Dateien freigeben - Konflikt mit Kunden-Firewall

Zweimot

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Wir haben ein Problem mit Freigabelinks von File Station. Also mit den Links, die wir an Außenstehende – Kunden, Mitarbeiter – senden und womit diese für sie freigegebene Daten von unserem Server herunterladen können. Manche unserer Kunden können den Links nicht öffnen. Der Grund liegt nach meiner Erkenntnis an deren Firewalls. Diese reagieren offenbar auf die Ports, die File Station nutzt. Standard ist ja Port 5000 bzw. 5001, und diese mögen manche Firewalls nicht gerne.

Als Lösung würde ich gerne einen Standard-Port für die Freigabelinks von File Station nutzen, zum Beispiel 443, den Standard für verschlüsselte Übertragungen, bei dem keine noch so scharf eingestellte Firewall dichtmacht. Lässt sich aber nicht bei File Station eintragen. Hat jemand eine Idee?
 

Synchrotron

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Den Port extern im Router öffnen, intern dann passend auf einen anderen, in der DS dafür vergebenen Port weiter leiten.

Problem:Was tatsächlich auf 443 durchkommen soll, wird dann auch umgeleitet. Einen Tod muß man da halt sterben.
 

Matthieu

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Freigabelinks = File Station = Webserver des DSM.
Also geht nur entweder Freigabelinks auf 443, am besten wie schon von Synchrotron beschrieben. Aber Freigabelinks und gleichzeitig einen anderen Dienst nutzen der normalerweise auf 443 lauscht, geht nicht.

MfG Matthieu
 

TeXniXo

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Fusion

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Wenn man sich für den DSM (systemsteuerung > Netzwerk > DSM Einstellungen) oder die File Station (Systemsteuerung > Anwedungsportal > Anwendungen) eine benutzerdefinierte Domain anlegt kann man über diesen Host und Port 80/443 den Dienst erreichen. Die Web Station bleibt auch erreichbar NUR nicht über denselben Hostnamen.
 

Zweimot

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Vielen Dank für Eure Antworten, wir konnten das Problem dank Eurer Hilfe lösen. Ich habe eine eigene Subdomain erstellt (file.xxx.de) und diese als benutzerdefinierte URL im Anwendungsportal bei File Server (Systemsteuerung > Anwedungsportal > Anwendungen) eingetragen. Nun erzeugt File Server Freigabelinks ohne Portangaben nach dem Muster https://file.xxx.de/sharing/xxxxxx. Ich nehme an, dass die Kommunikation nun über den Port 443 erfolgt. Ein Test von außen steht noch aus: Eine Kundin, die an den bisherigen Freigabelinks mit 5xxxer-Port gescheitert ist, wird freundlicherweise den neuen Link testen. Schönen Sonntag noch.
 

TeXniXo

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Genau nach diesem Muster gehe ich auch so vor, wenn ich Daten so freigeben möchte :)
Wunderbar, dass es gut geklappt hat!
 

Zweimot

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Versuch geglückt. Die Firma mit der streng eingestellten Firewall konnte den neuen Freigabelink problemlos öffnen. Schönen Tag noch an alle.
 
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