3rd-party-apps - Anleitung

itari

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HINWEIS: Viele der hier beschriebenen Änderungen am System erledigt mittlerweile das Paket "init_3rdparty.spk"! Dieses ist deutlich einfacher zu installieren.

hi leutz,

nachdem doch nun schon eine Reihe von Beispielen existieren, möchte ich mal zusammenfassen, was man beim Einbau einer 3rd-party-Application bedenken muss. Unter anderem, weil es doch paar Voraussetzungen gibt, deren Wiederholung nicht bei jedem Beitrag nötig wäre.

(1) Die Integration in den Disk Station Manager einer 3rd-party-apps macht nur Sinn für den User admin. Meldet man sich mit einem anderem User an, sieht man die 3rd-party-apps nicht (vielleicht ändert sich das mal).

(2) Der User admin sollte sich immer über https anmelden (freischalten im Menü Netzwerkdienste->Webdienste), also über Port 5001. Es kann sein, dass sonst irgendwelche Nebeneffekte auftreten, die unerwünscht wären oder die bisherigen Beispielen angepasst werden müssten oder dass auch Dritte auf die Skripte zugreifen könnten oder oder oder ...

Hintergrundinformation: Der Apache-Webserver (httpd), der die Disk Station Oberfläche ausgibt, läuft mit den Rechten des root-Benutzers, was normalerweise eher unüblich ist. Aber es muss halt sein, weil sonst keine Systemadministration möglich wäre.

(3) Die Öffnung von Port 5000 und 5001 auf dem Router, um den Disk Station Manager auch aus dem Web her zu bedienen, sollte gut überlegt werden. Es ist prinzipiell ein Sicherheitsrisiko damit verbunden. (Diese Diskussion wurde schon/sollte an anderer Stelle weitergeführt werden)

(4) Die Konfigurations-Eintragungen für die 3rd-party-Applications werden im Verzeichnis /usr/syno/synoman/webman/3rdparty vorgenommen. Für jeden 3rdparty-Eintrag braucht man ein Verzeichnis. In diesem Verzeichnis muss mindestens eine application.cfg angelegt werden. Weitere Dateien, wie Bilder, cgi-Dateien usw. sind möglich. Eine genaue Anleitung findet man hier bzw. hier. Eine minimale application.cfg kann so aussehen:

test = My app
description = This is my app
type = embedded
path = /phpsrc/my_app/index.php


Anmerkung: Mit der Anlegen der ersten 3rd-party-apps-application.cfg-Datei erscheint automatisch das 3rd-party-Menü im Disk Station Manager (neu laden im Browser natürlich). Es muss also nichts besonderes installiert sein - außer Firmware 637 und größer.

(5) Die 3rd-party-Application läuft in einem HTML-iframe; kann man sich in der Datei /usr/syno/synoman/webman/modules/appebd.html ansehen. Die integrierte 3rd-party-Application wird demnach wie ein ganz normaler Link auf einer Seite aufgerufen. Alles was man sonst in einem Browser-Fenster aufrufen könnte, geht hier auch.

(6) Eine Möglichkeit, interaktiv mit Web-(Apache-)Anwendungen umzugehen, sind Skript-Programme, die der Apache-Webserver versteht. Was der Apache alles verstehen kann und könnte, wird per Konfigurationsdatei beschrieben. In diesem speziellen Fall (sys-Apache) ist es folgende Datei: /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-sys. Wann immer man dort etwas ändert und hinzufügt, muss der Apache es lernen. Dafür muss er neu gestartet werden mit /usr/syno/etc/rc.d/S97apache-sys.sh restart.

(7) Damit der sys-Apache auch PHP-Skripte verstehen kann, muss er in der /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-sys zwei zusätzliche Einträge erhalten:

AddType application/x-httpd-php .php
LoadModule php5_module /lib/libphp5.so


(8) Damit der sys-Apache auch auf alle Linux-Systemkommandos und alle Dateien zugreifen kann, sind weitere Veränderungen in der /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-sys nötig (bitte die Zeilen suchen und genau vergleichen):

<Directory />
Options ExecCGI FollowSymLinks MultiViews Indexes
AllowOverride All
</Directory>

<Directory "/usr/syno/synoman">
Options ExecCGI FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>

<IfModule dir_module>
DirectoryIndex index.html index.htm index.cgi index.php
</IfModule>

