DS920+ Ausstattung

JuliusCaesar

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Hey,
da meine DS213j ein bisschen in die Jahre gekommen ist überlege ich mir eine DS920+ zu holen. Ich würde jetzt gerne eure Meinung zur Ausstattung hören

Festplatten
Bisher bin ich mich WD Red 3TB gefahren. Jetzt überlege ich mir auf die Ironwolf Reihe von Seagate umzusteigen, da diese zumindest mal laut Datenblatt mit 7200 rpm anstatt nur mit 5600rpm arbeiten. Ich könnte mir vorstellen für den Anfang mit 2*12TB zu beginnen (gespiegelt) Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit den Seagate Ironwolfs gemacht?

RAM Upgrade

Laut Datenblatt Datenblatt der DS920+ ist hier ein Intel Celeron J4125 verbaut. Laut demselben Datenblatt von Synology kann diese CPU 2+4GB RAM ansprechen. Auch Intel erklärt auf deren Seite dass nur max 8 GB RAM vom Prozessor adressiert werden können.
Nach diversen Recherchen im Netz findet man diverse Seiten die behaupten, es wären auch 4+16 GB RAM Erweiterung machbar. Jetzt frage ich mich
  1. hat das jemand von euch schon verifiziert
  2. was soll das bringen, wenn die CPU nur einen physichen (RAM) Speicher von 8GB nutzen kann. Dann bringt mir die RAM Erweiterung doch nichts?

Diese beiden Fragen sind eher Interessehalber an euch gestellt, wenn sowohl Synology als auch Intel in ihren Datenblättern angeben, dass nur 8 GB unterstützt wird, werde ich mir nur einen weiteren 4GB Riegel holen.
Was ich aber nicht einsehe ich 90€ für lächerliche 4GB RAM auszugeben.
Ich tendiere aktuell zu einem Crucial Stick für 16€

Gemäß den Specs müsste der doch schon kompatibel sein oder?

SSD Cache

Bei diesem Thema bin ich mir noch sehr unsicher und hoffe hier auf euren Input.
Wenn ich mir einen SSD Cache einbauen würde würde ich mir einen R/W Cache (also 2 NVME SSDs) holen.
Nun sind SSDs ja nicht für ihre lange Lebendsdauer (im Vergleich zu HDDs) bekannt.
  1. Hat jemand von euch schon einen NVME SSD Cache im Einsatz bei einer DS? Wenn ja wie lange schon?
  2. Welche Größe und welches Modell würdet ihr hier empfehlen bei 2*12 TB Volumengröße (also 4*12 TB HDDs).
Bei diesen beiden Punkten bin ich gar nicht schlauer geworden auch nach einiger Rechere.
Ich hoffe ihr könnt mir hier helfen.


Vielen Dank fürs lesen:)
ich bin auf eure Antworten gespannt
 

Synchrotron

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Bei mir laufen die IronWolfs 12TB. Unauffällig, schnell, Laufgeräusch niedrig, Zugriffsgeräusch etwas kernig. Gefühlt geht alles etwas flotter als mit den WDreds 10 TB, die ich vorher in meiner DS hatte. Überleg dir, ob es Pros werden sollen, haben längere Garantie und sind manchmal fast preisgleich zu haben.

RAM: Es gibt einen länglichen Thread hier im Forum, was geht und was nicht. +16 geht, aber nicht mit jedem Speicherbaustein. Ich persönlich schaue (und kaufe) bei Speicher.de. Die testen den Speicher passend zur DS und empfehlen welchen, der läuft.

SSD-Cache: Überleg dir, ob du überhaupt welchen brauchst. Ein Cache ist nützlich, wenn du wiederholt (!) auf viele kleine Dateien zugreifen musst, vorzugsweise wenn das mehrere Anwender parallel tun. Sonst bringt er eher wenig. Wenn du sagst, das ist mein Fall, oder du willst ihn eh unbedingt haben, weil man da noch was in die DS stecken kann, nimm hoch zyklenfeste SSDs. Also keine für normale Benutzung, die ist sonst nach einigen Monaten „durch“ und wird von der DS ausgeworfen. Sondern welche, die ein Mehrfaches an Schreibzyklen aushalten.

Auf meiner Wunschliste würde dann noch eine USV stehen. RAIDs sind notorisch empfindlich gegen Stromausfall. Das kann man absichern. Batterietausch nach ca. 5 Jahren, 1x im Jahr Belastungstest durchführen.
 
