DS214 play gegen DS218 play

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Hallo Zusammen,
ich verfüge seit Jahren über die DS214 play. Diese DS hatte ich mir für Backups und zum streamen von selbst geschnittenen Filmen gekauft.
Da immer mehr AVC H.264 -4 K Filme dazukamen zeigte die DS 214 schon beizeiten Ihre Grenzen - Filme über 80 MBit/s waren nicht mehr abspielbar.
Die Überganglösung mit einem Medaplayer war ebenfalls zu kompliziert und nur auf 1 FS begrenzt nutzbar.
Danach gab es seit 2 Jahren die Lösung eine SSD über die Fritzbox 7590 mittels USB3 und Mediaplayer zu nutzen.
Diese Lösung zeigt sich jedoch immer wieder als instabil. Mal geht es, mal stockt das abspielen und bricht ab. Von AVM kommen immer wieder 08/15 Kommentare die keine Stabilität aufweisen. Somit nutze ich die DS214 zur Zeit nur noch für Backups meiner PC`s.

Meine Fragen:
  1. Bring der Wechsel auf die DS218 play dafür stabile Vorteile?
  2. Ist eine höhere Übertragung (bis 100 MBit/s) dann per WLAN über die Fritzbox möglich
  3. die DS218play kann auch AVC H.265 - ist auch ein abspielen mit 10 Bit Farbtiefe möglich
  4. die entscheidende Frage - ist ein Wechsel der 214 play auf die 218 play möglich ohne dass dabei die Festplatten bei dem Tausch neu formatiert werden ?
Danke für Eure Hinweise

Gruß Klaus
 

Videobearbeitung

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Hallo,
zwichenzeitlich habe ich gefunden dass H265 auch in 10 bit geht, nur wird dieses Format auch über das Netzwerk, sprich die Fritzbox übetragen?
Ich überlege gerade, ob es dann sich lohnt eine DS118play zu kaufen und darin eine schnelle 1 TB SSD einzubauen und das Backupsytem mit der DS214 play so zu lassen wie es ist.
Zur Zeit nutze ich knapp 500 GB für Filme. Wenn ich die geschnittenen künftig in H.265 ausgeben kann sind die Dateigrößen auch nicht mehr so groß wie bei UHD in H.264.
Die Filme kann ich dann auf der DS214 als Backup sichern. Dort habe ich 2 x 4 TB NAS Festplatten von Sengate installiert, sind mit 40 % ausgelastet
In diesem Fall - welche SSD würdet Ihr empfehlen.

Gruß Klaus
 

Thorfinn

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Bei dem ganzen video muss man aufpassen. Wie liegt das vor, soll das "on the fly" transkodiert werden?
Welches Protokoll? DLNA oder http?

Dem Router ist es ersteinmal egal wie die Videodaten kodiert sind, für den sind das nur TCP/IP oder UIP Packete.
Wenn du aber stabilen Durchsatz haben willst, dann ist wLAN immer die dritte Wahl.
Bedenke: wLan ist geteilte Bandbreite und die Nettobandbreite ist geringer als die Bruttobandbreite. Kabel hat Vorteile.

Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied: Eine SSD wird wenig helfen, in einer 218play im RAID Betrieb gar aufgerieben. Entscheidend ist ob die DS die Daten überhaupt so schnell ins Netz schaufeln kann und ob sie da so schnell durchkommen.

Was das nicht näher spezifizierte AVM Gerät kann, weiss ich nicht.

Migration: siehe Handbuch.
 

Videobearbeitung

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Hallo Thorfinn,
Danke für die Hinweise, zu Deinen Fragen:
  1. DLNA Protokoll - über Mediaserver des FS 58DX904​
  2. meine Angaben im Mesh der Fritzbox 7590 : 780 MBit/s zum 2400 Fritz Repeater der gibt 300 MBit/s an den FS alles im 5GHz Bereich​
  3. die in AVC H.264 ausgegeben Videofilme haben eine Bitrate von max. 90 MBit/s​
  4. vorher hatte ich das Streaming über den LAN am FS vorgenommen, da kam es jedoch ab und zu zum stocken, da die LAN Schnittstelle im FS nur 100 MBit/s groß ist​
Ich habe im Netz mir auch die DS 220 + angeschaut, scheint leistungsfähiger zu sein als die DS 218 play. Leider habe ich nichts zu den unterstützenden Videoformaten gefunden. Wichtig wäre mir schon die Übertragung des H.265 mit 10 Bit farbtiefe. ich könnte dann die UHD Filme in diesem Format mit 60 MBit/ s ausgeben bei gleich guter Qualität. Währe dafür die DS 220+ besser?
 

