Hyper Backup Vorhandenes Backup nicht überschreiben

opheltes

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Hallo,

ich habe ein "Remote-Nas-Gerät" eingerichtet über das Hyper Backup.

Die Sicherungen klappen soweit aber wenn ich eine Datei lösche und er das Backup wiederholt durchführt zum Ort, löscht er die Datei auf der anderen Seite ebenfalls.

Wie kann ich verhindert, dass nur "neue" Dateien gesichert werden? Er darf das Backup, was schon gesichert ist, nicht überschreiben. Es geht um Fotos und ich möchte nicht, wenn ein Foto gelöscht wird (versehendlich zum Beispiel), dass er das Foto woanders am Backup Ort ebenfalls löscht.

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt, wenn nicht, fragt mich bitte.


Grüße und sonnige Tage Euch
 

luddi

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Hyper Backup erstellt ja mehrere Versionen deiner Backups.
D.h. selbst wenn du eine Datei löscht, wird sie zwar beim nächsten Backup Task auch aus dem Backup gelöscht werden. Aber in der Historie deines Backup Jobs ist die Datei von einer früheren (vorherigen) Version noch verfügbar und kann wieder hergestellt werden.

Und deshalb gibt es auch die Rotation des Backup Jobs den mach nach seinen Bedürfnissen anpassen kann.
Zusätzlich kann man auch einzelne Versionen "sperren" damit diese bei einer Rotation nicht gelöscht werden.

Ist alles eine Frage der Konfiguration. Aber die Datei ist deshalb nicht sofort verschwunden.
 

opheltes

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Hallo @luddi

danke für deine Antwort. Das mit der Rotation habe ich verstanden und habe den Test gemacht und es funktioniert.

- Vergrößert sich der Festplattenspeicher pro Version?(der in der Rotation aufgelistet ist), weil 256 ist das maximal an Versionen.

- Ist es möglich ein Dateiabgleich zu machen?, dann er nur das Sichert, was neu dazu gekommen ist?

Liebe Grüße
 

Synchrotron

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Die alten Versionen lassen das Backup wachsen, es wird größer sein als die zu sichernden Daten. Wie viel größer hängt davon ab, wie viel Veränderungen die Originaldateien erfahren.

Der Abgleich passiert automatisch, es werden nur geänderte Dateien als Version gesichert.
 

RichardB

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Genau. Und 256 Versionen vorzuhalten, erscheint mir etwas zu viel. Von den täglichen Backups auf unsere Backup-DS existieren 30 Versionen, von den täglichen externen 7 pro Set, da die wöchentlich getauscht werden. Das sollte genügend Sicherheit geben, damit irrtümlich gelöschte bzw. geänderte Dateien nicht endgültig verschwinden.
 

opheltes

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Hallo Ihr beiden,

das ist mir beim Test gar nicht aufgefallen, dass nur Dateien rübergezogen sind, die neu ist. Ist das wirklich so? Vom Abgleich habe in der Einrichtung gar nichts gelesen.

Ich hatte schon die Befürchtung, dass er jedes mal viele GB's sichert pro Version aber wenn er nur das vorhandene Backup aktualisiert, ist das hervorragend.

Danke für den Hinweis mit der Anzahl von den Versionen - ich schau mir das mal an, weil bei 256 wird es ja doch recht unübersichtlich.

- Kurze Nebenfrage für die Durchführung dieses Projektes: Ich habe den 873 Port für das Hyper Backup Remote geöffnet. Der 22er SSH Port ist nicht notwendig oder?, weil da kommt er mir ständig mit Bots-Attacken.


Liebe Grüße
 

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RichardB

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Nein, Port 22 ist nicht erforderlich. Welche Ports HB braucht, habe ich jetzt nicht im Kopf, nur werden die bei der Task-Erstellung sowieso eingefordert.
Und nach dem Initialbackup dauern die Sicherungen meist nur ein paar Minuten, wenn nicht viel los war. Bei uns max. 2h (immer dann, wenn einiges an GB neu dazukommt).

Edit: Zusatzfrage: Dein Remote-Nas, hängt das im LAN oder ist es an einem externen Standort?
 

opheltes

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Es funktioniert ja soweit, also habe ich schon die richtigen Ports genommen (vorsichtig ausgedrückt). Nur sagt er mir im Task bei der Einrichtung nicht genau welche. Laut Recherche waren es 873 und auch 22. (synology quelle). Ich habe deswegen SSH genommen, weil er es verschlüsseln sollte aber das klappte so nicht genau wie ich mir das vorgestellt habe - siehe oben mit den Angriffen.

Zu der Zusatzfrage: Mein NAS im LAN und 2 externe NAS's.

Liebe Grüße
 

RichardB

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Für LAN und WAN reicht bei mir Port 6281 für die Sicherung mehrerer (Datei)Versionen, der Port reicht auch für eine verschlüsselte Übertragung, sofern das Zertifikat der Ziel-NAS als vertrauenswürdig bestätigt wird. Der Port wird auch bei der Task-Erstellung eingefordert.

Port 22 wenn das Backup über SSH verschlüsselt werden soll, was sich auch in der Ziel-NAS bewerkstelligen lässt, ohne Port 22 zu öffnen.