<IfModule mime_module>
...
AddHandler cgi-script .cgi
...
</IfModule>


Das Einrichten von httpd-Konfigurationen hat nichts mit Linux zu tun, das wäre auf einem Windows-Rechner genauso. Da es viele Einstellmöglichkeiten gibt, kann man auch schnell was Falsches eintragen. Dann läuft der Apache nicht mehr beim Restart. Deshalb die Empfehlung, immer erst eine lauffähige Sicherung von der httpd.conf-sys anzulegen, bevor man was macht. Ansonsten gibt es gute Doku zum Apache, ist aber eben nicht gerade dünn :D

(9) .cgi-Dateien (common gateway interface) werden vom Apache über eine sogenannte Sub-Shell gestartet, d.h. binär-kompilierte Programme (C-Programme), oder Skripte (Shell, Perl usw.) sind möglich. Alle CGI-Programme müssen die Endung .cgi haben, weil sie sonst nicht ausgeführt werden (siehe vorherigen Punkt, wo das ja definiert wurde [theoretisch könnte man beliebige Endungen definieren]). In Skripten ist in der ersten Zeile als Kommentar-Eintrag der jeweilige Interpreter einzutragen, der von der Sub-Shell für die weitere Ausführung geladen werden soll:

#!/bin/ash

(10) .cgi-Skripte/Programme können so ziemlich alles enthalten, was man auch sonst mit der Shell oder Perl oder was-weiß-ich geht. Sie müssen allerdings, damit sie vom Apache auch ausgeführt werden als allererstes einen gültigen Header ausgeben. Dieser kann in einem .cgi-Shell-Skript so aussehen:

echo "Content-type: text/html"
echo ""


oder auch so:

cat <<EOT
Content-type: text/html

EOT


Der Apache will unbedingt die Leerzeile nach dem Text-Header, sonst mag er nicht. Der Rest in dem Skript sollte/muss Zeugs ausgeben, was der Browser verknusern kann und das ist in der Regel gültiges HTML.

(11) Für PHP-Skripte muss eine weitere Konfigurations-Datei angepasst werden: /usr/syno/etc/php.ini. Da diese Konfigurations-Datei auch für den Nicht-sys-Apache verwendet wird und sich dort Änderungen auch auf das Verhalten der normalen PHP-Skripte auswirkt, ist höchste Aufmerksamkeit bei Änderungen gefordert. Eine Sicherung der php.ini vor Änderungen ist angebracht! Auch hier gilt, nach jeder Änderung muss der/die Apache(s) wieder neu gestartet werden (siehe Punkt 6). Folgende Änderungen sind bei einigen 3rd-party-Application notwendig, damit sie auf das Linux-Dateisystem richtig zugreifen können bzw. auch Linux-Kommandos ausführen können:

safe_mode = Off
safe_mode_exec_dir =
open_basedir =
doc_root =
allow_url_fopen = On
register_globals = On


Einige dieser Eintragungen sind wahrscheinlich schon richtig gesetzt gewesen :D

So dass war es erstmal. Vielleicht habe ich noch das ein oder andere vergessen. Dann postet es einfach. Und wenn ich Fehler hier drin habe, natürlich auch ;)
 
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_TokTok_

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Finds echt genial wie Du Dich in letzter Zeit der DS annimmst, ich denke ne Menge Leute profitieren von Deinen Forenbeiträgen. Sie sind echt immer interessant und besonders hilfreich. Ohne Dich würde dem Forum echt was fehlen!

Vielleicht könnte man ne neue Rubrik 3rd-party-apps einführen? Dann könnte man dort die entsprechenden Beiträge bündeln?! Oder die Einträge ins Wiki schreiben?

Eine dämliche Frage hab ich allerdings generell noch zu den Erweiterungen. In meinem DSM erscheint kein Menüpunkt 3rd-Party-apps. Muss ich das erst aktivieren? Firmware-Version ist DSM 2.0-0637
 

itari

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@_TokTok_

danke für die Blumen :)

wer mag kann bündeln oder ins Wiki schreiben (hab nichts dagegen) - ich mag im Moment noch nicht.

