HDD aus Synology als externe HDD an Synology anschließen?

Ddd777

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Hallo zusammen,

ich bin Neueinsteiger bei Synology und habe mir die DS118 zugelegt :) Jetzt habe ich schon die erste Frage. Ich habe mit eine Festplatte in die Synology eingebaut und eingerichtet. Gerade kopiere ich alle Daten von meinem jetzigen NAS darauf.
Danach möchte ich die HDD aus der Synology ausbauen, neue HDD in Synology rein und die ausgebaute als Transfer bzw. Backup HDD per USB (Seagate portabe+) an der DS betreiben.

Ist das ohne weiteres möglich? Ich mache mir da insbesondere Sorgen bei dem ext4 Format?

Vielen Dank im Voraus
 

ottosykora

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warum nicht umgekehrt: die neue als extern verwenden und die eingebaute drin lassen.
Die Platte drin wird nämlich in mehrere Partitionen unterteilt , es auch das Betriebssystem drauf etc.

Die ausgebaute Platte als ext Platte zu verwenden scheint mir nicht besonders brauchbar. Dazu wäre es sinnvoll die Platte voll zu löschen und neu formatieren.
( auf dem PC zum Bsp)
 

dil88

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Nein, eine Platte, die intern in einer DS mit mindestens zwei Laufwerkseinschüben verwendet wurde, läßt sich m.W. nicht extern am USB-Port auslesen. Wenn man die Partitionen auf ihr an einem Rechner löscht, kann man sie aber problemlos als externe Backup-Platte nutzen - z.B. mit Ext4 als Filesystem.
 

Ddd777

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warum nicht umgekehrt: die neue als extern verwenden und die eingebaute drin lassen.
Die Platte drin wird nämlich in mehrere Partitionen unterteilt , es auch das Betriebssystem drauf etc.

Die ausgebaute Platte als ext Platte zu verwenden scheint mir nicht besonders brauchbar. Dazu wäre es sinnvoll die Platte voll zu löschen und neu formatieren.
( auf dem PC zum Bsp)
die jetzige Platte ist eine normale Seagate, will da aber ein WD red 4TB einbauen.

die Seagate werde ich nicht im ext4 lassen, sondern nur für den Datentransfer nutzen. Mir gehts eher darum ob ich die interne Platte nacher als externe anschließen kann.

Nein, eine Platte, die intern in einer DS mit mindestens zwei Laufwerkseinschüben verwendet wurde, läßt sich m.W. nicht extern am USB-Port auslesen. Wenn man die Partitionen auf ihr an einem Rechner löscht, kann man sie aber problemlos als externe Backup-Platte nutzen - z.B. mit Ext4 als Filesystem.

D.h. bei 1-Bay ist das einbinden der Platte als extern kein Problem?
 

dil88

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Es soll funktionieren, kann ich aber mangels 1-bay-Modell nicht aus eigener Anschauung bestätigen. Habe übersehen, dass Du von einer 118 gesprochen hast.
 

ottosykora

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D.h. bei 1-Bay ist das einbinden der Platte als extern kein Problem?

Ob die Platte in 1-Bay oder X-Bay war, es hat trotzdem mehrere Partitionen drauf, speziell für DS erstellt. Die Partitionen musst du also zuerst löschen, dann eine neue Partition anlegen und diese formatieren. Wenn es sauber NTFS am Windows formatiert ist, wird es auch dann als externe Platte erkannt und verwendet und kann dann auch von einem Windows Rechner gelesen werden.
 

Ddd777

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Okay, danke für eure Antworten. Ich habe noch ca 300gb vor mir und berichte dann ob ich die interne Platte als externe an der ds betreiben kann.
 

Ddd777

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Nochmal zu Info für die Nachwelt. Funktioniert ohne weiteres! :)
 

dil88

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Danke für die Information!
 

Heidi

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Hallo Ddd777,

ich stehe gerade vor demselben Problem und möchte das hier nochmal (von dir) bestätigt haben.

Ich habe eine interne SATA HDD in der Synology (4bay) drin. Dort ist sie mit einem Volume2 gemountet. Wenn ich diese nun rausziehe und über einen USB-SATA-Adapter vorn an der DS an den USB3.0 Anschluss anstöpsle, dann wird die 1zu1 weiter so verwendbar sein? Wird die dann wieder als "Volume2" eingebunden oder bekommt die dann den TAG "VolumeUSB1" wie es mit anderen USB geräten der Fall ist?

Wäre super, wenn du oder jemand anderes mir das bestätigt!
 

Heidi

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Hallo @all,

da ich leider keine Antwort (auch auf PN) bekommen habe musste ich mich der Sache selbt annehmen. 1. Habe ich den Support gefragt und 2. habe ich mir eine 8TB Platte gekauft und es selbst ausprobiert.

zu 1.) :
ich möchte eine interne SATA-HDD, die in meiner Synology eingebaut und betrieben wird (ext4), ausbauen und über eine SATA-USB-Apdater mit der DS am USB3.0-Port verbinden und betreiben.

Ist das ohne Datenverlust möglich?

Also: Kann ich auf das intern angelegte Volume mit seinen Daten dann auch über den USB-Anschluss zugreifen? Oder muss eine Formatierung stattfinden und die Daten sind dann weg?

