USB Copy Lokales Backup über freie Schächte?

Backupfreak

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Hallo zusammen,

in meiner DS412+ stecken derzeit zwei Platten im SHR (1 Fehlertoleranz) das einzige Volume ist als BTRFS formatiert.
Als externe Backups nutze ich mehrere Festplatten die ich über eine USB Dockingstation anschließe und dann das Nutzvolume per USB-Copy sichere.

Ich würde gerne regelmäßig eine der exterenen Festplatten als Clon einer Internen Festplatte erstellen.

Ich würde das erreichen, wenn ich einfach eine der beiden Festplatten ausbaue (und als Backup an die Seite lege) und in den Schacht eine "neue" Festplatte einbaue und das ausgebaute Volume wieder herstelle. Ist aber blöd, weil ich ja in der Zeit natürlich die Fehlertoleranz verliere.

Jetzt meine Frage, kann ich nicht "einfach" eine 3. Platte in einen freien Schacht des NAS stecken, und dann ein 1:1 Image der Kompletten Platte (BTRFS Volume und SystemVolume) auf der 3. Platte erstellen?

Geht das?
Wenn ja, mit Bordmitteln?
Oder welche Anwendung brauche ich dafür?

Vielen Dank und viele Grüße

Backupfreak

PS.: Das Präfix ist falsch, aber da ich nicht weis, ob / mit welchem Tool sowas geht.... Sorry
 

ottosykora

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Wenn du SHR hats mit den internen Platten, dann hast du den Clon bereits. Egal welche der Platten aussteigt, die andere läuft weiter und du brauchst dann eine neu Platte kaufen, einstecken und den Repair abwarten, dann ist alles bestens.

Einen weiteren Clon der internen Platte kann man mit einer Disk Kopier Satation machen, da gibt es viele auf dem Markt. Dann fährst du die DS runter, dann nimmst du eine der Platten raus, steckst es in die Kopierstation zusammen mit einer gleich grossen neuen Platte rein und startest den Clon Vorgang, meistens nur ein Knopfdruck.


Clonen Versuch in der DS wird kaum den richtigen Erfolg bringen, weil dann die Platte eingebunden werden muss in den Raid und da kann man die dann nicht mehr wegnehmen.


Was ich mich frage, wozu soll so eine Kopie verwendet werden? Einfach Platte mit btrfs aus einem Raid herausgenommen ist wirklich nicht so einfach verwendbar um Daten herauszulesen.


Für Experten:
ja ich weiss, mit sehr viel Wissen über Linux wäre so was theoretisch auch via CLI vielleicht möglich, aber DSM alleine nicht
 
Zuletzt bearbeitet:

Backupfreak

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Danke für Deine Antwort.

Angenommen ich hab so einen Clon im Schrank (mit dem ganzen BTRFS inkl. den ganzen Active Backup for Business). Dann habe ich mein ganzes NAS komplett gesichert.
Sollten wir mal Opfer eines Krypto Troaners werden, dann wird auch das NAS schnell hinüber sein. Meine Strategie wäre dann, alles auf eine (oder mehrere) Platten im Schrank zu setzen:
Alle Systeme (NAS und Rechner) komplett platt zu machen, die Platte aus dem Schrank zu nehmen, in das leere NAS zu stecken, Das NAS wird zwar meckern, das die zweite Platte fehlt, aber sonst ganz normal mit dem alten Stand starten. Die Platte würde ich erstmal replizieren (um da wieder ne Redundanz zu haben) und dann von da aus einen Rechner nach dem anderen aus dem actice Backup for Busines wieder herstellen.

Da in dem SHR nur zwei Platten sind (Fehlertoleranz 1), ist Wenn ich eine Platte in ein NAS Stecke und es starte eben so, als wäre die andere Platte entfernt worden => erstmal kein Problem.

Oder sehe ich da was falsch?
 

tproko

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Also in deinem Szenario musst du dann aber fast davon ausgehen, dass die Platte dann beim Einsetzen nach der Attacke mit Verschlüsselung hops geht... 😑

Murphys law und so.