Zu deiner Frage: Darf ich dich des Lesens bemühen und auf die Anmerkung in Punkt (4) verweisen? :D

Gruß itari
 

Trolli

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Man kann die 3rd-party Applikationen für alle User anzeigen lassen, indem man in der application.cfg diese Zeile einfügt (nicht selbst getestet):
Code:
adminonly = false
Und ich finde Deine Beiträge hier im Forum auch einsame Spitzenklasse! :)Danke Itari!!!:)

Trolli
 

itari

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Man kann die 3rd-party Applikationen für alle User anzeigen lassen, indem man in der application.cfg diese Zeile einfügt (nicht selbst getestet):
Code:
adminonly = false

Ey, jetzt wo du es schreibst, sehe ich es auch. Also kann man die 3rd-party-apps wohl doch allen Usern anzeigen lassen. gutgutgut :D
 

dathen

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3rd Party App's nach FW-Update weg

Hallo zusammen!

Ich habe in den letzten Tagen eine Erfahrung gemacht, die ich Euch gerne mitteilen möchte, weil es gut sein kann, daß Ihr diese Erfahrung sonst auch mal machen müßt...

Ich habe vor ein paar Tagen nämlich mal wieder ein Update der Firmware gemacht (von der 598 auf die 640). Das war nicht das erste Update der CS, das ich durchgeführt habe, aber bei weitem das, über das ich mich bislang am meisten geärgert habe (eigentlich das erste, um ehrlich zu sein), denn das Update hat bei mir so einige Einstellungen zerschossen und unter anderem auch die mühevolle Arbeit im Bereich 3rd Party Applications zunichte gemacht. Ja, ich muß zugeben, dass ich die nicht gesichert hatte, shame on me! Aber das hat mich dazu geführt, dass ich beim Neuaufsetzen der 3rd Party Applications etwas anders vorgegangen bin als beim ersten mal.

Kurze Ausgangssituation nach dem Update:
Im Disk Station Manager erscheinen alle bislang eingebundenen 3rd Party Applications im Menü. Beim Anklicken erscheint dann aber die hübsche Fehlermeldung "Seite nicht gefunden...". Beim genaueren Hinschauen kann man feststellen, daß der Pfad /usr/syno/synoman/webman/3rdparty/ intakt ist, alles noch so vorhanden, wie ich es vor dem Update hinterlassen habe. Allerdings sind alle Skripte unter /usr/syno/synoman/phpsrc/ in /dev/null (sprich: im Datenhimmel) gelandet.

So bin ich beim Neuaufsetzen vorgegangen:
Ich lege künftig alle Skripte und Web-Apps aus dem Bereich 3rd Party Applications im Nutzdatenbereich meiner CS ab. Dazu habe ich ein neues Verzeichnis unter /volume1/ angelegt und unter /usr/syno/synoman/phpsrc/ einen Sym-Link angelegt:

mkdir /opt/syno/synoman/3rdparty/
cd /usr/syno/synoman/phpsrc
ln -s /opt/syno/synoman/3rdparty/ 3rdparty

Unterhalb von 3rdparty liegen dann alle Skripte der 3rd Party Applications. Vorteil: Synology kann unter /usr/syno/synoman/phpsrc/ rumschludern wie sie wollen, im Falle eines Falles muss ich nur den Sym-Link wieder herstellen und gut ist. Meine 3rd Party Apps liegen nun alle im Nutzdatenbereich und werden über's normale Backup gesichert.

Das gleiche kann man auch nochmal für /usr/syno/synoman/webman/3rdparty/ machen. War ja vielleicht nur Glück, daß die mir das nicht auch noch zerschossen haben, diese Schlaumeier... *grummel*

Offtopic: Das war nicht das einzige, was dieses Firmware-Update mir zerschossen hat. Nicht einmal meinen Backup-Plan, den ich über den Disk Station Manager eingestellt habe und der wirklich simpel ist (Datensicherung sonntags, 02:00 Uhr), konnten die am Leben lassen. War einfach weg! Ich hab's erst heute Morgen gemerkt, als eine bestimmte Nachricht in meinen Mails fehlte... Der SSH Zugang ist auch nicht mehr so wie vorher: ich hab mich bislang wagemutig als root eingeloggt (ich glaube einigermaßen zu wissen was ich tue...), das geht nun auch nicht mehr (muß mal schauen, welche Option im sshd dafür zuständig ist). Und die Anzahl der TTYs ist scheinbar auch drastisch gesunken - habe mich schon mindestens zweimal ausgesperrt, als bei mir das WLAN nen Aussetzer hatte und die TTYs geblockt waren. Konsequenz: die CS mußte rebootet werden. Ich bin mal gespannt, was mich da noch für Überraschungen erwarten.
So, das war jetzt ein bissel offtopic, aber ich mußte mich mal ausko*** :D

Ich hoffe, Ihr könnt das als Anregung irgendwie für Euch auswerten, vielleicht habt Ihr ja noch ein paar andere Anregungen / Vorschläge.