Antwort vom super-schnellen und kompetenten und stets freundlichen (keine Ironie!) Synology Support:
Das ist so leider nicht möglich, die Festplatte müsste, wie Sie schon richtig vermuten, in der Tat neu formatiert werden.

zu 2.:
Habe die Platte in eine leere Bay gesteckt, ein Speicherpool erstellt und eine Volume erstellt und ein Gemeinsamen Ordner erstellt und dann Test-Daten reingeschoben.
a) Zum Entfernen der Platte den Speicherpool aufgelöst, den "Achtung, alle Daten werden verloren sein"-Knopf bestätigt. Festplatte ist dann nicht mehr initialisiert. Platte entfernt, mit SATA-USB-Adapter am USB-Port angeschlossen. Die DSM Weboberfläche sagt zu dem externen Gerät: "Dateisystem nicht unterstützt" (obwohl die Synology Webseite ausdrücklich ext4 angibt), per SSH drauf zugegriffen. Ordner leer, Daten weg.

b)
siehe a) von vorn, dann aber die Festplatte Hardcore rausgezogen ohne Speicherpoolauflösung. Ergebnis leider identisch zu a).



Wer hat mir einen Tipp? Ich habe eine Platte in der NAS und keine weitere Bay frei und möchte dann diese Platte gegen eine größere austauschen ohne die Daten darauf zu verlieren. Wenn ich die Daten vorher auf eine USB-Platte (also eine 3,5" per SATA-Adapter) runterziehen wollen würde, dann müsste ich ja 2 neue Platten vorhalten, eine die min. so groß ist wie die alte und dann die neue. Schön wäre gewesen, alte Platte raus, an USB-Port und neue Platte rein und Daten rüberschieben. Backup übers Netz in die Cloud oder auf eine Fremd-NAS scheiden für mich leider aus.
 

Fusion

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Ext4 wäre nicht das Problem, aber die raid Partitionierung die er via USB nicht unterstützt.

Die anderen 3 bays sind als volume1 und shr eingebunden?

Ich hab nur Basisdatenträger in der 415+. Wenn ich da einen vergrößern will ziehe ich einen der anderen, mache mit dem gewünschten und einer neuen Platte ein Raid1, ziehe die alte und reduziere das Raid1 wieder auf Basis und stecke dann den zeitweilig entfernten Basis ebenfalls wieder rein.
Geht nur mit Hilfe der Konsole, aber geht.
Würde vermutlich auch bei dir gehen, aber würde die Umbauzeit über ein degradiertes shr bedeuten und eine rsync für das SHR nach sich ziehen.
Also nicht wirklich was man machen will.

Bliebe noch der weg via live Linux die Platte auszulesen und via Netzwerk auf die neue in der DS schieben. Braucht halt durchlaufende Systeme während der Operation
 

Heidi

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Hallo Fusion,

danke für deine Betrachtung. Ich betreibe kein Raid in dieser NAS. Sie wird ausschließlich als Storj-Speicherknoten betrieben und es werden permanent Daten gelesen/geschrieben. Aufgrund der geforderten Verfügbarkeit mit Ausfallzeiten von max. 5 Std/Monat kann ich keine der Platten vorübergehend stillegen. Auch kann ich kein Backup irgendwohin machen, weil die Datenbank sich sekündlich verändert.

Dein Weg über ein Linux auf einer anderen Maschine würde gehen. Dafür müsste ich den Speicherknoten auf dieser Festplatte pausieren, die Platte entfernen und dann an einen anderen Rechner mit Life-Linux anstöpseln sodass er wieder weiterlaufen kann. Dann müsste ich die Daten aber über das Netzwerk auf die DS zurückschieben. Nicht der Idealweg. :(

Aber ich habe selbst noch eine weitere Lösung mir überlegt:
Neue Platte (1) an USB-Port anschließen, Daten vom Knoten der internen, alten Platte (2) per rsync rüberschieben (Datenbank läuft solange weiter), Knoten pausieren, ein letztes mal rsync von (1) nach (2) (das entspricht dem offiziellen Vorgehen einer Migration laut Storj-Leitfaden), Speicherknoten von dieser USB-Platte (1) dann weiter betreiben. Alte Platte (2) raus und an einem 2. USB-Port formatieren. Daten von der neuen USB-Platte (1) auf die alte USB-Platte (2) ziehen. Neue USB-Platte (1) stilllegen und in die Bay einschieben. Dann Daten erneut per rsync von (2) auf (1) nach intern schieben. Fertig.

Au man, wenn ich das so schreibe, dann sind das 2 SATA-USB-Adapter die man braucht und 3 "heiße" Umziehvorgänge bei denen mehrere TB an Daten über den USB-Port gejagt werden. :(

Ich vermute es ist dann besser, wenn man bei der Vergrößerung des Speichers gleich alle Platten vergrößert und die USB-kopiererei nur einmal durchführt und dann mit den anderen gekauften, größeren Platten intern weiter macht... :eek:
 

Fusion

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Und wie viel bekommst du für deine Arbeit bezahlt..... ;)

Dürfte mit ein Grund sein wieso es Speichersysteme/cluster gibt wo man Betrieb und Festplattenverfügbarkeit voneinander getrennt hat. Aber ja, ganz andere Preisklasse.

Ansonsten sehe ich keinen Fehler in deiner weiteren Überlegung.
 

Heidi

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Da verweise ich auf den passenden Thread https://www.synology-forum.de/showthread.html?92657-Storj-Speicher-vermieten&referrerid=105347 hier im Forum
oder
auf das offizielle Forum https://forum.storj.io/

Es hängt von der Internetleitung und dem zur Verfügung gestellten Diskspace ab. Ausserdem ist das System erst seit März in der Produktionphase und man weiß noch nicht, wie sich das Netzwerk verhalten wird, wenn es mal als 4. Großer auf der Cloudspeicherbühne etabliert ist.
Aber als Hausnummer kannst du vielleicht 3-4 € / TB / mnt annehmen.
 
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