Wie lange wird DSM 6 noch supportet? Werden Pakete auf DSM 7 nachgezogen?

the_baker

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Hallo,
DSM 7 macht ja sichtlich vielen Kopfzerbrechen, so auch uns.

Ich nutze zahlreiche Pakete, die es wohl mit der 7 nicht mehr gibt (Limesurvey, Dikuwiki, Moodle, Piwik, …).
Dazu nutze ich noch Docker mit dem coolen Tool, das unsere Scans automatisch in maschinenlesbare PDF konvertiert.
Migrationspfade dafür, um das auf der DSM 7 zu haben, kenne ich nicht.

Es steht also in Zukunft auf jeden Fall mächtig Arbeit an. Da frage ich mich:
1. Wann muss das erledigt sein / Wie lange geht noch DSM 6?
2. Ws ist ein guter Migrationsweg, oder ist es einfacher, auf einen anderen Anbieter oder doch eine eigene Linux-Kisten zu wechseln?

Wie macht ihr das?
Was ist best Practice, abseits von so pissed zu sein, dass man einfach aus Prinzip wechselt?
 

himitsu

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Nja, im Prinzip wäre es schon geil, wenn Synology in dem Updatefenster das alles gleich mit anzeigen würde.
* Supportstatus des Gerätes
* dass aktuell die "Entwicklung" eingestellt wurde (Maintenance)
* und ab wann es auch mit den Sicherheitsupdate enden wird (und hoffentlich auch Bugfixe für schwere Dinge)
* für das neue DSM machen sie dort ja auch schon Werbung ... da wäre die Anzeige für einen Upgradegrund angesagt

Also DSM6 wird ja aktuell schon garnicht mehr weiterentwickelt, seit DSM7 rauskam.
Aber Sicherheitupdates wird es noch eine Weile geben. (2 Jahre lang, seit dem Ende)
End of Maintenance Phase = 2021/06
End of Extended Life Phase = 2023/06

Dein Vorteil ist, dass es nun im DSM6 nun erstmal wohl keine neuen Probleme geben kann, da Synology nichts mehr kaputtmachen wird.
 

ottosykora

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Was ist best Practice, abseits von so pissed zu sein, dass man einfach aus Prinzip wechselt?

warum soll man einfach aus Prinzip wechseln?
Bei mir läuft eine 212j mit DSM4 und alles läuft bestens. Das kann noch viele Jahre so laufen.
 

himitsu

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Es kommt auch darauf an, was und wie schnell man es damit machen möchte/muß.
Die Rechenleistung der 212j ist mit einer 220+/720+ nicht annähernd vergleichbar, aber wenn man das nicht braucht, dann kann man auch langamer bissl Strom und Globaleerwärmeung sparen.

Und es kommt auch drauf an wo die DS liegt.
Daheim und nicht öffentlich im Internet oder doch im vollkommen offen Internet mit Angst vor Hackern oder in einem gefährdeten Firmennetzwerk oder ....

Der Support für DSM4 und dessen Linux ist schon lange ausgelaufen.
Also werden da auch Bugs und vorallem Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen (gut, es kann auch sein, dass Diese noch garnicht eingebaut wurden) und neue, sowie (vermeintlich) bessere Funktionen gibt es eh nicht mehr.


z.B. hab ich grade mal einen Eee PC auf dem Tisch ... hatte den damals mal auf Win10 upgegradet und er lief damit wirklich schneller ... wollte nun mal sehn, wie viel Win11 an dem Teil auszusetzen hat ..... bis auf 2 Punkte praktisch Alles, selbst den RAM, obwohl der doppelt so groß ist, wie es erlaubt war (2GB) 🤪
Mit einer SSD lief der auch nochmal flotter, aber da ist die alte HDD wieder drin und obwohl der Rechner quasi frisch installiert und somit extremst flott ist, für seine Verhältnisse, macht es nicht wirklich auch nur annähernd etwas Spaß.
 
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Puppetmaster

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the_baker

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Bei uns liegt die DSM mit mehreren Features am Netz. U.a. als Webserver.
Sicher sollte es also sein.

Der Strom kommt aus einer Trinkwasserturbine, ist also wenigstens einmal CO2-frei.
Außerdem haben wir Anlagen, die mit Strom heizen oder kühlen im Einsatz. Da geht die DS im Rauschen weit unter.

Der Punkt ist, wenn die weggefallenen Features, die wir nutzen, nicht nachgezogen werden, müssen wir spätestens zum Tag X eine andere Lösung umgesetzt haben.

Darf man fragen, was ihr da genau einsetzt? ecoDMS?
FileBasedMiniDMS.php by Stefan Weiss
https://github.com/stweiss/FileBasedMiniDMS

Wird hier auch im Forum irgendwo besprochen.
 

Jim_OS

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Die Frage wäre ja außerdem auch noch wie lange noch die Pakete und Dinge, die Du z.B. per Docker unter DSM 6 am laufen hast, von dem jeweiligen Anbieter unterstützt werden. D.h. der Anbieter der Docker-Anwendung X kann ja auch irgendwann den Support für DSM 6 einstellen und im besten Fall dann nur noch DSM 7 (weiter) unterstützen.