Hier mal ein paar Gedanken von mir dazu.

Normal verschlüsselt dir die Ransomware eher die in Windows gemounteden Dateien. Eher nicht das ganze Dsm. Daher hier auch noch mal über Benutzer und evt. eingeschränkte Berechtigungen nachdenken.

Ich würde eine 3. Platte im Nas als eigenes verschlüsseltes Volume hinzufügen als ext4 Basic (kann dann schnell mit Linux live USB gemounted werden). Dieses grundsätzlich nicht extern einbinden bei Windows und co. Dann hast du Dsm auch schon mal dort auch mit gesichert (ausgenommen System DBs die normal unter Volume1 liegen). Alle wichtigen Daten kannst du dort ja zusätzlich auch ablegen.

Zusätzlich trotz allem dann auch externe Backup Platten falls das Nas vom Blitz oder sonst was abraucht.

Das komplette Klonen kommt mir persönlich unnötig vor, stresst die Platten, Nas muss herunter gefahren werden etc. Würde ich nicht machen.
 

Backupfreak

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Das Problem mit dem "Hops gehen", kannst Du aber mit jedem Backup haben. Daher hat man ja auch nicht nur ein Backup! ;-)

Vor Crypto und auch andren Einflüssen am besten geschützt sind Platten nunmal im Schrank.

Warum sollte ein Image eine Platte so deutlich mehr stressen als ein volles Backup? Wenn man das schön langsam laufen lässt, ist das kein Problem, man sollte halt lieber langsam aber sicher arbeiten, wenn es drauf an kommt!

Das NAS runter zu fahren sehe ich echt nicht als Problem an.
Hätte ich den Clon im 3. Schacht (hot swap) machen können, wäre das natürlich noch deutlich eleganter gewesen.

Backups von deM normalen NAS Verzeichnissen auf die ich leicht zugreifen kann, hab ich ja schon (via USB Copy).

Mit BTRFS und active Backup for business hab ich halt aber noch ne ganze Backup Historie der anderen Rechner im NAS, die ich so komplett mitsichern kann, und superschnell wieder verfügbar hab.

Ich hab schon mehrfach die Platten von einem Nas ins andere umziehen lassen, total easy!
 

tproko

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@backup vs. Clonen: ich dachte, dass du mit USB Copy und Hyperbackup ein Delta Backups machst, nicht jedes mal ein Vollbackup.

Du musst es eh selber entscheiden. Ich halte einfach wenig von dem Clonen. Synology unterstützt dazu auch nix.

Auch die HDD Schächte sind nicht für regelmäßiges rein-/rausziehen.
 

Backupfreak

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Ich nutze das NAS als Dateiablage und als Speicher für die Backups der anderen Rechner via Hyperbackup for Business.
Die Dateiablage sichere ich via USB Copy regelmäßig auf externe Festplatten. Die Backups sichere ich bisher nicht.

Wenn ich eine der im NAS eingebauten Platten (da ist ja alles drauf) als zusätzliches Backup "an die Seite lege".
Habe ich damit automatisches ein vollständiges lauffähiges und geprüftes Backup des kompletten NAS.

Ich werde der DS also einfach eine der beiden Platte klauen und in den Schrank legen.
Und lasse das NAS dann halt die zweite neue Platte replizieren.
 

Synchrotron

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Kannste ruhig machen.

Dir sollte nur klar sein, dass die Reparatur die verbliebene Platte stark belasten wird, und die neue, eingewechselte auch. Dann machst du den Spaß ein paar Tage später wieder, man will ja ein aktuelles „Backup“ im Schrank liegen haben. Und wieder …

Ergebnis: Zerschredderte Platten, bei jedem Tausch das Risiko dass dir dein RAID aussteigt (hoffentlich hält dann die andere Platte durch), laufend Plattendomino.

Aber wenn es dir Spaß macht ! Vielleicht hörst du es ja gerne rattern und denkst dann „Geile Datenverarbeitung, schaffen alle wie die Brunnenputzer“. Ich denke, du wirst deutlich drauf zahlen gegenüber einer ordentlichen, belastbaren Backuplösung. Dann bitte nicht hierher zum Weinen kommen.
 

tproko

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So wie @Synchrotron schrieb.

