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itari

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Irgendwie ist in den letzten Tagen bei Verlagen das Verständnis fürs Internet abhanden gekommen. Man meint, dass man die teuer recherchierten Artikel ihrer festen und freien Mitarbeiter nicht gänzlich kostenlos im Web darbieten darf. Naja es ist meist eher eine Zumutung, diese Artikel zu lesen, strotzen sie doch vor Orthografie- und Grammatikfehlern und sind meist irgendwo abgekupfert - Presseagenturen machen ja oft die eigentliche Arbeit.

Nun seit ein paar Tagen gibt es also Bezahldienste bei Verlagen. Zwischen 4 und 10 Euro pro Monat sollen da schon vom Leser gezahlt werden ... Nur gut, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk - für den wir ja liebevoll GEZen - ja keinen Bezahldienst für seine Informationen einrichten kann, denn dann könnten wir uns ja locker ums GEZen bei Computern drücken :D

Hier in der Chip steht eine Anleitung, wie man trotzdem recht einfach an die Inhalte der zugangskontrollierten Web-Seiten gelangt ...

Itari
 
Hi,

tja, das wird wohl nix. Es müssten quasi alle Anbieter gleichzeitig umstellen, und selbst dann bekäme man die Infos noch irgendwo kostenlos her.

Aber vom Timing her passt das gar nicht, denn die Qualität nimmt stetig ab, und jetzt, wo sie sehr niedrig ist, wollen die auf einmal Geld dafür. Das passt irgendwie nicht! Ich bin ja bereit für Dinge zu bezahlen. Aber die Qualität muss stimmen, sonst gibts kein Geld.
 
I
Hier in der Chip steht eine Anleitung, wie man trotzdem recht einfach an die Inhalte der zugangskontrollierten Web-Seiten gelangt ...

Itari
Das ist kein Bug sondern ein Feature ;)
Wie sollte sonst Google die Inhalte crawlen können? Das gibt es bei anderen Bezahldiensten auch. z.B. experts-exchange.com. Du kannst dort wohl nach deinem Problem suchen, die Lösung siehst du aber nur wenn du mit einem Google Referer reinkommst oder du bezahlst dafür. Vermutlich würde es auch ohne Google Referer gehen, wenn man sich als Googlebot ausgibt.
tja das ist die Krux wenn man Bezahlinhalte trotzdem indizieren will
 
Ohje..bin mal gespannt ob dies Erfolg hat. Bei gutem Journalismus sehe ich da kein Problem und wenn dann noch ein paar Zusatzfunktionen wie ein Archiv oder als ePaper etc zur Verfügung stehen, begrüße ich das.

Wenn ich mir allerdings etwas wie die BILD App ansehe, wird mir schlecht.

GEZ als Abo das wäre mal ne Sensation. :rolleyes:
 
Es wird gerne so hingestellt als könnte gute Arbeit ('guter Journalismus') nur durch gut bezahlte Profis erfolgen. Ich glaube, diese Denke ist erstens falsch ('Pratikantismus') und wird sich außerdem zunehmend relativieren durch die News-Überflutung. Will sagen, dass die Zeit der teuer bezahlten 'Paparazzi' dank Twitter sich auch dem Ende zuneigt. Aber das ist eine andere Geschichte ... ;)

Eine recht ordentliche Analyse zu Thema 'Verlage im Web' findet sich hier.

Itari
 
Ich finde es irgendwie seltsam, wie teilweise die Printmedien mit ihrem Modell des Bezahlens vorgeschoben werden.
Fakt ist doch, dass der Betrag den wir für eine Printausgabe von Tageszeitungen, Magazinen, etc. zahlen, nur ein Bruchteil der Einnahmen der Verlage darstellt. Der Löwenanteil von Einnahmen für Printmedien entfällt auf Anzeigenwerbung die geschaltet wird. Deshalb als Konsument von "kostenlosen" Online-Inhalten als Schmarotzer dargestellt zu werden, ist eine Unverschämtheit!
 
Find ich absolut falsch das der Springer Verlag dies kritisiert. Wofür zahlt man den die Gebühren für die "neuartigen Rundfunkempfangsgeräte"? Wenn schon Gebühren, dann möchte ich auch angepasste Webseiten oder Apps für Smartphones kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Mehr Zeit wäre schön. Ich überlege schon seit einem Jahr mir ein "Die Zeit" Abo zu holen. Allerdings komme ich nur zu selten dazu in Ruhe zu lesen. Für die Bahn wo Zeit wäre ist die Zeitung zu groß :D
 
Ich hatte schon versucht meinen Beitrag so neutral wie möglich zu halten. Ich bin ein großer Verfechter von Billigjournalismus aller Bild. Das hat nichts mehr mit Nachrichten zu tun sondern ist nur noch reine Quotenjagd. Alleine von der ersten Seite krieg ich Ausschlag. Wenn so jemand dann noch anfängt alles zu kritisieren was nach der eigenen Schnauze läuft reißt mir endgültig der Kragen.

Da lob ich mir doch meine einheimische Tageszeitung...

MfG Matthieu
 
der Axel Springer Verlag kritisiert nach alter Bild-Manier alles was dem eigenen Willen im Weg steht
Mein Beitrag bezog sich auf diesen Part. Ich teile in keinster Weise die Meinung der Bild sondern finde die Idee nett, auch wenn ich es begrüßen würde das Programm auch für andere Plattformen zu öffnen ...

MfG Matthieu
 
Nein du verstehst mich schon richtig. Als WinMob-Anwender hab ich auch hier zu schätzen gelernt was das normale Windows (und Linux) auszeichnet: Vielseitigkeit in Sachen Hardware und einfache Erweiterbarkeit. Man müsste hier also nur ein Programm entwickeln und würde es für eine Vielzahl von Geräten öffnen. Nicht nur für den umstrittenen Bestseller ...

MfG Matthieu
 
Hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich wiederrum bin froh nicht mehr "umständlich" Programme installieren zu müssen. Zudem endlich kein Stiftzwang mehr.

Nutzt du Windows Mobile 6.5?
 
Leider nicht. Hab mein HTC Touch zur ungünstigsten Zeit gekauft. Ein paar Tage später kam die Ankündigungen zu 6.5 ...

MfG Matthieu
 
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