Ich würde ganz klar solange mit dem Update warten bis irgendetwas gar nichts mehr funktioniert und/oder unterstützt wird, oder ich mir relativ sicher wäre das alle meine Pakete und Anwendungen auch unter DSM 7 funktionieren. Wann dann welcher Zeitpunkt wann kommt "steht eher in den Sternen". :)

Dir bleibt also eigentlich nichts anderes übrig als Dich fortlaufend (oder zumindest von Zeit zu Zeit) über den aktuellen Stand der Dinge bei den von Dir genutzten Paketen und Anwendungen zu informieren.
Zusätzlich könntest Du zeitgleich mit einem "Test-NAS" und DSM 7 ja immer wieder den Stand der Dinge testen.

BTW: Mich erinnert das an meinen Umstieg von Windows zu Linux vor ein paar Jahren. :) Auch da war natürlich zu klären was von der von mir genutzten Hard- und Software mit Linux funktioniert und was nicht. Auch da habe ich eine ganze Zeit lang beide Systeme parallel genutzt und auch heute muss ich noch für die Software meiner Wolf Heizungssteuerung/-programmierung ein Windows vorhalten.

VG Jim
 

Puppetmaster

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Mich erinnert das an meinen Umstieg von Windows zu Linux vor ein paar Jahren. :) Auch da war natürlich zu klären was von der von mir genutzten Hard- und Software mit Linux funktioniert und was nicht. Auch da habe ich eine ganze Zeit lang beide Systeme parallel genutzt
Genau so ist es (auch bei mir)!
Und hierbei ist dann auch gar nicht mehr entscheidend, dass Windows aktuell gehalten wird. Weil eh nur noch die Nische bedient wird. Es ist einfach kein produktives System mehr.
Analog könnte ich es mir auch bei den DSen vorstellen.

Sehr praxisnahes Beispiel für mich:
Ich nutze beispielsweise die PhotoStation und den Squeezeboxserver. Beides Dinge, auf die ich ungern verzichten würde - in der jetzigen Ausprägung, also unabhängig von Docker.
Was spricht denn dagegen, wenn es irgendwann einmal tatsächlich Features aus DSM 7, 8 oder 9 gegen sollte, die mich kitzeln, mir ein zusätzliches System mit DSM 6+n aufzusetzen, dabei aber DSM 6 noch in seiner - völlig meinen Ansprüchen genügenden - Ausführung weiter zu nutzen?
Ich hab ehrlich gesagt doch wesentlich besseres zu tun, als nur immer neuen Versionen von irgendwas hinterherzulaufen wenn ich das gar nicht brauche.
Das geilste ist doch immer noch ein stabil laufendes System, zur Not dann eben auch eher nicht am (Inter)Netz, bevor ich wieder alles neu und anders machen muss.

my 2 cents
 

Jim_OS

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Ich hab ehrlich gesagt doch wesentlich besseres zu tun, als nur immer neuen Versionen von irgendwas hinterherzulaufen wenn ich das gar nicht brauche.
Das nennt man dann wohl "Konsumverweigerer", :LOL: zu denen ich mich dann auch schon seit etlichen Jahren zählen muss/darf. :)

Ein schönes Beispiel ist aktuell Windows 11. Wenn ich das richtig sehe sind die "Neuerungen" gegenüber Windows 10 (mit wenigen Ausnahmen) m.M.n. eher kosmetischer Art. Zusätzlich schießt sich MS auch noch mit den geforderten Hardware-Anforderungen selber ins Knie :ROFLMAO: und dürfte damit viele Leute davon abhalten auf Windows 11 zu wechseln. Den Patzer hat MS jetzt inzwischen wohl selber erkannt/eingesehen und Wege veröffentlicht die Hardware-Anforderungen abzumildern bzw. zu umgehen.

Aber letztendlich funktioniert ja so unsere (IT)Welt und Marktwirtschaft. Man bringt neue Dinge auf den Markt und wenn diese durch ihre Neuerungen nicht so interessant sein sollten, dann muss man die Leute eben anders dazu bringen sie zu kaufen. Z.B. dadurch das man den Support für das bisherigen Produkt einstellt. Das ist so, war schon immer so und wird b.a.W. wohl auch noch so bleiben. Auch wenn es ja gewissen Ansätze durch den Gesetzgeber gibt dies zu ändern. Stichwort: Dauer der Ersatzteilversorgung und des Supports.

Und ja - ohne die Produktion und den Kauf von neuen Dingen gebe es natürlich u.a. auch keine Arbeitsplätze usw.

JM2C :)

VG Jim
 

Puppetmaster

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Das nennt man dann wohl "Konsumverweigerer"
Das klingt schon ganz schön hart ...
Ich empfinde es doch eher als "konsumgelangweilt" oder "konsumuninteressiert" bis hin zu "konsumgenervt".

Mal ehrlich: schließt doch auch nicht jeder einen neuen Mobilfunkvertrag ab, nur weil wieder irgendein Unternehmen mit nem bunten Marketingstand mit 'nem Glücksrad und Luftballons und hippen Flyern irgendwo steht. Ich mein, ich hoffe es zumindest ...
Auf der anderen Seite gibt's ja immer noch die Sektenanhänger, die sogar vor gewissen Stores im Zelt und Campingausrüstung nächtigen um ein neues Telefon zu bekommen ... :unsure: :ROFLMAO:
 
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