich, wenn man bedenkt, dass mir insgesamt fast 5.000 (!!) angeblich verschiedene Gesichter angeboten werden! Das soll man damit anfangen? Allein meine Kinder kommen hunderte Male in den unterschiedlichsten Varianten vor, bis ich das alles zusammengeführt habe, bin ich ja alt und grau!
Und es werden Gesichter erkannt, die irgendwo winzig klein im Hintergrund zu erkennen sind. So hat man hunderte Gesichter von unbekannten Leuten. Dass man da nicht wenigstens ein bisschen anpassen kann, finde ich schade.
Zum Beispiel auch, dass nur Gesichter vorgeschlagen werden, die öfter als x mal vorkommen. Wie viele Einträge habe ich allein von Gesichtern, die nur auf 2 Fotos vorkommen! Tausende!

Am Schlimmsten aber finde ich, dass es für Ordner ohne Fotos (aber mit Unterordnen) kein Deckblatt gibt.
Und im Gegenzug kann man bei Alben keine Unteralben definieren.
Die Filterfunktion bezieht sich immer nur auf den aktuellen Ordner, was die Sache komplett nutzlos macht.
In der App kann man keine dynamischen Alben erstellen, was die ganze Sache auch wieder massiv einschränkt.

Und dann sind da noch die abgeschnittenen quadratischen Vorschau-Bilder in der Ordneransicht. Was soll das??

Schauen sich die Entwickler ihren Kram nicht auch mal selbst an?

Was kann Photos überhaupt besser als die Photostation? In meinen Augen absolut nichts.

Eigentlich wollte ich meine 715 verkaufen, aber wie es aussieht, werde ich sie wohl noch behalten müssen, bis Photos wenigstens ansatzweise nutzbar wird.

Frustrierte Grüße,
Björn
 

Benares

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Ja, gerade bei Kindern ist es schwierig, die werden im Laufe der Jahre halt als unterschiedliche Personen erkannt. Da muss man halt einmal zusammenlegen, da muss man durch.
Das Personenalbum zeigt zunächst nur Person an, die m.W. mind 5 Mal erkannt wurden, aber unten gibt es dann "Weitere" o.ä. dann kommt der Rest.
 

bjoernkrueger

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Moin!

Habe heute das DSM-Update auf 7.2 installiert, und was soll ich sagen, jetzt kann man endlich auch für Ordner, die keine Fotos, sondern nur Unterordner enthalten, Deckblätter definieren! Dazu kann man wie vorher bei der Photostation aus den enthaltenen Unterordnern ein beliebiges Bild auswählen.

Na, immerhin. Wenn man jetzt noch eine Filterfunktion, die nicht auf den aktuellen Ordner beschränkt ist einbaut, und auch rechteckige Vorschaubilder einbaut, dann kann man das endlich mal gebrauchen.
 

bjoernkrueger

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Moin Leute,

Gerade habe ich mal wieder meine alte DS715 mit DSM 6.irgendwas gestartet (will sie verkaufen). Da ist mir die gute alte Photostation begegnet, und ich habe sie mal geöffnet.

Wie schön doch die Zeit war, als es noch die PS gab! Inzwischen habe ich mich zwar daran gewöhnt, dass SP immer noch einiges nicht kann, was die Photostation konnte, aber so grundsätzlich finde ich weiterhin, dass die PS immer noch wesentlich besser ist als SP.

Und das habe ich zum Anlass genommen, nach ziemlich genau einem Jahr diesen Thread mal wieder hervorzuholen.

Ich hatte seinerzeit ja gehofft, dass sich einige Dinge im Lauf der Zeit bessern, aber dem ist offenbar nicht so.
Einige Dinge sind zu verschmerzen, andere nur schwer.

Letztere will ich gerne noch einmal erläutern (alles was jetzt kommt, bezieht sich auf die Ordneransicht. Die Alben sind im Prinzip zur Strukturierung einer großen Fotosammlung unbrauchbar, da es keine Unter-Alben gibt. Daher muss man also auf die Ordnerstruktur zurückgreifen).