Thorfinn

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ad 1) DLNA schiebt die Datei auf den Klienten - keine Transkodierung. Da braucht man keine dicke CPU wie in einer DS 220+. Da müssen nur die Platten sauber laufen.

ad 2) Ich habe keine - also Null - Ahnung von AVM Produkten. Nur eine Frage: Sind deine Angaben zu Durchsatzraten vor Ort gemessen und wenn ja wie oder sind das Zahlen die auf einer Papschachtel stehen?
Was kann denn der Fernseher über wLan fressen - ebenfalls nur 100 Mbps

ad 3) zur Netzwerkdatenrate der Videodatei musst du den Protokolloverhead addieren. Bei wLan noch einen tüchtigen Fehlerkorrekturfaktor anwenden.

ad 4) wundert mich nicht, s. ad 3.

Du könntest versuchen über smb die Daten zu ziehen. Wenn denn der Fernseher ausreichend RAM hat um einen Buffer anzulegen.
Über http mit der Videostation zu streamen wird dir mehr Komfort aber mehr Ärger mit der Bildqualität bescheren.
 

peterhoffmann

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NAS-Funktion in der FB:
Die FB ist in allererster Linie ein Router. Dinge, wie die "NAS-Funktion" sind nicht ausgereift und zu langsam. Die CPU der FB packt da keine höheren Datenraten. Für ein paar Dokumente ok, alles andere kann man gleich vergessen.

Zur Verbindungsstrecke (NAS => FS):
Das NAS gibt die Daten an die FB, die über WLAN an den Repeater, der über WLAN an den FS... und über diese Holper-die-Polter-Verbindung soll 2 Stunden lang ein Stream mit kontinuierlich 80MBit/s laufen?!

Solche Holperstrecken funktionieren für das Handy und Smartphone. Da kommen aber nur vereinzelt Daten zum Surfen, Mailen und Chatten.

Bei einem gestreamten Film sieht das ganz anders aus. Da muss der Datenverkehr ohne Stocken laufen, über Stunden. Dafür alleine ist WLAN schon ungeeignet. Wenn dann noch ein Repeater als Zwischenstation ins Spiel kommt, man dazu vielleicht noch in der Stadt wohnt, wo 30 andere Router wie wild durch die Gegend funken, ist das Ruckeln vorprogrammiert. Von den 4K und 80Mbit, sowie von der WLAN-Karte im FS will ich gar nicht erst anfangen.

Ja, ich weiß, manchmal sind die örtlichen Gegebenheiten einfach nur Mist und ein Kabel ist schwierig zu verlegen. Aber eine Kabelverbindung ist das einzig Vernünftige bei den Voraussetzungen.

Ich erwähne es nur ungern, da es auch nur eine Krückenlösung ist: Bevor ich über diese Strecke einen Stream über WLAN schicke, würde ich eher ein Steckdosen-LAN ausprobieren. Je nach Zustand der Hausinstallation kann das viel stabiler sein.

Zur NAS-Auswahl:
Wenn man jetzt schon umsteigt, dann nicht auf die DS218play, sondern gleich eine DS220+ und etwas Extra-RAM. Der Hunderter macht den Kohl auch nicht mehr viel fetter. ;-)
 

peterhoffmann

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Ich habe mal versucht herauszubekommen wie schnell das WLAN-Modul im FS ist. Die Information liefert Panasonic nicht.

In einem Forum habe ich einen Beitrag dazu gefunden. Dort war die Rede von brutto 270MBit/s, was dann ca. 135 Mbit/s netto ergibt. Wie man sieht, auch hier ist man schnell am Ende der Fahnenstange, sprich es ist wenig Luft nach oben, wenn der Stream schon 80Mbit/s hat.

