DS120 j: 3 Festplatten angeblich voll

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rhinozeros

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Ich habe mir vor einiger Zeit eine DS120 j zugelegt und selbige jetzt nach der Neuanschaffung eines Computers in Betrieb genommen. Intern werkelt eine SSD, extern sind via USB zwei SSD angeschlossen, alle drei mit jeweils 1 TB. Intern will ich ein Backup der Daten anlegen, die mir als eines Backups würdig erscheinen, extern nochmal extra Backups für Musik und Fotos. Alle drei Festplatten werden als voll angezeigt, Backups mit Ashampoo Backup Pro sind so nicht möglich, obwohl nur 600 GB (intern) und jeweils 200 GB (externe SSD) auf den Festplatten abgelegt sind. Wenn ich die Festplatten von der DS120j trenne und direkt via USB an den Computer anschließe, wird auch die richtige Speicherbelegung angezeigt.
Ich habe mich mit großem Gedulds- und und vor allem Zeitaufwand durch das Forum (z. B. den unter meinem Beitrag stehenden Thread) und diverse Hilfetexte und "Anleitungen" von Synology gewühlt und dabei den Eindruck bekommen, dass es nur promovierten Informatikern vergönnt ist, bei einer Synology-NAS von 1 TB vorhandenem Speicher tatsächlich 1 TB Speicher (oder etwas weniger wegen der Umrechnung und möglicherweise einigen notwendigen Betriebssystemdateien) zu nutzen.
Vielleicht findet sich hier jemand, der einem DAU (alter weißer Mann) in verständlichen Worten Schritt für Schritt erklären kann, was zu tun ist, falls man überhaupt etwas tun kann.
PS: Falls ich den Unmut der Forum-Moderatoren mit der Neueröffnung einer Diskussion entfache, bitte ich ich um Entschuldigung. Ich hatte schon in Erwägung gezogen, meinen Beitrag dem vorigen Thread hinzuzufügen, habe mich dann aber anders entschieden.
 
Willkommen im Forum. Kannst du noch Screenshots nachreichen? Wie machst du denn das Backup der DS Daten? Wo/wie machst du das Backup von Ashampoo?
 
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Wenn dir ALLE Freigaben als voll angezeigt werden, hast du überhaupt die Schreibrechte darauf?

Denn zumindest die interne Platte sollte dir, sofern du alles korrekt eingerichtet hast, die Datenübertragung ermöglichen.

Ich würde Mal eine Baustelle nach der anderen angehen.

0.5. Der Benutzer welchen du verbindest sollte NICHT der admin sein.
Der Admin wird nur genutzt um Einstellungen zu machen, alles andere wird mit einem normalen Benutzer erledigt.

1. Hat dieser normale User lese- und Schreibrechte auf den gemeinsamen Ordner?

2. Wie hast du die NAS mit dem PC verbunden? (Per SMB als Netzlaufwerk eingebunden nehme ich an?)

3. Kannst du über den Dateimanager manuell Daten kopieren? - falls nein stimmt was mit 1 nicht



Edit:
ein weiteres Problem welches ich in den letzten Monaten ein paar mal im Zusammenhang mit NAS gesehen habe:
Windows scheint in einem ihrer letzten Updates SMB Signing aktiviert zu haben, aber nur für bestimmte PCs?

kann man im Windows Terminal prüfen mit
Code:
Get-SmbClientConfiguration | Select-Object RequireEncryption, RequireSecuritySignature
und die Ausgabe sollte so aussehen:
Code:
RequireEncryption RequireSecuritySignature
----------------- ------------------------
            False                    False

Mit Synologys hatte ich das zwar bisher noch nicht gesehen, kenne deine Konfiguration jedoch nicht also ist ein Prüfen ggf Sinnvoll bevor wir eine Einstellungsorgie hinter uns bringen und dann Windows dran schuld ist xD
 
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Hmm diese Kombination hab ich auch noch nie gesehen. Entweder war immer True/True oder False/False :D

Nun gut:
mit
Code:
Set-SmbClientConfiguration -RequireSecuritySignature $false
und
Code:
Set-SmbClientConfiguration -RequireEncryption $false
kann man die beiden Optionen steuern.

