Synology RT2600 und SRM 1.1 auf Computex 2016 vorgestellt

telmor

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Der RT1900 ist softwaremäßig eine Dauerbaustelle, wesentliche Routerfunktinen sind nur rudimentär und mangelhaft implementiert und jetzt kommen sie mit einem Nachfolgemodell raus dessen Hardware ebenso auf "Kante" arbeitet und dessen Firmware mit überflüssigem Müll aufgebauscht ist anstatt die Probleme der alten Software zu lösen. Wieviel sie wohl diesmal an Chip und Co. zahlen damit die Rezension wohlwollend wird.
 

bitrot

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Ui, das ist harter Tobak. Wie ist eigentlich der Konsens bezüglich dem RT1900ac und SRM? Sind die anderen Besitzer des Routers, davon scheint es ja laut Signaturen hier im Forum einige zu geben, auch so unzufrieden damit?

Prinzipiell ist definitv ein Markt da für eine einfach bedienbare, jedoch auch mächtige und featurereiche Routerlösung. Die besseren Alternativen für Endnutzer sind immer noch die open source Third Party Lösungen. Kaum jemand, der etwas höhere Ansprüche an seinen Router bzw. Firewall stellt gibt sich mit den Herstellerfirmwares zufrieden (Deutschland Platzhirsch und Ausnahmeerscheinung AVM mal ausgenommen). Natürlich bringen Features und einfache Bedienbarkeit nichts wenn die Basisfunktionalität nicht stimmt.
 

telmor

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Der Synology Router kann nichts. Vlan nur rudimentär, IGMP-Proxy fehlt ganz. Ports sind nicht freikonfigurierbar. AVM oder TP-Link ist auch nicht besser. Auch hier auf Kante zusammengebastelte Hardware und auf ewig verbugte FW.
Man schaue doch nur auf den Produktlebenszyklus, der RT1900 ist gerade mal 6 Monate auf dem Markt und schon Elektroschrott, Obwohl, das Nachfolgemodell kann ja auch nicht mehr.

Und mächtig und featurereich ist der Synologyrouter wahrlich nicht. Das wäre er, konnte man die Ports frei konfigurieren.

Das Hauptärgernis bei diesem gerät ist allerdings das auch das neue Modell nicht an allen Anschlüssen in Betrieb gehen kann. Weil einfach die Möglichkeit der Konfiguration des WAN Port massiv eingeschrängt ist.
 
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bitrot

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Was meinst Du mit "Ports frei konfigurieren"? Willst Du mir allen Ernstes sagen, dass ein Router im Jahre des Herrn 2016 keine individuell einstellbare Portweiterleitung besitzt?!

Über AVM scheiden sich die Geister, wobei ich die Firmware an sich für gelungen halte, jedoch Dinge wie WLAN Reichweite oder auch Performance des integrierten Modems eher kritisch sehe. Fritz!OS selbst ist gut durchdacht und auch gut supported, finde ich (nutze aber selbst keine Fritz!Box).

P.S.: 'Elektroschrott' ist der Rt1900ac jetzt auch wieder nicht. Bei den anderen Herstellern gibt es schließlich auch Modelle mit weniger (rein theoretische) WLAN Bandbreite weiter zu kaufen.
 

telmor

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Interface IP Address S/L Description
--------- ---------- --- -----------
eth0 yyyy:xxxx:yyyy:xxxx::yyyy:xxxx/64 u/u WAN
eth0.7 - u/u DATEN
eth0.8 10.45.34.248/18 u/u ENTERTAIN
eth1 192.168.10.1/24 u/u LAN1
eth2 192.168.30.1/24 u/u LAN2
lo 127.0.0.1/8 u/u
::1/128
pppoe0 yx.yyx.xxy.yyy u/u
yyyy:xxxx:yyyy:xxxx:yyyy:xxxx:yyyy:xxx/64
Was ich mit Konfiguration meine? Die freie Zuordnung der Interfaces zu den Ports meine ich. die freie konfiguration der NAT usw. Der Synologyrouter gängelt an Anfang bis Ende und lässt keine Freiheiten.
 

