DS925+ Konfigurationsfragen

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limbosa

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Hallo zusammen,

ich komme bei der DS925+ in der Konfiguration und der möglichen Optionen leider nicht weiter.

IST:

Ich komme von einer DS111 in den 2010ern über eine aktuelle DS218 mit 2x 4 TB Seagate Ironwolf, ohne andere Modifikation der DS, zu einer neuen DS925+ mit 4x 12 TB Seagate Ironwolf. RAM ist von vier auf 20 GB in der DS925+ dank Speicher.de erweitert. Ein 2. 16 GB-Riegel ist bestellt, ich bin mir nicht sicher, ob ich den benötige, ich hätte dann allerdings 32 GB ECC-RAM. Ich habe mich bewusst wieder für Synology entschieden, aufgrund der Langlebigkeit und des bekannten Umgangs mit DSM. Aufgrund der Preisspirale bei HDD, RAM, etc., wollte, bzw. habe ich noch einmal investiert.

Die DS218 wird in Raid 1 betrieben, Backups auf 2x 4 TB externe 2,5-Zoll-Platten, die rollierend außer Haus gelagert werden. Zudem Sicherung alle zwei Tage von wichtigen Daten mit Hyper Backup auf eine Hetzner Storage Box (1 TB, verschlüsselt).

Die DS dient als Ablage von Dokumenten, Fotos (DSLR, DSLM, iPhone), sowie Filmen aus den öffentlich-rechtlichen Mediatheken (Mediathekview). Zugriff erfolgt darauf via MacBook, iPad, Apple TV, Android-Handy, Linux-Notebook. Medien werden selten verteilt, grundsätzlich ist mein MacBook-Arbeitsplatz Hauptkonsument. Fotos werden mit Adobe Bridge verwaltet, mit Lightroom lokal bearbeitet und dann auf die DS kopiert.

Das Netzwerk besteht aus einer Fritzbox 7590 AX und 3x Fritzbox 3000 AX-Repeatern. Aufgrund der baulichen Situation ist die DS mit Netzwerkkabel an einem der Repeater verbunden. Es besteht somit keine Kabelverbindung zwischen DS und 7590. Das ist auch nicht zu ändern.

SOLL:

Die DS925+ ist, wie beschrieben, mit 4x 12 TB Ironwolf bestückt, aktuell 20 GB RAM, vielleicht auch bald mit 32 GB und soll die DS218 ablösen. Die DS hat DSM 7.3 und bisher vollkommen blank, Speicherpool ist noch nicht eingerichtet.

VM interessiert mich nicht.

Ich würde gerne paperless-ngx betreiben, bisher lege ich OCR-PDF-Dateien einfach nach dem Scannen auf einem Laufwerk ab. Das hat wenig Struktur und bietet schlechte Recherchemöglichkeiten, das möchte ich mit paperless ändern.

Ich würde gerne das Verteilen von Filmen mit Jellyfin ermöglichen, das funktioniert im Moment mit Infuse auf dem AppleTV nicht zufriedenstellend.

Optionen:

Ich bin absolut unschlüssig, welches RAID ich nutzen soll. RAID 1? Dann verbleiben laufwerksübergreifend ca. 10,2 TB als Gesamtspeicher übrig. 10 TB werde ich allerdings nicht so schnell belegen. Raid 5? Dann könnte ich eine 12 TB aus der DS925+ entfernen und als Backup-Platte in der DS218 nutzen.

Backup:

Weiter verschlüsselt bei Hetzner sichern, ggfs. Speicherkapazität von 1 auf 5, bzw. 10 TB erhöhen. Ich habe hier VSDL der Telekom mit 250 up, 40 down.

Dazu Backup auf entweder a) 2x 6TB externe HDD, oder auf DS218 mit 1x 12 TB Ironwolf, vorausgesetzt RAID 5 auf der DS925+ mit drei Platten.

Optionen, zweiter Teil:

Ich habe hier eine Eaton Ellipse PRO USV DIN, 650 VA bestellt und bin mir nicht sicher, ob ich die wirklich benötige. Letztes Jahr hat es hier in der Nähe eine Trafostation weggehauen, das sollte erst einmal nicht mehr so schnell passieren.