1.) Quadratische Vorschaubilder!
in der PS gab es die "Fotowand", in der die Fotos entsprechend ihres Formates dargestellt wurden. Sogar Panoramafotos wurden komplett dargestellt.
Diese Darstellung gibt es in SP nicht mehr. Außer in der Zeitachsenansicht sind alle Vorschaubilder quadratisch! QUADRATISCH!!! Praktisch keine einzige Kamera der Welt und erstrecht kein Smartphone macht quadratische Bilder! Insofern ist JEDES Bild beschnitten! Es ist nicht zu begreifen, warum man quadratische Vorschaubilder macht. Der einzig vorstellbare Grund ist, dass es so einfacher zu programmieren ist. Das kann es aber auch nicht sein, denn in der Zeitachsenansicht gibt es ja ordentliche Vorschaubilder

2.) Zeitachsenansicht ausgehend von einem Unterordner
Was mir besonders fehlt, ist die Zeitachsenansicht ausgehend vom aktuellen Ordner.
Ruft man in SP die Zeitachsenansicht auf, landet man immer am Anfang, also bei den Fotos, die man zuletzt gemacht hat.
Bei der PS konnte man die Ansicht auch von einem beliebigen Ordner aus aufrufen und bekam dann auch nur die Bilder dieses Ordners und dessen Unterordner angezeigt.
Beispiel: Man möchte die Bilder eines bestimmten Urlaubs anschauen, oder sucht ein bestimmtes Bild, weiß aber nicht mehr, an welchem Tag in dem Urlaub das war.
Man geht also in den Ordner (z.B. "Neuseeland_201906"), in dem die Urlaubsbilder liegen. Darin gibt es für jeden Tag einen separaten Ordner (z.B. "20190608_Bootsausflug", "20190609_Strandtag" etc.).
Bei der PS konnte man nun die Zeitachsenansicht aufrufen, und erhielt sogleich eine wunderbare Darstellung aller Bilder des Ordners sowie die aller Unterordner, und zwar unbeschnitten! So kann man ruckzuck die Bilder dieses Urlaubs durchgehen.
Nicht so bei SP. Dort muss man sich erstmal mühsam bis zu dem Datum des Urlaubs durchscrollen, dann kann man die Bilder ansehen. Dann aber immerhin in einer unbeschnittenen Ansicht.
Hat man aber in der gleichen Zeitspanne, in der der Urlaub lag, noch andere Fotos gemacht, werden die da mit einsortiert.
Warum kann man die Zeitachsenansicht nicht auf die Bilder eines Ordners und dessen Unterordner beschränken. Geht mir nicht in den Kopf. Das kann doch auch programmiertechnisch nicht so schwer sein.

3.) Breitziehen der Ordnerstruktur links im Fenster
Wenn man sich links die Ordnerstruktur in einer Spalte anzeigen lässt, fällt einem sehr schnell auf, dass man die Breite dieser Spalte nicht verändern kann. Hat man eine verschachtelte Struktur, kann man die tieferen Ebenen noch nicht mal mehr sehen, geschweigedenn anklicken! In der PS kann man (wie in jedem 08/15-Programm auch) die Spaltenbreite mit der Maus verändern.

4.) Die Suche
Sucht man Bilder, zum Beispiel nach "Hundewoche", werden bei der PS zuerst die Ordner angezeigt, die gefunden wurden, und dann die Bilder, die darin enthalten sind. Das macht Sinn.
In SP werden einfach alle Fotos in der Zeitachsenansicht dargestellt. Macht überhaupt keinen Sinn.

5.) Filterfunktion
die gibt es in der PS nicht, insofern hier Punkt für SP.
Aber: Die Filterfunktion bezieht sich immer nur auf den aktuellen Ordner. Alle Unterordner werden ignoriert! Was soll das? Das macht die Filterfunktion im Prinzip komplett nutzlos. Es sei denn, man hat hunderte Fotos in einem einzigen Ordner. Hat aber wahrscheinlich kein Mensch.

Punkt 1 bis 3 sind die Dinge, die mich richtig nerven, insbesondere die Zeitachsenansicht fehlt mir sehr.
Die Hoffnung, dass da mal nachgebessert wird, hat sich im letzten Jahr leider nicht bestätigt.

Mein Fazit bleibt: Netter Versuch, aber leider an den entscheidenden Stellen einfach nicht nachgedacht. Weiterhin kann SP der PS nicht das Wasser reichen, und hat keinerlei Vorteile gegenüber der PS. Abgesehen von der Gesichtserkennung, die ist bei SP besser, allerdings auch viel zu unflexibel.

