DS218 Konfiguration verloren

bitspyer79

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Hallo zusammen...
ich, bzw. meine DS218 hat das Problem, dass sie ihre Konfig plötzlich verliert.
Die Suche brachte mich zwar auf einige Ergebnisse, jedoch nicht in Bezug auf die DS218.
Das Verhalten ist folgendes.
Die DS ist jetzt etwas mehr als 1 Jahr pausenlos in Betrieb und hat tadellos funktioniert.
Gestern Abend das erste gepiepse gehört und direkt mal nachgesehen was das los ist.
Sie ließ sich nich mehr über die von mir vergebene IP aufrufen. Also geschaut welche IP Adresse sie denn wohl haben mag.
Mein DHCP hat ihr eine gegeben unter der ich sie dann auch aufrufen konnte...
Was sahen da meine Augen... DSM soll neu installiert werden weil es zurück gesetzt wurde... Ich dachte nur hääääää.... Da hat doch niemand rumgespielt.
Also gut... DSM neu installiert... 2 mal... die DS lief kurz an, ließ sich auch kurz konfigurieren, piepte wieder und war wieder nicht erreichbar. Das gleiche Spiel von vorne...
Dann habe ich die Kiste aus gemacht weil es mir auch schon zu spät war.... Heute wieder daran gesetzt.... DSM neu installiert...
Schritt für Schritt meine Konfiguration wieder hergestellt... und so lief sie dann auch einige Zeit, bis zum späten Nachmittag und die Konfig war wieder weg...
Die Suche brachte mich, wie gesagt, zwar auf auf einige Ergebnisse, nur nicht bezogen auf die DS218.
Interessant finde ich das bekannte Problem mit dem Reset Schalter bei einem anderen Model..
Was meint ihr ?
Tritt das gleiche Problem bei der 218er auch auf?
Hat das irgendwer schonmal gehabt ?

Bedankt !!!
 

mavFG

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Batterie vom Mainboard schrott?
Festplatte auf fehler geprüft?
Fehlerhafte Speichererweiterung beim RAM gibts ja bei der DS218 nicht.
 

bitspyer79

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Hi mavFG,
erstmal Danke für Deine Teilnahme...
Ja.. die Batterie.. Kenne ich vom PC, wenn die leer ist... Diese zu tauschen sollte ja machbar sein.
Ich habe einmal die Rechnung von der DS rausgesucht... Sie ist noch innerhalb der Garantie. Also habe ich den Händler kontaktiert. Dieser hat mich mit der Technik verbunden.
Dort mein Problem geschildert. Auch mal das Problem mit defekten Resetschalter bei anderen Modellen erwähnt. Er war jetzt nur allgemein fit, jedoch nicht Produktspezifisch.
Er riet mir allerdings davon ab, die Batterie zu tauschen, da ich das Gehäuse dazu öffnen müsste... Ich solle das ganze einschicken und über die Garantie abwickeln...
Hm.. dachte ich mir... Beim PC tauscht man auch die Batterie selber. In der Fernbedienung vom TV auch...
Also habe ich die Batterie nun drin. Die DS wieder angeworfen, erstmal minimal konfiguriert das ich erstmal ein Backup von allem machen kann....
Ich werde sie mal so laufen lassen und wenn sie 1 Tag lang durchhält, wird es wohl an der Batterie gelegen haben.. Sie läuft jetzt aktuell seit einer halben Stunde und das Backup rennt vor sich hin...
Die Platten sind übrigens i.O. Das hatte ich soweit schon gecheckt...

Ich berichte weiter...
 

bitspyer79

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Soooo... der Batterietausch hat das Problem nicht behoben... Am nächsten Morgen wieder nur gepiepe und die Status LED blinkte.
Ein Aufruf im Browser über die von mir vergebene IP war nicht möglich. Hat über DHCP wieder eine andere bekommen.
DMS musste wieder neu installiert werden. Alles wieder weg.
Ich hab die DS jetzt eingeschickt...
 

bitspyer79

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Um das Thema hier mal zu beenden. Habe eine neue Disk Station erhalten....
Was nun wirklich das Problem war, darüber wurde kein Wort verloren.
Ich vermute aber mal, dass das Problem der Resetswitch war....
 

alba81

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Ich hänge mich hier mal an...

Meine DS218 verliert seit Dezember die Konfiguration. Mein Austausch mit dem Synology Support hat mir deutlich gemacht, daß ich mehr von der Materie verstehe als mein Gegenüber, ohne jemand zu nahe treten zu wollen.

Ich habe mich - mangels Downgrade Möglichkeit der FW - zumindest mal manuell über die Updates zurück "gehangelt", mit mäßigem Erfolg. Je nach Update-Stand hielt es mal mehr oder weniger lange.