Port 873 ist für eine Remote-Datenkopie, etwas, das ich nie gebraucht habe. Dazu kann ich auch nichts sagen.
 
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opheltes

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Also Zertifikate nutze ich natürlich aber im Task steht in der Einrichtung nicht WELCHER Port, da wird nur drauf hingewiesen überprüfen sie die NAT Einstellung ect.. Dann habe ich die beiden Ports aktiviert und es ging.

Mein Ziel:

- Ordner sichern mit Fotos, Video(90%) und vertrauliche Daten(10%)
- automatisches Backup zwischen lokalen und externen NAS's von Synology
- hinzufügen neuer Daten im Backup, ohne überschreiben

Umsetzung:

- Hyper Backup + Hyper Backup Vault installiert
- Backupfunktion: Remote-NAS-Gerät
- Port 873 + 22 geöffnet
- Zeitlich automatisiertes Backup 1 x im Monat

Du nutzt Remote Datenkopie nicht, weil du lokale Backups durchführst?

Ich hoffe das ich die richtige Option gewählt habe (Umsetzung Punkt 2.) :unsure:


Liebe Grüße
 

Kurt-oe1kyw

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Es geht um Fotos und ich möchte nicht, wenn ein Foto gelöscht wird (versehendlich zum Beispiel), dass er das Foto woanders am Backup Ort ebenfalls löscht.

Dann solltest du in deinem Fall die Variante "rsync Einzelversion" benützen.
Dort kannst du dann in den Einstellungen den Haken setzen auf "Gesicherte Dateien im Ziel beibehalten", nur so werden niemals gelöschte Ordner/Dateien entfernt am Backup NAS.

Auf der Zielsynology aber dann nicht vergessen, dass du rsync aktivieren musst, sonst kann sie nicht als rsync Ziel verwendet werden.
DSM > Systemsteuerung > Dateidienste > Register "rsync" > bei rsync den Haken setzen auf "rsync-Dienst aktivieren" rechts unten mit Übernehmen bestätigen.
Als ssh Verschlüsselungsport nimm etwas anderes als 22. Meinetwegen 422 oder was auch immer dir gefällt.

Bei deiner jetzigen Variante "Remote-NAS-Gerät" wird irgendwann die Rotation greifen und ein gelöschter Ordner/gelöschtes Bild wird dann auch am Backup gelöscht sein, da dort die Option "Gesicherte Dateien im Ziel beibehalten" nicht zur Verfügung steht.
Du läufst also Gefahr wenn jemand ohne es zu bemerken einen Ordner/Bild löscht dieser dann irgendwann auch auf deinem Backup nicht mehr zur Verfügung steht.
Es ist halt was man genau erreichen möchte.
Jemand der seine Ordner und Daten bewusst bereinigt am Quell NAS möchte dass dann auch so im Backup wiederfinden und wäre dann wieder mit rsync Einzelversion und aktiver Option "Gesicherte Dateien im Ziel beibehalten" unglücklich, dann beim Wiederherstellen seine bereits willentlich gelöschten Ordner/Dateien wieder da wären und er wieder von vorne die Bereinigung durchführen müsste.
In deinem Fall aber ist ja genau das gewünscht!
Du möchtest ja gerade eben gelöschte Ordner/Bilder zur Sicherheit behalten.
 
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opheltes

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Hallo @Kurt-oe1kyw

Danke für deinen Hinweis mit der Option "rsync". Ich habe es gestern mit deinen Hinweisen getestet.

Er hat das Backup gestern Nacht durchgeführt, trotzdem schaute ich heute rein und er spuckt mir den Fehler aus (siehe Anhang).

Im Zielordner ist das Backup aber drin und hat die selbe Größe, wie von der Quelle.

Vor dem Backup war der Status grün und ich habe nichts verstellt.

- rsync Dienst aktiviert auf 422
- Fritzbox Port Fording TCP 422
- 2 stufige Verifizierung ist deaktiviert (Was ich sehr schade is, dass ich die Sicherheitsstufe deaktivieren muss. Das gefällt mir gar nicht.)

Wenn ich ein neues Backup erstellen möchte, lässt er es nicht zu, auf Grund der Punkte (siehe Bild: forum5).

Irgend etwas ist hier zerschossen worden und ich finde den Fehler nicht.

Liebe grüße
 

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opheltes

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Hallo,

ich habe das Problem lösen können.

Durch die Löschung des "gemeinsamen Ordner" "Netbackup" (der wird automatisch beim rsync Dienst erstellt) wurde mir der rsync Dienst regelmäßig zerschossen. Ich wollte meine eigene Ordnerstruktur erstellen aber das lässt die DSM leider nicht zu. In den "Dateidienste/rsync" + "Info/Dienst" lässt sich der automatisierte "gemeinsame Ordner Netbackup" wiederherstellen und es läuft problemlos mit Port 422 (ursprünglich 22).

@RichardB @Kurt-oe1kyw danke für die Begleitung der Thematik.

Ein grosser Kritpunkt an DSM: Durch rsync ist die Deaktivierung der 2wege Verifizierung erforderlich. Denn durch die Verifizierung sind die Bot-Angriffe von SSH weg.

Liebe Grüße
 
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