Video Station gibt keine mkv Dateien mit DTS Tonspur wieder

bet4test3r

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Der im DSM integrierte Videoplayer kann wie es scheint keine DTS Tonspuren wiedergeben und dadurch gibt er auch das ganze Video nicht wieder. Gibt es da schon eine Lösung. Mit google bin ich nicht weit gekommen. Schon mal vielen Dank.
 

Tommy_Hewitt

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Was für eine Diskstation hast du denn? Es gibt für einige Versionen ein kleines Paket, womit man DTS dann abspielen kann.
 

null89er

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Hi,

habe auch das gleiche Problem gibt es so ein packet für die ds 415 play?
 

schaunwama

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Hi,

habe auch das gleiche Problem gibt es so ein packet für die ds 415 play?

Ja, nach FFmpegWithDTS-evansport-1.0-0005 googeln. Paket über paketmanager installieren und dts funktioniert unter DSM 5.2 und mit VS.

Allerdings kann ich dts Filme nicht an den chromecast senden. Kommt nur ein graues Dreieck mit Ausrufezeichen. Falls hier jemand eine Lösung hat bin ich ewig dankbar.
 

null89er

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Ja, nach FFmpegWithDTS-evansport-1.0-0005 googeln. Paket über paketmanager installieren und dts funktioniert unter DSM 5.2 und mit VS.

Allerdings kann ich dts Filme nicht an den chromecast senden. Kommt nur ein graues Dreieck mit Ausrufezeichen. Falls hier jemand eine Lösung hat bin ich ewig dankbar.

Super danke dir! läuft alles soweit allerdings ähnliches Problem wenn ich die Filme auf den Safari Browser schicke lädt er einfach nur.
 

dozzo

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Hallo,

hatte auch das Problem bei mkv Dateien und DTS Spur keinen Ton zu bekommen.

Abhilfe hat hie das Braswell 6.0.3.1.2.2 Paket geschaffen....

Aber.... das geht natürlich nur erst mal intern, sprich am PC.

Wenn man nun denkt das ganze über die NAS per DLNA an den TV zu senden geht das nicht mehr!!

a) Ein Fernseher hat kein DTS da er mit DTS nichts anfangen kann.
b) Lösungen per HDMI vom HTPC mittels Audiosplitting sind z.B. über TOS Link oder HDMI möglich
c) Die neuen Tonformate wie DTS-HD gehen über TOS Link nicht mehr!

also, wenn der HTPC die Datei abspielt und z.B. die Syno mitels ffmpeg den DTS dekodiert geht per
HDMI an den TV ein AAC Signal.

Aber wie Eingangs erwähnt:
Es geht nicht:

1. eine Datei mit DTS mit dem internen Medienplayer des TV abzuspielen, z.B. von USB-Medien
2. eine Datei mit DTS per DLNA dem TV zuzuspielen, über LAN oder WLAN.

Wer dennoch hierfür eine Lösung hat... Bitte Gerne!!! :eek:
 

Bordi

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HIER hat es user mayo007 bereits richtig formuliert..
DTS wird aus Lizenztechnischen Gründen nicht unterstützt
Bedeutung(!):Die DS kann(!) DTS passthrough streamen, dieses jedoch nicht Transcodieren da Lizenzrechtlich geschützt. Wäre dem anders würde DTS on-the-fly nach mp3, wav oder aac formatiert. Wer da noch von exzellenter Audioqualität redet hat ein Rad ab. Zum Glück ist dem nicht so, so dass DTS/DTS Master im original wieder-gegen werden kann. Vorausgesetzt ihr habt einen Spieler (TV oder AV) der für dieses Format Lizenziert ist.
 

ToniTonic

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Hallo,

Die Qualität nach dem Transcodieren ist einwandfrei. Trancodiert werden kann wie oben beschrieben mit einer Installation für den CPU passenden evansport Paket auf der DS. Wenn ein Medienrenderer im Netz als Empfänger gewählt wird und DTS fähig ist, dann kann dieser ohne das Trancodieren direkt abspielen.

Wenn da was nicht funktioniert, wird das entsprechend installierte Paket nicht verwendet oder es ist in den Einstellungen das Transkodieren ausgeschalten.

Ich Frage mich, warum DTS noch nicht als kostenpflichtiges Paket zum nachinstallieren angeboten wurde...
 

goetz

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Hallo,
DTS Inc. vergibt keine Lizenzen an NAS Hersteller, nur an Mediaplayer Hersteller.

Gruß Götz
 

Bordi

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..zudem will man nicht das DTS verändert/transcodiert wird.
 