Im Gegensatz zum o.g. Verlauf habe ich seit Beginn der Symptome ein permanentes Problem mit Verlusten der Netzwerkverbindung. Jeder Verlust der Konfiguration kündigt sich mit mehreren Trennungen vom Netzwerk an.

Mangels eines 60W Netzteils habe ich mal ein 36W Netzteil angehangen, auch das hat keine Änderung gebracht.

Beim letzten Verlust der Netzwerkverbindung habe ich die Stromversorgung getrennt. Danach war die DS nicht mehr per LAN erreichbar, selbst nach etlichen Neustarts blieb die LAN-LED aus. Erst ein Hard-Reset per Knopf hat Abhilfe gebracht; interessanterweise dann mit einem Verlust der Konfiguration...

Was ich nicht verstehe ist - wie kann die Systempartition flöten gehen, wenn es doch ein redundantes System sein soll? SHR scheint hier zu versagen; der Support ging auf meine Frage dazu gar nicht ein.

Ich habe das System nochmal zurück gesetzt und diesmal den HDD.Pool neu konfiguriert, sowohl als RAID1 (und nicht SHR!) und auch als ext4 formatiert, nicht als btrfs. Ich habe mit ext4 bei QNAP bisher gute Erfahrungen gemacht, und hoffe, daß es sich hier wiederspiegelt.

Warum ich das System nicht retourniere? Ich habe keinen Beleg mehr dazu, und laut Support lief die Garantie im November aus. Im Dezember ging das Theater los. Nun mag jeder seinen Teil denken...

Ich werde weiter berichten, für alle, die wie ich keinen anderen Ausweg mehr haben. Falls die o.g. Schritte fehl schlagen steht wohl eine Behandlung der Hauptplatine im Ofen an... :D
 

alba81

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Die oben beschriebenen Maßnahmen scheinen zu greifen; ich habe seit der Umstellung von SHR auf RAID1 und neu-formatierung von btrfs auf ext4 keine Probleme mehr, weder mit LAN-Verlusten, noch mit der Konfiguration. Die DS218 schnurrt wieder wie gewohnt.

Somit scheint sich das Vorgehen als Workaround zu eignen, ich würde mich freuen wenn mehr Betroffene diesen Weg versuchen könnten. Sollten sich wider Erwarten doch noch Probleme ergeben werde ich hier berichten.
 

synfor

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Das System und dessen Konfiguration befand sich nicht auf dem SHR und jetzt auch nicht auf dem von dir angelegten RAID1. Auch auf das Filesystem vom System hast du keinen Einfluss.
 

alba81

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Cool - wie auch immer, scheint es dennoch geholfen zu haben ... wo liegt die Systempartition dann?
 

ottosykora

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die liegt auf allen Disks zwar , aber du hast keinen Einfluss drauf und hast auch keinen Zugriff und kannst sie also auch nicht in etwas formatieren
 

alba81

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Aber wenn doch das System auf den Platten liegt, und es handelt sich um ein Mirror-Set - wie kann dann die "Systemkonfiguration verloren" gehen? Ich versuche ja nur den Aufbau zu verstehen; abhängig vom weiteren Verlauf muss ich mich entscheiden, ob ich bei Synology bleibe oder einen anderen Anbieter wähle, falls dann doch ein neues System her muss.
 

alba81

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Erschließt sich mir nicht - wenn auf einer Platte die Systempartition ausfällt, wofür habe ich dann die Redundanz im Mirror-Set? Es ist ja nicht so, als würden sich einzelne Parameter verstellen oder verloren gehen - es ist die gesamte Partition.

Wie ich geschrieben habe, habe ich eben nicht mehr die Option das Gerät ausgetauscht zu bekommen (was 1 Monat nach Ablauf der 2 Jahre ab Fertigung durchaus noch im Bereich der Kulanz bei Synology verortet werden könnte), und möchte mich nicht damit abfinden, daß das Gerät nun defekt sein soll. Und ich muss ehrlich gestehen - wenn ich die Beiträge der letzten Jahre, über etliche Modelle von Synology verteilt, so durchlese, habe ich das Gefühl, daß hier ein Bug im System sitzt, der nicht wichtig genug zu sein scheint, um ihn zu suchen.

Am Ende stelle ich mir die Frage, ob hier ein Konzeptionsfehler/Designfehler vorliegt, wenn ein - eigentlich - redundantes System ausfällt. Ich setze beruflich eine QNAP ein, und habe hier nichts ansatzweise vergleichbares finden können.
 

ottosykora

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na ja, wenn etwas gespiegelt wird und auf der einen Platte was gelöscht wird, wird es im gleichen Augenblick auch auf allen anderen gespiegelten Platten gelöscht.
Die Spiegelung ist da wenn eine Platte plötzlich gar nicht vorhanden ist, dann ist der Bestand immer noch auf der nächsten Platte. Das ist doch bei allen gespiegelten Daten so, hat eigentlich nichts mit Syno zu tun und ist auch kein Konzeptfehler. Hat mit Verfügbarkeit zu tun und weniger mit Backup von etwas.