Schöne Grüße, dathen
 

itari

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hi dathen,

Beileid oder Glückwunsch, dass es wieder läuft, was hättest gerne?

Ich habe auch so eine Erfahrung mit dem Update gemacht, allerdings hab ich vorher mit Hilfe eines Skripts alle veränderten Dateien gesichert gehabt, so dass die Rekonstruktion einfach war. Auch habe ich bemerkt, dass die Änderungen nicht überall und manchmal sogar sehr intelligent ausgeführt wurden. Zum Beispiel waren alle für den ipkg notwendigen Files noch erhalten, auch Einträge in diversen Files blieben. Aber trotzdem wäre eine Strategie von Synology, z. B. was bestimmte Verzeichnisse im /usr/syno/synoman angeht, geschickter als sie es bislang ist. Ich hoffe darauf, dass es noch wird.

Neben deinen Ideen der Verlagerung (die ich auch mal hatte), gibt es ein paar Tipps bzw. Überlegungen:

(1) die ganz große Lösung: Anlegen eines Shares /volume1/base_system. Dann mount --bind / /volume1/base_system und schon hast die ganze Systempartition als Share (kannst also von Windows drauf zugreifen, editieren und auch per Lokalem Backup sichern) Irgendein freundlicher Foren-Kollege hat mich vor kurzem darauf aufmerksam gemacht - danke an dieser Stelle nochmals dafür, weil die einfachen Lösungen fast immer die Besten sind. Dieser Mount lässt sich problemlos in die /etc/rc.local integrieren und wäre dann immer beim Systemstart da. Ich persönlich würde die Automatik allerdings nur machen, wenn ich ganz alleine und ohne öffentliches Netz arbeiten würde.

(2) ich habe die ganze 3rd-party-Apps in das Verzeichnis /usr/syno/synoman/phpsrc/... gelegt, weil dorthin der sys-Apache bereits seine Fühler ausstreckt. man muss also nicht viel konfigurieren. Zudem kommt dahin !!! kein normaler User. Ist also sicher. (Was du mit einem Link eventuell wieder öffnets) Denn wenn jemand an die Skripte herankommen kann, dann kann er so ziemlich alles mit der DS machen, was er will, weil !!!! der sys-Apache als root läuft und nicht wirklich zu bremsen ist. Deswegen sind meine Skripte auch alle nur für den DS Manager geschrieben. Denn sie müssen ja auf alle Linux-Kommandos und alle Verzeichnisse zugreifen können. Wehe wenn da einen manipulieren könnte.

//Anmerkung:

Selbst das Kopieren meiner Sktipte aus dem Forum kann ein Risiko sein, weil sie ja vom sys-Apache ausgeführt werden:

Fall 1: Ich möchte Schaden anrichten, dann würde ich irgendwie einen lösch_alles_befehl einbauen und fast jeder würde sich seinen Daten löschen ohne auch nur was mitzukriegen.
Fall 2: Irgendjemand ändert meine Skripte hier im Forum (wie auch immer) und die Änderung richtet Schaden an....

(3) Ich mache mir Kopien der Verzeichnisse

/etc
/root
/var
/usr/syno/apache
/usr/syno/etc
/usr/syno/synoman/phpsrc
/usr/syno/synoman/webman/3rdparty

/volume1/@* - Verzeichnisse

in eine Share namens /volume1/backup

(4) Überlegung ... wenn man seine 3rd-party-apps nach /opt bringt, dann sind sie nicht mehr auf der Systempartition. Wenn die /volume1 - Partition den Geist aufgeben sollte, kommt man auch nicht an die /opt heran und hat die 3rd-party-apps auch nicht für die Analyse und Problembehebung zur Verfügung, weil ja nicht auf der Systempartition.