Addendum:

Fragen über Fragen, ich bin, wie beschrieben, im Moment unschlüssig, wie ich weitermachen soll und meine Backup-Strategie verbessern kann. Ich würde mich über Meinungen und Anregungen freuen. VG
 
Hi @limbosa

Was das RAID angeht, stelle deine neue Synology DS925+ einfach auf SRH1 ein. Dahinter verbirgt sich eine automatische RAID-Einstellung. Baust du 2 gleichgroße Platten ein, nimmt es RAID1 (Spiegelung) baust du mehr ein, dann wechselt das auf RAID5, also in deinem Fall mit 4 Platten - 1 Platte mit Paritätsdaten und 3 freie Platten für deine Files die du da drauf legst.

Was den RAM angeht, dürften die 20 GB für den Anfang erstmal ausreichend sein. Mehr schadet aber definitiv nicht. Ich würde da auch auf ECC RAM setzen, das ist schon richtig.

Vor der Inbetriebnahme der DS925+ könnten deine Ironwolfes dir eventuell Probleme bereiten. Wenn die nicht schon in einem Gerät mit DSM 7.3 waren, solltest du vorher erstmal ein Backup anlegen, oder deine Synology auf DSM 7.3 bringen, bevor du die in die neie DS925+ migrierst. Ich bin mir nicht sicher, ob die aktuellen Diskstations schon mit DSM 7.3 ausgeliefert werden, denn zuvor hat man Drittanbieter-HDDs seitens der Firmware in den neuen Modellreihen gesperrt und später ab DSM 7.3 wieder freigegeben. Kann sein, daß deine DS925+ erstmal mit 7.2 startet und dann eventuell nicht bootet, habe da jetzt keine Erfahrungswerte, vielleicht weis da jemand anderes mehr dazu.

Backups würde ich erstmal nicht zwangsläufig in der Cloud machen (Kosten auf Dauer). Lege dir lieber mehrere Festplatten in einen Schrank und wirf da via Dockingstation das wichtigste Zeug da drauf. Bei den Backupplatten würde ich dir da lieber 2x12 TB raten, da passt alles was auf deinem NAS ist drauf und du hast noch eine Platte für ein neueres Backup und dann rotierst du die einfach mal durch und ersetzt das ältere Backup. Da kannst du dir die Verschlüsselung sparen. Wenn du dazu deine Platten noch mit extFAT formatierst, kannst dein Backup auch so machen, daß ein Windows oder Linux-PC die Platten im Falle eines defekten NAS auslesen kann. Ich nutze da HyperBackup, das ist recht einfach zu bedienen und erfüllt auch solche minimalistischen Anforderungen.

Was ich dir empfehlen möchte: Eine USV. Die ist wichtig, falls es einen Stromausfall, eine durchgeknallte Sicherung und so weiter gibt, so hat dein neues NAS die Zeit ordentlich runter zu fahren.

Jellyfyín läuft definitiv auf deinem Modell und Paperless NGX eigentlich auch, via Docker von daher solltest du weniger Probleme bekommen. Ansonsten kannst du dir, was ein DMS angeht auch mal die Demoversion von ecoDMS probieren, das nutze ich derzeit und ist auch sehr toll. Dann kannst du immer noch entscheiden, welches der beiden DMSe es längerfristig auf dein NAS tun sollen.

Was deine Netzwerkanbindung angeht, da denke ich, solltest du vielleicht nochmal drüber schauen, oder dir einen anderen Standort deiner Diskstation suchen, wo das gewährleistet ist. Verbindung über Kabel ist stabiler, als über einen Funkstandard. Vielleicht hast du irgendeinen Raum, wo das gewährleistet ist.

Ich bin selbst auch kein Profi, ich habe erst seit einem anderthalben Jahr NASen von Synology da, konnte aber in der Zeit schon einige Erfahrungen machen, was das angeht. Sind jetzt nur meine Erfahrungswerte und allgemeinere Tips, die ich dir geben kann. Ich hoffe, ich konnte dir dennoch an der einen oder anderen Stelle weiterhelfen.
 
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