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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : kein connect



ernstjendritzki
21.05.2009, 11:47
Hallo,

bitte helft mir.
Habe win xp und DS106e, neueste Firmware.

Funktioniert: ping zur IP-Adresse der DS, ebenso tracert.

Funktioniert nicht:
Browser GUI: keine Verbindung
Shares nicht verfügbar
putty kriegt kein connect
net view //IP-Adresse: Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden.

Alle LEDS leuchten blau retr. grün, auch COPY ist grün. Keine Laufwerksgeräusche.

Hat es Sinn irgendetwas zu versuchen oder gleich die HD ausbauen und am PC auslesen? Habe leider keine Anleitung zu letzterem gefunden, alles was ich gefunden habe bezieht sich auf RAID Systeme.

Historie:
IP-Adresse hatte gewechselt, war eigentlich fix aber dann doch per DHCP neu vergeben. Habe durch Einstellung der Fritz.Box die frühere IP-Adresse per DHCP au vergeben lassen mit angekreuzt: Immer mit dieser IP verbinden.
Außerdem häufiges Hochfahren der DS wegen Stromausfällen (es gab jedoch keine Stromausfälle).
Außerdem Verweigerung der lokalen datensicherung wegen Space (war aber genug Plattenplatz vorhanden).

coolhot
21.05.2009, 17:06
Ich würde mal alle Geräte in dieser Reihenfolge neu starten:

Fritz!Box
evtl. Switch
DS
PC/Laptop

Jeweils dazwischen warten bis Vorgänger fertig.

In Windows kannst du außerdem den DNS-Cache leeren mit

ipconfig -flushdns

Geht ping mit Name der DS oder nur mit IP?

Findet der Synology Assistant die DS?

ernstjendritzki
21.05.2009, 18:49
Hallo coolhot,

Danke für deine Antwort.

Es geht der ping nur mit der IP-Adresse, nicht mit dem Hostnamen.
Tracert mit der IP-Adresse liefert allerdings den Hostnamen DiskStation zurück...
Der Synology Assistent findet die DS, aber sagt, es gäbe kein System.

Mittlerweile habe ich die HD aus der DS ausgebaut und per USB-SATA-Adapter an mein laptop gehängt. Das Tool Ext2IFS_1_11a installiert, Laufwerksbuchstaben zugewiesen an die 3 Partitionen auf der HD, die erkannt werden (Datenbereich = "Linux 698 GB"; Linux swap 384,4 MB und Linux 258,8 MB). Die HD - eiune Seagate - hat 750 GB nominal. Leider kann windows (auch nach Neustart) die Laufwerke nicht öffnen (fragt ob formatiert werden soll). Habe deshalb das vorhandene Datenrettungstool GetDataBack for NTFS gestartet und das zieht gerade die Datenpartion ab.
Hoffentlich ist es das rihtige tool, es ist ja eigentlich nur für NTFS gedacht... Jedenfalls zieht es fleissig Dateien runter. Wird noch ca 6 Stunden dauern...

Weiter habe ich vor, diese Dateien auf eine externe HD (Format NTFS) zu schieben und sie dann von dort aus weiter zu verwenden unter windows xp. Hoffe das funktioniert so...

Von der DS habe ich die Nase gehörig voll. Hatte schon einmal Datenverlust weil die HD den Geist aufgegeben hat. Ich denke das war eine Folge davon, dass sie in der DS gewerkelt hat. Nun ist schon die 2. HD angegriffen, so wie es aussieht. Das reicht mir. Verwende demnächst nur noch externe HD am PC und verzichte auf einen Fileserver im Netz.

Danke und liebe Grüße,
Ernst

coolhot
21.05.2009, 19:01
Jede Festplatte verreckt irgendwann, eine früher andere später. Je länger und intensiver die Nutzung desto größer wird die Fehlerwahrscheinlichkeit. Wenn die Platte in der DS 24/7 läuft ist der Zeitpunkt natürlich eher erreicht.

Neben Hardwareproblemen sind logische Fehler im Dateisystem eine häufige Fehlerursuche. Dateisysteme sind unterschiedlich robust.

Es wird ja auch immer wieder die Wichtigkeit des Backups betont...

Ich würde dir empfehlen die Platte am USB-Adaper hängend mit einem Linux auszulesen. Mit dem IFS-Treiber für Windows hatte ich schon Probleme.