Wie genau die Systempartionen funktionieren und warum da etwas einfach verloren geht weiss ich nicht, normaler User hat nicht so einfach Zugriff oder direkten Einfluss darauf was in dem System läuft.
 

alba81

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na ja, wenn etwas gespiegelt wird und auf der einen Platte was gelöscht wird, wird es im gleichen Augenblick auch auf allen anderen gespiegelten Platten gelöscht.
Die Spiegelung ist da wenn eine Platte plötzlich gar nicht vorhanden ist, dann ist der Bestand immer noch auf der nächsten Platte. Das ist doch bei allen gespiegelten Daten so, hat eigentlich nichts mit Syno zu tun und ist auch kein Konzeptfehler. Hat mit Verfügbarkeit zu tun und weniger mit Backup von etwas.
- gut, gehe ich mit, auch wenn es sich mir nicht erschließt, warum das RAID den Ausfall der Partition nicht erkennt, aber das scheint ein anderes Thema zu sein.

Das System und dessen Konfiguration befand sich nicht auf dem SHR und jetzt auch nicht auf dem von dir angelegten RAID1. Auch auf das Filesystem vom System hast du keinen Einfluss.
Dies stimmt ja dann nur teilweise, denn das System liegt durchaus auf dem RAID, da es auf den Platten liegt.

However - mir ist schon klar, daß keiner der Anwender in diesem Forum etwas sagen kann, was da genau im System passiert. Ich habe nicht mit belastbaren Antworten gerechnet, ich teile eigentlich nur meine eigene Erfahrung mit diesem Thema und versuche diese anderen Betroffenen zur Verfügung zu stellen, weil es offensichtlich eben nicht notwendig ist das System zu ersetzen.

Seit der Umstellung habe ich keinen Pieps mehr von meiner DS gehört, und da muss ich leider sagen - SHR scheint einen Bug zu haben. Um dies bestätigen zu können müssten wir mehr Feedback von Betroffenen haben, welches RAID konkret am ausgefallenen System eingesetzt worden ist.
 

synfor

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- gut, gehe ich mit, auch wenn es sich mir nicht erschließt, warum das RAID den Ausfall der Partition nicht erkennt, aber das scheint ein anderes Thema zu sein.
Gab es denn einen Plattenausfall, der hätte erkannt werden müssen?


Dies stimmt ja dann nur teilweise, denn das System liegt durchaus auf dem RAID, da es auf den Platten liegt.
Doch das stimmt vollständig. Es gibt da nicht nur ein RAID (je ein RAID1 für System und Swap zusätzlich zu deinem für die Daten) und die Platten befinden sich nicht als ganzes in einem einzigen RAID. Die Platten werden in Bereiche unterteilt (Partitionen), jeder Bereich/Partition ist Teil eines anderen RAIDs oder auch mal ungenutzt.

Seit der Umstellung habe ich keinen Pieps mehr von meiner DS gehört, und da muss ich leider sagen - SHR scheint einen Bug zu haben. Um dies bestätigen zu können müssten wir mehr Feedback von Betroffenen haben, welches RAID konkret am ausgefallenen System eingesetzt worden ist.
Wieso führt dieser Bug zum Verlust der Konfiguration, die gar nicht auf dem SHR gespeichert wird? Abgesehen davon ist das SHR eh nur eine geschickte Kombination aus Partitionierung, Software-RAID und LVM. Die "Intelligenz" des SHRs liegt in den Tools zu deren Verwaltung die das alles ermöglichen ohne alles manuell mit zig Tools über ein Terminal verwalten zu müssen.
 

alba81

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Doch das stimmt vollständig. Es gibt da nicht nur ein RAID (je ein RAID1 für System und Swap zusätzlich zu deinem für die Daten) und die Platten befinden sich nicht als ganzes in einem einzigen RAID. Die Platten werden in Bereiche unterteilt (Partitionen), jeder Bereich/Partition ist Teil eines anderen RAIDs oder auch mal ungenutzt.
Ich weiss nicht, ob wir über unterschiedliche Systeme sprechen - die DS218 hat nur zwei Festplatten, und beide werden identisch formatiert im RAID1, ich habe beide Platten am PC geprüft. Beide werden als Bestand eines RAID1 erkannt. Sämtliche Dokumentation zum Thema RAID 1 beschreibt das Mirror-Set als ein Verbund zweier - vom Inhalt her - identischer Platten, welche bei Ausfall sofort auch einzeln arbeiten könnten. Somit liegt das System durchaus auf dem RAID1, und eben zuvor SHR.