SP ist im Grunde eigentlich nur gut für Leute, die ihre Fotos einfach alle in einen einzigen Ordner schmeißen. So wie das auch auf dem Smartphone meist (auch von mir) gemacht wird. Einfach drauflos knipsen, und sich nicht drum scheren, wo die Fotos physisch liegen. DANN macht es Sinn, sich mittels Software eine Struktur nachbilden zu lassen.
Betreibt man jedoch "ernsthaft" Fotografie mit einer richtigen Kamera, und strukturiert die Bilder in einer Ordnerstruktur, funktioniert SP nicht mehr richtig.
Und wenn man sich jetzt mal überlegt, wie viele Menschen ihre Fotos ohne Struktur ablegen, und wie viele sich die Mühe machen, eine Ordnerstruktur anzulegen, dann wird wahrscheinlich klar, warum SP so ist wie es ist.

Oder habe ich etwas übersehen, und es wurden Dinge eingebaut, die ich noch nicht kenne?

In dem Fall würde ich mich über einen entsprechenden Hinweis freuen! Oder auch sonst interessieren mich Eure Erfahrungen mit SP, und ob Ihr das auch so seht wie ich.
 

guidovg

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Ich kann nur empfehlen sich intensiv mit dem Thema TAGS und den Smart-Alben auseinanderzusetzen. Ich sortiere meine Photos immer nach folgendenem Schema. Jahr(4 stellig)/Jahr(4 stellig)-Monat(2-stellig) Monatsname, nur die ganz besonderen Events bekommen einen eig. Ordner Jahr(4 stellig)/Jahr(4 stellig)-Monat(2-stellig)-Tag(2-stellig) z. B. Hochzeiten, Abitreffen etc. Alles andere regele ich über Tags und Bewertungen.
Das funktioniert super wenn z. B. Besuch kommt. Beste Bilder mit den Kindern und Bewertung 4 oder 5.
Ja ist beim Ablegen regelmäßig etwas Arbeit, aber wer seine Photos liebt der investiert mMn auch die Zeit.
 

bjoernkrueger

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Ich lege alles in einer thematischen Ordnerstruktur ab. Die oberste Ebene ist zum Beispiel "01. Familie", "02. Urlaube", "03. Unsere Hunde", "04. Kita und Schule" und "10. Allgemein".

Darunter kommen dann nochmal thematische Unterordner. Bei Urlauben sind die z.B. wie folgt benannt: [LAND]_[ORT]_[JAHRMONAT], also z.B. "Österreich_Kaprun_201104". Das macht bei Urlauben Sinn, weil man dort eher nach Urlaubsort gruppiert statt nach Jahr. Man fragte eher, "wo war ich wann" als "wann war ich wo".

Bei "01. Familie" gibt es zum Beispiel solche Pfade:
"01. Familie/01. Kinder/01. Zu Hause/2012/20120113_Rollbrett-Fahren"
Das hat den Vorteil, dass man ohne jedes Zusatzprogramm sich allein durch die Ordnerstruktur zurechtfinden kann.
Allerdings ist es oft schwierig, für bestimmte Fotos einen richtigen Order zu finden, weil es oft mehr als einen thematisch passenden Ordner gibt.
Aber das Problem hat man wohl bei jedem Ablagesystem. Wobei, bei Tags vergibt man einfach mehrere, damit hätte man das abgefangen.

Diese Ordnerstruktur hatte ich schon, bevor ich überhaupt irgendeine NAS oder eine Software hatte, mit der ich Fotos strukturieren konnte. Ich habe gerade mal nachgesehen, es sind über 54.000 Fotos, die ältesten sind aus 2004. Die habe ich dann in strukturierte Ordner kopiert und so ist es heute noch.
Mit Tags arbeite ich überhaupt nicht. Auch nicht mit Bewertungen.

Im Grunde ist es ja so, dass ich mit der Ordnerstruktur die Funktionen nachgebaut (bzw. vorgebaut) habe, die heute mittels Software realisiert werden. Also mittels Software wird heute für eine physisch unstrukturierte Ablage eine Struktur nachgebildet. Alles in einen Topf, und die Software ermöglicht es mir, mich darin zurechtzufinden.

Meine physisch strukturierte Ablage jetzt in eine unstrukturierte umzuwandeln, wäre irgendwie seltsam, und auch sehr, sehr zeitaufwändig. Wenn ich die jetzt alle vertaggen würde, da säße ich ja Monate dran.