Aber mir kommt vor, die Punkte werden eher überlesen oder weg gewischt. Wenn das wöchentlich passiert, kann es auch mMn nicht gut gehen, alleine schon weil die HDD Einschübe von der DS irgendwann co geben.

Und der raid Rebuild beeinflusst die Performance vom System für andere Anwendungen ja auch.

Welche Platte (Hersteller, Typ?) liegt den da noch rum?
 

Backupfreak

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Eure Argumente habe ich sehrwohl gelesen und mache mir schon auch Gedanken über das was Ihr schreibt.

1. Vor einem zu hohen Verschleiß der Schächte mache ich mir nun echt keine Dedanken, das NAS ist jetzt rund zehn Jahre alt (also eh eigentlich schon an der Reihe ausgetauscht zu werden) und die Schächte und Rahmen haben kaum Benutzungsspuren Abrieb. Die SATA Stecker können auch einige Steckungen ab... Vermutlich liegt das Missverständnis in Punkt 4.
2. Belastung (Stress) der Festplatten: Naja, wenn ich ein Vollbackup mache, ist das auch nicht viel was anderen, oder liegt hier mein Irrtum?
Aber das ist doch auch eine Frage der Geschwindigkeit der Lese und Schreibzugriffes. Beim Upgrade der Festplatten lasse ich den Abgleich ja auch langsam machen.
3. Performance einbußen wären des Rebuild: Wir nutzen das NAS mit zwei Erwachsenen und einem Kind, wenn das NAS mal zwei oder drei Tage langsamer ist, stellt das für uns kein Problem dar.
4. Die "normalen" Backups der Dateiablage mache ich alle zwei bis drei Monate. Viele Daten liegen eh nochmal Lokal auf den Rechnern oder Smartphones.
So ein "Image"-Backup hätte ich jetzt zwei mal im Jahr gemacht. Einfach um im Worst Case schnell wieder lauffähige Systeme herstellen zu können, wenn mal alles weg ist.
Aber lieber auf einem Stand von vor ein paar Monaten aufsetzen als ganz von vorne anfangen.

@tpoko bezüglich der "übrigen" Platte siehe Anhang.
 

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ottosykora

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Ich denke wenn du so überzeugt bist von deiner 'Lösung', dann mache es einfach, Meinungen von Leuten die etwas Erfahrung haben damit hast du gehört.

Ich kann nur berichten, mein Chef wollte genau das auch als 'Backup' verwenden und ich konnte es ihm damals nicht ausreden.
Wir hatten eine 2-bay DS und da wollte er jede Woche eine der Platten wechseln damit er Backup im Schrank hat.
Er hat es nur einmal gemacht und nie wieder.
Gepiepse, dann Repair anstossen, dann die DS kaum brauchbar bis nächsten Tag und wenn die DS ganz den Geist aufgibt ist alles nur sehr eingeschränkt brauchbar.
Er hat es selber dann aufgegeben und sich ein korrektes 3-2-1 Backup Konzept erstellt.




>>Die "normalen" Backups der Dateiablage mache ich alle zwei bis drei Monate.<<<

und du nennst dich Backupfreak?
 

Backupfreak

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>>und Du nennst Dich backupfreak?
Ich sehe keinen Grund mich hier zu rechtfertigen, aber ich versuche es sachlich zu antworten:
Alle halbwegs wichtigen Daten liegen ja Lokal auf den Rechner und auf dem NAS (und da redundant).
Bei einem einfachen Systemausfall habe ich (wenn überhaupt) nur die Daten weniger Stunden verloren.
Bei einem Mehrfachfehler (direkter Blitzeinschlag, Ransomware) müssen dann das letzte exterenen (max. 2-3 Monate alte) Backup "aus dem Schrank" greifen). Ja, das wäre Ärgerlich, weil einige aktuelle Daten weg sind, aber bei so einem Großereignis verschmerzbar.
Aber ein Wöchentliches exterens Backup macht bei uns keinen Sinn, es gibt Tage / Wochen, da kommt außer ein Paar Mails einfach nichts hinzu und selbst die liegen nochmal auf dem Mailserver.
Wir sind kein Unternhmen, sondern eine Familie.
Unsere (Urlaubs)fotos etc. liegen fast unverzüglich auf drei Speichermedien, mit ein paar Monaten Versatz auf mindestens 5 Festplatten standortredundant und mindestens zwei davon garantiert Offline.