Wieso führt dieser Bug zum Verlust der Konfiguration, die gar nicht auf dem SHR gespeichert wird? Abgesehen davon ist das SHR eh nur eine geschickte Kombination aus Partitionierung, Software-RAID und LVM. Die "Intelligenz" des SHRs liegt in den Tools zu deren Verwaltung die das alles ermöglichen ohne alles manuell mit zig Tools über ein Terminal verwalten zu müssen.
Wie oben geschrieben - wird sie doch auf dem SHR/RAID gespeichert. Da die Volumes vom SHR verwaltet werden, kann der Bug nur dort liegen. Mir ist schon klar, was SHR ist - eine proprietäre Lösung nannte man das früher. Ein selbstgestricktes "irgendwas", was Standards verbiegt und mit keine anderen System funktioniert. Wer mit NAS, SAN, RAID usw arbeitet, sollte wissen was er tut und es nicht von solchen "Tools" bewerkstelligen lassen, die auch nur von Menschen programmiert werden - nur eben nicht mit einer solch breiten Basis an Erfahrung und Unterstützung wie bei standarisierten Systemen.

Warum mein System als SHR lief? Habe ich wohl in der Einrichtung "durchgeklickt", denn mein WD Nas vorher lief auf als RAID1, und ich wollte auch nix anderes.

Bekommt ihr eigentlich Provision von Synology für neue Geräte? Oder wäre es dann doch vielleicht im Sinne der Community, zu versuchen gemeinsam zu verstehen warum das passiert was passiert?

Mein Beitrag war an "Leidensgenossen" gerichtet, um einen Workaround zu finden.
 
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synfor

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Du solltest bei deiner Platte aus der DS218 aber nicht nur ein RAID1 sehen sondern derer 3. Schau also noch einmal genau hin.

So sieht das hier bei einer Platte aus einer DS418 aus:
synology_partitionen.png


Die Volumen werden nicht vom SHR verwaltet. Du hast ja jetzt auch ohne SHR ein Volumen oder?

SHR ist auch nicht proprietär, da werden unter der Haube auch nur die Linuxstandardtools benutzt, was z. B. die Datenrettung an Linuxrechnern ermöglicht. Und das ganz ohne irgend ein proprietäres Tool von Synology nutzen zu müssen.
 
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alba81

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Das RAID ist die Art, wie die Daten auf die Platten geschrieben und ggf. verteilt werden (würden - bei Raid 0 und anderen Stripe-Sets). Und in meinem Volume, was Bestandteil des RAID ist und von diesem verwaltet wird, habe ich mehrere Partitionen - ich habe auch nie etwas gegenteiliges behauptet.

Das Bild kenne ich - ich habe die Platten bei mir im PC eingebaut gehabt, und kenne die Partitionierung. Aber diese Partitionierung ist auf beiden Platten identisch, es gibt keine Paritäten die "über Kreuz" abgelegt werden im RAID1. Im SHR vermutlich schon, so liest sich für mich zumindest die Beschreibung dessen.

RAID ist der Unterbau, auf dem die Volumeverwaltung läuft. Sorry, aber davon lasse ich mich auch nicht abbringen - ich verwalte seit über 10 Jahren die Serversysteme meiner Arbeitgeber, und habe nun mal meine eigenen Erfahrungen damit.

Proprietär ist alles, was vom Standard abweicht. Die Datenrettung muss auch auf Windows/Unix/MacOS funktionieren, dafür müssen die im Standard definierten Paramter übereinstimmen - dann kann ich das Volume auch per ext4-Treiber im Windows System einbinden und über Tools recovern. Habe ich kürzlich auf einem QNAP ausführen müssen, ging problemlos bei RAID1.

Allerdings habe ich es bisher nicht versucht, und ich werde mein System nicht auf SHR formatieren, um hier den Beweis zu erbringen - oder eben auch nicht. Ist mir zu viel Aufwand.

Wie auch immer wir es drehen - da ich ja offensichtlich nur die Daten-Partition mit ext4 formatiert habe, scheint es die Umstellung von SHR auf RAID1 gerichtet zu haben. Und mit jeder Stunde, jedem Tag der weiter ins Land geht, ohne dieses nervige Gepiepse, bestärkt mich in meiner Meinung.
 
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ottosykora

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Ich habe es immer so verstanden:
egal wie die Daten Partitionen verwaltet werden, ob sie im Rais1, SHR, Raid0 oder sonst was erstellt sind, System kümmert es nicht. System hat ein eigenes Raid und ist ihm auch egal wie der User seine ihm zugängliche Partitionen verbindet oder nicht verbindet.