ToniTonic

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Das diese Aussage hier immer pauschalisiert wird... Ich will sehr wohl, dass DTS transcodiert wird :p

1) An meinem zweiten Standort ist eine einfach 2.1 Soundbar am TV. Hier spare ich mir durch das transcodieren sehr viel Bandbreite.
2) An meinem ersten Standort habe ich eine DTS fähige Anlage. Diese wird entweder durch ein WDTV (Originaltonspur) oder durch ein AppleTV (Transcoding) befeuert. Ich glaube ich muss mal versuchen direkt hin und her zu schalten um zu sehen wie groß der Unterschied ist.
 

bitrot

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Transcoding ist als Notnagel gedacht, um Kompatibilität zu nicht kompatiblen Clients zu ermöglichen oder Bandbreitenengpässen zu begegnen, z.B. bei den mickrigen Bandbreiten im Mobilfunk hierzulande. Es ist eigentlich nicht dafür gedacht, im lokalen Netzwerk für Kompatibilität zu sorgen, denn dann kann man sich die vielen schönen HD Files auch sparen und die Medien gleich in einem kompatiblen Format mit kompatibler Bitrate speichern. Transcoding bedeutet immer Qualitätsverlust, deutlich mehr Qualitätsverlust als beispielsweise ein offline Re-Coding bedeuten würde. Es führt den (Bild-)Qualitätsgedanken, der mit HD oder gar 4K assoziiert wird, ad absurdum.

Sofern ich ihn richtig verstanden habe, meinte Bordi aber, dass die Firma DTS nicht möchte, dass deren Audiostreams transcodiert werden und deshalb keine Lizenz an NAS Hersteller herausgibt.
 

ToniTonic

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So hab ich das von Götz auch verstanden. Also das DTS keine Lizenzen an NAS Hersteller verkauft, nur an Medienplayer. Ich selbst würde es befürworten für ein paar Euro die Kompatibilität offiziell wiederherzustellen.

Das Transcoding ist deshalb schlechter als das Re-Coding, da die Standardeinstellung zB auf 2 Kanal 128 MBit in den Profilen steht. Würde die Umwandlung in AC-3 mit 1:1 Anzahl an Kanälen laufen wäre kein Unterschied zum Re-Coding via Handbrake oder ähnliches. Es müsste halt ein paar Sekunden länger gepuffert werden.

Ich werde jetzt einen Teufel tun um mir aufgrund der Kompatibilität viele meiner Geräte neu zu kaufen oder alle Filme umzuwandeln wenn es mittels Software gelöst werden kann. Mich auch deswegen auf bestimmte Medienplayer zu beschränken finde ich unnötig. Vielleicht kommt jemand mit mehr Programmierkenntnissen als ich mal auf die Idee ein Paket zu erstellen, welches diese Einstellungen auf einfachen Weg in der Weboberfläche ermöglichen :)
 

Bordi

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bitrot

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Das Transcoding ist deshalb schlechter als das Re-Coding, da die Standardeinstellung zB auf 2 Kanal 128 MBit in den Profilen steht. Würde die Umwandlung in AC-3 mit 1:1 Anzahl an Kanälen laufen wäre kein Unterschied zum Re-Coding via Handbrake oder ähnliches. Es müsste halt ein paar Sekunden länger gepuffert werden.

Das ist nur eine Seite der Medaille, die verlustbehaftete Umwandlung des Audiostreams. Noch problematischer als Audio ist jedoch Video. Transcoding ist sowohl bei Audio als auch Video auch Echtzeit, sprich Geschwindigkeit getrimmt, aus naheliegenden Gründen, und nicht auf Qualität. Ein Re-Coding via Handbrake und Konstorten ist zwar auch nicht unbedingt Haute Cuisine was den audiovisuelle Anspruch angeht, aber bei halbwegs ordentlicher Konfiguration (und deutlich größerem Zeitaufwand) ist die Qualität erheblich besser.

Transcoding ist einfach sehr leistungshungrig und es müssen zwecks flüssiger Wiedergabe Kompromisse gemacht werden. Entweder bedeutet Software Transcoding eine sehr hohe CPU Last, so dass ein relativ simples Profil für das Encoding genutzt werden muss (bei Plex z.B. standardmäßig x264 "sehr schnell" -> kein Mensch würde das Profil bei Handbrake für die eigenen (offline) Rips nutzen) bzw. selbst wirklich dicke Serverprozessoren bei mehreren Streams gleichzeitig schnell an ihre Grenzen kommen. Oder eben via Hardware Transcoding, das deutlich effizienter ist, aber auch deutlich weniger flexibel und i.d.R. zu einem schlechteren Endergebnis führt.

Transcoding ist eine Hilfestellung, nicht mehr und nicht weniger. Es sollte vermieden werden so gut es geht und nur dann zum Einsatz kommen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt bzw. wenn die technischen Einschränkungen (Bandbreite, Kompatibilität) es nötig machen.
 

