Synology Photos Synology Photos & Lightroom: Wie handhabt ihr Export & Familien-Workflow?

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Sami Chlaus

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Hallo zusammen,


ich würde gern meinen Workflow schildern und hören, wie ihr das löst.


Ausgangslage:

Nach einer Reise habe ich z. B. ca. 2000 Fotos.
Die Fotos liegen auf dem Synology Nas in Synology Photos und ich vergebe in Lightroom zunächst pauschal 2 Sterne, blättere dann zügig durch und

– lösche eindeutig unscharfe Bilder
– bewerte Fotos, die mir spontan nicht gefallen, mit 1 Stern


Nach dem ersten Durchgang verschiebe ich die 1-Sterne-Fotos in einen Unterordner („ein-Sterne“) in Synology Photos – ich lösche grundsätzlich keine halbwegs brauchbaren Originale.


Anschließend reduziere ich weiter mit 1-Stern (Vergleichen, Bewerten), bis ich z. B. bei 500 Fotos lande.
Davon sind ca. 100 Bilder, die ich leicht korrigiere (Horizont begradigen / Belichtung etc.), und etwa 20 Lieblingsfotos, die ich intensiver bearbeite (3–4 Sterne).


Problem:
Die Bearbeitungen sind nur in Lightroom sichtbar.
Damit meine Familienmitglieder die in Lightroom bearbeiteten Bilder sehen können, muss ich sie exportieren.


Meine bisherige Idee:
– Export der in Lightroom bearbeiteten Fotos in den Originalordner auf Synology
– Dateiname mit Suffix z. B. "_LR" damit die erkennbar sind

Problem:
Die Fotos liegen dann doppelt vor (Original + bearbeitet), was beim Durchblättern unschön ist.
Ich verschiebe ich die Originale (Selber Dateiname - ohne "_LR") manuell in einen Unterordner („Originale“). Das funktioniert - die Doppelfotos sind weg , ist aber umständlich und fehleranfällig, da "manuell"


Alternative Idee:
Nur die finalen ~500 bearbeiteten Fotos nach Immich exportieren und der Familie dort Zugriff geben.
Nachteil: Die zuvor aussortierten Fotos sind dann gar nicht mehr sichtbar. (Beispiel - 40 Fotos meiner Frau am Strand - ich wähle das mit der besten Perspektive auf ihren Hintern und exportiere :) - sie sucht aber das mit ihr und dem schönsten Sonnenuntergang - das ist dann aber für Sie nicht mehr verfügbar, da von mir aussortiert...)


Meine Frage an euch:
Wie löst ihr das Zusammenspiel aus
– vielen Ausgangsfotos
– Auswahl & Bearbeitung in Lightroom
– und der Bereitstellung für Familie über Synology Photos (oder Alternativen)?


Wo ist mein Denkfehler/Stolperfalle – oder welcher Workflow hat sich bei euch bewährt?


Danke für eure Erfahrungen!
 
Du arbeitest linear hirarkisch in Ordnern. Das wird schwierig.
Schaffe Relationen zwischen Schlagwörtern-Alben-Nutzern. Denke in 'Information' und 'Relation'.
So kannst du die Bilder dynamisch verwalten.


Hier läuft das so:
Auf Reisen lade ich laufend von der Kamera auf Telefon/iPad, welchen dann die dng/jpg nach Hause auf die NAS schiebt (never trust a SD card!). Wenn das NAS sein Backup fertig hat, sind sie auf Kamera und Telefon gelöscht.
Von da geht es lokal auf den Klienten. Dito nach einem Photoshoot - ein Backup - und dann beginnt das Vergnügen.

Ich lösche - beinhart!
Bei manchen Photoshoots werden das schon mal 9 von 10 oder mehr die im Mülleimer landen. Dann gibt es die wo nur das jpg gelöscht wird.
Ich lösche, weil ich weder einen Stockfotodienst noch das Archiv von WhatsApp/iMessage betreibe. Ein RAW kann später einmal kontext schaffen.



Es wird verschlagwortet
Verschlagwortung
ist Handwerk des Bibliotekswesens. Die gehen das nicht amateurhaft an - wegducken! hier wird es wissenschaftlich
Die zehn ‘goldenen Regeln' für einen unbrauchbaren Schlagwortkatalog und ein paar gute Tips findest du hier.
Einen Schlagwortbaum sollte man sich selbst erstellen. So verästelt wie man es braucht und so grob dass er zu bedienen ist. KI kann man zur Belustigung einsetzen. KI kann auch keine abstrakten oder kontekstbedingten Schlagwörter wie z.B. "Urlaub", auch mit "Weihnachten" hat KI es schwer. Informationen zum Bild stehen NIE im Dateinamen, Informationen bilden ein Schlagwort. Schlagwörter kommen mit in die Bilddatei (EXIF).

Die klassische 5 Sterne Bewertungsstaffel findest du überall erklärt.
Bei **** oder besser Bildern wird auch hier evt. von Hand entwickelt (RAW processor al Gusto).

All das findet lokal auf dem Desktop statt. Die monströsen Dateien hin- und herschieben zu wollen wäre dumm.

Fertig verschlagwortet und fertig entwickelt erfolgt die Ablage auf der NAS mittels smb Zugriff. RAW+jpg in einem Ordner. DigiKam greift hier auf die NAS zu. So schlägt eine Änderung des Schlagwortbaums durch (dauert dann aber auch).
Von jedem Bild gibt hier nur ein jpg (mal abgesehen von den thumbnails die für die Galerieansichten benötigt werden). Wenn ich später ein jpeg anderer Auflösung, Farbsättigung etc pp. brauche, dann zieh ich mir das später aus dem RAW. Ausnahmen bestätigen die Regel (schwarzweiss Abzüge ;-))
Jedes shooting ist ein Ordner. Das geht chronologisch. Vergleichbar den Ordnern mit den Negativstreifen.

Jetzt kommt die Galerisoftware Synology Photos an die Arbeit. RAW Datein werden dabei ignoriert.

Dann kommen die Alben welche ich automatisch nach den Schlagwörtern generiere.
Angesehen werden Alben.
z.B. "Urlaub" "Südfrankreich" im Zeitraum Mai 2025 bis August 2025. Voila hat man ein Urlaubsalbum.
z.B. "Flektogon" und "s/w" liefert ein Album bizarr-weitwinkliger Schwarzweissbilder.

Dann die Zugriffsrechte auf Alben. Auf die Ablage gebe ich keine Zugriffsrechte.
Bereitstellung von Alben und Zugriff erfolgt mit der Galerisoftware Synology Photos.


BTW: (Ich habe gerade den Bildnachlass meiner Eltern aufgeräumt. 200 Blumenbilder aus Spanien 1987 - Da müsste man schon sehr spezielle Floristen finden. 10 Bilder haben *** bekommen, weil sie Kontext schaffen und genug Gegengewicht zu den wenigen persönlichen Bildern sind.
 
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