Welches Eurer Argumente soll mich denn überzeugen?
Ich bin konkret auf die grundsätzlich berechtigten Hinweise von Euch eingegangen.
Bin aber der Meinung, dass die nicht wirklich greifen, weil es auch immer auf die Rahmenbedingungen ankommt....
Und bekommen sinngemäß zu hören "egal, ist trotzdem besser, glaubs halt".
Warum gehen die Festplatten den beim Clonen oft kaputt? Weil man möglichst schnell die PLatten wieder auf Stand haben will und man die Geschwindigkeit hoch dreht. Hält man die Geschwindigkeit in Grenzen ist das gar kein Problem.... dafür werden die Festplatten gebaut.

Auf ernstgemeinte Fragen:
Ist ein Replizieren wirklich deutlich schädlicher als ein volles Backup? Wird nicht eingegangen.... Warum wohl nicht? Aber egal!

Natürlich ist ein Replizieren "ein kleiner stresstest" für die Hardware, aber das ist es bei einem vollen Backup auch!
Daten, die ich sicher muss ich nunmal kopieren, da führ kein Weg dran vorbei! Aber dafür sind die Platten da.
Ich kann natürlich auch auf Backups verzichten, aus Angst, dass die Platten kaputt gehen.... ;-)

Images von Systemen zu ziehen und als cold standby in die Ecke zu legen ist jetzt auch keine 'Lösung' die ich erfunden habe.
Komisch, dass das von "Fachleuten" belächelt wird!
Im Krisenfall gibt es nichts genialeres, als die Festplatte einfach zu ersetzen und das System neu zu starten.
Das Image ist getestet (weil aus Lievsystem), da brauch ich mir gar keine Gedanken zu machen, das System läuft wieder!

Wöchentlich würde ich das Prozedere sicherlich auch nicht machen und auch jedem davon abraten, alleine schon, weil ich dann ja ständig auf die Festplattenredundanz verzichten müsste.

Ich ziehe an der Stelle einen Schlusstrich, Danke für eure Hinweise!

Meine Ursprüngliche Frage "Kann ich die Festplatten intern klonen?" wurde ja direkt beantwortet.
 

tproko

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Ist ein Replizieren wirklich deutlich schädlicher als ein volles Backup? Wird nicht eingegangen.

Naja sorry, habe auch anderes zu tun daher hab ich die Frage registriert, aber noch nicht Zeit gefunden zu antworten.

Ich verstehe noch nicht, wie du das meinst mit Vollbackup. Weil spielst du wirklich jedes mal 100% deiner Daten auf die Backup Platten? Wenn ja, dann kann das natürlich bei fast voller Platte evt. schon ähnlich wie beim Clone werden. Clone liest halt auch jeden Sektor.

Ich zB fahre meine Backups aufs 2. NAS und die externen Platten immer als Delta. Das stresst hoffentlich die Platten weniger.

Evt. wäre ja auch für dich eine Idee für die Zukunft, die 412+ als Backup weiter zu nutzen und lieber mehrmals wöchentliche Automatische Backups zu machen. Würde auch die Vielzahl an weiteren Platten reduzieren (zumindest hätte ich dich da so verstanden, dass im Schrank mehr als eine liegt).

Alle 2-3 Monate ein Backup wär mir - bin so wie du auch nur Privatanwender mit Familie - eher zu wenig und zu heikel. Bei mir fährt 2x die Woche das 2. Nas hoch, Delta Backup dauert max. 15 Minuten. Zusätzlich gibt es noch eine externe Sicherung und alle relevanten Daten am Laptop. *Klopf auf Holz*, dass uns das reicht.
 