Matthieu
21.05.2009, 21:05
Ich gehe mal nicht davon aus, dass deine 106e jünger als 2 Jahre ist, oder?
Wenn es sich dann nach wie vor um deinen ersten Festplatten-Satz handelt, verwundert mich der Ausfall nicht. Selbst in Workstation-PCs halten Festplatten bei mir normal nicht länger als 2 (max. 3) Jahre. Ich warte auch schon förmlich darauf, dass meine gut 1 1/2 Jahre alten HDs in die Knie gehen. Ersatz liegt hier schon rum.
Ich sehe aber auch nicht, wie du so einfach auf externe Festplatte umsteigen kannst? Wenn ich einen FileServer im Netz brauche, dann weil ich Daten aufteilen muss und da kann ich nicht einfach mal so umsteigen.

MfG Matthieu

ernstjendritzki
22.05.2009, 21:02
Hallo,

Danke für eure Antworten. Ich steige um und verzichte auf einen Fileserver. Halte die Daten dann doppelt und synchronisiere manuell, ist immer noch besser als der Brass mit der DS.
Die seagate ist 1 Jahr alt und offensichtlich noch voll in ordnung, konnte alle Daten unter Linux und auch unter windows mit IFS Treiber lesen.
Gott sei Dank!!!
Die Ursache des problems bleibt weiter unklar, werde die DS nicht mehr benutzen, ist mir zu stressig.
Zum thema Backup: was nutzt mir ein Backkup, das per lokaler datensicherung auf der DS läuft, wenn selbige dann den geist aufgibt? Das backup ist nur unter der DS selber lesbar... Das war ein schuß in den Ofen.

Ich bekomme die Daten nicht auf ein NTFS Laufwerk geschoben. Habe die Seagate ja per Adapter am Laptop, dann unter (puppy) Linux auf eine NTFS externe HD kopiert. Nur dass ich die unter windows (mit NTFS) formatierte HD unter Linux neu formatieren mußte, da Linux das System nicht erkannte. Zurück unter windos war dann die HD nicht lesbar...
Habe bereits etwa 2 Arbeitstage verbraucht, und kann immer noch nicht auf meine Daten zugreifen.

Nun versuche ich es gerade mit IFS unter windows.
Kopieren geht, nur öffnen sich die Dateien auf der externen HD anschliessend nicht. Ein doppelklick auf eine html-Datei brachte den Totalcommander zum Absturz und danach war die HD nicht mehr lesbar. Also wieder neu formatieren und noch mal versuchen. Toll ist das wirklich nicht, wenn man Linux und windows gemeinsam benutzt.

Eine Bitte habe ich noch:
Wie ist denn der Standard-Weg der Datenrettung (mit Ziel, die Daten auf einen NTFS Datenträger zu bekommen und nicht wieder auf die DS aufzuspielen)? Habe dazu leider nichts gefunden.

Falls jemand hilft, schon jetzt herzlichen Dank im voraus.
Ernst

coolhot
23.05.2009, 00:55
Zum thema Backup: was nutzt mir ein Backkup, das per lokaler datensicherung auf der DS läuft, wenn selbige dann den geist aufgibt? Das backup ist nur unter der DS selber lesbar...

Was meinst du damit? Hast du eine externe Platte formatiert im nativen Format (ext2/ext3) per usb als Backup verwendet? Dann müssten sich die Daten doch unter jedem Linux normal lesen lassen? Oder hast du ein Archivformat eingesetzt oder inkrementelle/differentielle Backups gemacht?

Falls dir meine Fragen komisch vorkommen - ich habe meine DS erst seit wenigen Tagen und bin gerade am befüllen. Zum Backup habe ich vor eine externe Platte, formatiert im nativen Format einzusetzen und dorthin die Daten zu spiegeln.

ernstjendritzki
23.05.2009, 10:57
Hallo coolhat,

meine lokale Datensicherung war inkrementell und im nativen Format, ich meine im Handbuch gelesen zu haben dass die Daten daher nur durch die DS selber wieder gelesen werden können.