(5) Überlegung ... /opt wird nicht automatisch als Share im lokalen Backup Verzeichnislisting angezeigt. Man muss sich also Gedanken machen, sie als Share zu veröffentlichen und dann vor Dritten schützen, oder eine manuelle Backup-Strategie verfolgen (per Hand kopieren auf einen Mem-Stick).

Ich finde deinen Beitrag gut, sich darüber Gedanken zu machen, wo die Dateien denn am besten aufgehoben sind. Denn jegliche Lösung versucht, das Risiko zu vermindern und Gedanken über weitere Lösungen anzuregen. Deswegen danke.:)

itari
 

dathen

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Hi itari,

danke mal wieder für die Antwort und die Hinweise.

Mit deinen Hinweisen zur Sicherheit hast Du vollkommen recht. Mit den 3rd Party Apps könnte man eine ganze Menge Unheil anstellen und deswegen sollte jeder für sich prüfen, ob er das was er da aus dem Forum bei sich einbindet a) für vertrauenswürdig hält oder b) nicht lieber vorher überprüfen möchte. Was jedoch für viele Forenleser eine unüberwindbare Hürde darstellt. Da sind dann die Knowhow-Träger des Forums als Kontrollinstanz gefragt.

Doch letztlich zielte mein Beitrag ja darauf ab, wie man seine wertvolle Arbeit an den 3rd Party Apps sichern kann und da landet man natürlich beim Thema Backup. Und genau den Bereich im Forum werde ich wohl mal wieder durchwühlen und schauen, was ich da noch an weiteren Hinweisen und Tipps finde.

(3) Ich mache mir Kopien der Verzeichnisse

/etc
/root

[...]

(5) Überlegung ... /opt wird nicht automatisch als Share im lokalen Backup Verzeichnislisting angezeigt. Man muss sich also Gedanken machen, sie als Share zu veröffentlichen und dann vor Dritten schützen, oder eine manuelle Backup-Strategie verfolgen (per Hand kopieren auf einen Mem-Stick).

Ich würde wahrscheinlich eine auf die persönliche Situation zugeschnittene Backup-Lösung bevorzugen, in der die Verzeichnisse, die einem besonders wichtig erscheinen gesichert werden. Dazu gehört bei mir dann auch das 3rdparty Verzeichnis. Ein solches Sicherungsskript (z.B. irgendwas mit rsync o.ä.) könnte natürlich per cronjob laufen und selbstverständlich auch als 3rd Party App auf Knopdruck gestartet werden (ich wüßte da wen, für den das bestimmt ne nette Aufgabe wäre ;)).

Alles weitere gehört in die Backup-Abteilung des Forums. ;)

Gruß, dathen
 

mr. winterbottom

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Hallo,

ich "hänge" mich hier mal an :p

Boar, dieses Thema bringt mich noch um :eek:

Ich habe mal versucht dieses Tutorial zu verstehen. Aber irgendwie ist es beim Versuch geblieben :confused::confused:

Was nichts mit dem Ersteller (itari) zu hat !!!!

Ich habe die "/usr/syno/apache/conf/httpd.conf-sys" so umgeschrieben wie es hier beschrieben ist.
Zuvor habe ich dieses "sh syno-x07-bootstrap_1.2-4_arm.xsh", mittels telnet, installiert.

So, jetzt kommt das was ich nicht so ganz verstehe:

Das ist der Basispfad "/usr/syno/synoman/webman/3rdparty" für alle 3rdparty module ????

Wenn ich jetzt ein Modul - nennen wir es TESTMODUL - installieren will muss es folgendermaßen aussehen:

"/usr/syno/synoman/webman/3rdparty/TESTMODUL"
In diesem Ordner TESTMODUL muss eine "application.cfg" vorhanden sein???

Muss die WebStation mit https (Port:5001) aktiviert sein?
Den wenn ich http://DiskStationIP:5000 eingebe ist von einer 3rdparty nichts zu sehen.
Wenn ich https://DiskStationIP:5001 eingebe geht gar nichts

Ich komme hier einfach nicht weiter


mr. winterbottom
 
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itari

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Das ist der Basispfad "/usr/syno/synoman/webman/3rdparty" für alle 3rdparty module ????