Sollte das umschalten keine Abhilfe schaffen, müssen wir doch in deiner NAS Konfiguration suchen.
Falls du danach den False/True (Ausgangs-)zustand wiederherstellen willst, kannst du am passenden Befehl $false durch $true ersetzen
 
@Ronny1978

Hier zwei Bildschirmfotos. Ich habe bei der Gelegenheit gemerkt, dass ich die Kapazitäten meiner Festplatten nicht kenne. Bei dieser Festplatte sind es nur 500 GB. Das sollte aber prinzipiell keinen Unterschied machen.
Das erste Bild zeigt die Eigenschaftsangabe in der FileStation
Das zweite Bild zeigt die Eigenschaftsangabe der direkt an den PC via USB angeschlossenen Festplatte.
Das dritte Bild zeigt die Eigenschaftsangabe der Festplatte am USB-Port der DS120j im Explorer als Netzlaufwerk. Da werden wieder 1000 GB angezeigt.
Ich liefere noch ein Bildschirmfoto zu Ashampoo Backup.

Eigenschaften von Synology Musik in Filestation im Explorer.jpgEigenschaften von Synology Musik in Filestation.jpgEigenschaften von Synology Musik im Windows-Explorer.jpg
 
Da hat die Forum-Software die Reihenfolge der Bilder durcheinander gebracht. E ist die direkt angeschlossene Festplatte, K das Netzlaufwerk.
 
QSkyhigh

Ausgabe auf Deinen Code:
Bestätigung
Möchten Sie diese Aktion wirklich ausführen?
Der Vorgang "Modify" auf dem Ziel "SMB Client Configuration" wird ausgeführt.
[J] Ja [A] Ja, alle [N] Nein [K] Nein, keine [H] Anhalten [?] Hilfe (Standard ist "J"): j
Set-SmbClientConfiguration : Zugriff verweigert
In Zeile:1 Zeichen:1
+ Set-SmbClientConfiguration -RequireEncryption $false
+ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
+ CategoryInfo : PermissionDenied: (MSFT_SmbClientConfiguration:ROOT/Microsoft/...ntConfiguration) [Set-S
mbClientConfiguration], CimException
+ FullyQualifiedErrorId : Windows System Error 5,Set-SmbClientConfiguration

Wenn ich jetzt Deinen ersten Code eingebe kommt immer noch False und True

Mal als Admin probieren?
 
Ja das abrufen der Optionen benötigt keine Admin Rechte, das ändern hingegen schon.
Sorry, hätte ich dazu schreiben sollen.

wie gesagt das ist nun erstmal ein Schuss ins Blaue weil ich das auf der Arbeit in letzter Zeit öfters gesehen habe.

Deine Screenshots sehen jedoch eher so aus, als hättest du keine Berechtigung auf die Freigaben.
Was mich wundert ist dann aber: wie hast du die verbunden bekommen? - Wenn ich einen Ordner ohne Berechtigung anbinden möchte, verlangt Windows sofort nach einem Passwort und lässt mich ohne dieses keine Verbindung herstellen.

Hast du an den Berechtigungen herumgedreht?
 

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Ich weiß nicht, wie ich da was "drehen" soll, aber ich habe im Explorer zur Einbindung als Netzlaufwerk das Passwort eingegeben, das entsprechende Eingabefenster hast Du ja gepostet. Und Ashampoo wollte sowohl meinen Benutzernamen als auch das Passwort wissen.
 
Das mit SMB Signing ist doch nichts weiter als stochern im Nebel.

Was ich da in den Screenshots sehe, ist folgendes: Er sichert da die MusiK des unter einem Laufwerksbuchstaben angemeldeten gemeinsamen Ordner in einen Unterordner desselben. So kann man sich ganz leicht selbst in den Fuß schießen. Dass das Backupprogramm das zugelassen hat, liegt sicherlich daran, dass auf die Quelle (im Screenshot leider nur Ordner (1) genannt) über den Laufwerksbuchstaben, auf das Ziel aber direkt über den UNC-Pfad zugegriffen wird. Das würde das Volllaufen des Speicherplatzes erklären.
 
Ich hatte bei der Erstellung des Backupplanes als Ziel das Laufwerk K angegeben. Ashampoo hat dann ohne meine Mitwirkung dieses Ding daraus gemacht, was Du als UNC-Pfad bezeichnest, also offensichtlich das, was in der ersten Zeile als Speicherort steht. Das hätte ich NIE so hinbekommen (wie gesagt: DAU).
 
@synfor wie erklärst du dann, dass DSM nur 57,11GB Speicherplatzverbrauch des Ordners anzeigt?
Windows zeigt 0byte nur bei Ordnern, welche man nicht eingebunden oder überhaupt keine Rechte dazu hat.
Bei eingebunden mit Lese oder Schreibrechten zeigt es den verbleibenden speicherplaztz an.