jahlives
23.05.2009, 16:03
meine lokale Datensicherung war inkrementell und im nativen Format, ich meine im Handbuch gelesen zu haben dass die Daten daher nur durch die DS selber wieder gelesen werden können.
Natives Format bezieht sich auf das Dateisystem und meint nichts anderes als ext3-Dateisystem (bei Windows z.B. ntfs). Jedes Linux kann ext3 Daten lesen und schreiben. Der beste Weg ist es sich eine LiveCD/DVD (z.B. Knoppix) zu nehmen, die HD der DS an den PC anhängen und von der CD/DVD booten. Dann kannst du die Daten von der DS HD auf die PC HD kopieren. Moderne Linux können ntfs ebenfall schreiben.
Alternativ gibt es einen etx-Treiber für Windows (http://www.fs-driver.org/index.html). Damit kannst du die Daten meist unter Windows direkt auslesen. Ich schreibe meist, weil bei einem Crash der DS das sogenannte Journal des Dateisystems noch nicht-abgeschlossene Arbeiten gespeichert hat. Solange das Journal noch Einträge drin hat, verweigert der obengenannte Windows-Treiber das einbinden der Festplatten. Der Treiber selber ist für ext2 (ohne Journal) geschrieben worden. In solchen Fällen ist der Weg über eine LiveDVD besser, da Linux Treiber für ext3 an Bord hat und beim Einbinden solcher Laufwerke erstmal die Arbeiten im Journal abschliesst.

ernstjendritzki
23.05.2009, 22:22
Ich vermute:
(Externe) HD, die einen Laufwerksbuchstaben (hier f) verwenden, der unter IFS einmal einer Linux-Partition zugewiesen war, sind nach Neustart des PC nicht mehr lesbar.
Zunächst dachte ich, die von der Linuxpartition kopierten Daten wären ursächlich dafür, dass die externe HD auf die ich kopiert hatte, nach Rechnerneustart nicht mehr lesbar war. Oder an einen Fehler der externen HD. Habe dann einmal 2 externe HD verwendet und völlig unkritische Daten vom c:-Laufwerk gleichermassen dorthin kopiert, also auf jede HD dieselben Daten. Nach Neustart war die HD, die zuvor den Laufwerksbuchstaben f: hatte, nicht mehr lesbar (Kein Laufwerksbuchstabe zugeordnet, "unbekannte Partition" laut Datenträgerverwaltung von windows). Die andere HD war OK.

Ich hoffe das Problem gibt sich nach Deinstallation des IFS Treibers.

Kopiere nun schon zum 3. Mal die Daten von der DS - Platte auf externe HD und hoffe dieses mal klappt alles (Habe einen Laufwerksbuchstaben zugewiesen, der unkritisch sein sollte).

Unglaublicher Aufwand!!! Vielleicht gibt es ja einmal einen Fileserver, der weniger Probleme verursacht. Und bei dem ich nicht nach weniger als 2 Jahren die HD tauschen muß (Liefe die HD 24/7, könnte ich das ja noch eher verstehen, aber de facto erfolgen Zugriffe ja nicht häufiger als auf einer lokalen Festplatte auf dem PC; ok, dadurch dass mehrere User zugreifen ist es mehr, aber dennoch: Etwas länger sollte eine HD schon halten.). Und nach vielleicht 4 Jahren das Gerät wegwerfen kann, weil irgendwelche ungeklärten Fehler auftauchen, die beinahe zum Datenverlust geführt hätten. Zum Glück scheint die HD aus der DS unbeschädigt.

Hatte übrigens auch bei den Photo-Ordner die ominösen @eaDir-Verzeichnisse. Laut recherche im Web sind das Metainformationen, die vielleicht durch mein ACDSEE erzeugt wurden. Das steht mir nun auch noch bevor: Anpassen der ACDSEE-Datenbank auf die neue Ablage und evtl. Verlust von Metadaten, die ich dann neu erfassen darf.

itari
24.05.2009, 12:45
Hatte übrigens auch bei den Photo-Ordner die ominösen @eaDir-Verzeichnisse. Laut recherche im Web sind das Metainformationen, die vielleicht durch mein ACDSEE erzeugt wurden. Das steht mir nun auch noch bevor: Anpassen der ACDSEE-Datenbank auf die neue Ablage und evtl. Verlust von Metadaten, die ich dann neu erfassen darf.

Kurze Erläuterung der @eaDirs (http://www.synology-forum.de/showthread.html?t=4301) ... die sind unter Samba hauptsächlich dazu da, Metainformationen zu der Datei zu speicher (soweit richtig); unter NTFS würden diese Informationen in sogenannten ADS (Alternate Data Streams (http://de.wikipedia.org/wiki/Alternate_Data_Streams)) stehen. Da das ext3 (und auch viele andere Dateisysteme) solche Dateien in Dateien (ADS) wie sie MS mal als Feature-Enhencement für NTFS in früheren Zeiten implementiert hatte, damit es zu HFS-Apple-Dateisystem (http://de.wikipedia.org/wiki/Hierarchisches_Dateisystem) kompatibler ist, nicht kennt, hat man für Samba diese Lösung gefunden.