ToniTonic

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Stimmt. Je mehr Zeit man in das Umwandeln (Analysieren, mehrere Durchgänge, ...) steckt, um so besser das Ergebnis. Das ist endlich mal ein gutes Argument in den vielen Male in denen es in dem Forum bereits um das Thema geht. Ja im Bezug auf Video, ein eindeutiges Jein wenn es um Audio geht. Hier ist die Anforderung an die Rechenleistung bei weitem nicht so komplex und kein Lied dauert bei aktuellen Prozessoren zum Umwandeln so lange wie es läuft.

Jedoch würde ich die Einsätze bei denen Transcoding zum tragen kommt größer sehen als du. Warum sollte ich die DTS Tonspur in meinen Originaldateien kaputt machen wenn 2 von 3 Playern diese nicht abspielen? Ich wandle auch auch nicht alle Originaldateien auf 720p um, weil einer der Fernseher nur HDReady ist, oder? Und wenn das Ergebnis passt und man jeden Film nur 1-3 mal ansieht, warum dann die 5-Fache Rechenleistung investieren um jede Datei neu zu muxen?

In ein bis zwei Jahren kommen wieder neue Medienplayer, Plugins oder Apps für die Endgeräte und dann läuft alles wieder nativ.

Ich bin weiter dafür, jeden hier über die Möglichkeiten zu informieren und die Entscheidung selbst treffen zu lassen.
Wenn alles funktioniert wird niemand hier freiwillig sich mit transcoding beschäftigen :)

Aber lasst uns für die Nachwelt die Vor- und Nachteile zusammenfassen, ich finde den Thread hier dazu ganz gut gelungen.

Grundsätzlich gilt:
- Quelldateien werden wenn möglich im Originalformat an den Medienplayer übertragen.
- Gibt es Probleme mit der Wiedergabe, erhält man das beste Ergebnis wenn man die Originaldatei umwandelt (Re-Code / Convert / Encode) um den Anforderungen zu entsprechen
- Durch ein Umwandeln on-the-fly (Bei Synology: transcoding) kann man in Echtzeit für eine Kompatibilität oder geringere Bandbreite sorgen, was aber zu Einbußen in der Qualität führt.

- Bei Kompatiblitätsproblemen in Audio oder Video kann ein anderes Format gewählt werden. Beispiele hierfür sind im Audio Bereich DTS zu AC-3, aber auch im Video Bereich gilt dies (Beispiel: flv oder ältere Formate)
- Bei Bandbreitenproblemen kann die Qualität reduziert werden. Hierfür als Beispiel wieder 7 Kanal DTS zu 2 Kanal MP3 oder die Qualität (kbit/s), aber auch wieder für den Video-Bereich 1080p in 720p oder eben wieder auch an der Qualität reduzieren.
- jede Umwandlung ist verlustbehaftet, umso größer die Rechenleistung (bzw eingesetzte Zeit) ist, welche investiert wird, umso besser ist das Ergebnis (bis zu einem gewissen Grad)


Bitte ergänzen oder veto wenn der Bedarf besteht :)
 

Bordi

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..warum dann die 5-Fache Rechenleistung investieren um jede Datei neu zu muxen? ..
Weil dieses 1x weniger ist als die 2-3x beim Transcoding. Viele vergessen oft dass beim Transcoding ebenfalls eine erhebliche Rechenleistung gefordert wird. Zudem muss das ganze ohne ruckler on-the-fly vonstatten gehen, dem entsprechend leistungsfähig muss auch der Rechner sein. Es ist einfach nicht drin dass das Transcoding -alias bei-jedem-abspielen-onthefly-muxen/konvertieren-ohne-dass-das-endergebniss-je-gespeichert-wird- 2-3x langer brauch als der Film. Dem entsprechend sind auch nur einfache, schnelle Konvertierungen ohne zwei oder dritt Durchlauf möglich. Als Sahnehaube verzichtet man auch drauf die dafür benötigte Rechenleistung von einem spezial dafür konzipierten Rechner zu stellen, und schiebt sie anstelle dessen der NAS zu welche eigentlich mit Datendurchsatz, Stabilität und Integrität bereits genug zu tun hat.
 

vagzubi

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Hallo Zusammen

wenn ich darf würde ich mich gerne hier kurz dazwischenschieben.
Ich bin aktuell auf der Suche nach einem FFmpegWithDTS Packet für eine DS412+ (mit DMS 6 / bald 6.1). Leider bin ich noch nicht ganz in der modernen Welt angekommen. Ich finden irgendwie nichts via diesem Google. ;) Wäre froh wenn mir jemand da eine kleine Hilfestellung geben könnte.

Danke

Gruss
 
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