Guten Morgen,

also die größte Katastrophe sitzt eigentlich vor dem Rechner :-) Die meisten größeren Unfällen haben sowohl im Privat als auch im Berufsleben die Anwender verursacht.

Ich würde es um Kosten zu sparen so machen.

Als erstes die benötigte Datenkapazität berechnen. Dazu gehört aktueller Bedarf + benötigte Kapazität in 24 Monaten.

Dann würde ich mir ein Gerät kaufen was diese Kapazität aufnehmen kann und die Leistung bietet welche ich mir wünsche.

Dann würde ich mit der Festplattenkonfiguration starten welche meinen Kapazitätsbedarf abdeckt. Ich würde mir keine Festplatten kaufen die den Bedarf in 3,4 oder 5 Jahren mit abdecken.
Die Begründung ist hierzu es wird bis dahin andere Festplattengröße oder andere Festplatten- oder Speichertechnologien geben.
Als Backup würde ich mindestens ein lokales und ein extern gelagertes wählen. Als Mindestmaß wäre hier zwei externe Platten mit einer entsprechenden Kapazität vorgesehen.
Mir ist allerdings absolut bewusst das es Backupgrößen gibt die so nicht mehr effektiv zu sichern sind. Ohne das geprüft zu haben würde ich hier auf ca. 8-10GB tippen.
Warum ein externes und ein lokales Backup. Ganz einfach das externe werde ich bei der Methode mit externen Platten nicht regelmäßig durchführen aber ich möchte ja möglichst wenig Datenverlust erleiden. Daher benötige ich eine Möglichkeit einfach und vorallem regelmäßig ein Backup zu erzeugen. Ein kleiner Ausflug zum Raid ich würde eine Methode wählen die den Ausfall von einer Festplatte überlebt. Das hat für mich den Vorteil das bei einem Defekt meine Services zu Hause weiterlaufen und ich eine neuen Platte einschieben oder beschaffen kann. Vor dem Ausfall von zwei Platten hätte ich bei einer guten Backupstrategie keine Angst. Und wenn doch dann spiele ich eben mein Backup zurück.

Vielleicht ist die Beschreibung der Vorgehensweise für Dich ja noch etwas hilfreich ganz abseits von der Diskussion über Raidgrößen und verlorenen Speicher im Raid.