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JuliusCaesar

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Bei mir laufen die IronWolfs 12TB. Unauffällig, schnell, Laufgeräusch niedrig, Zugriffsgeräusch etwas kernig. Gefühlt geht alles etwas flotter als mit den WDreds 10 TB, die ich vorher in meiner DS hatte. Überleg dir, ob es Pros werden sollen, haben längere Garantie und sind manchmal fast preisgleich zu haben.
Hey, alles klar, dann würde ich zu den Ironwolfs greifen. Hatte mir auch sowieso auf Amazon nur die Pros angesehen. Die sind wohl auch ein bisschen schneller.

SSD-Cache: Überleg dir, ob du überhaupt welchen brauchst. Ein Cache ist nützlich, wenn du wiederholt (!) auf viele kleine Dateien zugreifen musst, vorzugsweise wenn das mehrere Anwender parallel tun. Sonst bringt er eher wenig. Wenn du sagst, das ist mein Fall, oder du willst ihn eh unbedingt haben, weil man da noch was in die DS stecken kann, nimm hoch zyklenfeste SSDs. Also keine für normale Benutzung, die ist sonst nach einigen Monaten „durch“ und wird von der DS ausgeworfen. Sondern welche, die ein Mehrfaches an Schreibzyklen aushalten.

Hm mein Anwendungsszenario ist wie folgt
  1. Video Station
  2. Audio Station
  3. Cloud Station
  4. Photostation
  5. VPN Server

Anzahl der Nutzer: 5

wahrscheinlich hast du recht und nen SSD Cache ist erstmal weniger wichtig ;)
welche SSDs mit hohen Zylen fallen die denn ein? Ich dachte mit den Samsung NVME SSDs macht man eigentlich nichts verkehrt



Auf meiner Wunschliste würde dann noch eine USV stehen. RAIDs sind notorisch empfindlich gegen Stromausfall. Das kann man absichern. Batterietausch nach ca. 5 Jahren, 1x im Jahr Belastungstest durchführen.

Hm würde meine Synology wieder im SHR Modus betreiben. Bei meiner DS213j ist hin und wieder auch der Strom ausgefallen. Da gabs bisher noch keine Probleme. Hattest du schon mal Probleme mit Datenverlust?
 

Lextor

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Hm würde meine Synology wieder im SHR Modus betreiben. Bei meiner DS213j ist hin und wieder auch der Strom ausgefallen. Da gabs bisher noch keine Probleme. Hattest du schon mal Probleme mit Datenverlust?


Glück gehabt...würde mich aber nicht immer darauf verlassen wollen...immerhin sind das für dich ja wichtige Daten...und nur die Möglichkeit einer Gefahr sollte schon unterbunden werden...
 

Synchrotron

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Zum Cache kann ich nichts sagen, meine Play hat keinen, und ich brauche keinen. Die Liste deiner geplanten Nutzung legt es auch nicht nahe, welchen einzubauen. Ein SHR1 aus 3x 7.200er HDDs liefert und schreibt die Daten im Zweifel schneller, als die LAN-Schnittstelle sie durchlässt.

Wenn du entsprechende Möglichkeiten in deinem Heimnetzwerk hast, kannst du die DS über mehrere Gigabit-Verbindungen mit dem nächsten Switch koppeln. Der muß LAG und Load balancing beherrschen. Die User nutzen je einmal Gigabit LAN, die DS bekommt einen zusammengefassten, schnelleren Datenstrom. Das reduziert die Gefahr, dass sich Benutzer gegenseitig mit größeren Dateioperationen behindern.

Was nach meiner Erfahrung hilft, ist ein Überhang an RAM. Linux (auch DSM) nutzt vorhandenen, nicht genutzten RAM als Zwischenpuffer für Schreib-/Leseprozesse. Von meinen 10GB laufen eigentlich immer ca. 8 GB als Zwischenspeicher. Gefühlt hat das den Datendurchsatz um 10% verbessert, die typische Sägezahnkurve wurde geglättet. Und im Gegensatz zu einer SSD nutzt sich RAM dabei nicht ab.

Zu einer stabilen Stromversorgung kann ich nur raten. In einem RAID werden die Daten verteilt über alle Laufwerke geschrieben. Ein plötzlicher Netzausfall kann zu massivem Datenverlust führen, weil ganze Sektoren des RAIDs betroffen sein können (noch schlimmer mit einem SSD-Cache übrigens). Kostet je nachdem so um die hundert Euro, setze das mal in Relation zu einem Datenverlust. Daher ist eine USV bei mir hoch oben auf der Liste der Datensicherung, davor steht ein gutes Backup.
 