Das ist der Pfad, um Module mittels einer Datei application.cfg zu konfigurieren, wobei der Pfad dann komplett so aussieht:

/usr/syno/synoman/webman/3rdparty/TESTMODUL/application.cfg:

Rich (BBCode):
text = Testmodul
description = Testmodul
type = embedded
path = /3rdparty/TESTMODUL/index.html

Wenn ich jetzt ein Modul - nennen wir es TESTMODUL - installieren will muss es folgendermaßen aussehen:

"/usr/syno/synoman/webman/3rdparty/TESTMODUL/index.html"

Mach mal folgendes Beispiel:

/usr/syno/synoman/webman/3rdparty/Google/application.cfg:

Rich (BBCode):
text = Synology Forum
description = Synology Forum
type = embedded
protocol = http
address = www.synology-forum.de
port = 80
path = /index.html

Starte dann den Disk Station Manager neu und schau es dir mal an.

itari
 

mr. winterbottom

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AAAAAAAAAAAAAAA

das geht HAMMER HAMMER HAMMER

itari, du bekommst von mir das Synology Verdienstkreuz. istc doch was. oder ?

Ne. im Ernst. KLASSE
 

itari

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Freut mich :) Ist der Groschen nu gefallen? Zusammenhänge klarer?
 

mr. winterbottom

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Noch nicht 100%ig
Aber schon wesentlich besser!

text = Synology Forum
description = Synology Forum
type = embedded
protocol = http
address = www.synology-forum.de
port = 80

hier das macht mich noch ein wenig malle
path = /index.html



der Key "path" sagt was ich mit dem "modul" "Google" auf den Browser oder in das 3rdparty im DiskStation Manager bringen will?

Jetzt habe ich Deinen Beitrag zu dem Editor in 3rdparty gelesen.

Da steht jetzt sowas drin:
text = editor
description = editor
type = embedded
protocol = https
address = Name_der_DS_wie_beim_Aufruf_des_Web_Station_Manage rs
port = 5001
path = /phpsrc/editor/editor.php

Von wo aus ist der Key "path" immer zu sehen?

Der kpl. Pfad würde ja dan so aussehen:
/usr/syno/synoman/phpsrc/editor/phpsrc/editor/editor.php

Aber warum schreibt man nur ab hier:
/phpsrc/editor/editor.php
 

itari

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ach du hast ja so recht. In meinem Beispiel war ein Pfad-Fehler.

/usr/syno/synoman/webman/3rdparty/TESTMODUL/application.cfg:

Rich (BBCode):
text = Testmodul
description = Testmodul
type = embedded
path = /webman/3rdparty/TESTMODUL/index.html

Der Pfad, den der Webserver bereits kennt ist: /usr/syno/synoman und den muss man nun ergänzen.

Dieser Pfad steht in der /usr/syno/apache/conf/httpd.conf-sys unter dem Eintrag DocumentRoot "/usr/syno/synoman".

Also:

Der kpl. Pfad würde ja dann so aussehen:

/usr/syno/synoman/phpsrc/editor/editor.php

und in der application.cfg:

/phpsrc/editor/editor.php
 

mr. winterbottom

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das wollte ich hören. danke
jetzt bin ich fast bei 100% :D
 

drago

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Trolli

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Ich nehme mal an, Du versuchst nicht, irgendwelche 3rd-party apps zu installieren, sondern Du möchtest Programme selbst für die DS kompilieren (Seite 6, nicht Punkt 6).

Dir ist aber schon klar, dass diese Anleitung für das Kompilieren auf einem Linux-PC geschrieben ist, oder? Ich zitiere mal aus dem Integration Guide:
To compile an application for the Synology NAS Server, a compiler that runs on a Linux PC is needed in order to generate an executable file for the Synology NAS Server. The process is called "cross compiling", and the set of compiling tools (compiler, linker, etc) is called "toolchain".

Das lässt sich so natürlich nicht auf der Synology Station ausführen...

Trolli
 

Trolli

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Vergiss für den Moment einfach mal den Guide von Synology und geh nach der oben stehenden Anleitung und nach dieser Anleitung vor.
 

drago

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hi trolli,

ich wollte mir kein zertifikat ausstellen, sondern die 3rd-party-apps instal. ;)

synology hat ja jetzt mit der neusten firmware die option paketmanager integriert, aber es lassen sich nur spk's dateien darüber instal.

wo gibts die denn, schon mal was in der richtung gefunden? :)
 
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