Wobei es sicherlich tools gibt, die sowas anhand des Datei- oder Ordnernamens automatisch machen können. Wenn ich also ein Tool über die Dateistruktur laufen lassen würde, welches aus dem Ordnernamen Tags generiert (die Dateinamen sind bei mir nicht aussagekräftig), könnte ich schon mal die Tags bekommen. Auch könnte man daraus und aus den Metainformationen der Dateien auch sinnvolle neue Dateinamen generieren. Letzteres könnte ich sogar mittels VBA selbst programmieren.

Und dabei könnte ich die ganzen Struktur erstmal so belassen, dann damit herumspielen, und wenn es gut funktioniert, die Dateien alle in einen Topf schmeißen. Auch erstmal als Kopien, und die Originalstruktur erhalten.

Klingt nach einen interessanten Projekt. Muss mir nur einer irgendwie die Zeit dafür freischaufeln...
 

bjoernkrueger

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Aber nochmal zu Deiner Struktur.
Wie schaffst Du es zum Beispiel, ohne eine Ordnerstruktur, die Bilder eines bestimmten Urlaubs übersichtlich angezeigt zu bekommen. Beispiel Weltreise.
Ich hätte Einen Ordner "02. Urlaube/Weltreise_2022", und für jede Station würde ich einen Unterordner anlegen. Also
"02. Urlaube/Weltreise_2022/01. Neuseeland/20220113_Bootsfahrt" und
"02. Urlaube/Weltreise_2022/01. Neuseeland/20220114_Strandtag"
...
"02. Urlaube/Weltreise_2022/05. Australien/20220201_AyersRock" etc.

Wie kriegst Du es jetzt hin, Dir z.B. schnell die Bilder vom Tag am Ayers-Rock anzuschauen??

Klar, Du kannst ein Tag "AyersRock" vergeben, aber dazu musst Du dann ja ganz genau wissen, was Du suchst.
Wenn Du Dir aber erstmal einen Überblick über die Stationen der Weltreise verschaffen willst, und dann bestimmte Stationen genauer anschauen willst, was dann? Arbeitest Du nur mit Tags, also z.B. "Weltreise", dann bekommst Du eine riesige Anzahl von Fotos angezeigt. Mit Ordnerstruktur stelle ich mir das einfacher vor.
Und dann in Verbindung mit einer vernünftigen Timeline ist das doch viel übersichtlicher, denke ich.
Zumal es bei Alben ja auch keine Unteralben gibt.
Aber ich habe damit keine Erfahrung finde es aber sehr interessant zu wissen, wie das funktioniert.
 

guidovg

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Der für mich größte Vorteil an diesem System ist und das funktioniert auch mit den anderen Photo-Produzenten in meiner Famile, dass das Ablegen der Bilder keine große Hürde darstellt. Alle Photos landen nach Datum sortiert erst einmal automatisch auf dem NAS und sind sicher. Der wichtigste Punkt ist damit erledigt.
Die nächsten Schritte: Aussortieren, Bewerten und Taggen kann man dann bequem machen, wenn man Zeit hat. Ich nehme mir bewusst immer nur einen Monat oder ein Event auf einmal vor. Ein praktischer Vorteil mit den Tags ist z.B., dass wenn meine Frau einmal im Jahr die Familienkalender erstellt, die Photos per Tag markiert und dann für das Projekt exportiert. Später kann sie den Export Ordner löschen und wir finden die Photos, die wir in einem Kalender verwendet haben sofort wieder. Falls Oma mal ein Photo nachbestellen möchte. Alle anderen Suchen, Smart-Alben u.s.w. sind aber davon nicht betroffen. Daher macht die Arbeit mit Tags für uns sehr viel Sinn. Früher habe ich mich ewig damit aufgehalten, in welchen Ordner ich was verschiebe.
Natürlich suche ich auch immer wieder nach Tools, die z.B. Tags wie Hund, Sommer, Wald, Blume etc. automatisch vergeben können. Gerade bei Zoo-Besuchen wäre das klasse.
 

