nfs und Linux ACL Support moeglich auf der Syno ?

framp

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Immer wieder bekomme ich Problemberichte von Benutzern von raspiBackup welches ich eigentlich nur fuer mich geschrieben habe um meine Raspberries zu sichern. Irgendwann dachte ich dann dass es vielleicht auch ganz nuetzlich fuer andere Raspberrynutzer sein koennte. Jedenfalls habe ich nie Probleme mit ACLs aber mittlerweile ist die Nutzerzahl doch schon groesser und es kommen immer weitere Nutzer dazu. Deshalb kommt immer wieder ein Benutzer um die Ecke und hat ACL Probleme mit nfs und meist ist der nfs Server eine Syno. Mein bisheriger Ratschlag ist die ACLs beim rsync auszunehmen - was aber eigentlich eine Kruecke ist.

Ich muss gestehen dass ich ziemlich verwirrt bin ob und wie Linux ACLs per nfs unterstuetzt werden. In diesem Thread steht dass es gehen soll mit nfs4. Ich bekomme es aber nicht hin :(

Folgendes habe ich auf meinem Client getan um das zu testen:

setfacl -m u:framp:rw aclFile
sudo rsync -aAv . /remote/raspiBackup
sending incremental file list
rsync: set_acl: sys_acl_set_file(aclFile, ACL_TYPE_ACCESS): Operation not supported (95)

sent 96 bytes received 108 bytes 408.00 bytes/sec
total size is 0 speedup is 0.00
rsync error: some files/attrs were not transferred (see previous errors) (code 23) at main.c(1183) [sender=3.1.1]

Der Mount sie wie folgt aus:

192.168.0.9:/volume1/raspiBackup on /remote/raspiBackup type nfs4 (rw,relatime,vers=4.1,rsize=131072,wsize=131072,namlen=255,hard,proto=tcp,port=0,timeo=600,retrans=2,sec=sys,clientaddr=192.168.0.6,local_lock=none,addr=192.168.0.9,_netdev)

D.h. es wird 4.1 genutzt.

Auf der Syno steht in /etc/exports

/volume1/raspiBackup 192.168.0.0/24(rw,async,no_wdelay,no_root_squash,insecure_locks,sec=sys,anonuid=1025,anongid=100)
D.h. nach meinem Verstaendnis sollten eigentlich auch ACLs per nfs auf der Syno landen koennen. Tun sie aber nicht :( Hat jemand fuer mich einen Tipp was ich falsch mache damit ich den Nutzern sagen kann wie sie ihre ACLs auch auf eine Syno sichern koennen?
 

Benares

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Bisher habe ich gelesen, dass man für ACL-Unterstützung clientseitig einfach vers=3 oder vers=4 bei den Mount-Optionen mit aufnehmen muss.
Ob auch die Option "Standard-UNIX-Berechtigungen anwenden" (normalerweise gesetzt) in den erweiterten NFS-Einstellungen eine Rolle spielt, weiß ich nicht. Laut Hilfe betrifft das aber eher die Rechte für die Dinge, die der Client auf dem Server erstellt.
 

framp

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Vielen Dank fuer Deine Antwort. Ich nutze ja nfs 4.1. Aber trotzdem werden keine ACLs gesichert :mad:
 

Benares

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Was du mit "ACLs gesichert". Wichtig ist doch erstmal, dass man auf Verzeichnisse mit z.B. d---------+ bei den Rechten, die neuere DSM-Versionen so gerne verwenden, über NFS überhaupt zugreifen kann.
 

framp

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Wenn man ein Backup restored sollte wieder alles wie vorher sein - incl ACLs. Ansonsten ist das kein konsistentes Backup.
 

Benares

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Achso, um Backups geht's :unsure:
Da würde ich mich nicht auf das Ziel-Filesystem verlassen, sondern eher in ein Archiv sichern, selbst wenn's das alte tar ist. Das kann dann überall liegen.

Ich bin ja schon froh, wenn der NFS-Zugriff auf Ordner, die ACLs verwenden, klappt.
 

framp

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raspiBackup kann auch ein tar erstellen. Aber rsync hat den Vorteil dass nicht immer alle Daten gesichert werden muessen sondern nur Aenderungen und neue Dateien. Das geht viel schneller und belegt wenn Du BackupVersionen aufhebst viel weniger Speicherplatz.
 

Benares

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Kann man rsync nicht auch als Client-/Server-Prozess betreiben? Dann wär's doch ganz unabhängig von cifs/nfs & Co.

Ich hab mal vor vielen Jahren mit rsync rumgespielt. Da konnte man serverseitig in der /etc/rsync.conf sowas wie Shares definieren und clientseitig mit z.B.
Code:
rsync -aP /volume1/photo/*  root@ds212::photo
ansprechen
 

framp

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Du reibst Salz in meine Wunde. Leider unterstuetzt raspiBackup bislang keinen rsync Server. Es ist geplant - aber es fehlt an der Zeit das anzugehen. Momentan gibt es wichtigere Dinge zu tun :)
 
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