Es ist heute eigentlich nur noch üblich, in ADS Viren unterzubringen :D , andere Infos sollten woanders stehen. Allerdings hatte ich mal mit dem Synology-Chef-Entwickler über die bessere Unterstützung von @eaDir gesprochen, z. B. dass man sie auch im File Manager verwenden und pflegen kann, aber ich glaube, er hat den Nutzen dieser eher propriätären Lösung nicht wirklich verstanden. Ist mir halt nur aufgefallen, dass es einige Web-basierte Datei-Manager erlauben, Anmerkungen und File-Tags zu definieren ...

Itari

coolhot
03.06.2009, 21:33
Wenn du von Synology und Linux genug hast ist vielleicht der MS WHS das richtige für dich. Zumindest hast du da keine Probleme mit differierenden Filesystemen. Du kannst dir ja mal den Thread (http://www.synology-forum.de/showthread.html?t=6805) anschauen.

itari
04.06.2009, 08:29
Wenn du von Synology und Linux genug hast ist vielleicht der MS WHS das richtige für dich. Zumindest hast du da keine Probleme mit differierenden Filesystemen. Du kannst dir ja mal den Thread (http://www.synology-forum.de/showthread.html?t=6805) anschauen.

Ich glaube, du kennst Windows und das MS NTFS nicht wirklich ... problemlos bedeutet was anderes. Weißt du denn wirklich, wie viele verschiedene Dateisysteme Windows unterstützt?

Itari

crick
04.06.2009, 10:05
Ich verstehe aber immernoch nicht, wo der Fehler liegt. Bei der DS oder HDD. Probier doch einmal die Festplatte wieder in die DS zu bauen und einen Firmware-Reset durchzufuehren. Eventuell hast du dann wieder normalen Zugriff?
Ansonsten sollte es kein Problem sein, via Backup (USB-HDD) an seine Daten zu kommen (oder halt IDE/SATA wie bei dir). Linux Live-Versionen finden sich im Web zum download oder auf vielen PC-Zeitschriften im Handel.

Ich selbst habe eine USB-HDD an meiner DS, welche automatisch jede Woche am Montag morgen um 04:00 Uhr eine Sicherung der Konfiguration und den ausgewaehlten Ordnern macht.
Wenn ich auf diese Backup-Festplatte zugreife sehe ich einmal die gesicherten Ordner mit dessen Inhalt und den Ordner "@app" worin sich die Konfigurations-Sicherung befindet.

Bei einem Crash kann ich also meinen Windows-PC mit Linux von einer CD/DVD booten, die externe HDD dranklemmen (USB) und habe sofort Zugriff.

Wenn du von nun an manuell auf externe NTFS Platten sicherst, solltest du wissen, dass es hier auch oft Ausfaelle gibt. Alleine in Amazon finden sich bei den Bewertungen so ziemlicher aller USB-HDDs enttaeuschte Leute, wo keinen Zugriff mehr haben und der Hersteller nach dem einschicken keine Daten mehr rettet.
Falls du dich doch fuer eine WHS entscheidest, bitte ich dich, zuvor viele Infos zu sammeln. Ich habe bei den System auch schon einiges und einige Nachteile gehoert. (Stichworte z.B. Benutzerlizenzen oder Datenweg nach Reset)

coolhot
04.06.2009, 20:41
Ich glaube, du kennst Windows und das MS NTFS nicht wirklich ... problemlos bedeutet was anderes. Weißt du denn wirklich, wie viele verschiedene Dateisysteme Windows unterstützt?

Itari

Ich meinte das der WHS und jedes aktuelle Windows NTFS nativ unterstützen und somit eine gemeinsame Basis haben, also nicht differieren. Natürlich ist mir bekannt, dass die unterschiedlichen Windowsversionen je nach Patchlevel diverse weitere Dateisysteme wie FAT12, FAT16, FAT32, exFAT, VFAT unterstützen und es damit durchaus Probleme geben kann.

Von NTFS gibt es noch unterschiedliche Revisionen. Unter Windows habe ich davon aber noch nichts bemerkt, nur unter auf Linux basierenden Partitionierungstools.

Mehr möchte ich hier nicht ausführen - ist eh schon OT. :p