Nightlover

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Hallo Zusammen, also ich habe einen RT1900ac und getraue mich fast nicht zu sagen dass ich bis jetzt zufrieden bin mit im
wahrscheinlich sind meine Anforderungen nicht so speziell (bis jetzt) das mir bis jetzt nichts negatives sagen kann. Momentan
sogar sehr froh, denn was auf meinen DS's nicht geht (Time Maschine-Backup) beim Router noch klappt.

Night
 

telmor

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hm, ein Entertainanschluß der Telekom ist speziell? Dann haben ca 2Mio. Telekomkunden "spezielle" Anforderungen. Der Router ist nicht in der Lage an solchen Anschlüssen zu funktionieren. IPTV ist mit dem Synology nicht möglich.
 

Iarn

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Ja ist speziell (VLAN). Aber andere haben es anscheinend hinbekommen (DSL Hexe Iirc). Also ist der Router anscheinend dazu der Lage, aber der Nutzer nicht.
 

telmor

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Schwachsinn! DSL-Hexe hat einen 1&1 Anschluß und IPTV läuft dort über das gleiche VLAN wie die Anmeldung. Zudem hatte er das Tagging von seinem Modem vornehmen lassen da er unfähig war das am Synology einzustellen.

Das ISP Vlan am WAN Port anliefern ist nichts spezielles. Das man das nur dadurch das man den LAN 1 Port untagged schaltet eine pppoe Anmeldung erreicht ist albern. DSL Hexe konnte sich nur am ISP anmelden, da das VLAN durch das Draytec Modem schon erledigt war. IGMP snooping sorgte dann dafür das die UDP Pakete nicht die Ports zumüllten.

Hätte DSL Hexe den Vigor transparent benutzt, also tatsächlich als Modem betrieben hätte er noch nicht mal an seinem 1&1 anschluß eine Anmeldung hingekriegt.

Ich hatte die Kiste ja am Telkomanschluß mit einem transparenten Modem in Betrieb, nur ohne die Möglichkeit VLAN 8 auszuwerten ist kein IPTV möglich.

Zum Schluß Syno-Gott bleib bei deinen DS und Fritzboxen davon magst du Ahnung haben von Routern offensichtlich nicht.
 

bitrot

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Jetzt auch ein deutscher Artikel zur RT2600ac auf Golem.de. In dem Artikel wird auch auf die weiteren Pläne von Synology bezüglich der Routerplattform eingegangen.

SRM 1.1 (soll natürlich auch für den RT1900ac kommen) und die neue Traffic Übersicht klingt jedenfalls interessant, da ähnliches über SNMP nur mit viel Frickelei zu bewerkstelligen ist. Auch wurde eine Intrusion Detection / Prevention vorgestellt, wobei man abwarten muss, wie leistungsfähig diese ist. Im Consumersegment sind diese oft eher rudimentärer Natur, aber als zusätzlicher Schutz, neben einer hoffentlich flexibel einstellbaren Firewall, wäre das natürlich willkommen.
 

jahlives

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Der RT1900 ist softwaremäßig eine Dauerbaustelle, wesentliche Routerfunktinen sind nur rudimentär und mangelhaft implementiert und jetzt kommen sie mit einem Nachfolgemodell raus dessen Hardware ebenso auf "Kante" arbeitet und dessen Firmware mit überflüssigem Müll aufgebauscht ist anstatt die Probleme der alten Software zu lösen. .
ich verstehe hier nicht ganz wieso man bei einem NAS-Hersteller einen Router kauft, der erst noch der erste Router vom Hersteller ist, und sich dann wundert wieso die oder jenes nicht geht. Ich mein ich geh doch auch nicht zum Fahrradhändler, um mir Reifen für meinen Porsche zu kaufen, oder?
 