Wie kann es also sein, dass hier bei einem Eingebundenen Ordner alles voll sein soll, während DSM das nicht zeigt?
Es sei denn, hier wird noch mit anderen Tools (Drive und Versionierung?) gearbeitet.


Ich weiß auf was du raus willst, das gibt eigentlich einen Loop da das Backup-Programm die gerade gesicherten daten erneut sichern will.
Aber das müsste sich dann ja in DSM auch bemerkbar machen.

und ja, das mit dem SMB Signing war etwas, dass ich zuerst versuchen wollte, denn das hab ich auf der Arbeit in letzter Zeit öfters als Problem behoben.
frisst ja kein Brot und ist ein Befehl.

@rhinozeros das beste was du tun kannst:
in DSM mal den Speicheranalysator durchlaufen lassen und schauen WO die Daten liegen welche deinen Speicher voll machen. (sofern er überhaupt wirklich vollgelaufen ist, was du um SpeicherManager siehst)
 

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@rhinozeros du sicherst dem Namen nach irgend etwas auf Laufwerk K und wählst als Ziel Laufwerk K? So macht man doch kein Backup und dass das das Backupprogramm überhaupt ohne dicke fette Warnung zugelassen hat, spricht nicht gerade für das Programm. Dito das ungefragte Wechseln zu UNC-Pfaden. Aber immerhin scheint das so schlau zu sein, nicht in einer Endlosschleife zu landen. Wobei, vielleicht konnte das Programm mangels Rechte auch gar kein Backup erstellen und ist deshalb nicht in eine Endlosschleife gelangt.

@Skyhigh das sieht mir dann eher nach fehlenden Rechten aus. Wie gesagt, die Infos hier im Thread lassen nicht mehr als Stochern im Nebel zu.
 
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"du sicherst dem Namen nach irgend etwas auf Laufwerk K und wählst als Ziel Laufwerk K?" - Das verstehe ich nicht. Ich gebe bei Ashampoo eine Quelle (bei mir R:\Musik) und ein Ziel an, hier das Laufwerk K:. Ashampoo fügt von allein "Ashampoo Backups" zu, also insgesamt als Ziel K:\Ashampoo Backups. Den UNC-Pfad hat, wie gesagt, Ashampoo allein fabriziert.
 
Das war aus dem Screenshot nicht ersichtlich. Bei Quelle steht ja nur Ordner (1). Das bringt mich aber zu der Frage, warum man für den Namen des Jobs so eine irreführende Bezeichnung (Musik auf K) wählt. Das hat mich überhaupt erst auf die Vermutung gebracht.

Das Anlegen eines Ordners für die Backups und einen Unterordner pro Job ist dagegen schon sinnvoll. Der Wechsel zu UNC-Pfaden im Prinzip auch, aber bitte nicht ungefragt. Oder kam da beim Einrichten diesbezüglich eine Meldung, die du bestätigt hast? Nicht dass ich da völlig unberechtigt etwas annehme.
 
"irreführende Bezeichnung" - Das liegt im Auge des Betrachters, für mich ist das eindeutig.
"aber bitte nicht ungefragt" - Doch, das war es, hat mich aber nicht gestört. Als DAU vermutete ich, dass sich Ashampoo dabei etwas gedacht haben wird.
Bloß bringt mich das alles jetzt der Lösung meines Problems nicht näher.
 
den Eindruck bekommen, dass es nur promovierten Informatikern vergönnt ist, bei einer Synology-NAS von 1 TB vorhandenem Speicher tatsächlich 1 TB Speicher (oder etwas weniger wegen der Umrechnung und möglicherweise einigen notwendigen Betriebssystemdateien) zu nutzen.
Das liegt sicher nicht an der Umrechnung sondern einfach daran, dass Synology und wohl auch immer noch MS in Windows die falschen Präfixe verwenden. Wenn beide 1 TB anzeigen sind das eigentlich 1 TiB (10^12 vs. 2^40 Bytes).

Zeige doch einfach mal Screenshots vom Speichermanager von den Speicherpools/Volumen (alles aufgeklappt bitte) und Systemsteuerung > Externe Geräte. Dann auch noch Systemsteuerung > Gemeinsame Ordner vom Ordner die Eigenschaften Tab Berechtigung und von der Filestation Screenshots vom Tab Berechtigungen der Eigenschaften der gemeinsamen Ordner der externen Laufwerke.
 
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