Der Ethernet-Anschluss hat aber wohl auch nur 100Mbit/s (Fast-Ethernet). Ist also auch nicht besser, nur viel stabiler.

Fazit:
Alle Geräte (NAS, Daten-Wegstrecke, FS) arbeiten nah oder über dem Maximum. So wird das leider nichts.

Lösung:
  • Neues NAS (z.B. DS220+)
  • Wegstrecke verbessern (gleich Kabel verlegen oder Power-LAN ausprobieren)
  • Mediaplayer (Allesfresser) kaufen und den FS als reines "Anzeigegerät" (be)nutzen
 

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Danke für Eure Hinweise, ich werde mir das System nochmals durchdenken. An einen neuen Mediaplayer habe ich auch schon gedacht. Wenn ich die Festplatte an den USB 3 Anschluss am FS anschließe, laufen die Filme auch sauber, nur nicht in H.265. Mit PowerLan habe ich es auch schon probiert, lief ebenfalls nicht stabil.
Ich glaube das mit den Streamen in verschiedenen Räumen kann ich wohl vergessen. Es wird, wie gehabt, die Ein - FS Lösung bleiben, unterstützt mit einem Mediaplayer der auch H.265 kann.
Vor dem Problem stand ich schon vor ein paar Jahren als ich auf UHD Filmen umstieg. Meine DS 214 play kam nicht mehr mit und ich musste auf einen Mediaplayer - eben nur mit 1 FS umsteigen. Dieser HiMedia war aber in der Bedienung so schlecht, dass ich wieder als Zwischenlösung die neue Fritzbox nutzte, welche aber nicht stabil läuft. Ich dachte dass die Technik zwischenzeitlich ausgereifter ist und 300 MBit die angezeigt anliegen auch annähernd soviel sind. Mal schauen wie bei den Mediaplayern die Weiterentwicklung vorrangegangen ist.
 

peterhoffmann

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Meine persönliche Meinung:
Man schafft sich das Problem selber, da man Mann oft dazu neigt immer sofort auf den nächst schnelleren Zug aufzusteigen. So bewegt man sich immer am oberen Ende des zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten und bringt sich selbst in einen weiteren Zugzwang.

Beispiel: Bildschirmgröße
Vor 15 Jahren wurden die Röhrenfernseher abgelöst (sehr gute Entwicklung). Zu diesem Zeitpunkt bewegten sich die Flachbildfernseher im Bereich von 22" bis 40". Vor 10 Jahren stieg die normale Größe auf ca. 32" bis 46".

In den letztem Jahren gab es nur noch größer und dünner, sprich wir sind jetzt bei 55", eher 65" bis 75" (fast 2m Diagonale) angekommen, die einem der Kistenschieber im Mediamarkt andrehen will.

Wenn man sich aber solche "Kinoleinwände" ins Wohnzimmer holt, bekommt man unweigerlich Probleme mit der (dann nötigen!) hohen Auflösung um überhaupt noch ein (artefaktloses) Filmerlebnis zu haben. Das zieht Nachinvestitionen nach sich, u.a. teure UHD-Pakete von mehreren Streaminganbietern, stärkeres NAS, größere HDDs im NAS (4K-Filme), viel größere Files (4K), sowie Umstieg von WLAN auf Kabel für den TV.

Und wofür? Damit man auf 1,91m Diagonale einen Film oder Fußball gucken kann? Ist das Erlebnis auf einem 46" bis 52" Fernseher wirklich so viel schlechter? Ich persönlich finde nein. Aber auf so einem Fernseher kann man noch getrost Inhalte in FullHD, je nach Qualität auch 720p konsumieren. Und damit entspannt sich auch die Lage bei der Datenbeschaffung, sprich keine teuren UHD-Pakete mehr, das alte NAS werkelt weiter, WLAN zum Befüllen des TVs reicht wieder und die Filmfiles sind kleiner (5GB statt 40GB).

Ich will hier niemanden missionieren. Also bitte nicht falsch verstehen. Ich möchte (wenn überhaupt) nur zum Nachdenken anregen um vielleicht hier und da einfach nicht jeder Sau hinterherzulaufen, die andere durchs Dorf treiben.
 
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