Puppetmaster

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Ähm, wir reden hier über ein Consumergerät, gell?
Die Anforderungen @telmors scheinen mir da weit darüber hinaus zu gehen.

Offenbar gelingt es mehr oder minder unbedarften Benutzern, den Router an's Netz zu bringen. Plug and Play. Und ich denke, genau DAS war auch das Anliegen Synologys. Ihre anderen Geräte und Software (DSM) sind schließlich auch eher für den DAU als für den Sparten-Spezialisten an- und ausgelegt. Es wird der Kompromiss zwischen maximaler Funktion bei gleichzeitig minimaler Konfiguration(skenntnis) gesucht.
 

bitrot

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Einfache Bedienbarkeit plus großer Funktionsumfang für die Nerds wäre eine sehr vielversprechende Kombination. Letzteres gibt es durch viele (open source) third party Firmwares bereits, es seien DD-WRT, Tomato, aber auch deutlich leistungsfähigere Lösungen wie PfSense genannt. Aber beim ersteren scheitert es oft. Gute Usability ist ja kein Mangel oder nur für "DAUs" interessant, sondern ein Qualitätsmerkmal. Gerade bei sicherheitsrelevanten Komponenten wie Router wäre eine gute Bedienbarkeit und Struktur sehr willkommen, natürlich auch für weniger versierte Genossen, damit sie eben nicht ein Scheunentor öffnen ohne es zu realisieren.
 
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Nightlover

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Auch wurde eine Intrusion Detection / Prevention vorgestellt, wobei man abwarten muss, wie leistungsfähig diese ist.

Also wie gesagt, das was er bis jetzt tun soll tut er bei mir, VPN-Verbindungen und Portweiterleitungen und oder Portschließungen klappen.
Bin wohl ein mehr oder minder unbedarften Benutzern. :confused: :D

Womit ich ein Problem sehe ist dieses Detection / Prävention denn das lief mal als Beta-Version bei mir auf der DS1815+ und machte da dem CPU schon Probleme der war
ständig auf 70-80% und im Programm selbst waren zwei Vieren und Trojaner, weis ja nicht wie viel besser es unterdessen ist.

Aber kann mir nicht vorstellen das im RT1900ac oder im neuen Router ein CPU ist der der mehr leistet als der in der DS1815+.

Night
 

bitrot

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Mehr Rohleistung im Router als in der DS1815+? Das glaube ich kaum. Es kann aber sein, dass durch spezielle Hardwarebeschleuniger die Intrusion Detection beschleunigt wird, was natürlich ein nettes Feature für so einen Router wäre (bei Consumer Geräten halte ich das aber nicht für sehr wahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen). Man müsste wissen, welcher SOC drin steckt und dann mal die Specs recherchieren.
 

Nightlover

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was natürlich ein nettes Feature für so einen Router wäre (bei Consumer Geräten halte ich das aber nicht für sehr wahrscheinlich

Wird wohl wie bei der DSM ein Packet zum laden sein in der neuen SRM 1.1 sein aber ich warte mal ab und schau was wirklich passiert.

Night
 

bitrot

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Die neuen Features sehen interessant aus. Synology täte gut daran, 'fortgeschrittene' Features von Firewalls / Routern in einer einfach bedienbaren Form in ein Endkundenprodukt wie SRM einfließen zu lassen, ich glaube da gibt es das größte Marktpotenzial. IDS bzw. brauchbarer Inhaltsfilter sind solche Funktionen, aber auch ganz einfache (bzw. einfach zu realisierende) Dinge wie z.B. Portforwarding nach Zeitplan, Dinge die die meisten Consumergeräte nicht unterstützen weil immer nur nach Schema F implementiert wird.

Gute Struktur und Bedienbarkeit plus Anpassbarkeit im Detail, dann könnte es etwas werden mit einem neuen erfolgreichen Standbein für Synology.
 
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