Backupfreak

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War auch kein Vorwurf, ich kenne die Antwort ja selber. ;-)
Ich fühlte mich merkwürdig behandelt und hab deshalb etwas die Borsten hoch gestellt!
Auf dieser sachlichen Ebene mache ich aber gerne weiter! *Daumen hoch!*

Bei meinem "normalen" extrenen Backups lasse ich, wie Du richtig vermutest, nur die Änderungen neu schreiben.
Aber die Daten werden aktiv verglichen, also vermutlich trotzdem jeweils einmal komplett gelesen, um sie zu vergleichen.

Ich habe lange Jahre sehr gut mit Clonen (von Windows PCs) gelebt.
Die Clone habe ich mit Acronis erstellt und dann die Platen (zur Sicherheit) getauscht.
So konnte ich sicher gehen, das die Platten im Schrank laufähig waren. Das habe ich aber auch nur 1 bis zwei mal im Jahr geamcht.
Aber ich habe gute Clone zu schätzen gelernt, man hat immer eine prima Rückfallebene, auf die ich tatsächlich einmal zurückgegriffen hab.

Bei einem Clone egal wie man es macht, kommt man aber halt nicht drum rum.
Aber auch bei incrementellen Backups macht man immer mal wieder ein Vollbackup, ohne das jedesmal die Festplatten sterben.

Zu dem Vorschlag Online auf ein zweites NAS zu sichern:
Active Backup for Business macht nur mit BTRFS Sinn, daher kann ich leider keines meiner anderen NAS sinnvoll einsetzen, um den ganzen Speicherpool zu sichern.
Ja, wenn ich mal einen Nachfolger hab, kann ich mir gut vorstellen, das bisherige NAS dann als online Backup (alle X-tage) zu nutzen und dann wieder schlafen zu schicken.

Ich pers. hatte mal (vor geschätzt 17 Jahren) das Erlebnis, dass mir während eines Backups (PC auf USB) auf einen Schlag beide Platten kaputt waren.
Bei der USB Platte war zum Glück im Großen und Ganzen nur die Zuornungstabelle defekt. Ich konnte fast alle Daten "retten", hab aber ganz schön geschwitzt!

Seitdem war allermindestens eine Backupplatte immer offline.
Denn nur ein Backup was stromlos, Trocken und Stoßgeschützt ..... lagert ist (meiner Meinung nach) ein wirklich gutes Backup. :)

Am wichtigsten sind bei uns eigentlich die Kinderfotos (Alltag, Taufen, Einschulungen, Abschussfeste, Familienfeiern, Urlaube,...) wenn ansonsten mal ein oder zwei Monate "Alltag" weg sein sollte, ist das zu verkraften, wobei viel ja auch noch auf den Speicherkarten der Kameras und eh nochmal auf den PCs liegt. Und nach großen Ereignissen fahre ich eh ein externes Backup, wenn alle Bilder auf dem NAS kopiert wurden.

Als Backupmedium (extern) nutze ich die vorherigen Platten des NAS im Moment zum Teil noch 4TB (da passt die Dateiablage noch prima drauf).
Wenn sie dazu zu klein sind nutze ich sie noch in einem anderen NAS und wenn sie (kleine) Fehler melden versuche ich sie in der Surveillance Station zu verheizen (redundant), aber irgendwie wollen die auch nicht den Geist aufgeben.

Ich hole mir alle ein bis drei Jahre eine neue Platte, wenn mir was geeignetes über den Weg läuft.
Die Platte wird dann erstmal "eingefahren" und ersetzt dann die ältere der beiden Platte im NAS, die wiederum ab dann erstmal als Backup dient...
 
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tproko

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Wenn es clone sein muss, könntest du DS stoppen, Platte ziehen und via 2-Bay Dock und Clone Knopf starten. Sobald fertig, Platte wieder in DS und deim NAS erlebt keinen Volume Absturz.

Clone kann auch durchaus praktisch sein, da bin ich bei dir. Habe auch die oben beschriebene Dock. Aber mir wär das für die DS zu mühsam.
 
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