guidovg

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Aber nochmal zu Deiner Struktur.
Wie schaffst Du es zum Beispiel, ohne eine Ordnerstruktur, die Bilder eines bestimmten Urlaubs übersichtlich angezeigt zu bekommen. Beispiel Weltreise.
Unsere letzte große Reise war Kanada. Hier habe ich während der Reise mit einem GPS Tracker gearbeitet. Nach der Reise wurden alle Bilder automatisch georeferenziert. Somit kann ich entweder nach Kanada, oder auch direkt nach Quebec, Toronto etc. suchen. Die Photos, die wir auf der Ahorn-Sirup-Farm gemacht haben bekommen die Tags "Ahorn", "Sirup", "Ausflug". Da lernt man mit der Zeit und das Schöne ist, wenn mal eine Suche nicht die richtigen Ergebnisse liefert, sucht man eben von Hand und vergibt neue Tags zusätzlich. Manchmal schaue ich auch nach, was ich schon an Tags habe. Das System ist ja sehr flexibel. Und bei der Suche kann man ganz kreativ kombinieren in dem neben Tags und Bewertung auch noch die Zeit zum Einsatz kommt.
 

bjoernkrueger

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Das hab ich auch mal gemacht, bin aber nie dazu gekommen, die GPS-Daten in die Fotos zu übertragen...
Irgendwo hab ich die noch rumliegen, könnte ich also noch machen. War ne Norwegen-Kreuzfahrt, wäre schon interessant.
Und dann kann man die Tags anzeigen lassen, erhält dann die Urlaubsziele, aus den Metadaten die Zeit, damit hat man's dann ja. Und man kann auch stöbern, wo man überall schon war, indem man sich die Orts-Tags anzeigen lässt.
Und für die Fotos, für die ich die Orts-Tag nicht habe, kann ich die aus den Ordnernamen generieren.

Klingt eigentlich gar nicht so uncool. Sollte ich mich mal mit beschäftigen. Hab bald 4 Wochen Urlaub.
 

stevenfreiburg

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Als ich grade deine wehmütigen Worte zur PS gelesen habe war ich beinahe versucht die PS nochmal in einer vDSM zu installieren und zu testen, hahaha.

Alben sind klasse, Smart-Alben sind superklasse, aber warum zu **)/&% kann Synology für Alben keine Ordnerstruktur mitliefern?!
Auch wenn ich andere Funktionen vermisse als Du, das SP gewisse Schmerzen bereitet, da stimme ich voll und ganz zu.


@guidovg kann ich nur zustimmen: tags, das ist die Lösung.
Tags werden in den Fotos gespeichert und sind somit auch auf anderen Betriebsystemen nutzbar, ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Eine Ordnerstruktur ist nett, alles sieht schön aufgeräumt aus, aber in meinem Fall sind Ordner nur bedingt hilfreich, zu eindimensional.
Eine Ordnerstruktur bereitet mir letztendlich mehr Bauchschmerzen als es Probleme löst und Ordnung schafft.
Für das Umherklicken in Verzeichnissen um Dateien zu finden, bin ich auch zu ungeduldig.
Alle Fotos aus dem Jahr 2023 liegen im Vereichnis "2023" , sind vertaggt und haben Geodaten.

Diashows, ein Beispiel: Ich möchte ja gar nicht ALLEN ALLE Fotos vom Palawan Trip zeigen, also alles in diverse Unterordner verzetteln?
Ein "best of" "Ordner" erstellen und Dubletten anlegen? Sowas geht viel besser mit besser tags und Alben.
Musikdateien liegen bei mir zwar auch in Ordnern, aber ich spiele keine Ordner ab, ich nutze für Musik tags und Playlists (enspricht den Alben in SP).

Bilder vom ayersrock sollten mittels tags ruck zuck auffindbar sein, z.B. Weltreise & Jahr & Australien.
Oder sogar (nur) über im Bild gespeicherte Geotags (sofern vorhanden) ?
Ich finde tags deswegen so gut, weil man damit Fotos zusammenfassen/anzeigen kann, die in völlig verschiedenen Ordnern und Themen vorkommen.
Wie man tags vergibt, da gibts gute Hinweise im Forum und Suchmaschine; lohnt sich definitiv drüber vorher nachzudenken.
Bewertungen sind hilfreich, auch darin stimme ich guidovg voll zu. Ich finde kurze tags wie "#p" für privat bzw. "#np" für nicht privat sehr hilfreich, nutze ich oft. Und das tag #del für Fotos, bei denen ich mich (noch?) nicht dazu durchringen kann die Taste DEL zu drücken.


Übrigens: eigentlich wäre das hier ein neues separates Thema wert....
 
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