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JuliusCaesar

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Zum Cache kann ich nichts sagen, meine Play hat keinen, und ich brauche keinen. Die Liste deiner geplanten Nutzung legt es auch nicht nahe, welchen einzubauen. Ein SHR1 aus 3x 7.200er HDDs liefert und schreibt die Daten im Zweifel schneller, als die LAN-Schnittstelle sie durchlässt.

Wenn du entsprechende Möglichkeiten in deinem Heimnetzwerk hast, kannst du die DS über mehrere Gigabit-Verbindungen mit dem nächsten Switch koppeln. Der muß LAG und Load balancing beherrschen. Die User nutzen je einmal Gigabit LAN, die DS bekommt einen zusammengefassten, schnelleren Datenstrom. Das reduziert die Gefahr, dass sich Benutzer gegenseitig mit größeren Dateioperationen behindern.

Alles klar, du hast mich überzeugt. Cache ist für meine Anwendung nur herausgeworfenes Geld :)

Was nach meiner Erfahrung hilft, ist ein Überhang an RAM. Linux (auch DSM) nutzt vorhandenen, nicht genutzten RAM als Zwischenpuffer für Schreib-/Leseprozesse. Von meinen 10GB laufen eigentlich immer ca. 8 GB als Zwischenspeicher. Gefühlt hat das den Datendurchsatz um 10% verbessert, die typische Sägezahnkurve wurde geglättet. Und im Gegensatz zu einer SSD nutzt sich RAM dabei nicht ab.

Ich habe mal bei Speicher.de geschaut. Die haben eine 4 und 8GB Variante im Angebot. Die versprechen ja offenbar, dass sie alles Testen. Würde dann von denen die 8GB RAM beziehen und komme dann so auf 12 GB Ram. Das sollte hoffentlich reichen :)

Zu einer stabilen Stromversorgung kann ich nur raten. In einem RAID werden die Daten verteilt über alle Laufwerke geschrieben. Ein plötzlicher Netzausfall kann zu massivem Datenverlust führen, weil ganze Sektoren des RAIDs betroffen sein können (noch schlimmer mit einem SSD-Cache übrigens). Kostet je nachdem so um die hundert Euro, setze das mal in Relation zu einem Datenverlust. Daher ist eine USV bei mir hoch oben auf der Liste der Datensicherung, davor steht ein gutes Backup.

Ein Backup gibt's bei mir sowieso schon (wird zu ner anderen DS in einem anderen Haushalt gesichert) aber natürlich hat eine USV schon etwas.
Ich tendiere aktuell zu dieser hier. (oder habt ihr andere Vorschläge?)
An diese USB würde ich meine Fritzbox 7590 + mein NAS hängen. Ich denke in der Summe wird die DS920+ und die Firtzbox nicht mehr als 390W schlucken. . Leider finde ich nirgenswo Angaben, wie lange die USV (in diesem Fall) die 390W aufrecht halten kann. Da W = J/s würde mich mal interessieren, wieiviel J die USV tatsächlich hat um so auf die Zeit Rückschließen zu können. Könnt ihr mir hier weiterhelfen?

Vielen Dank aufjedenfall schon für eure Antworten. Das war sehr hilfreich!
 

Synchrotron

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Hier gibt es eine Seite von APC, auf der man mit seiner Last und seiner Überbrückungsdauer ausrechnen kann, welche USV man nehmen sollte.


Das ist keine Empfehlung für APC (meine laufen gut), man kann die Werte auf andere Anbieter übertragen.

Bei mir ist sie so eingestellt, dass sie wenige Minuten wartet, und dann die DS in den "Safe Mode" schickt. Ich will darauf nicht weiter arbeiten, und mir ist es wichtig, beim wieder Hochfahren noch so viel Saft im Akku zu haben, dass ein weiterer Stromausfall (der kommt aufgrund Schaltvorgängen im Netz häufig noch nach) ebenfalls überbrückt wird.

Wenn man z.B. ein Überwachungsnetz betreibt und auch dann noch Aufzeichnung und Übertragung haben will, wenn die bösen Buben den Strom abgedreht haben, hätte man ein ganz anderes Szenario, und müsste dafür deutlich größere Leistung vorhalten (z.B. DS und Switch mit Kameras an POE, plus den Router, über z.B. 1h).

Also zuerst den Use Case für sich selbst klären !
 

Lextor

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An diese USB würde ich meine Fritzbox 7590 + mein NAS hängen. Ich denke in der Summe wird die DS920+ und die Firtzbox nicht mehr als 390W schlucken
Bei mir sind die 7490, eine WD My Book Platte (USB) mit ext Netzteil ein 8 Port Switch und die 920+ angesteckt...sind ~60W
 
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